Deutsche Bibelgesellschaft

(erstellt: Februar 2026)

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Zypern (in der Hebräischen Bibel: אֱלִישָׁה ʾälîšāh Elischa und כִּתִּיִּים / כִּתִּים kittîm / kittîjîm Kittäer; keilschr. A-la-ši-a; griech. Κύπρος Kypros; lat. Cyprus) stellt mit einer Fläche von 9.251 km2 nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer (max. Länge: 227 km; max. Breite: 95 km) dar. Seine historische Entwicklung wurde für viele Jahrhunderte durch die Förderung von Kupfererz und reiche Holzvorkommen geprägt. Schifffahrt und Seefernhandel (→ Schiff / Schiffbau) waren (nicht nur in der Bronzezeit) bedeutende Triebfedern für Innovationen und für vielfältige Austauschprozesse mit dem weiteren Mittelmeerraum.

Abb. 1: Topografische Karte von Zypern.

1. Name

Die alttestamentlich-hebräische Bezeichnung אֱלִישָׁה ʾälîšāh Elischa geht wahrscheinlich auf das sumerische alaš Kupfer zurück (Gesenius, 18. Aufl., 65) und nimmt damit auf ein wichtiges Charakteristikum der Insel in der Antike Bezug. Die alternative Namensform כִּתִּיִּים / כִּתִּים kittîm / kittîjîm Kittäer, die im engeren Sinne auf die Bewohnerschaft Zyperns verweist, ist möglicherweise in der ersten Hälfte des 1. Jahrtausends v.Chr. von der Bezeichnung für die Einwohner der zyprischen Stadt Kition abgeleitet worden (McRay 1992, 1228; Meyer/Senff 1999, 991).

2. Lage und naturräumlicher Kontext

Zypern liegt etwa 70 km südlich der türkischen und ca. 95 km westlich der syrischen Küste. Im Südwesten prägt das vulkanische Troodos-Gebirge die Landschaft, zu welchem mit dem Olympos (1952 m) auch der höchste Berg der Insel gehört. Der Norden wird naturräumlich durch das Kyrenia-Gebirge bestimmt, welches parallel zur Küstenlinie verläuft, hauptsächlich aus Kalkstein besteht und auch unter der Bezeichnung Pentadaktylos-Gebirge bekannt ist. Südlich des Kyrenia-Gebirges und nordöstlich des Troodos-Massivs ist die Mesaoria-Ebene lokalisiert, in der sich die heutige Hauptstadt Nikosia/Lefkosía befindet.

3. Zur Geschichte und Archäologie Zyperns vom Neolithikum bis zum Ende der hellenistischen Zeit

3.1. Neolithikum (10.–5./4. Jahrtausend v.Chr.)

Erste Spuren menschlicher Aktivitäten sind auf Zypern – etwa am Fundplatz von Aetokremnos – für die Zeit zwischen 10500–10000 v.Chr. gesichert zu greifen. Die Insel wurde in dieser Zeit immer wieder vom anatolischen Festland aus durch Jäger und Sammler aufgesucht, die Vögel, Reptilien sowie Wildschweine und Schalentiere jagten beziehungsweise sammelten (Le Brun 2012, 38).

Während die (bisher) ältesten Überreste für eine permanente Besiedlung der Insel in die erste Hälfte des 9. Jahrtausends v.Chr. datieren, ist sodann das 7. Jahrtausend v.Chr. als bedeutender Zeitraum für die Entwicklung Zyperns anzusprechen. Die fragliche Epoche war durch das Aufkommen der sogenannten Khirokitia-Kultur (ca. 7000–5500 v.Chr.) geprägt. Diesbezüglich ist am Fundplatz von Khirokitia-Vouni eine befestigte Siedlung mit einer maximalen Größe von 3 ha ergraben worden, die aus Rundhäusern in Lehmziegelbauweise bestand (→ Mauer / Mauertechnik). Die Toten bestattete man hier und auch andernorts einzeln in Grabgruben, welche man anfangs unter den Fußböden der Wohnhäuser und später auch außerhalb der Siedlungen anlegte (Maier 1982, 29).

