Haggai / Haggaibuch
(erstellt: Oktober 2021)
letzte Änderung: November 2025
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1. Name und Person

Über Haggai wird wenig mitgeteilt. Er wird als „Prophet“ (נָבִיא nāvî‘ Hag 1,1.3.12
Nach Esr 5,1
2. Die Haggaischrift
Die Haggai zugeschriebene Schrift ist Teil des → Zwölfprophetenbuches
3. Textüberlieferung
Das älteste erhaltene, vollständige Manuskript des Haggaibuches in hebräischer Sprache findet sich im Codex Petropolitanus (B19A; älterer Name: Codex Leningradensis), der auf das Jahr 1008 n. Chr. datiert wird. Den Editionen der Biblia Hebraica liegt der Text dieses Codex zu Grunde. Ältere Textzeugen fand man in der judäischen Wüste: Das Fragment 4Q77 (ca. 150 v. Chr.) enthält Hag 1,1-2
Die Septuaginta (LXX) und auch die anderen griechischen Übersetzungen bezeugen weitgehend den MT (einige Differenzen zwischen der hebräischen Vorlage der Septuaginta und dem MT liegen in Hag 1,1.11.12.14
4. Aufbau und Inhalt des Buches
4.1. Formeln
Das Haggaibuch enthält fast ausschließlich die vom Propheten übermittelten Gottesworte in der 1. Pers. Sg. Die Ausnahme ist Hag 2,10-14
4.2. Chronologisches System
Durch das Datierungssystem ist Haggai mit Sach 1-8 verbunden, denn auch dort finden sich entsprechende Daten zur zeitlichen Fixierung der Geschehnisse (Sach 1,1.7
4.3. Gliederung und Inhalt
4.3.1. Hag 1,1-15: Aufruf zum Wiederaufbau des Tempels im Horizont der agrarischen Krise
Nach der Datumsangabe (29.8.520 v. Chr.) und der Wortereignisformel werden in Hag 1,1
→ Serubbabel
Die Gottesrede beginnt in Hag 1,2b
Gott mahnt an, dass das Volk in Häusern wohnt, aber der → Tempel
In Hag 1,8
Hag 1,12-15
4.3.2. Hag 2,1-9: Zukunft des Tempels
Wie schon der erste Abschnitt, beginnt auch dieser mit der Datumsangabe (17.10.520 v. Chr.), der Wortereignisformel (Hag 2,1
Hag 2,6-8
Der gesamte Abschnitt Hag 1,15b-2,9
4.3.3. Hag 2,10-19: Unreinheit des Volkes und Segenswende
Der dritte Abschnitt beginnt – entsprechend dem bisherigen Schema – mit der Datumsangabe (18.12.520 v. Chr.) und der Wortereignisformel (Hag 2,10
In Hag 2,15
Der dritte Abschnitt endet in Hag 2,19
4.3.4. Hag 2,20-23: Zukünftiger Umsturz der Völkerwelt
Der vierte und letzte Abschnitt des Haggaibuches wird mit der Wortereignisformel und der Datierung (18.12.520 v. Chr.) sowie dem Verweis eingeleitet, dass Haggai an diesem Tag das Wort Gottes ein zweites Mal empfängt (Hag 2,20
Nach diesem eschatologischen Einschub rückt endlich der angesprochene Serubbabel in den Mittelpunkt. In königsideologischer Sprache wird Serubbabel als „Knecht Gottes“ (Hag 2,23
Der Blick auf Jer 22,24
5. Entstehung
Neben wenigen Ausnahmen (z.B. Taylor 2004) besteht ein weitgehender Konsens darüber, dass das Haggaibuch einen Entstehungsprozess durchlaufen hat. Die ältere Forschung rechnete mit sogenannten Auftrittsskizzen eines Prophetenschülers, die dann später durch einen Chronisten mit Datierungen und vereinzelten Zusätzen versehen wurden (z.B. Wolff 1986, 6). Die neuere Forschung hat gezeigt, dass eine Entstehungsgeschichte der Haggaischrift auch das Buchganze des Zwölfprophetenbuches im Blick haben muss (siehe u.a. Nogalski 1993; Schart 1998; Wöhrle 2006; Wöhrle 2008). Im Folgenden wird in Aufnahme der Forschungsergebnisse von Wöhrle (2008, 285-322) und Leuenberger (2015, 44-63) die Entstehungsgeschichte der Haggaischrift grob skizziert.
Die Grundschicht (Hag 1,2-11.12b-13
Die ältere These einer chronologischen Redaktion, die Datierungen in die Schrift eintrug, erwies sich auch in der neueren Forschung als belastbar. Wenige narrative Worte bzw. Einleitungsformeln (Hag 1,1.3.12a.14-15
Das Verständnisproblem des dritten Abschnitts in Hag 2,10-19
Der aus dem Rahmen fallende Dialog zwischen Haggai und den Priestern in Hag 2,10-14
Ebenfalls zeigen die Stücke Hag 2,6-8
Zum Schluss sind sehr wahrscheinlich noch Hag 2,5*.17 nachgetragen worden, die aber kaum textinterne Anker oder buchübergreifende Verknüpfungen ins Zwölfprophetenbuch erkennen lassen. Wann diese Nachträge Eingang in die Haggaischrift gefunden haben, liegt im Dunkeln.
6. Theologische Aspekte
6.1. Der Tun-Ergehen Zusammenhang
In der Haggaischrift spielt der sogenannte → Tun-Ergehen-Zusammenhang
Der Tun-Ergehen-Zusammenhang erklärt nicht nur die Gegenwart als Konsequenz vergangenen Handelns, er unterliegt auch der Prognose für die Zukunft. Wenn das Volk den Tempel wiederaufbaut (Hag 1,8
6.2. Die Zionstheologie
Die → Zionstheologie
Weiterhin heißt es in Hag 1,8
Das zweite Verb כבד kbd hat im vorliegenden Nif. reflexive Bedeutung und meint „verherrlicht werden“ und steht in direkter Verbindung zum Substantiv כׇּבוֺד kāvôd, was in Bezug auf JHWH meist mit „Herrlichkeit“ übersetzt wird. Auch dieses Wort gehört zum sprachlichen Inventar der Zionstheologie. Ist der kāvôd in der vorexilischen Tempeltheologie „noch als Attribut JHWHs verstanden worden“ (vgl. Jes 6,3
Ob Haggai annimmt, dass JHWH den wiedererrichteten Tempel wieder bewohnen wird, ist umstritten. Nach Leuenberger „drängt es sich für Hag 1,8
Schließlich ist noch ein Blick in das → Zwölfprophetenbuch
6.3. JHWH als Krieger und Herr der Welt
Ist die Grundschicht und die chronologisch-narrative Redaktion noch ganz auf Jerusalem und den Wiederaufbau des Tempels fokussiert, weitet sich der Blick in den späteren, eschatologischen Versen Hag 2,6-8
7. Haggai in der Kunst (Klaus Koenen)
Darstellungen, die Haggai beim Empfang göttlicher Offenbarung oder beim Ausrichten seiner Botschaft zeigen, sind oft nicht spezifisch, sondern entsprechen Darstellungen anderer Propheten. Deutlich auf Haggai bezogen ist die Szene jedoch, wenn der Prophet im Gegenüber zu → Serubbabel

