Ofen
(erstellt: Februar 2026)
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1. Definition
Ein Ofen dient mittels eines geschlossenen Raumes der kontrollierten Erzeugung von Wärme durch Verbrennung von Brennstoffen und dem direkten Einwirken dieser Wärme auf bestimmte Objekte darin. Im Gegensatz zu offenen Feuerstellen können in einem Ofen höhere Temperaturen und eine bessere Beständigkeit und Kontrollierbarkeit der Wärme erreicht werden. Zudem eröffnet er die Möglichkeit der Trennung von Feuerungs- und Brennraum zum Schutz der Objekte im Brennraum vor direktem Feuerkontakt.
2. Biblische Belege
Ein Ofen wird nach den Texten der Bibel im Wesentlichen genutzt zur Nahrungszubereitung (Backofen, hebr. תַנּוּר tannûr vgl. Gen 15,17
Metaphorisch steht der Ofen in der Bibel für die göttliche Präsenz (Ex 19,18
Das Ausstreuen von Asche aus einem Ofen durch Moses verursachte den Ausbruch von Pocken in Ägypten als 6. Plage (Ex 9,10
Sehr oft werden der Ofen und die damit einhergehenden metallurgischen Tätigkeiten des Schmelzens und Verhüttens als Instrument der Läuterung angeführt: JHWH lasse in seinem Zorn die Menschen wie Silber im Ofen schmelzen (Ez 22,20–22
3. Brennmaterial und Temperaturen
Die Wahl des Brennmaterials ist in erster Linie ressourcenbedingt und hängt mit Verfügbarkeit, Kosten, Effizienz und Redundanz sowie dem Bedarf an Brenndauer oder dem Erreichen von hohen Temperaturen wie etwa in der Metallverarbeitung zusammen, ist aber auch von kulturellen Konzepten und Werten geprägt, z.B. als Tabu oder Prestige (s. allgemein Forbes 1996).
Der Bibel zufolge wurden in Palästina als Brennstoff (Holz-)Kohlen (→ Kohle
In Jes 54,16
4. Kalkofen
Kalk wurde verwendet als Putz von Haus- und Bodenwänden (vgl. Dan 5,5
Hierfür wurde Kalkstein (Kaziumcarbonat) durch Erhitzen über mehrere Stunden oder Tage auf ca. 800–900° C in Kalziumoxid umgewandelt, das, mit Wasser vermischt, eine geeignete formbare Masse ergab (Kingery et al. 1988). Die Herstellung von → Kalk
Wenig ist über die antiken Kalköfen bekannt, da sie meist nicht datiert und / oder nicht ausgegraben sind. Die Identifizierung eines Kalkofens erfolgt meist anhand der darin gefundenen Branntkalkreste. Die frühe Kalkherstellung dürfte wie in dem Beispiel des Nesher-Ramla-Steinbruchs (el-Khirbe, Israel; Koordinaten: 31° 54‘ 28‘‘ N, 34° 55‘ 42‘‘ E
Die besten archäologischen Zeugnisse von Kalköfen in der Levante stammen aus hellenistischer Zeit und den nachfolgenden Perioden sowie aus der späten Osmanischen Zeit. Sie bestanden aus einer im Durchmesser etwa 3–5 m großen, in den Boden eingetieften Feuerkammer, die von einer Feldsteinmauer bis zu einer Höhe von 2,5 m oder mehr überwölbt war, und in welcher der Kalkstein verbrannt wurde. Eine Öffnung in Bodennähe diente der Bestückung mit Brennmaterial, weitere Öffnungen der Windzirkulation (Eliyahu-Behar et al. 2017). Die Öfen befanden sich zumeist außerhalb der Siedlungen in Ressourcennähe.
