Biblische Motive in der Popkultur
(erstellt: Februar 2018)
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Digital Object Identifier: https://doi.org/10.23768/wirelex.Biblische_Motive_in_der_Popkultur.200295
1. Biblische Motive und Religionsdidaktik
Zunächst gilt es im Kontext der Religionsdidaktik zu klären, was biblische Motive sind, wie sie voneinander unterschieden werden können und welche Funktion sie in Lehr- und Lernprozessen hinsichtlich der Identitätsfindung und Sozialisierung des Menschen haben. Der Begriff Motiv kann im doppelten Sinn sowohl ein Thema, als auch eine Motivation bedeuten, anthropologisch gesehen meint er eine überdauernde Verhaltensdisposition des Individuums und erklärt, „warum es in verschiedenen bestimmten Situationen gleich, in der gleichen Situation aber anders als andere reagiert“ (Theißen, 2003, 286). Auch der Kompetenzbegriff von Franz E. Weinert (→ Kompetenzorientierter Religionsunterricht
2. Lerntheoretische Unterscheidung von Motiven
Die Lehrkraft sollte didaktisch hier zwei Ebenen unterscheiden: Aufgrund der interindividuellen Variabilität der Motive (Theißen, 2003, 286) in der Lerngruppe sollte Ziel des Unterrichts sein, dass Schülerinnen und Schüler Toleranz und Verständnis gegenüber Begegnungen mit fremden Motiven entwickeln, woraus erst Lernprozesse entstehen. Das gilt gleichermaßen für die Motive ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler als auch für die Motive der Bibel. Andererseits kann es im Kontext von Fremderfahrungen zu intraindividuellen Veränderungen von Motiven kommen, denn „die meisten Motive werden gelernt“ (Theißen, 2003, 287). Gelingt es im Religionsunterricht für das Thema zu motivieren, kann daraus verhaltensdispositionell ein dauerhaftes Motiv seitens der Lernenden entstehen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, „motivational polyvalente Unterrichtsgegenstände zu wählen“, um die unterschiedlichen Motivlagen bei den Schülerinnen und Schülern adäquat anzusprechen (Theißen, 2003, 287). Wenn religiöse Fragen und Erfahrungen geweckt werden sollen, stellt „eine lebendige Zeichen- und Symbolsprache“ (Theißen, 2003, 294), wie die Bibel sie hat, eine große Hilfe dar. „Die Bibel schafft so ihre eigene Motivation, ... [sie] kann aposteriorische Erschließungserfahrungen (in Transzendenz-, Kontingenz- und Sollenserfahrungen) provozieren, die unverfügbar sind“ (Theißen, 2003, 294). Insbesondere im Falle von Wundergeschichten wirkt diese Provokation dergestalt, dass beim Lesen eine Spannung zwischen Historiographie und Phantastik (Zimmermann, 2014, 493) aufgebaut wird, die mit einer binären Logik allein nicht aufgelöst werden kann (Nipkow, 2011, 148). Die narrative Ambivalenz wird häufig ästhetisch durch entsprechende Motive verstärkt, wie beispielsweise in den Naturwundermotiven, die – in psychologischer Lesart – Angstzustände der Figuren narrativ ästhetisieren (vergleiche Mt 8,23-27
Werden religiöse Erfahrungen in geschichtlich-konkreter Form gestaltet, „indem sie ihre Grundmotive Menschen ins Herz legt“ (Theißen, 2003, 295), bewegen wir uns im Kontext der Wirkmächtigkeit biblischer Tradition: „Sie sind nicht nur Textmotive, sondern Lebensmotive“ (Theißen, 2003, 295). Begreifen wir das frühe Christentum als eine Erzählgemeinschaft (Müller, 1995, 14), so können vor allem in den narrativen Texten der Bibel Motive zu einer engen Verschränkung in der Kommunikation zwischen dem Werk und seinen Leserinnen und Lesern beziehungsweise Hörerinnen und Hörern beitragen. Sie dienen gleichsam als kompositorische Signale, als Merk- und Wiedererkennungsanker für das Lesen und Verstehen des Textes (Müller, 1995, 18). Im Markusevangelium erhalten die Motive, die die Figur Jesus narrativ beschreiben, eine christologische Ausrichtung in Form von Hoheitstiteln, um das Geschehen um Jesus motivational sowohl aus Sicht der biblischen Figuren auf der Erzählebene als auch rezeptionsästhetisch für den Leseverstehensprozess auf der Wahrnehmungsebene zu beschreiben (als Menschensohn, Christus, König der Juden, Sohn Gottes etc.). Gebündelt werden diese verschiedenen Hoheitstitel im Leit- beziehungsweise Geheimnismotiv des Markusevangeliums unter der Frage „Wer ist dieser?“, welche von den Erzählfiguren wiederholt im Text geäußert wird. Ihr ursprünglich-pragmatischer Sinn liegt in der Binnensteuerung der Gemeinde (Sitz im Leben), indem das erzählte Jesusbild so stilisiert wird, „daß [sic.!] es eine innere Bereitschaft erzeugen soll, sich von der Umwelt zu unterscheiden und dem Konflikt mit ihr nicht auszuweichen“ (Theißen, 1999, 401). Diese Leitfrage wird aus der Textdramaturgie heraus motivational auch zur Frage der Leserschaft, deren Interesse darin geweckt wird, zu klären, welche Deutung kontextuell und christologisch am ehesten zutreffen könnte. Somit regen diese biblischen Motive zum hermeneutischen (Weiter-)Denken an. Ihr rezeptionsästhetisches Potenzial liegt in ihrer Bildhaftigkeit, Symbolisierungstendenz, Einprägsamkeit, Wiederholbarkeit, Strukturier- und Memorierfähigkeit.