7.1. Haggai ruft zum Bau des Tempels bzw. der Kirche auf
7.1.1. Haggai ruft zum Bau des Tempels auf
Darstellungen Haggais zielen häufig darauf, seine Botschaft zu veranschaulichen. So zeigt die Roda-Bibel (Spanien, 10./11. Jh.) neben der ersten Spalte des Haggaibuchs zwei Szenen: Oben verkündet Haggai die Botschaft Gottes an Serubbabel und Jeschua. Unten wird die Botschaft umgesetzt: Arbeiter schaffen Steine herbei und bauen den Tempel.

An der Westfassade der gotischen Kathedrale von Amiens veranschaulichen im Bereich des Portals Saint Fermin unter einer lebensgroßen Steinfigur Haggais vier im Uhrzeigersinn zu lesende Medaillons mit Reliefs die Botschaft des Propheten (13. Jh.). In der oberen Reihe der Medaillons erscheint links der Tempel, der noch in Trümmern liegt, rechts eines der prächtigen Häuser, die sich die Jerusalemer gebaut haben. Unten wird rechts an ein paar vertrockneten Pflanzen die beklagte Dürre illustriert und links daneben erscheint Gott Haggai. Mit ausgestrecktem Zeigefinger verweist er auf den zerstörten Tempel im Medaillon darüber und gibt ihm damit den Auftrag, den Wiederaufbau des Tempels voranzutreiben.