Detailliert beschrieben ist der Ofenbau von Cato dem Älteren (De agri cultura 38) – für den übrigens derjenige zuständig ist, der auch den Kalk brennt, ihn herausholt und das Brennmaterial besorgt (De agri cultura 14): eine einfache, in den Boden vertiefte und windgeschützte Grube sei ausreichend für die Kalk-Herstellung. Es könne jedoch auch ein Ofen gebaut werden, indem die Oberkante mit Ziegeln errichtet oder die Oberseite von außen mit in Mörtel eingebetteten Feldsteinen verkleidet wird. Die Größe umfasse zehn Fuß Breite unten und drei Fuß Breite oben, 20 Fuß Höhe, mit einer Schräge an den Seiten. Ein Rost bedecke den gesamten Boden des Ofens. Werde nur eine Öffnung gebaut, so müsse es darinnen eine Grube geben, um die Asche aufzunehmen. Bei zwei Öffnungen könne die Asche aus der Öffnung genommen werden, die nicht befeuert wird. Weitere Öffnungen ermöglichten Luftzirkulation.
5. Keramikbrennofen
Das Brennen von Keramikobjekten wie z.B. Gefäßen ist der letzte Schritt der Operationskette ihrer Herstellung, und durch ihn erhalten sie ihre endgültigen physikochemischen Eigenschaften. Der weiche Ton, in dem sie gefertigt sind, wird nämlich durch die Wärmeeinwirkung unwiderruflich in ein hartes, dauerhaftes, wasser- und feuerfestes Material umgewandelt. Dabei finden chemische Reaktionen statt. Die Beschaffenheit der Objekte hängt zwar durchaus von den Eigenschaften des Tons und der Arbeit des Töpfers ab, aber eben auch von der Temperatur, Erhitzungsrate, Expositionszeit und Brennatmosphäre. Je nach Art des Tons, des Brennmaterials und Ofens sowie des gewünschten Ergebnisses werden Keramikobjekte zwischen 500 und 950° C gebrannt.
Keramikobjekte können im sog. Feld- oder Grubenbrand gebrannt werden, wobei sie mit dem Brennstoff in Berührung kommen bzw. direkt in das Feuer oder nach erloschenem Feuer in die heiße Asche gelegt werden. Die Entwicklung von Töpferöfen als feststehende dauerhafte und wiederverwendbare Feueranlagen mit einem halb oder ganz geschlossenen Brennraum stellte aber einen entscheidenden Schritt sowohl für die Spezialisierung als auch für die Massenproduktion von Keramikobjekten dar. Dies gründet sich auf den Vorteil einer besseren Steuerung der Wärmeverteilung, durch die ein besonders homogenes Brennergebnis erreicht werden kann, weiterhin auf das Erzielen besonders hoher Brenntemperaturen von bis zu 1300° C durch den geschlossenen Raum und darüber hinaus auf die Möglichkeit zur Regulierung der Brennatmosphäre als oxidierend oder reduzierend. Ein Ofen bedeutet zudem eine Verringerung von Wärmeverlust und Brennstoffverbrauch gegenüber dem Feld- oder Grubenbrand. Doch auch hier können hohe Temperaturunterschiede im Brennraum zu Fehlbränden durch Über- oder Unterfeuerung führen und verlangen einen geschickten, erfahrenen Umgang in der Bedienung des Ofens (vgl. Sir 27,5
Keramikbrennöfen treten meist gehäuft und in mehreren Erbauungs- und Nutzungsphasen auf, so etwa im sog. Industrial Quarter in Sarepta (Koordinaten: 33° 27' 46" N, 35° 17' 24" E
Der früheste bislang bekannte Brennofen wurde in Jarim Tepe im Nordirak (Koordinaten: 36° 19′ 14″ N, 42° 22′ 3″ E
Zu unterscheiden sind Ein- und Zweikammeröfen: bei ersteren befinden sich Feuerung und Brenngut in einer gemeinsamen Kammer oder unter einer Ofenkuppel, während bei einem Zweikammerofen Feuerung und Brennraum mit dem Brenngut durch eine horizontale Loch- oder Schlitztenne oder eine senkrechte Ständerwand oder ein Feuergitter getrennt sind. Ein Zweikammerofen kann stehend oder liegend, also mit vertikalem oder horizontalem Zug, angelegt sein.