3. Drei Grundmotive der Bibel
Begibt man sich auf die Suche nach biblischen Motiven, die heutige Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre eigenen religiösen und/oder säkularen Erfahrungen anregen könnten, so kann man bei Gerd Theißen drei Grundmotive finden, die im Alten und Neuen Testament sehr häufig vorkommen. Sie werden in säkulare Sprache übertragen, mit didaktischen Leitfragen verbunden und mit Bibelstellen versehen, um Anschlussfähigkeit an Lehr- und Lernbedingungen in einer pluralen (→ Pluralisierung
1. Das Schöpfungsmotiv beziehungsweise Lebensmotiv
- Motivierende Leitfragen: Woher kommt das Leben? Warum bin ich da? Warum bin ich nicht nicht da? Was gibt meinem Leben Sinn?
- Biblischer Kontext: Das Leben kommt von Gott (Ps 104
); Gott als lebensspendende Kraft (Ez 38 ; Ez 40 ); Gott als Bewahrer und Beschützer des Lebens (Ps 23 ); die Erschaffung der Welt aus dem Nichts (Gen 1 ); die neue Kreatur Mensch in Jesus Christus (Gal 6,15 ); die ständige Erneuerung des Menschen (2Kor 4,16 ). - Motivationspotenzial: Es ist schön zu wissen, da zu sein, genauso gut könnte man ja auch nicht sein, die Freude am Leben ist die Urkraft alles Lebendigen. Das Erleben auch des anderen Lebens lässt erstaunen, dass die Welt existiert, das ist alles nicht selbstverständlich. Die Erfahrung, dass ich mein Leben nicht mir selbst verdanke, lässt mich dankbar werden.
- Motivierende Leitfragen: Warum gibt es eine unsichtbare Ordnung, die Leben erhält? Warum versinkt die Welt nicht im Chaos? Gibt es eine Weltformel, mit deren Hilfe sich systemische Intelligenz erschließen lässt? Was passiert, wenn sich chaotische Kräfte unkontrolliert durchsetzen?
- Biblischer Kontext: Gott hat die Welt erschaffen, eine Leben ermöglichende Ordnung und Rationalität bestimmt alle Dinge (Joh 1
); Gott garantiert lebenserhaltende Ordnung inmitten einer bedrohten Schöpfung (Gen 8,22 ); die Weisheit ist verborgen, für den Menschen nicht auffindbar, nur Gott weiß den Weg zu ihr (Ez 28 ); Die Krise der Erfahrungsweisheit führt zur Sehnsucht nach Offenbarungsweisheit (Spr 6-9 ); Christus wird mit der Weisheit identifiziert, gerät aber in größere Spannung zur Welt (Lk 11,49-51 ); Unmündige, Mühselige und Beladene hingegen erhalten Zugang zur Weisheit Gottes (Mt 11,25-30 ; 1 Kor 1,26 f.); die Weisheit bleibt unerkannt und führt zur Kreuzigung des Herrn (1Kor 2,8 ). - Motivationspotenzial: Die lebensförderliche, nie gänzlich zu erfassende Ordnungskraft in der Welt ist erstaunlich und entlastend zugleich: Der Mensch muss nicht das Maß aller Dinge sein, die Welt könnte auch ohne ihn existieren, das entlastet, relativiert und beugt Überheblichkeit vor. Gleichzeitig ermöglicht sie die Freude an der Entdeckung dieser (geheimen) Ordnung und ermutigt den Menschen zum Ausleben seiner eigenen Rationalität und zum entdeckenden Lernen.