Für die zweite Hälfte des 5. Jahrtausends v.Chr. ließen sich bei Ausgrabungen in Sotira-Teppes, Agios Epiktitos-Vrysi und in anderen Siedlungen Reste der Sotira-Kultur (ca. 4500–3900/3800 v.Chr.) identifizieren. Es wurden sowohl neue Siedlungsplätze angelegt als auch Ortslagen der älteren Khirokitia-Kultur wiederbesiedelt (Le Brun 2012, 41). Neben kleinen elliptischen Hütten in Lehmziegelbauweise sind in den natürlichen Felsen gehauene Grubenhäuser nachgewiesen worden, die Einflüsse der palästinischen Beerscheba-Kultur zeigen. Eine wichtige Innovation stellte die Einführung von Keramik wie Red-on-White Ware mit geometrischen und abstrakten Motiven und Combed Ware mit Kammstrichdekor dar (Biese 2002, 865).

3.2. Chalkolithikum (3200–2500 v.Chr.)

Im Zusammenhang mit dem Aufkommen der chalkolithischen Erimi-Kultur (wichtige Fundplätze: Kissonerga und Erimi-Bamboula) erlebte Zypern ein Bevölkerungswachstum. Bisher sind mehr als 100 Siedlungen dieser Kulturstufe bekannt. Die Funde und Befunde zeugen von gut entwickelter Handwerkskunst, Handels- und Kulturkontakten mit benachbarten Regionen im Mittelmeerraum (insbesondere Anatolien) sowie von einem auf der gesamten Insel etablierten Symbolsystem (Peltenburg 2012, 44). Erstmals sind Kupfergeräte wie Haken und Meißel, aber auch Fayence-Perlen nachzuweisen. Mit Blick auf das keramische Repertoire wurde nun die chalkolithische Red-on-White Ware eingeführt, was Funde unter anderem aus Erimi-Bamboula illustrieren. Religionsarchäologisch bedeutsam sind Nachweise menschlicher Figurinen beiderlei Geschlechts aus Pikrolit (Antigorit), die man als Anhänger beziehungsweise → Amulette um den Hals trug. Von größerer Relevanz waren zudem weibliche Figurinen in hockender beziehungsweise gebärender Position (Biese 2002, 866).

Abb. 2: Chalkolitische Figurinen aus Pikrolit.

3.3. Früh- und Mittelbronzezeit (2500–1650 v.Chr.)

Die Frühbronzezeit (2500–2000/1900 v.Chr., Frühkyprisch I–III), deren Überreste in Ausgrabungen wie Bellapais-Vounos, Marki und Sotira identifiziert werden konnten, ist als eine wichtige Achsenzeit für die Entwicklung der Insel anzusprechen. Wichtige Innovationen stellten die Einführung des Pflugs, die Zucht von Rindern und Eseln sowie neue Spinn- und Webtechniken dar. Die systematische Extraktion der lokalen Kupfererzvorkommen sollte die Ökonomie Zyperns für viele Jahrhunderte entscheidend prägen und brachte intensive Fernhandelskontakte vor allem mit dem ägäischen Raum und Anatolien mit sich (Webb u.a. 2006; Knapp 2012; → Metall / Metallverarbeitung).

Hinsichtlich der Töpferware ist für die Mittelbronzezeit die Anfertigung von Black Slip Painted Ware mit rotem und weißem Banddekor oder von simplerer Red Polished Philia Ware mit hochglänzend-rotem Überzug repräsentativ. Zeugnisse ausgeprägter kultisch-ritueller Aktivitäten stellen Modelle von Heiligtümern aus Ton mit Opferszenen vor einer göttlichen Trias und ritzverzierte Idole dar (Biese 2002, 867).

