Feste, interreligiös
Andere Schreibweise: Lebensfeste, Jahresfeste, Didaktik interreligiöser Feste
(erstellt: Februar 2026)
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1. Hinführung: Feste feiern, wie sie fallen ...
1.1. Genese von Festen
Menschen lebten schon immer in einem bestimmten Zeitrhythmus, wie uns vor- und frühgeschichtliche Funde zeigen. Die Rhythmen wurden in der Frühzeit durch die Jahreszeiten und die damit verbundenen Naturphänomene in Verbindung mit der Beobachtung der Gestirne bestimmt. So entwickelten sich das Mondjahr bzw. das Sonnenjahr und diese wurden den Jahreszeiten angepasst, indem Schalttage, Schaltmonate und Schaltjahre erfunden wurden. Auf diese Weise entstand ein Jahresrhythmus, der durch die Erinnerung an persönliche und historische Ereignisse, politische wie kriegerische, erweitert wurde. Diese Ereignisse vergegenwärtigte man sich teils in Freude, teils in Wehmut oder Angst.
Auch in den Religionen beziehen sich deren Feste (→ Fest/Feste
1.2. Feste in einer inklusiven Schulkultur
Feste und Feiertage prägen nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern strukturieren den Jahresablauf jedes und jeder Einzelnen und haben damit auch direkten Einfluss auf die Schule mit ihren Feiertagen und Ferienzeiten. Selbst wenn sich hier die Dominanz christlicher Feste noch sehr deutlich zeigt, gibt es seit Beginn der 2020er-Jahre auch in großen Kaufhäusern und Drogerien islamische Ramadan-Kalender zu kaufen, in Schulen und Universitäten wird gemeinschaftlich zum Fastenbrechen eingeladen, und z.B. das jüdische Chanukka- und Pessachfest werden nicht nur in den Medien, sondern teilweise auch in den Schulen wahr- bzw. aufgenommen.
Diskutiert wird mittlerweile auch, ob nicht jüdische und muslimische Feiertage offiziell deutschlandweit eingeführt und „unbedeutende“ christliche Feiertage wie z.B. Fronleichnam im Kalenderjahr reduziert werden müssten (z.B. Petitionen wie „Gesetzliche Anerkennung muslimischer Feiertage“). „Sind christliche Feiertage noch zeitgemäß?“, fragte der Deutschlandfunk 2024 und konkretisierte: „Karfreitag, Pfingsten oder Christi Himmelfahrt: Sechs der insgesamt neun bundesweiten Feiertage sind christlich geprägt und drei ohne religiösen Bezug. In einzelnen Bundesländern kommen noch weitere hinzu wie Fronleichnam oder Reformationstag. Passt das noch in die Zeit?“ (Deutschlandfunk, 2024).
Bisher haben muslimische und jüdische Schülerinnen und Schüler zwar an den hohen Feiertagen auch ein Recht auf Schulfreiheit, können aber nicht so unbelastet feiern wie bei offiziellen christlichen Feiertagen, an denen die Schule geschlossen ist; denn an den nicht-christlich religiösen Festtagen wird weiter unterrichtet. Der Alltag in einer Gesellschaft, deren Dynamik nicht durch einen gesellschaftlichen Feiertag unterbrochen ist, fühlt sich deshalb nur bedingt nach „Feiern“ an. Im Kontext einer inklusiven Schule kann man sogar noch weiterfragen: „Wie kann eine Schule inklusiv sein, die Schülerinnen und Schüler diskriminiert und damit exkludiert, weil sie sich z.B. an religiöse Regel(n) zum Arbeitsverbot an Feiertagen, zur Ernährung oder zur Bekleidung ebenso halten wollen wie an die Regeln der Schule, ohne dabei die Rechte und Freiheiten anderer einzuschränken?“ (Abdel-Rahman, 2023, 5). Bleibt → Inklusion
2. Feste in den Religionen
2.1. Klassifizierungsversuche
Feste lassen sich nach ihren Zyklen oder Zeitbindungen unterscheiden. So gibt es wochenzyklische Feiertage wie den Sonntag(sgottesdienst) im Christentum, Schabbat im Judentum und das Freitagsgebet im Islam.