7.1.2. Haggai ruft zum Bau der Kirche auf
In einem übertragenen Sinne kann Haggais Aufruf zum Bau des Tempels als Aufruf zum Bau eines Kirchengebäudes sowie zum Bau der Kirche als Institution (vgl. Augustin, De civitate Dei XVIII, 45.48

7.2. Haggai kündigt das Christusgeschehen an
Vielfach werden einzelne Stellen des Haggaibuchs allegorisch gedeutet und auf die Christusbotschaft des Neuen Testaments bezogen. Diese Rezeption steht in der Kunst gegenüber der Rezeption des historischen Haggai im Vordergrund.
7.2.1. Haggai kündigt Weihnachten an
Hag 2,7

Die Verbindung mit der Ankunft Christi geht sogar soweit, dass Haggai neben der Geburt Jesu dargestellt werden kann. Beispielsweise erscheint er in einer Lutherbibel von 1711 vor einer klassischen Krippenszene mit dem Stern von Bethlehem und den ankommenden drei Weisen.

7.2.2. Haggai kündigt Einzelzüge der Passion an
Sehr verbreitet war im Mittelalter die meist ca. 40 Seiten umfassende Biblia pauperum mit ihren zum Teil handkolorierten Holzschnitten. Sie ist wohl in der Mitte des 13.Jh.s entstanden, doch stammen die ältesten erhaltenen Exemplare erst aus dem frühen 14. Jh. Den Kern jeder Seite bildet in chronologischer Abfolge jeweils eine neutestamentliche Szene, die von zwei alttestamentlichen Szenen umgeben ist, aber auch von vier kleineren Halbfiguren von Propheten und anderen alttestamentlichen Personen, neben denen Worte aus ihren Schriften zitiert werden, die auf die neutestamentliche Szene bezogen wurden. Die alttestamentlichen Szenen und die besagten Worte sollen zeigen, dass das neutestamentliche Geschehen im Alten Testament vorbereitet und vorhergesagt ist.
Auf der Seite zum Verrat des Judas und seiner Bezahlung mit 30 Silberlingen (Mt 26,14-16

Die Ankündigung eines kosmischen Bebens in Hag 2,6

7.3. Haggai kündigt das Kommen des Geistes an
Der Bezug auf das Neue Testament rückt auch im sog. Apostel-Propheten-Credo ins Zentrum. Schon bei Rufin (ca. 345-412) findet sich die Vorstellung, dass das Credo von den Aposteln stammt (Expositio symboli § 2). Im Mittelalter entwickelt sich daraus in der Kunst das sog. Apostel-Credo, bei dem die Zwölf Apostel mit jeweils einem der zwölf Sätze des Glaubensbekenntnisses dargestellt werden. Seit dem 14. Jh. kann das Apostel-Credo um die Darstellung von zwölf Propheten (einschließlich z.B. David) zum Apostel-Propheten-Credo erweitert werden, um zu zeigen, dass die Bekenntnisse des Credos schon im Alten Testament verankert sind. Die Propheten tragen dann Spruchbänder mit einem Satz aus ihren Schriften, der auf eine Aussage des Credos bezogen wurde. Dem Bekenntnis „Ich glaube an den Heiligen Geist“ wird meist Jo 3,1

7.4. Haggai kündigt Heil an
Auf manchen Darstellungen – z.B. in einem Fenster der Kathedrale von Sens (Ostwand des südlichen Querhauses) – wird Haggai mit Hag 2,4