- Motivierende Leitfragen: Woher kommen unvorhersehbare Ereignisse? Wieso kann ich nicht alles rational erklären, was dennoch geschieht? Was sind das für Ereignisse, die die Naturgesetze durchbrechen? Wieso geschieht manches wie ein Wunder?
- Biblischer Kontext: Gott erscheint Mose im brennenden Dornbusch, der nicht verzehrt wird (Ex 3
); der Prophet Elia wird entrückt in den Himmel mit einem feurigen Wagen (2Kön 2 ); das Volk Israel wird wunderhaft befreit (Ex 14 ); Jesus und seine Jünger vollziehen Wunder durch Handlung (Mk 5,34 ;10,52 ; Lk 17,19 etc.) oder durch Wort (Mk 11,22-25 , 1Kor 13,2 ) und als Protest gegen das Leid (1Kor 12,28 ); durch das Wunder der Auferstehung wird der Tod besiegt (1Kor 15 ; Lk 24 ); der Glaube versetzt Berge (Mk 11,22 ). - Motivationspotenzial: Das Unvorhergesehene kann helfen, der Glaube daran spendet Trost und Hoffnung, dass niemand von vornherein aufgegeben ist, das Wundererleben gehört elementar zum Leben dazu. Es kann nicht alles allein durch die Ratio beziehungsweise die binäre Logik erklärt werden.
2. Das Weisheitsmotiv
- Motivierende Leitfragen: Warum gibt es eine unsichtbare Ordnung, die Leben erhält? Warum versinkt die Welt nicht im Chaos? Gibt es eine Weltformel, mit deren Hilfe sich systemische Intelligenz erschließen lässt? Was passiert, wenn sich chaotische Kräfte unkontrolliert durchsetzen?
- Biblischer Kontext: Gott hat die Welt erschaffen, eine Leben ermöglichende Ordnung und Rationalität bestimmt alle Dinge (Joh 1
); Gott garantiert lebenserhaltende Ordnung inmitten einer bedrohten Schöpfung (Gen 8,22 ); die Weisheit ist verborgen, für den Menschen nicht auffindbar, nur Gott weiß den Weg zu ihr (Ez 28 ); Die Krise der Erfahrungsweisheit führt zur Sehnsucht nach Offenenbarungsweisheit (Spr 6-9); Christus wird mit der Weisheit identifiziert, gerät aber in größere Spannung zur Welt (Lk 11,49-51); Unmündige, Mühselige und Beladene hingegen erhalten Zugang zur Weisheit Gottes (Mt 11,25-30 ; 1 Kor 1,26 f.); die Weisheit bleibt unerkannt und führt zur Kreuzigung des Herrn (1Kor 2,8 ). - Motivationspotenzial: Die lebensförderliche, nie gänzlich zu erfassende Ordnungskraft in der Welt ist erstaunlich und entlastend zugleich: Der Mensch muss nicht das Maß aller Dinge sein, die Welt könnte auch ohne ihn existieren, das entlastet, relativiert und beugt Überheblichkeit vor. Gleichzeitig ermöglicht sie die Freude an der Entdeckung dieser (geheimen) Ordnung und ermutigt den Menschen zum Ausleben seiner eigenen Rationalität und zum entdeckenden Lernen.
3. Das Wundermotiv
- Motivierende Leitfragen: Woher kommen unvorhersehbare Ereignisse? Wieso kann ich nicht alles rational erklären, was dennoch geschieht? Was sind das für Ereignisse, die die Naturgesetze durchbrechen? Wieso geschieht manches wie ein Wunder?
- Biblischer Kontext: Gott erscheint Mose im brennenden Dornbusch, der nicht verzehrt wird (Ex 3
); der Prophet Elia wird entrückt in den Himmel mit einem feurigen Wagen (2Kön 2 ); das Volk Israel wird wunderhaft befreit (Ex 14 ); Jesus und seine Jünger vollziehen Wunder durch Handlung (Mk 5,34;10,52 ; Lk 17,19 etc.) oder durch Wort (Mk 11,22-25 , 1Kor 13,2 ) und als Protest gegen das Leid (1Kor 12,28 ); durch das Wunder der Auferstehung wird der Tod besiegt (1Kor 15 ; Lk 24 ); der Glaube versetzt Berge (Mk 11,22 ). - Motivationspotenzial: Das Unvorhergesehene kann helfen, der Glaube daran spendet Trost und Hoffnung, dass niemand von vornherein aufgegeben ist, das Wundererleben gehört elementar zum Leben dazu. Es kann nicht alles allein durch die Ratio beziehungsweise die binäre Logik erklärt werden.