Darüber hinaus gibt es jahreszyklische Feste und Feiertage, die christlich-religiös an das Kirchenjahr gebunden sind, aber auch säkulare Erntefeste, Vereins- oder Stadtfeste, nationale, politische oder kulturelle Feiertage.
An biografiebedingten Zeiten orientieren sich personenbezogene Feste, die ebenfalls religiös gebunden sein können wie die Taufe (→ Taufe/Taufkatechese
Außerdem gibt es noch sachbezogene, einmalige Feste wie (religiös) Kirchweih oder (säkular) das Richtfest beim Hausbau.
2.2. Zur Bedeutung religiöser Feste
Feste heben sich aus dem Alltag heraus und durchbrechen ihn. Der Rhythmus des Jahres wird durch Feste gestaltet und verhilft dazu, Arbeit und sogenannte Aus- bzw. Ruhezeiten zu strukturieren und zu unterscheiden.
Feste geben gemäß den Glaubensaussagen ihrer Religionen auch Antworten auf die Grundfragen aller Menschen nach dem Woher, Wozu, Warum und Wohin des Lebens. Hierzu finden sich Hinweise in den Festbräuchen und den Geschichten, die zu allen Lebens- und Jahreskreisfesten gehören.
Miteinander zu feiern, wirkt aber auch gemeinschaftsstiftend und gemeinschaftserhaltend, und zwar deshalb, weil bestimmte Rituale wie gemeinsam zu essen, zu tanzen, zu beten und zu singen den sozialen Zusammenhalt der Festteilnehmerinnen und -teilnehmer stärken.
Durch ihre Besuche von Festorten wie z.B. Kirchen bei Gottesdiensten und festgelegten liturgischen Abläufen zeigen Gläubige die Zugehörigkeit zu ihrer Religionsgemeinschaft auch nach außen.
Feste können nach strengen Regeln ablaufen. Diese Regeln können durch die Familie (wie z.B. zu Weihnachten), durch die Gesellschaft oder die Religionsgemeinschaft festgelegt werden. Feste können aber auch im Alltag übliche Regeln durchbrechen, etwa im Karneval. Nach Sigmund Freud ist ein solches Fest (bzw. ein Aspekt des Festes) folgender: „Ein Fest ist ein gestatteter, vielmehr ein gebotener Exzeß, ein feierlicher Durchbruch eines Verbotes. Nicht weil die Menschen infolge irgendeiner Vorschrift froh gestimmt sind, begehen sie die Ausschreitungen, sondern der Exzeß liegt im Wesen des Festes; die festliche Stimmung wird durch die Freigebung des sonst Verbotenen erzeugt.“ (Freud, 1913, 171).
Viele religiöse Feste hängen historisch religionsphänomenologisch eng mit Fasten zusammen. Hier ist allerdings in allen Religionen, besonders im europäischen Christentum ein Aufweichen festzustellen, wie sich z.B. am Wandel der Adventszeit von der Fasten- und Bußzeit zu einer vorgezogenen Feier- und Genusszeit zeigt (Bowker, 1999, 308).
3. Feste in den Weltreligionen
An dieser Stelle ist es nicht möglich, eine Auswahl der zentralen Feste aller Religionen vorzustellen. Für die (religions-)unterrichtlich relevanten Religionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus soll jedoch zumindest im Hinblick auf eine erste Einordnung eine Auswahl zentraler Feste genannt werden. Natürlich ist der Autorin bewusst, dass es auch in anderen Religionen wie dem Zoroastrismus, dem Jainismus, dem Sikhismus oder in der Bahaireligion Feste gibt, für die an dieser Stelle der vorgegebene Raum nicht ausreicht, zu denen aber Literatur leicht zu finden ist (Notz, 2007).