Es gibt eine Fülle von Haggai-Bildern, die weder eine Beischrift mit einem seiner Worte, noch die Einbindung in eine Szene oder ein Bezug auf eine andere, z.B. neutestamentliche Szene aufweisen, und insofern kein bestimmtes, mit Haggai verbundenes Aussageprofil erkennen lassen. Trotzdem wird man diese Bilder angesichts ihres christlichen Kontexts, z.B. des Ortes in einer Kirche, vor allem aber der Prägung der Künstlerinnen und Künstler sowie der Rezipientinnen und Rezipienten im Licht der christlichen Vorstellungen verstehen dürfen, die von Haggai in Bildern mit entsprechenden Beschriftungen vermittelt werden und in ihm einen Propheten sehen, der insbesondere die Ankunft Christi sowie das Kommen des Heiligen Geistes angekündigt hat.
Literaturverzeichnis
1. Lexikonartikel
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Rom u.a. 1994) - Evangelisches Kirchenlexikon, Göttingen 1989.
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- Calwer Bibellexikon, 2. Aufl., Stuttgart 2006.
- Herders Neues Bibellexikon, Freiburg i. Br. 2008.
- Encyclopedia of the Bible and its Reception, Berlin u.a. 2009ff.
2. Kommentare
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3. Weitere Literatur
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- Wöhrle, J., 2006, Die frühen Sammlungen des Zwölfprophetenbuches. Entstehung und Komposition (BZAW 360), Berlin / New York
- Wöhrle, J., 2008, Der Abschluss des Zwölfprophetenbuches. Buchübergreifende Redaktionsprozesse in den späten Sammlungen (BZAW 389), Berlin / New York
Abbildungsverzeichnis
- Abb. 1 Haggai in einer Reihe der Zwölf Kleinen Propheten (Archivoltenfigur im Hauptportal des Kölner Doms; 19. Jh.). © public domain; Foto: Klaus Koenen, 2020.
- Abb. 2 Haggai vor Jeschua und Serubbabel (kolorierter Holzschnitt aus der Werkstatt Lucas Cranachs, erste Gesamtausgabe der Lutherbibel von Hans Lufft, 1534). Aus: Martin Luther, Biblia, das ist: Die gantze Heilige Schrifft Deudsch, Wittenberg 1534, koloriertes Exemplar der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar (https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/fullscreen/935052658/347/
). - Abb. 3 Haggai ruft zum Tempelbau auf (Roda-Bibel, Spanien, 10./11. Jh.). Bibliothèque nationale de France, Paris, Cod. lat. 6 (3), fol. 89v (https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b90658394/f181
). - Abb. 4 Haggai und seine Botschaft (Reliefs, Kathedrale Notre-Dame in Amiens, Westfassade, Portal Saint Fermin; 13. Jh., 2 Bilder zusammengeschnitten). © public domain, Foto Klaus Koenen, 2022.
- Abb. 5 Haggai ruft zu guten Taten auf (Plakat, Joseph Binder, Haggai, 1956). Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien, Inventarnummer: PI 15270 (https://sammlung.mak.at/sammlung_online?id=collect-68830
). - Abb. 6 Haggai kündigt das Kommen Christi an (Mosaik in der Kuppel über dem Chor des Markusdoms; Venedig, 12. Jh.). © public domain, Foto Klaus Koenen, 2023.
- Abb. 7 Haggai kündigt Weihnachten an (Kupferstich in einer Lutherbibel; Lüneburg, 1711). Ausschnitt aus dem Titelblatt von: Martin Luther / Lucas Osiander, Biblia Mit der Außlegung. Das ist: Die gantze heilige Schrifft / Altes und Neues Testaments …, Bd. 2, Lüneburg 1711.
- Abb. 8 Haggai kündigt den Judaslohn an (Biblia pauperum, Niederlande, 1480-1485). © Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel, 1 Xylogr. (lizenziert unter Creative-Commons
-Lizenz, Attribution-Share Alike 3.0 Deutschland; http://www.virtuelles-kupferstichkabinett.de/de/?action=zoom_single&id=37430 ; Fotomontage KK) - Abb. 9 Haggai kündigt ein Beben an (Kapitell im Kreuzgang der Stiftskirche Santi Pietro e Orso in Aosta; um 1150). © public domain, Foto Klaus Koenen, 2025.
- Abb. 10 Haggai kündigt das Kommen des Geistes an (Dorsale im Chorgestühl von Notre-Dame de l’Assomption der Zisterzienserabtei in Hauterive / Schweiz; 1472-1486). © public domain, Foto Klaus Koenen, 2025.
- Abb. 11 Haggai kündigt Frieden an (Schnitzfigur, Igreja da Misericórdia, Esposende; 16./17. Jh.). © public domain, Foto Klaus Koenen, 2022.
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