Brennöfen wurden in der Levante meist vertikal als Aufwindofen, selten horizontal mit Abzug gebaut, sie können ebenerdig oder in den Boden vertieft sein, mit einer oder mehreren Kammern. Sie sind meist rund oder oval aus Lehmziegeln und mit einer Verkleidung aus Lehm und Stroh errichtet. Im Feuerungsraum wurde das Feuer unterhalten, dessen Wärme durch eine Lochtenne in den Brennraum mit den Keramikobjekten strömte und weiter durch einen Abzug nach außen entwich. Durch diesen Luftzug konnte die Wärme direkt und auch indirekt durch die Wärme der Ofenwände auf die Keramikobjekte einwirken. Die Lochtenne ruhte meist auf einer zentralen Stütze oder einem Mauerzug. Durch die Regulierung des oberen Abzugs und weiterer Lüftungslöcher konnte die Brennatmosphäre beeinflusst werden (vgl. Abb. 1 und Abb. 2).

Bis heute ist die Grundstruktur der Brennöfen im Wesentlichen unverändert. Die konkrete Form und Gestaltung kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen und scheint lokal gebunden zu sein. Es gibt sehr unterschiedliche Vorschläge zur Typologisierung von Brennöfen, die auf der Vorstellung einer linearen evolutionären Entwicklung des Töpferhandwerks basieren (Delcroix / Huot 1972). Indes scheinen die Brennöfen vielmehr Herstellungstechniken und Technologien zu repräsentieren, die eine kulturelle, regionale, lokale oder sogar familiäre Tradition widerspiegeln, die über viele Generationen hinweg unverändert geblieben ist. Darüber hinaus dürften die variierenden Formen und Größen auch durch die Arten von Keramikobjekten bedingt sein, die in den jeweiligen Anlagen gebrannt wurden (Killebrew 1996). Dies widerspricht natürlich nicht Beobachtungen zu einzelnen zeitlichen und regionalen Verbreitungen und Entwicklungen, etwa dass eine ovale Form mit radialen Stützen typisch für die Küstenregion Palästinas in der Mittleren Bronzezeit IIB-C war, während in der Eisenzeit nieren- oder schlüssellochförmige Öfen gebaut wurden, oder viereckige Öfen aus verschiedenen Epochen bekannt sind, jedoch selten in Palästina (Kletter / Gorzalczany 2001).
Spezielle Ziegelöfen scheint es bereits im Uruk (Koordinaten: 31° 19′ 20″ N, 45° 38′ 10″ E
6. Backofen
Die Zubereitung von Nahrung gehört zu den Organisationsfaktoren des Sozial- und Familienlebens der Menschen und lässt sich mit offenen Feuerstellen in einigen Höhlen der Levante seit dem Mittelpleistozän bezeugen (Kuhn / Stiner 2019). Ein Herdfeuer zum Kochen und Heizen gab es sodann in jedem Haushalt, und Kochanlagen gehören zu den häufigsten Merkmalen auch der bronze- und eisenzeitlichen archäologischen Stätten in der südlichen Levante (z.B. Peyronel / Spreafico 2008; Aurenche 1981, 241-256).

Kuppelöfen sind zwar bereits für die Zeit um 7000 v.Chr. in der Türkei und im Irak bezeugt, z.B. in Jarmo (Koordinaten: 35° 32′ 21″ N, 44° 55′ 50″ E

In der einfachsten, transportablen Variante eines Tannur handelt es sich um eine in den Boden eingetiefte Mulde, über der ein beschädigter Krug mit einer Öffnung am oberen Rand gestellt wurde. In der Regel ist er aber in die Erde eingegraben, kann über einen eigens aus Sand gebildeten oder aus Steinen gepflasterten Boden verfügen und hat einen aus Ton gebauten, nach oben etwas verengten Zylinder oder eine Kuppel aus Lehm, oft mit einer zusätzlichen Beschichtung zur Wärmeisolierung aus Lehm und Zweigen und mit einer mittig liegenden, großen, runden Öffnung. Vereinzelt sind Lüftungslöcher im unteren Bereich eingebracht. Die Größe eines Tannur variiert mit Höhen von etwa 60–100 cm, Durchmessern von 40–100 cm und Wandungsdicken von 2–3 cm. Selten jedoch sind antike Tannure bis zur Oberkante erhalten.
Im Inneren des Tannur wird zunächst ein Feuer entzündet, und der Rauch steigt durch die Öffnung empor (Gen 15,17
Der Tannur stand meist nicht in einzelnen Haushalten oder im Freien, sondern in einer von mehreren Familien gemeinsam genutzten Hütte (Abb. 5), wobei das Backen im Wesentlichen die Arbeit von Frauen war und ist (Dalman 1935, 88-126; McQuitty 1984; McQuitty 1993; van der Steen 1991; Parker / Üzel 2007; Parker 2011).