3.1. Judentum
Die jüdische Jahreszählung rechnet von der Schöpfung an, wobei das jüdische Jahr den Mondphasen folgt. Manchmal sind allerdings Schaltmonate nötig. Anders als im islamischen oder buddhistischen Jahr kehren die Feste immer zur gleichen Jahreszeit wieder. Die Feste im Judentum haben eine gesellschaftliche und familiär stark bindende Kraft. Bedeutsam ist, dass bei der Feier im Familienkreis die verschiedenen Familienmitglieder im Vollzug der Feste häufig einen Beitrag zur religiösen Deutung liefern (Kirste, 1995, 12). Zentrale Feste im Jahreskreis sind neben dem wöchentlichen Schabbat die Jahresfeste Rosch Haschanah (Neujahrsfest), Jom Kippur (Versöhnungsfest), Sukkot (Laubhüttenfest), Simchat Tora (Fest der Freude der Tora), Chanukka (Lichtfest, Tempelweihfest), Purim (Fest der Lose), Pessach (Fest der ungesäuerten Brote), Schawuot (Wochenfest), Tischa be-Aw (Zerstörung des zweiten Tempels) (Tilly, 2007, 174-193).
Daneben werden je nach Anlass die „Lebensfeste“ Beschneidung, Bar/Bat Mizwa, Heirat und Tod/Bestattung begangen (Tilly, 2007, 157-173; Solomon, 2009, 73-89; Rothschild, 2020, 90-189).
Den Schabbat, der mit Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am Samstag wöchentlich gefeiert wird, kann man als das regelmäßigste Fest bezeichnen. Er ist im Judentum gemäß der Schöpfungserzählung (Gen 2,2f.
3.2. Christentum
Der regelmäßigste und häufigste Feiertag in allen christlichen Konfessionen ist der Sonntag. Er wird in den meisten vom Christentum geprägten Ländern als wöchentlicher Feiertag mit Gottesdiensten gefeiert und erinnert an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Hier gilt in Deutschland die Sonntagsruhe, d.h. die gesetzlich geschützte Ruhe am Sonntag, die weitgehende Arbeitsfreiheit garantiert.
Aber nicht nur der Sonntag zieht sich als verbindendes Fest durch die christlichen Konfessionen, sondern es werden noch weitere Jahresfeste gemeinsam in der katholischen, der evangelischen, der orthodoxen und auch in einigen sogenannten „freikirchlichen“ Traditionen gefeiert: Advent, 6.12. Nikolaustag, 24./25.12. Weihnachten, Epiphanias, Passions- und Osterfestkreis mit Aschermittwoch, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern, das Pfingstfest 50 Tage nach Ostern, Trinitatis. Das Erntedankfest wird regional in Mitteleuropa vor allem ev. und kath. begangen.
Als (gemeinsame) christliche Feste im Lebenskreis werden gefeiert: Taufe/Tauftag (stark abnehmend) bzw. eher noch seltener und besonders in katholischer Tradition Namenstag, sowie Erstkommunion und Firmung auf katholischer, Konfirmation auf evangelischer Seite, Trauung katholischerseits als Sakrament, evangelischerseits als Segensgottesdienst aus Anlass einer Eheschließung, Beerdigung/Trauerfeier.
Auch durch die unterschiedlichen Sprachen lebten sich Ost- und Westkirche auseinander, was unter anderem zur Trennung der Kalender (julianischer und gregorianischer) und teilweise auch der Daten der zentralen Feste (→ Fest/Feste
Allerdings gibt es ebenso katholische, evangelische und orthodoxe Feste, die nur in einer Konfession gefeiert werden (ausführliche Darstellung in Bieritz, 2014), hier in Auswahl:
Katholische Feste: 4.12. Barbaratag, 8.12. Unbefleckte Empfängnis Mariens, 2.02. Mariä Lichtmess, 25.03. Mariä Verkündigung, Fronleichnam 10 Tage nach Pfingsten, 15.08. Mariä Himmelfahrt, 1./2.11. Allerheiligen/Allerseelen u.a.