Von Gerd Theißen stammen ebenfalls weitere Vorschläge zu biblischen Motiven (Theißen, 2003, 145-164;195-199): das Entfremdungsmotiv; das Hoffnungsmotiv; das Umkehrmotiv; das Exodusmotiv; das Stellvertretungsmotiv; das Einwohnungsmotiv; das Glaubensmotiv; das Agapemotiv; das Positionswechselmotiv; das Gerichtsmotiv; das Rechtfertigungsmotiv.
Diese Liste der biblischen Motive ist als eine Vorschlagsliste zu verstehen und lässt sich beliebig erweitern. Gerd Theißen geht davon aus, dass mithilfe von zwei theologischen Grundaxiomen – dem Monotheismus und dem Erlöserglauben – und den vierzehn Grundmotiven die Bibel didaktisch elementarisiert werden kann, um „,den Geist der Bibelʻ zu erfassen“ (Theißen, 2003, 166). Dabei handelt es sich um Leitmotive quer liegender Erzählstränge im Alten und Neuen Testament, die wiederholt auftauchen und in unterschiedlichen Kontexten ausdifferenziert und variiert werden. Diese „Grammatik der biblischen Zeichensprache“ (Theißen, 2003, 165) bringt die Grundmotive der Bibel mit Motiven des Lebens und Glaubens heutiger Menschen zusammen. Der Rezipient verinnerlicht sie, wenn er die Geschichten aus der Bibel hört.
4. Biblische Motive in der Popkultur
Da der Glaube – mit Paulus in Röm 10,17
Popkultur erscheint in unterschiedlichen Varianten: Das Adjektiv populär meint ursprünglich zum Volk gehörig (Kluge/Götze, 2011, 715), im übertragenen Sinn gebräuchlich, beliebt (Hügel, 2003, 7). Popkultur wird als Abkürzung zu Popularkultur beziehungsweise zur adjektivischen Nomenbildung Populärkultur und in der Regel zur Unterscheidung von der Hochkultur verwendet, wobei der Übergang jedoch seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts insbesondere in der Postmoderne fließend ist (Hügel, 2003, 11). Das Populäre im Begriff drückt den Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe aus und betont das Prozessurale in der Rezeption des Individuums, die Kultur die Funktion der Identitätsfindung oder der Selbstvergewisserung im Sozialen, wobei das Phänomen der Unterhaltung die bestimmende Zugangsweise zur Populären Kultur darstellt (Hügel, 2003, 16). Diese Unterscheidungen bilden die Grundlage für didaktische Umsetzungen in Lernprozessen.
Biblische Motive können unter Bezugnahme auf die Systematik Gerd Theißens (vergleiche Abschnitt 2.) in allen Sparten und Medien der Popkultur auftreten (Literatur, Film, Musik, Sport, Natur, Geschichte, Werbung, Fernsehen, Internet etc.). Umgekehrt fungiert beispielsweise das Genre Fantasy als Brückenliteratur (Isau, 2002, 7) zur Bibel. Damit besteht didaktisch die Chance, sie mit den Interessenslagen der Schülerinnen und Schüler in Verbindung zu bringen, sofern sie mit Motiven korrelieren, die in ihrem Leben und ihren Erfahrungen wirksam sind.
Das Faszinierende an der Popkultur ist das rezeptionelle Umschalten zwischen der Ebene des Sozialen und des Ästhetischen durch Unterhaltung als Differenzerfahrung zum Alltag (Hügel, 2003, 16). Entscheidend ist eine leichte Zugangsweise, etwas, das unterhält, eignet man sich ohne großen Aufwand an. Dies geschieht in der Regel durch die unterschiedlichen Funktionsweisen der Medien, die historisch ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch sozialen und medialen Fortschritt einen Massenmarkt generierten (Hügel, 2003, 5). Popularkultur ist ebenfalls bestimmt durch Rezeptionsfreiheit, zum einen verstanden als freie Wahl des zu Rezipierenden, zum anderen als Freiheit, den Bedeutungs- und Anwendungsprozess des zu Rezipierenden mitbestimmen zu können (Hügel, 2003, 6). In der Jugend- und Subkulturszene fungiert Popularkultur als Ausdruck der sozialen Andersartigkeit bis hin zum Widerstand oder zum Protest gegenüber dem Establishment (Hügel, 2003, 15). Die Produkte der Popularkultur, die Artefakte, erscheinen meist in ästhetischer Zweideutigkeit des Unterhaltsamen zwischen Ernst und Unernst, zwischen Amüsement und Ernsthaftigkeit, Unterhaltung ist „als [Prozess der] Teilhabe an sowohl ästhetisch zweideutig produzierten als auch zweideutig rezipierten, medial vermittelten (...) Ereignissen und Artefakten“ zu verstehen (Hügel, 2003, 15).