Ab dem 7. Jh. n.Chr. sind auch Öfen mit einer niedrigeren Lehmkuppel gebaut worden, die i.d.R. von außen, statt von innen befeuert werden, und „Tabun“ genannt werden. In Publikationen werden Tannur und Tabun oft verwechselt, synonym verwendet oder gar nicht unterschieden (Ebeling / Rogel 2015; zu mittelalterlichen Tabuns: Yehuda 2020).
7. Schmelzofen
7.1. Erzverarbeitung
Etliche kupferne Objekte, z.B. in Çayönü Tepesi in Südanatolien (Koordinaten: 38° 13′ 5″ N, 39° 43′ 32″ E
Da jedoch solch reine Erze eher selten vorkommen, stellt die Scheidung des tauben Gesteins und anderer Mineralien durch Schlackenbildung mittels chemischer Reaktion („Verhüttung“) den wesentlichen Schritt in der metallurgischen Tätigkeit dar. Dafür wurden die verunreinigten Metalle in hohen Temperaturen in einer Kupelle (einem Tiegel) geschmolzen, wobei sich unedle Metalle, insbesondere Blei, zu Bleioxid oxidierten und in die poröse Kupelle diffundierten, während das Edelmetall zurückblieb. Hierzu mussten Temperaturen von ca. 1100–1200° C erreicht und über 5–10 Stunden gehalten werden. Möglich war dies in einfachen Grubenöfen mit Belüftungsvorrichtungen wie Tondüsen mit Blasrohren (ab ca. 3800 v.Chr.), insbesondere aber in den seit dem 3. Jt. v.Chr. im östlichen Mittelmeerraum errichteten Schachtöfen aufgrund ihrer Kaminwirkung. Mit einem Schachtofen konnten nicht nur Luft manuell zugeführt, sondern auch die je nach Region und Lage vorherrschenden Winde genutzt werden. Die am umfassendsten untersuchten Fundstellen sind die des Wadi Faynan an der Ostseite des Wadi Arabah, im südlichen Jordanien (Koordinaten: 30° 36‘ 46‘‘ N, 35° 26‘ 49‘‘ E

Verschiedene Erze sind unter unterschiedlichen Bedingungen in lokal entwickelten Ofentypen verhüttet worden. Der Grundaufbau besteht jedoch aus einer Feuerstelle am unteren Ende des Ofeninnenraums, deren erzeugte Wärme aufgrund des von der Form erzeugten Kamineffekts nach oben abgeleitet wurde. Der Schacht konnte dabei mehr oder weniger zylindrisch ausgeprägt sein, zunächst etwa 30–50 cm, später 50–200 cm hoch, der Innenriss eckig oder rund sein, und der Durchmesser von zunächst 25–50 cm, später 25–100 cm variieren. Er konnte aus Steinen aufgemauert bzw. aus losen Steinplatten aufgeschichtet, in einen Hang eingelassen oder aus Lehm errichtet sein. Die Wandung war häufig innen mit Lehm ausgestrichen, und Düsen waren in sie eingelassen. Der Brennstoff stand dabei in direktem Kontakt mit dem Brenngut, dem Erz (Abb. 6). Meist wurden die Schachtöfen nach der Verhüttung aufgebrochen, um das sich am Boden sammelnde Metall herauszuholen. Aber auch das aggressive Verhalten der entstehenden Schlacken verlangte eine stetige Erneuerung der Ofenbauteile. Ofenstandorte sind daher heute oft nur mittelbar anhand etwa von Blasedüsen oder Schlacken nachzuweisen. Ähnliche Öfen konnten auch zum reinen Schmelzen von Metall zur Weiterverarbeitung genutzt werden. Und so besteht bei archäologisch nachweisbaren Öfen ohne diese diagnostischen Beifunde oft eine Unsicherheit in der Unterscheidung von Verhüttungs-, Schmelz- und Back- ggf. sogar von Keramikofen (Tylecote 1976; Hauptmann et al. 1999).

Die Verhüttung von Erzen wurde meist in der Gegend der Lagerstätten in spezialisierten Werkstattkomplexen vorgenommen, bisweilen aber offenbar saisonal und von (halb-)nomadischen Gruppen. Dies könnte gespiegelt sein in Gen 4,22

Das so erhaltene Rohmetall wurde in Barrenform transportiert und mittels offener Feuerstellen an anderen Orten, etwa Schmiedewerkstätten urbaner Siedlungen, weiterverarbeitet. Diese lagen oft an öffentlichen Plätzen oder Gebäuden, Toranlagen oder Heiligtümern, z.B. in Megiddo (Koordinaten: 32° 35′ 0″ N, 35° 11′ 0″ E

7.2. Glasherstellung
→ Glas
Tiegel mit einer deutlich geringeren Wandstärke und weniger organischem Material, die daher weniger isolierend und besser leitend waren, sind daher vermutlich mit der Glasherstellung zu verbinden.
Spätbronzezeitliche Werkstätten zur Herstellung von Glas könnten in Ägypten in Qantir-Pi-Ramesse (Koordinaten: 30° 47′ 56″ N, 31° 50′ 9″ E
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Beschreibung der Glasherstellung auf Keilschrifttafeln in der Bibliothek des assyrischen Königs → Assurbanipal

Das einmal erhaltene Rohglas der Primärproduktion wurde in Barrenform verhandelt und konnte in einer Sekundärproduktion an einem anderen Ort nochmals, in einem einfachen Ofen bei niederen Temperaturen eingeschmolzen und zu Objekten weiterverarbeitet werden, z.B. seit der Bronzezeit als kerngeformtes Glas und seit dem 1. Jh. v.Chr. mittels einer Glaspfeife in Form geblasen.