Für die Mittelbronzezeit (2000/1900–1650 v.Chr., Mittelkyprisch I–III) lässt sich eine Vereinheitlichung der Keramik greifen. Im gleichen Zeitraum gelangte zudem Zinnerz auf die Insel, was für die Legierung von Bronze benötigt wurde. An verschiedenen Orten ergrabene Mahlsteine, Flintartefakte und Installationen zur Herstellung von Öl deuten auf umfangreiche handwerklich-landwirtschaftliche Aktivitäten hin. Neben Metallerzeugnissen sind zumindest für die ausgehende Mittelbronzezeit auch parfümierte Öle als hochwertige Exportgüter nachgewiesen (Webb/Frankel 2012, 53). Dass die fragliche Epoche von einem gewissen Wohlstand geprägt war, ist ebenso an der Errichtung großzügigerer Wohngebäude abzulesen, die man beispielsweise in Episkopi-Phaneromeni freilegen konnte. Die Lehmziegelgebäude verfügten über mehrere Räume und waren teilweise mit Innenhöfen ausgestattet. Mit Blick auf das keramische Repertoire dominierte nun die sogenannte White Painted Ware, die bis nach Kilikien und in die Levante exportiert wurde (Biese 2002, 867).

3.4. Spätbronzezeit (1650–1050 v.Chr.)

In der Spätbronzezeit (Spätkyprisch I–III) entwickelten sich der Fernhandel und Zyperns Kontakte mit seinen östlichen Nachbarn äußerst positiv. Neben dem vermehrten Gebrauch von Siegeln sind aus dieser Epoche textliche Zeugnisse über die Insel aus Ḫattuša, → Mari, → Ugarit und Tell el-Amarna bekannt, wobei die Insel in den Texten als Alašia bezeichnet wird. Im Detail findet sich in den → Amarna-Briefen EA 33–35 und EA 37–40 (Rainey/Schniedewind 2015, 333–343.346–357) eine umfangreichere Korrespondenz eines zyprischen Fürsten (und im Falle von EA 40 eines zyprischen Gouverneurs) mit dem König von Ägypten. Die Briefe thematisieren unter anderem Fragen des Holz- und Kupferhandels. Auf der Insel selbst lässt sich für die Zeit um 1500 v.Chr. das Aufkommen der sogenannten Kypro-minoischen Schrift nachweisen, die bisher nicht entschlüsselt werden konnte (Olivier 2007; Donnelly 2024).

Mit Blick auf die Siedlungsarchäologie Zyperns setzte nun ein Prozess der Urbanisierung ein, welcher seinen Höhepunkt im 13. Jahrhundert v.Chr. erreichen sollte. Es wurden wichtige fortifizierte Siedlungen wie vor allem Enkomi, Kition (das heutige Larnaka), Hala Sultan Tekke oder auch Maroni Vournes errichtet. Unter anderem für Enkomi und Kition sind neben Befestigungsanlagen und umfänglicher Wohnbebauung mit Badezimmern und Sanitäranlagen (wie Badewannen) auch Bauten für die Wasserversorgung und den Kult bezeugt (Karageorghis 1982, 70).

Abb. 3: Kupferbarren in Ochsenhautform aus dem Schiffswrack von Uluburun.

Zyprisches Kupfer wurde in großen Mengen als Barren in Ochsenhautform (Ochsenhautbarren) in den gesamten Mittelmeerraum, das Gebiet des Schwarzen Meeres oder nach Zentralanatolien exportiert und gegen Luxusgüter sowie exotische Waren (wie Goldschmuck, Elfenbeinerzeugnisse oder Terebinthen-Harz) getauscht. Archäologisch lassen sich die Handelsströme insbesondere auf Basis von Ladungen im Mittelmeer gesunkener Schiffe wie dem vor der Südwestküste der heutigen Türkei auf Grund gelaufenen Schiff von Uluburun nachweisen (Pulak 1998; Pulak 2012). Von der Verbindung von Metallherstellung mit kultischen Aktivitäten zeugen zwei bedeutende Bronzeidole aus Enkomi. Das erste Objekt stellt eine Gottheit mit Hörnerhelm, Schild und Speer dar, die auf einer Basis in der Form eines Ochsenhautbarrens steht (Pilides/Papadimitriou 2012, 130 Kat.-Nr. 42). Das zweite Objekt ist als Abbildung einer gehörnten Gottheit (Pilides/Papadimitriou 2012, 246 Kat.-Nr. 247) anzusprechen.