In der Religionspädagogik sind zahlreiche Untersuchungen des Verhältnisses von Popmusik und → Religion
Folgende Tabelle zeigt Beispiele einer Kompilation von biblischen Motiven und Artefakten aus der Popkultur, insbesondere der säkularen Popmusik (Buschmann, 2004; Kirschstein, 2007) und der Unterhaltungsliteratur. Grundsätzlich können dieselben Beispiele aufgrund ihrer Komplexität mehreren Motiven zugeordnet werden. Die Auswahl orientiert sich an der in Abschnitt 2. genannten Gliederung zu den Motiven von Gerd Theißen, die auch in ihrer Negation auftreten können (zum Beispiel, wenn die als lebensspendende Ordnung der Schöpfung bedroht ist durch das Eingreifen des Menschen), die Literaturangaben beziehen sich auf weitere lesenswerte Ausführungen:
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Biblisches Motiv |
Bespiele aus der Popkultur |
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Schöpfungsmotiv/Lebensmotiv Das Leben kommt von Gott (Ps 104); Gott als lebensspendende Kraft (Ez 38; Ez 40); Gott als Bewahrer und Beschützer des Lebens (Ps 23); die Erschaffung der Welt aus dem Nichts (Gen 1); die neue Kreatur Mensch in Jesus Christus (Gal 6,15); die ständige Erneuerung des Menschen (2Kor 4,16). Freude am Leben ist Urkraft allen Lebendigen; Staunen über die Welt als Ganze; Dankbar werden; Zum Leben gehört auch der Tod; bedrohte Schöpfung. |
mündlich überliefert: Laudato si Louis Armstrong, What a wonderful world EG 432, Gott gab uns Atem Laurie London, He’s got the whole World (Lindner, 2014, 88f.;158) Michael Jackson, Earth Song (Böhm/Buschmann, 2002, 113-125; Kirschstein, 2007, 5f.; Buschmann 2004) Gotthard Schneider, Danke, für diesen guten Morgen (Lindner, 2014, 62f.) Bernadette Philipp, Vergiss es nie, du bist du Udo Lindenberg, Stark wie Zwei Peter Strauch, Meine Zeit steht in deinen Händen (Lindner, 2014, 31) Daniel Kallauch, Volltreffer Clive S. Lewis, Narnia (Mühling, 2005, 110) |
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Weisheitsmotiv Gott hat eine das Leben ermöglichende Ordnung geschaffen (Joh 1); Gott garantiert lebenserhaltende Ordnung inmitten einer bedrohten Schöpfung (Gen 8,22); die Weisheit ist verborgen (Ez 28; Koh 3,1-11); Christus wird mit der Weisheit identifiziert, gerät aber in größere Spannung zur Welt (Lk 11,49-51); Unmündige, Mühselige und Beladene hingegen erhalten Zugang zur Weisheit Gottes (Mt 11,25-30; 1Kor 1,26f.); die Weisheit bleibt unerkannt und führt zur Kreuzigung des Herrn (1Kor 2,8). Die lebensförderliche, nie gänzlich zu erfassende Ordnungskraft in der Welt ist erstaunlich und entlastend zugleich: Der Mensch muss nicht das Maß aller Dinge sein, die Welt könnte auch ohne ihn existieren. Gleichzeitig ermöglicht sie die Freude an der Entdeckung dieser (geheimen) Ordnung. |
Enya, Only Time Hermann van Veen, Weg da (Lindner, 2014,109) John Cage, Organ2/ASLSAP (Lindner, 2014, 109-112) The Beatles, Nowhere Man Ich und Ich, Vom selben Stern Herbert Grönemeyer, Der Weg Xavier Naidoo, Dieser Weg Celine Dion, My heart will go on The Byrds, Turn, turn, turn (Kirschstein, 2007, 2) Aldous Huxley, Brave New World Charlotte Kerner, Blueprint. Blaupause (Zimmermann, 2012, 109-112) George Orwell, Animal Farm Clive S. Lewis, Narnia (Mühling, 2005, 104-110) Michael Ende, Momo John R. R. Tolkien, Herr der Ringe (Hammer, 2003, 161) |