Evangelische Feste: 31.10. Reformationsfest, Buß- und Bettag Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, Ewigkeitssonntag (eine Woche vor Advent) u.a.
Orthodoxe Feste: 1.01. Fest der Namensgebung Jesu und Beschneidung, 20.01. Fest Johannes des Täufers, 12.02. Fest der großen Theologen u.a.
In christlicher Tradition gibt es außerdem sogenannte Wallfahrten bzw. Prozessionen, die besonders an Festtagen z.B. nach Jerusalem, Rom, Lourdes, Kiew (Höhlenkloster), zu berühmten Kathedralen wie Santiago de Compostela, Lourdes oder Fatima und spirituelle Zentren wie Iona, Taizé, Assisi, Santiago etc. durchgeführt werden (Kirste, 1995, 31-61; Haunerland, 2016, 132-137).
3.3. Islam
Die Islamische Jahreszählung beginnt mit der Auswanderung (Hidjra) des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina im Jahr 622 christlicher Zeitrechnung. Das ist der Tag, an dem Muharram/1. Neujahrstag gefeiert wird, allerdings nicht als großer Festtag.
Weil das Jahr als reines Mondjahr 11 Tage kürzer ist als das christliche Sonnenjahr, verschiebt sich der Kalender jedes Jahr. Genauso wie im Judentum (und teilweise im Christentum, man denke an das Einläuten des Sonntags am Samstagabend und an den Heiligen Abend vor dem ersten Weihnachtstag) beginnt der neue Tag nicht mit Sonnenaufgang, sondern am Vorabend mit dem Sonnenuntergang.
Der Freitag ist das islamische Pendant zum Schabbat bzw. zum christlichen Sonntag, an dem das gemeinsame Gebet stattfindet. Gemäß der islamischen Regeln darf aber am Freitag trotzdem vor und nach dem mittäglichen Hauptgebet gearbeitet werden.
Der Geburtstag des Propheten Mohammed wird als „Lichterfest zum Geburtstag“ (Maulid an-Nabi) nicht überall, aber z.B. in der Türkei besonders intensiv gefeiert, was seit dem 10./11. Jahrhundert eine eigene Tradition bildet.
Weitere Feier- und Gedenktage sind die „Nacht der Empfängnis“ Mohammeds und das Fest der Nachtreise und Himmelfahrt des Propheten (Lailat al-Miradj), die beide zu den fünf heiligen Nächten im Islam gehören.
Die wichtigste „Fest“-Zeit ist der Fastenmonat Ramadan, eine Fasten- und Bußzeit, die durch Enthaltung von Essen und Trinken am Tag und einem Fastenbrechen nach Sonnenuntergang im Kreis von Familie und Bekannten geprägt ist. Am Ende steht das dreitägige Fest des Fastenbrechens/Zuckerfest (Id al-Fitr).
Als wichtigstes Einzelfest könnte man das Opferfest (Id al-Adha) bezeichnen, das drei Tage dauert und bei dem sich die Gläubigen der Barmherzigkeit Allahs hingeben. Zentral ist dafür die Geschichte der Bindung/Opferung Ismaels (Sure 37 Verse 99-113).
Als Lebensfeste werden Geburtstage, die Zeremonie der Namensgebung, das Fest des ersten Zahns vor allem für türkische Muslime, die Beschneidung zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr, die Ehe/Hochzeit und die Bestattung (Serinsu, 2016, 137f.) entsprechend zelebriert.
Für die Schiiten ist der Aschura-Tag am 10. Muharram zu Ehren des Märtyrertodes von Al-Husain ibn ʿAlī, einem Enkel Mohammeds, im Jahr 680 der christlichen Zeitrechnung der höchste Feiertag, der mit Prozessionen begangen wird. Sie feiern auch den Geburtstag Alis, den sie als ersten Imam verehren.