Abb. 4: Spätbronzezeitliche White Slip Ware, Israeli National Maritime Museum, Haifa.

Bezüglich der Keramik tritt in der Spätbronzezeit dünnwandige Base Ring Ware mit metallischer Oberflächenoptik, White Slip Ware mit dickem weißem Überzug und bräunlicher beziehungsweise bichromer Bemalung sowie White Shaved Monochrome Ware auf. Die Töpferware wurde auch nach → Kreta, Sizilien, Sardinien sowie in die Levante exportiert (Pilides 2012, 56). Für das 14. und 13. Jahrhundert v.Chr. lässt sich lokal hergestellte mykenische Keramik belegen (→ Keramik / Keramiktypologie), was auf eine Intensivierung der Kontakte mit Griechenland hindeutet (Meyer/Senff 1999, 991). Gegen Ende der Spätbronzezeit wurde die autochthone zyprische Keramik durch die lokal gefertigte mykenische Ware zunehmend verdrängt (Mountjoy 2018).

Abb. 5: Weibliche mykenische Figurine aus zyprischer Produktion in einem dreibeinigen Stuhl.

Im späten 13. und im 12. Jahrhundert v.Chr. war auch Zypern von den vielfältigen Umwälzungsprozessen im gesamten Mittelmeerraum betroffen. Die Insel konnte sich aber rasch erholen und erlebte sodann eine Phase der ökonomischen Blüte, wovon die Renovierung urbaner Zentren wie Enkomi oder Hala Sultan Tekke zeugt. Ab dem 12. Jahrhundert v.Chr. wanderten in zunehmendem Maße Personenverbände aus dem ägäischen Raum nach Zypern ein. Gleichzeitig dürften über einen längeren Zeitraum kleinere Gruppen von Zypern in die Levante migriert sein. Zumindest lassen sich zyprische Einflüsse bei der Herausbildung der Philisterkultur (→ Philister) in Palästina greifen. Die monochrome Philisterkeramik 1 (Späthelladisch IIIC oder Mykene IIIC:1b-Keramik) mit elaboriertem Dekor, die man in → Aschdod, → Aschkelon und andernorts ergraben hat, lässt dabei neben ägäischen, ägyptischen und lokal-palästinischen auch zyprische Einflüsse erkennen (Hagemeyer 2023; Maeir 2023).

3.5. Kyprogeometrische (1050–750 v.Chr.) und kyproarchaische Periode (750–490/480 v.Chr.)

3.5.1. Kyprogeometrische Periode (1050–750 v.Chr.)

In der kyprogeometrischen Periode (Kyprogeometrisch I–III) konnte Zypern den Metallfernhandel unter veränderten Bedingungen fortsetzen. Ökonomische Beziehungen orientierten sich nun nach Westen, was der vermehrte Nachweis von Metallartefakten zyprischen Ursprungs auf Kreta, Sardinien und in Italien bezeugt (Iacovou 2012, 62). Zeitgleich existierten nach wie vor Handelsbeziehungen mit der Levante, was Funde an kyprogeometrischer Keramik belegen, die man beispielsweise in → Dor/Ḫirbet el-Burǧ (Gilboa 1989; Gilboa 1999) ergraben hat.

Nach der Destruktion von Enkomi zur Mitte des 11. Jahrhunderts v.Chr. stieg das neu gegründete Salamis zur bedeutendsten Siedlung der Insel auf. Ab der Zeit um etwa 850 v.Chr. ist sodann phönizischer Einfluss auf Zypern nachzuweisen, der sich vor allem anhand von Funden in Kition und grundsätzlichen Einflüssen auf das zyprische Handwerk (Produktion von Red Slip Ware und Black-on-Red Ware) greifen lässt. In Kition wurde noch im 9. Jahrhundert v.Chr. ein Tempel für → Astarte errichtet (Esteban/Iborra Pellín 2016, 162f.). Unabhängig davon hat es ausweislich der archäologischen Daten zu keiner Zeit eine umfassende phönizische Kolonisierung der Insel gegeben (Iacovou 2021, 228).