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Wundermotiv Gott erscheint Mose im brennenden Dornbusch, der nicht verzehrt wird (Ex 3); der Prophet Elia wird entrückt in den Himmel mit einem feurigen Wagen (2Kön 2); das Volk Israel wird wunderhaft befreit (Ex 14); Jesus und seine Jünger vollziehen Wunder durch Handlung (Mk 5,34;10,52; Lk 17,19 etc.) oder durch Wort (Mk 11,22-25, 1Kor 13,2) und als Protest gegen das Leid (1Kor 12,28); durch das Wunder der Auferstehung wird der Tod besiegt (1Kor 15; Lk 24); der Glaube versetzt Berge (Mk 11,22). Das Unvorhergesehene kann helfen, der Glaube daran spendet Trost und Hoffnung, dass niemand von vornherein aufgegeben ist, das Wundererleben gehört elementar zum Leben dazu. Es kann nicht alles allein durch die Ratio beziehungsweise die binäre Logik erklärt werden. |
Julian Perretta, Miracle Cascada, Miracle Coldplay, Miracles Whitney Houston, When You Believe Mike and The Mechanics, All I need is a miracle Michel Scouarnec, Wir haben Gottes Spuren festgestellt Alois Albrecht, Manchmal feiern wir mitten am Tag Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar (King Herod’s Song) Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar (See my eyes) Joanne K. Rowling, Harry Potter (Zimmermann, 2013, 62-66) Jutta Richter, Hinter dem Bahnhof liegt das Meer (Zimmermann, 2012, 42) Clive S. Lewis, Narnia (Mühling, 2005, 124)
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Entfremdungsmotiv Gott ist heilig, der Mensch jedoch Sünder (Gen 4,1-16) und dem Tod ausgesetzt (Gen 3); unsere Selbstüberschätzung (Gen 11,1-8); unsere Ferne zum Leben; Absurditätsbewusstsein; Erfahrung des Scheiterns. |
Michael Jackson, Heal the world (Lindner, 2014, 84f.;135;138) Genesis, Tell me why (Lindner, 2014, 134;138) Christina Stürmer, Ana ahabak (Lindner, 2014, 135;138) Sting, Russians (Lindner, 2014, 167-172) Zofia Jasnota, Unfriede herrscht auf der Erde (Lindner, 2014, 174;177) The Beatles, Yesterday Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar (Damned for all Time) |
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Hoffnungsmotiv Erwartung einer neuen Welt; Apokalyptik und Messianismus; präsentische Eschatologie des Neuen Testaments (Joh 5,24; 1Joh 3,14); als Erneuerungsmotiv (Röm 6,4) und utopisches Bewusstsein; Hoffnung auf eine grundlegende Änderung der Welt und im eigenen Leben (Gal 6,15); Bilder vom Frieden in der Welt und in der Natur, einer Welt, in der ein gutes Leben allen zuteil wird. |
Ulrich Nehls, Heaven is a wonderful place (Lindner, 2014, 66f.) Jasmine Madelaine, Frieden Ludger Edelkötter, Herr, gib uns deinen Frieden Hevenu schalom alejchem Zilphia Horton et al., We shall overcome (Lindner, 2014, 166f.) Eric Clapton, Tears in heaven (Lindner, 2014, 27-31) Die toten Hosen, Nur zu Besuch Celine Dijon, My Heart will go on Spiritual, Free at last (Lindner, 2014, 164f.) Spiritual, We shall overcome (Lindner, 2014, 166f.) Materia, OMG (O mein Gott) Kurt Rommel, Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen Schalom Ben-Chorin, Freunde, dass der Mandelzweig Harold Arlen, Somewhere over the Rainbow |
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Umkehrmotiv der Mensch soll sein eigenes Leben umkehren und sich Gott zuwenden (Am 4,6-11; Hos 5,4), im NT werden die Menschen durch den Anbruch des Reiches Gottes zur Umkehr bewegt (Mt 8,11f.); Motiv der Umkehr ist nicht Angst vor dem Gericht, sondern Freude (Lk 15,7-32); es gibt zwar die Erfahrung des Scheiterns, aber man kann immer wieder neu anfangen. |
Xavier Naidoo, Dieser Weg Cat Stevens, Father and Son Mark Forster, Au revoir Alan Menken, I will follow him (Sister Act) Die Toten Hosen, Paradies Don Mc Lean, Crossroads Tracy Chapman, Crossroads Bruce Springsteen, My Father’s House (Böhm/Buschmann, 2002, 139-146) |