Im Römischen Reich wurde die Herstellung von Rohglas und besonders die Weiterverarbeitung an vielen Orten betrieben (Abb. 11). Phönizien war jedoch so berühmt für seine Glashütten, dass Plinius der Ältere (nat. hist. 36,65f.

Literaturverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis
- Abb. 1 Schema eines Aufwind-Keramikbrennofens. Aus: Bentz, M. u.a. 2010, 93 Abb. 22 (Umzeichnung B. Geißler).
- Abb. 2: Frühbronzezeitlicher, zweistöckiger Aufwind-Keramikbrennofen aus Lehmziegeln und Ton in Tel Lod. © Amir Golani, Israel Antiquities Authority.
- Abb. 3: Schema eines antiken oberirdischen Tannurs. Aus: Dalman 1935, Abb. 18.6.
- Abb. 4: Experimenteller Nachbau eines Tannurs und des Backens darin. © Seung Ho Bang, Lahav Research Project (https://www.biblicalarchaeology.org/daily/ancient-cultures/daily-life-and-practice/biblical-bread-baking-like-the-ancient-israelites/#gf_1
; letzter Zugriff: 20.02.2025). - Abb. 5: Tell Beydar, Detail des Nord-Gebäudes, 3. Jt. v.Chr., mit dem ‘Tannur-Raum’ 61859 und angrenzenden Räumen (Plan). Aus: Rova 2014, fig. 11.
- Abb. 6: Nachbau eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens (Rennofen) zur Eisengewinnung aus dem Siegerland im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Wenn der Ofen Temperaturen über 800°C erreicht hat, ist die Flamme über der Gicht nahezu oder vollständig farblos. © LWL-Archäologie für Westfalen (M. Zeiler) (https://www.lwl-archaeologie.de/de/blog/achtung-experiment-teil-11/
; letzter Zugriff: 27.03.2025). - Abb. 7: Megiddo, Luftaufnahme von Gebäude 12/Q/99 im Bereich Q, wo Hinweise auf Eisenverarbeitung gefunden wurden. Die Ausdehnung der „schwarzen Schicht” ist rot markiert. Die Fundorte der quadratischen Düsenfragmente (Abb. 8, Nr. 8) und des Tiegels (Abb. 8, Nr. 5) sind ebenfalls markiert. Aus: Yahalom-Mack u.a. 2017, fig. 8a.
- Abb. 8: Megiddo, Funde der Metallbearbeitung in den Bereichen K und Q: Tiegel (Nr. 1-4), Gefäß (Nr. 5), Düsen (Nr. 6-8). Aus: Yahalom-Mack u.a. 2017, fig. 5.
- Abb. 9: Megiddo, Bronze- und Eisenverarbeitungsreste aus Bereich Q: Eisenschlacke (a, c); Magnet mit Hammerschuppen (b); Bronzetropfen (d). Aus: Yahalom-Mack u.a. 2017, fig. 7.
- Abb. 10: Rekonstruktion eines römischen Glasofens mit Ablage und Tiegeln. So ähnlich dürfte der Ofen mit Ablage ausgesehen haben, der in der Anleitung zur Glasherstellung in Ninive genannt ist, nach K. Schmidt 2019, 129. © Mark Taylor / David Hill (2005) (http://theglassmakers.co.uk/archiveromanglassmakers/furnace4.htm
; letzter Zugriff: 03.04.2025). - Abb. 11: Rekonstruktionsvorschlag eines kleinen römischen Glas-Schmelz- und Arbeitsofens. Entwurf und Realisierung Frank Wiesenberg (Römische Glashütte in der RömerWelt am caput limits). © Foto: Vilma Ruppiene.
- Abb. 12: Foto eines Glasofens in Apollonia-Arsuf, Areal N, aus byzantinischer Zeit, gefunden während der Grabungen 2002. (Survey: Yura Smertenko). © Oren Tal, Apollonia-Arsuf Excavation Project.
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