3.5.2. Kyproarchaische Periode (750–490/480 v.Chr.)

Für den Beginn der kyproarchaischen Epoche (Kyproarchaisch I–II) wird in den assyrischen Palastinschriften von → Dūr-Šarrukēn/Khorsabad und in einer im Jahre 1844 in Kition entdeckten Stele mit assyrischer Inschrift (RINAP 2, Nr. 103 [Frame 2021, 402–409]) über eine diplomatische Mission von Zyprern an den Hof → Sargons II. berichtet. Die Aufstellung der Kition-Stele datiert wahrscheinlich auf das Jahr 707 v.Chr. (Radner 2010, 434). Für das Jahr 673/2 v.Chr. werden in assyrischen Quellen zehn zyprische Kleinkönige erwähnt, die → Asarhaddon bei der Renovierung des Arsenals beziehungsweise Zeughauses von → Ninive, dem ekal māšarti, durch die Zusendung von Roh- und Baustoffen geholfen haben sollen (Prisma Ninive A = RINAP 4, Nr. 1 [Leichty 2011, 9–26] und Prisma Ninive F = RINAP 4, Nr. 5 [Leichty 2011, 45f.]). Erst in dieser Zeit dürften institutionalisierte politische Verbindungen beziehungsweise eine Allianz zwischen den zyprischen Kleinkönigreichen und Assyrien bestanden haben. Die Insel wurde aber weder assyrisch besetzt, noch wurden die lokalen Kleinkönige als Vasallen in das Neuassyrische Reich inkorporiert (Radner 2010, 435–440).

Abb. 6: Kyproarchaischer Kylix mit schwarz-rotem Dekor.

Im 6. Jahrhundert v.Chr. wurde Zypern zumindest für eine gewisse Zeit durch die 26. Ägyptische Dynastie beherrscht. Militärische Expeditionen unter → Apries und → Amasis führten spätestens zwischen 570–560 v.Chr. zur Eingliederung der Insel in das Ägyptische Reich (Hdt. Hist. II,182; vgl. auch Helck 1986, 1453; Mehl 2009, 204). In der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts gelangte Zypern unter achämenidischen Einfluss. Mit Blick auf die politische Organisation blieben die Kleinkönigreiche als teilautonome Territorien bestehen, was beispielsweise entsprechende Münzprägungen der Herren von Salamis oder Paphos belegen (Meyer/Senff 1999, 991; Iacovou 2012, 64).

Wichtige archäologische Funde aus der kyproarchaischen Epoche stammen beispielsweise aus den Nekropolen von Idalion, Kourion oder Salamis, wo man jeweils monumentale Kammergräber identifiziert hat. Die sogenannten „Königsgräber“ von Salamis (Karageorghis 1970, 29–206; Karageorghis 1982, 130–136) zeichnen sich durch besonders reiche Grabbeigaben aus. Von der prunkvollen Bestattung lokaler Herren zeugen neben kostbaren Elfenbeinmöbeln auch hochwertige Bronzegeräte. Im Bereich der Dromoi, den breiten Zugangswegen zu den Grabkammern, konnten Pferdegespanne mit Bronzebeschlägen und Pferdegeschirren sowie zahlreiche Überreste von Pferden aus der Zeit zwischen 800–600 v.Chr. ergraben werden (Rupp 1988, 121f.).