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Exodusmotiv Erneuerung geschieht am Volk, das auszieht aus der Knechtschaft der alten Welt in die neue (Ex 14); im Neuen Testament versteht sich die Exodus-Gemeinde auf dem Weg hin zu einer neuen Gemeinschaft (1Kor 10,1-13), die viele Fremde und Ausgestoßene aufnimmt (1Kor 1,26-31); in der modernen Gesellschaft sind die Emanzipations- und Erneuerungsbewegungen diejenigen, die Altes und Gewohntes verlassen. |
Spiritual, Go down, Moses (Lindner, 2014, 153;155-157) Scorpions, Wind of Change Scorpions, Send me an Angel Real Life, Send me an Angel Bob Marley, Exodus (Böhm/Buschmann, 2002, 103-111) Tracy Chapman, Freedom now Spiritual, See that Band Spiritual, Swing low, sweet chariot (Lindner, 2014, 158) Spiritual, Good News (Lindner, 2014, 158) |
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Stellvertretungsmotiv Stellvertretung als Struktur des ganzen Lebens, da alles eng miteinander verbunden ist; ein Leben kann für ein anderes eintreten (Jes 52,13-53,5); Handeln für andere (Mk 9,37; Röm 1,8; Gal 6,2); Sterben für andere (2Kor 5,14); alle Lebewesen haben den Willen zum Leben; alles Leben lebt auf Kosten des anderen. |
Madonna, Like a prayer (Buschmann, 2004) Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar (Hosanna) Sabrina Setlur, Ich leb’ für dich
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Einwohnungsmotiv Gott nimmt Wohnung (Ex 25,8) in der Welt (1Kön 8,27) durch seinen Geist, er inkarniert sich in Christus; Gott ist mitten im Leben gegenwärtig; er ist in einen konkreten Menschen eingegangen und durchlebt und durchleidet alles als Mensch; Gott beziehungsweise Christus wohnt im glaubenden Menschen (1Kor 3,16; Eph 3,17) als Brot des Lebens (Joh 6,51-59); Geistiges muss konkretisiert, verleiblicht werden; Sehnsucht nach Leibhaftigkeit. |
Madonna, Like a prayer Pier Paolo Pasolini, Das 1. Evangelium Matthäus, Abendmahlszene Spiritual, Somebody is knocking at your door Spiritual, Rock my soul in the bosom of Abraham (Lindner, 2014,158) Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar (The last Supper) |
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Glaubensmotiv Gott und das Heil erfährt der Mensch in seinem Glauben (Gen 15,6; Ps 40), das Vertrauen darin, geborgen zu sein; im Neuen Testament wird der Vertrauensglaube an Gottes beziehungsweise Jesu Hilfe (Gal 3,23; Mk 2,17) und Heil zum Wunder- (Mk 2,5), Gebets- und Bekenntnisglauben an die Erlösungsmacht Jesu (Röm 10,9); im säkularen Kontext bewegt das Glaubensmotiv zum Lebensmut, zum Vertrauen in das, was wir uns selbst nicht verdanken, da es unverfügbar ist; als ein elementares Grundvertrauen. |
Hanna Lam, Abraham, Abraham, verlass dein Land und deinen Stamm (Lindner, 2014, 86f.) Ernst Arfken, Vater unser, Vater im Himmel (Lindner, 2014, 65f.) E Nomine, Vater unser (Lindner, 2014, 36-41) U 2, 40 Genesis, Jesus, he knows me Söhne Mannheims, Vielleicht Sabrina Setlur, Das will ich sehen (Kirschstein, 2007, 10) Beatbetrieb, Woran glaubst du? (Lindner, 2014, 11) Barclay J. Harvest, Hymn (Böhm/Buschmann, 2002, 131-134; Kirschstein, 2007, 2f.) |
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Agapemotiv Das elementare Grundvertrauen lässt den Menschen in eine positive Beziehungsfähigkeit eintreten, sowohl gegenüber dem Mitmenschen durch die Nächstenliebe (Lev 19,18), als auch gegenüber sich selbst und gegenüber Gott; im Neuen Testament lebt Jesus seinen Jüngern diese Beziehungsfähigkeit vor, indem er Nächstenliebe praktiziert (Mt 5,43-48; Lk 7,36-50); das Liebesmotiv entspricht einer säkularen Solidarität, einer Mitmenschlichkeit, aus der Hilfsbereitschaft gegenüber den Bedürftigen erwächst. |