3.4. Hinduismus
Da der sogenannte Hinduismus keine in sich einheitliche Religion darstellt, sondern eine Mischung von Religionen, Doktrinen und Lebensanschauungen, Riten und Kulten, sittlichen und gesellschaftlichen Normen (Michaels, 2023), ist es kaum möglich, Feste zu finden, die über den gesamten indischen Subkontinent gemeinsam in ähnlicher Weise begangen werden. Außerdem sagt man, „die Hindus hätten an jedem Tag des Jahres ein Fest (...) Das ist eine ernsthafte Untertreibung“ (Bowker, 1999, 309).
Die Einteilung des Jahres folgt häufig nach den Mondphasen, sodass sich die Festtermine wie auch im Islam jährlich ändern. Die Grundform der meisten Hindu-Riten ist die Puja, die als Andacht/Gottesdienst in einem Tempel oder am Hausaltar möglichst täglich stattfindet. Zur Mindestausstattung des Altars gehört ein Götterbild, eine Öllampe, Räucherstäbchen und Opfergaben wie Blumen, Speisen, Obst, klares Wasser oder Ähnliches. Wenn möglich gehört Musik zum Vollzug der Puja.
Für die Feste ist jeweils mindestens eine Geschichte aus den Göttermythen nach brahmanischer Tradition vorgesehen: Beim Holi-Fest z.B. wird Vishnu, dem Erhalter der Welt, Dank für seine guten Taten gesagt. Im Zentrum steht ein großes Feuer und die Menschen bewerfen sich mit bunten Farben. Neben dem Holi-Fest, das in Europa teilweise auch entsakralisiert gefeiert wird, ist das Diwali-Fest zentral, ein Lichterfest zum Neubeginn, bei dem ebenso wie bei Holi in der Basisgeschichte das Gute über das Böse siegt. Erwähnenswert sind darüber hinaus die Feste des Schutzbandes (Raksha Bandhan), bei dem männliche Familienmitglieder von Frauen Armbänder geschenkt bekommen, sowie das Wintersonnenwendefest (Makar Sankranti bzw. Pongal) und das ursprüngliche Neujahrsfest (Makar Sankranti), das Frühlingsanfangsfest (Vasanta Panchamis) zu Ehren Saraswatis, Krishnas Geburtstag (Janamashtami) und die Shiwanacht (Mahashivratri).
Auch in den meisten Hindutraditionen gibt es für verschiedene Lebensabschnitte religiöse Feste wie die Namensgebung, die Einholung des Lebenshoroskops, der erste Haarschnitt, die Upanayana-Zeremonie als Mündigkeitserklärung zwischen acht und elf Jahren, die Hochzeit und die Kremationszeremonie für Verstorbene.
(weitere Informationen bei Michaels, 2023)
3.5. Buddhismus
Im Buddhismus erinnern viele Feste an Ereignisse des Religionsgründers, Siddharta Gautama Buddha. Andere stehen im Zusammenhang mit zentralen Schulgründern oder orientieren sich am natürlichen Jahresverlauf mit zusätzlicher buddhistischer Deutung. Da sich auch der buddhistische Kalender am Mondkalender orientiert, gelten Vollmond- und Neumondtage und die Tage des ersten und letzten Mondviertels (also jeweils ein Tag pro Woche) als besonders wichtig, sodass fromme Personen in dieser Zeit Tempel und Klöster besuchen (Uposatha-Tage).
Im tibetischen Buddhismus gibt es spezielle monatliche und jährliche Buddha-Tage, die mit dem Leben des historischen Buddha in Zusammenhang stehen. So feiert man das Blumenfest (Hana Matsuri) zum Geburtstag Buddhas, den Nirvana-Tag (Eingehen des historischen Buddha in das Nirvana) und das Vesakh-Fest (besonders in Sri Lanka), das gleich drei zentrale Ereignisse auf einmal begeht: Es erinnert an die Geburt Buddhas, an seine Erleuchtung und seinen Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburt. Tibetische Buddhisten feiern außerdem die Geburt des jeweiligen Dalai Lama. In Japan wird das sogenannte Herbstfest (Higan) gefeiert.