3.6. Klassische Epoche (490/480–312 v.Chr.) und hellenistische Zeit (312–58 v.Chr.)

Die Zeit des 5.–4. Jahrhunderts v.Chr. (Kyproklassisch I–II) war auch auf Zypern durch den Dualismus von Griechen und Persern geprägt, wobei mehrfach erfolglos Versuche (etwa durch Athen oder durch Euagoras I. von Salamis) unternommen wurden, die Insel aus dem Verband des Achämenidenreichs zu lösen (Muhly 1997, 95). Mit Blick auf die materielle Kultur setzte ab dem 5. Jahrhundert und verstärkt im 4. Jahrhundert v.Chr. eine Hellenisierung und Vereinheitlichung ein. Dabei lassen sich für die kyproklassische Zeit in zunehmendem Maße Importe von attischer Keramik (rotfiguriger Stil sowie weißgrundige Keramik) nachweisen (Tatton-Brown 1985, 64). Ungeachtet dessen sind auch phönizische Einflüsse für diesen Zeitraum greifbar. So impliziert etwa ein Kalksteintäfelchen aus der Mitte des 5. Jahrhunderts v.Chr. (KAI 37 [Donner/Röllig 2002, 9; Donner/Röllig 1968, 54f.]), in dem die Ausgaben der Verwaltung des Astarte-Temples von Kition aufgelistet werden, dass dieser phönizisch geprägte Kult auch noch während der klassischen Epoche florierte.

Einen wichtigen Wendepunkt für die Geschichte des antiken Zypern markiert das Jahr 332 v.Chr., als die zyprischen Kleinkönige → Alexander den Großen bei seiner Eroberung von → Tyrus unterstützten. Im Gefolge dessen gelangte die Insel im frühen 3. Jahrhundert v.Chr. unter ptolemäische Herrschaft, die zur Mitte des 1. Jahrhunderts v.Chr. durch Rom abgelöst wurde. Mit der Regentschaft der → Ptolemäer gingen die zyprischen Kleinkönigreiche unter, und die Insel wurde nun durch einen strategos im Auftrag der Herren von → Alexandria verwaltet. Obwohl sich autochthone Elemente in der materiellen Kultur halten konnten, wurde diese weiter hellenisiert. Von größerer Bedeutung war die kyproklassische Plastik, welche besonders durch die alexandrinischen und pergamenischen Bildhauerschulen geprägt wurde (Karageorghis 1982, 175). Die alexandrinisch-ptolemäische Herrschaft führte aber auch zur Etablierung neuer Gebäudetypen auf der Insel, was sich beispielsweise am Bau des frühhellenistischen Theaters von Nea Paphos zeigt (Michaelidis 2012, 68). Das Repertoire an gestempelten Amphoren legt wiederum nahe, dass die griechische Alphabetschrift an der Wende vom 4. zum 3. Jahrhundert v.Chr. – zumindest in den urbanen Gebieten – bereits etabliert war und die kyprische Silbenschrift verdrängt hatte (Tatton-Brown 1985, 72).

Abb. 7: Kalksteinstatue der Aphrodite mit geflügeltem Eros (spätes 4. Jh. v.Chr.).

4. Zypern im Alten Testament

Zypern findet in der Hebräischen Bibel nur selten Erwähnung. Dies gilt gleichermaßen für die Termini ʾälîšāh Elischa und Kittîm Kittim, welche beide als Synonyme für die Insel verwendet werden. Elischa wird als Personenname und Chiffre für Zypern in der sogenannten → Völkertafel von Gen 10,1–32 genannt, einer genealogisch und geographisch orientierten Auflistung von Nachkommen der Söhne → Noahs. Die entsprechende Notiz findet sich konkret in Gen 10,4 (vgl. auch 1Chr 1,7) und zählt zum priesterschriftlichen Abschnitt von Gen 10,2–5 (→ Priesterschrift), in welchem einige Ahnherren von Volksgruppen genannt werden, die an den Rändern der bekannten Welt leben (dazu Gertz 2018, 306). In Ez 27,7 werden die Küsten Elischas als Lieferant von gefärbtem Purpur (→ Farben) für Tyros beschrieben, was insofern bemerkenswert ist, da die phönizische Hafenstadt selbst über eine bedeutende Textilindustrie verfügte. Die Notiz könnte aus der exilischen Zeit (→ Exil / Exilszeit) stammen und vielleicht auf das prophetische Wirken des → Ezechiel zurückgehen (Saur 2008, 69).