Martin Gotthard Schneider, Zwischen Jericho und Jerusalem (Lindner, 2014, 89-93) Black Eyed Peas, Where is The Love? Silbermond, Kartenhaus Unheilig, An deiner Seite Rykers, You’ll never walk alone Herbert Grönemeyer, Der Weg Neville Brothers, Brother’s Keeper (Böhm/Buschmann, 2002, 127-131) Marius Müller-Westernhagen, Jesus, (Böhm/Buschmann, 2002, 147-161; Buschmann, 2004) Die Ärzte, Schrei nach Liebe (Buschmann 2004, 239-243) |
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Positionswechselmotiv Gott erniedrigt und erhöht zugleich (Lk 1,52); die Ersten werden die letzten sein (Mk 9,33-37); die Geburt des Messias geschieht unter armen Leuten; wer der Erste sein will, muss bereit sein zu dienen (Mk 10,42-45); Ausdruck von Demut liegt in der Bereitschaft, als Höherstehender dem anderen zu dienen; in der Begegnung von Groß und Klein ist es wichtig, dem Kind auf Augenhöhe zu begegnen (Mt 18,3). |
Joan Osborne, One of us (Böhm/Buschmann, 2002, 69-74; Kirschstein, 2007, 7) Jewel, Hands (Kirschstein, 2007, 8f.) Mark Forster, Wir sind groß Crash Test Dummies, God shuffled his Feet (Böhm/Buschmann, 2002, 63-69) Die Prinzen, Ganz oben (Böhm/Buschmann, 2002, 211-216) |
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Gerichtsmotiv Für seine Taten wird der Mensch von Gott zur Rechenschaft gezogen (Jes 24,1-23; Dan 12,2); der kosmische Gerichtsgedanke wird im Neuen Testament zur Stimme des Herzens und des Gewissens (Röm 2,12-16); das Gerichtsmotiv erscheint in Spannung zum Heilsgedanken (Joh 3,17; Joh 12,47; Röm 8); aus dieser Spannung resultiert die Verantwortungsübernahme des Menschen gegenüber Gottes Schöpfung und dem Leben als eine elementare Gewissenserfahrung; im säkularen Kontext geschieht dies gegenüber dem eigenen Gewissen. |
Iron Maiden, The Number of the Beast Whitney Houston, My Love is your Love (Kirschstein, 2007, 4f.) Xavier Naidoo, Seine Straßen (Kirschstein, 2007, 9f.) Söhne Mannheims, Armaggedon (Kirschstein, 2007, 11) Joachim Witt/Peter Heppner, Wann kommt die Flut? (Böhm/Buschmann, 2002, 75-102) Die Fantastischen Vier, Es wird Regen geben (Böhm/Buschmann, 2002, 189-196) John R. R. Tolkien, Herr der Ringe (Hammer, 2003, 157)
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Rechtfertigungsmotiv Entfremdungsmotiv, Gerichtsmotiv gehören hier eng zum Rechtfertigungsmotiv; weil der Mensch sich immer wieder von Gott abwendet, bleibt er erlösungsbedürftig (Gen 8,21; Röm 1,18-32), Gott wendet sich in Christus dem Menschen zu in seiner Gnade der unbedingten Lebensbejahung (Röm 8,1f.); trotz allen Scheiterns gibt es eine Unverwüstlichkeit des Lebens, das ein unauslöschliches Lebensrecht hat. |
Madonna, Like a Prayer (Buschmann, 2004) Bertolt Brecht/Kurt Weill, Die Dreigroschenoper – Lied der Seeräuber-Jenny (Lindner, 2014, 179-185) |
5. Didaktisch-methodische Umsetzungsformen



Literaturverzeichnis
- Baldermann, Ingo, Einführung in die biblische Didaktik, Darmstadt 1996.
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Abbildungsverzeichnis
- Kompilation biblischer Motive mit Artefakten der Popkultur © Heike Lindner, linke Spalte: nach Theißen, 2003, 139-166
- Semiotische Triade nach Charles Sanders Peirce (Meyer-Blanck, 2002, 63) und Motive zum Thema Sterben und Trauer © Meyer-Blanck, 2002, 63
- Korrelation eines biblischen Motivs aus Ps 91 mit einem Motiv eines Popsongs von Eric Clapton, Tears in Heaven in der Dreistelligkeit © Lindner, 2014, 21
- Polaritätsprofil zur Einordnung von Höreindrücken und Beispiel einer Hörkurve zur Vater-Unser-Vertonung von E Nomine © Lindner, 2014, 36
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