Im Rahmen der Lebensfeste ist die Mönchsweihe zentral, wobei diese keine lebenslange Verpflichtung impliziert, sodass viel mehr Menschen sich weihen lassen, als dann tatsächlich dauerhaft in einem Kloster leben. Es gibt außerdem wie in allen Religionen Festrituale zur Hochzeit und zur Bestattung (umfassende weitere Informationen bei Notz, 2007).
4. Feste in den Kerncurricula exemplarischer Religionsunterrichte
In weitverbreiteten praktischen Materialien für den Religionsunterricht wie z.B. Karlo Meyers Materialien zu „Weltreligionen. Kopiervorlagen für die Sekundarstufe I“ (Meyer, 2011, 3) werden zu den Weltreligionen zwar jeweils eine Selbstdarstellung und ein Interview mit einem bzw. einer jugendlichen Gläubigen, eine Vorstellung des Sakralraums, eine exemplarische Geschichte, eine knappe Selbstvorstellung der Religion und ein „Impuls zum Weiterdenken“ aufgenommen, einen obligatorischen Hinweis auf (einzelne) Feste gibt es aber nicht. Auch im Begriffsindex seines Grundlagenwerkes „Grundlagen interreligiösen Lernens“ (Meyer, 2019) gibt es kein Stichwort „Feste“ (ebenso wenig bei Meyer, 2008; umso erstaunlicher, als Meyer das Thema bearbeitet hat [Meyer, 2015b]). Wie zentral ist also das Thema Feste in religionsunterrichtlichen Kontexten? Dieser Frage soll anhand ausgewählter Lehrpläne/Kerncurricula nachgegangen werden.
In den Kerncurricula für den evangelischen und den katholischen Religionsunterricht werden besonders zentrale christliche Feiertage thematisiert, um Schülerinnen und Schülern deren Bedeutung und Hintergründe zu vermitteln. Zu diesen Feiertagen gehören Weihnachten als das Fest der Geburt Jesu Christi, Karfreitag als Gedenken an die Kreuzigung Jesu, Ostern als Feier der Auferstehung Jesu, Pfingsten als Fest des Heiligen Geistes und der Gründung der christlichen Kirche. In evangelischen Kerncurricula findet sich dazu der Reformationstag als Erinnerung an den Beginn der Reformation durch Martin Luther am 31. Oktober 1517. Diese Feiertage sind fester Bestandteil des evangelischen Kirchenjahres und werden im Unterricht behandelt, um deren theologische und kulturelle Bedeutung zu erschließen. Zusätzlich können je nach Bundesland und spezifischem (Schul-)Curriculum weitere kirchliche Feste wie Erntedankfest oder Buß- und Bettag (rpi-vituell, 2025) thematisiert werden.
Gemäß des exemplarisch herangezogenen Lehrplans Evangelische Religionslehre NRW „Gesamtschule“ (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2013a, 24) sollen die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, „christliche Feste und Rituale bezüglich der Relevanz für ihr eigenes Leben [zu] beurteilen“ (Urteilskompetenz). Mit Bezug zur Wissensebene formuliert das katholische Kerncurriculum: Schülerinnen und Schüler sollen „Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung erklären“ können (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2013b, 21).
Das Kerncurriculum Grundschule evangelische Religion Baden-Württemberg von 2016 regt zu diesen Inhalten „symboldidaktische und performative“ Ansätze an: „Welche Möglichkeiten haben die Kinder, Feste und Bräuche mit verschiedenen Sinnen zu begreifen, zu erleben und zu verstehen?“ (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2016, 23) und intendiert auch eine medienkritische Bearbeitung: „Wie wird mit der Vielfalt von Bräuchen und deren medialer Präsenz kritisch umgegangen (z.B. Weihnachtsmann, Osterhase, Halloween)?“ (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2016, 23). Als Teilkompetenz wird im Blick auf das Mitfeiern formuliert: „(6) religiöse Rituale im Unterricht beziehungsweise Feste und Feiern im Schuljahr mitgestalten“ (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2016, 24).