Der Terminus Kittim beziehungsweise Kittäer wird wie Elischa in der Völkertafel von Gen 10 beziehungsweise in Gen 10,4 (vgl. 1Chr 1,7) verwendet, wo er nicht nur als Bezeichnung für Zypern fungiert, sondern die Gesamtheit der griechischen Inseln umschreibt (Ulbrich/Zwickel 2004, 812). Weitere Nennungen finden sich in Jes 23,1.12; Jer 2,10 und Ez 27,6. Im Detail werden die Kittäer in Jes 23,1.12, einem ursprünglich gegen → Sidon gerichteten Orakel, als Bewohner Zyperns und Handelspartner erwähnt. Der Orakelspruch dürfte sekundär, wahrscheinlich im 4. Jahrhundert v.Chr., auf Tyros ausgerichtet worden sein (Schmid 2011, 160). Im nachexilischen Geschichtsrückblick von Jer 2,4–13 bezieht sich die Wendung „Inseln der Kittäer“ (Jer 2,10) auf die Gesamtheit der griechischen Inselwelt. Gemeinsam mit → Kedar, einem Synonym für Arabien, symbolisieren die Inseln die Grenzregionen der bekannten Welt (Maier 2022, 83.93). In Ez 27,6 wird die kittäische Küste – ähnlich wie Elischia in Ez 27,7 – mit hochwertigem Handelsgut (Zypressenholz) verbunden.

Als sehr späte Bildungen sind die Erwähnungen kittäischer Schiffe in Num 24,24 und in Dan 11,30 (MT), einer Notiz über den zweiten Feldzug des → Antiochos IV. Epiphanes (175–164 v.Chr.) gegen Ägypten (vgl. Dan 11,29f.), anzusprechen. Die Wortfügung „Schiffe der Kittäer“ fungiert vielleicht als Umschreibung für eine endzeitliche Streitmacht unbekannter Herkunft (Gertz 2018, 309). In Dan 11,30 (LXX) werden hingegen dezidiert die Römer erwähnt, welche möglicherweise aber auch schon in Dan 11,30 (MT) im Blick sein könnten (siehe dazu Lebram 1984, 120; vgl. auch Collins 1993, 384).

Die Schreiber der → Septuaginta (LXX) nutzten im 1. Makkabäerbuch das Toponym Χεττιιμ Chettiim beziehungsweise Kittim/Kittäer als Synonym für das Makedonenreich (vgl. 1Makk 1,1; 1Makk 8,5; siehe auch Tilly 2015, 64). Im 2. Makkabäerbuch wiederum wird für Zypern der gängige griechische Name Κύπρος Kypros verwendet. Diesbezüglich nennt beispielsweise 2Makk 4,29 zyprische Söldner, während sich 2Makk 12,2 auf verschiedene militärische Kontrahenten der → Makkabäer, wie unter anderem den zyprischen Statthalter Nikanor, bezieht.

Literaturverzeichnis

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1: Topografische Karte von Zypern. © Zamonin, CC BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=939413).
  • Abb. 2: Chalkolitische Figurinen aus Pikrolit. © Foto: Roger Fund, The Metropolitan Museum of Art, New York (public domain).
  • Abb. 3: Kupferbarren in Ochsenhautform aus dem Schiffswrack von Uluburun. © Martin Bahmann, CC BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=928763).
  • Abb. 4: Spätbronzezeitliche White Slip Ware, Israeli National Maritime Museum, Haifa. © Foto: Hanay, CC BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18392231).
  • Abb. 5: Weibliche mykenische Figurine aus zyprischer Produktion in einem dreibeinigen Stuhl. © Foto: The Cesnola Collection, The Metropolitan Museum of Art, New York (public domain).
  • Abb. 6: Kyproarchaischer Kylix mit schwarz-rotem Dekor. © Foto: The Cesnola Collection, The Metropolitan Museum of Art, New York (public domain).
  • Abb. 7: Kalksteinstatue der Aphrodite mit geflügeltem Eros (spätes 4. Jh. v.Chr.). © Foto: The Cesnola Collection, Metropolitan Museum of Art, New York (public domain).

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