Im Kerncurriculum jüdischer Religionsunterricht (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2014a, 18-19) wird unter Sach- und Urteilskompetenz ebenfalls auf das Thema der eigenen Feste verwiesen.Als Sachkompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler, die besondere Bedeutung der wöchentlichen Feier des Schabbats, der Hohen Feiertage und der Wallfahrtsfeste im jüdischen Jahreszyklus und des Feierns religiöser Feste in der Synagoge erläutern können.Aufgenommen wird auch, Parallelen zu Feiertagen anderer Religionen herauszuarbeiten. Im Blick auf die Urteilskompetenz, sollen die Lernenden beurteilen können, welche Bedeutung das zentrale Fest Schabbat für die jüdische Familie haben kann, und die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste innerhalb der Familie und der Gesellschaft erörtern können.
Vergleicht man den Kernlehrplan Islamische Religionslehre finden sich dort ebenfalls ähnliche Kernkompetenzen im Blick auf die Feste der eigenen Religion: Unter Sachkompetenz erscheint (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2014b, 23f.) ein Verweis auf die zentralen Feste wie Nacht der Bestimmung (Qadr/Kadir) oder Aschura-Tag, unter Urteilskompetenz wird auf die Bedeutung einer gemeinschaftlichen Festkultur verwiesen.
Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass Feste eine zentrale Rolle in den jeweiligen Religionsunterrichten haben, religionsvergleichende Aspekte in z.B. trialogischer Ausrichtung allerdings weitgehend fehlen.
5. Didaktik religiöser Feste
Gläubige setzen sich im Rahmen eines Festes unter anderem durch Rituale mit einem Transzendenten in Beziehung und bedenken häufig auch grundlegende existenzielle Fragen, die mit dem Fest verbunden sind. Zum Erfassen eines Festes gehört daher nicht nur Wissen über deren Inhalt und die zugrunde liegenden Rituale, sondern auch eine existenzielle Auseinandersetzung. Bei der exemplarischen Durchsicht der Lehrpläne wurde deutlich, dass weitgehend die Wissensebene im Blick auf Inhalt und verwendete Rituale im Zentrum der Behandlung stehen. Das liegt möglicherweise auch daran, dass der „religiöse Sinn von Festen (...) auf Aspekte, [zielt], die sich der (staatlichen) Schulkultur entziehen: auf eine spezifische Spiritualität, auf Gottesbeziehung und auf Rückbindung (religio) an tradierte religiöse Erfahrungen der jeweiligen Gruppe. (...) [Die Herausforderung] besteht nun darin, beides in ein schulisch adäquates Verhältnis zu setzen, ohne den religiösen Sinn zu nivellieren. Dazu ist es empfehlenswert, auch den jeweiligen Transzendenzbezug gezielt ins Auge zu fassen.“ (Meyer, 2015b, 102)
Karlo Meyer weist die Festtage als je „einen durch lebendige Tradition geprägten Kristallisationspunkt, der auf Transzendentes verweist“, direkt aus (Meyer, 2019, 420). Dieser Spur kann z.B. mit seinen Religionenerschließungsmodi nachgegangen werden durch:
1. Impulse zum Forschen: Welche Festelemente kommen vor? Welche sind ähnlich in andersreligiösen Traditionen, z.B. Lichtsymbolik? Welche Alltagsregeln werden aufgehoben oder durchbrochen? Wo wird auf Transzendentes verwiesen?
2. Impulse zum existenziellen Fragen: In welcher Form setzen sich die Gläubigen mit Gott oder einem Transzendenten in Beziehung? Auf welche Bedürfnisse und Fragen reagiert das Fest und das Festritual? Welche grundlegenden Fragen löst das Fest bei mir selbst aus?
3. Impulse zum Engagement im Umfeld der Schule: Wie kann ich mich bei der Festorganisation bzw. der Organisation des Festbesuchs beteiligen?
An dieses Modell anknüpfend können neben der Wissensebene auch die existenzielle und die soziale Dimension von eigenen Festen und Festen in anderen Religionen im Kontext von Schule bearbeitet werden.
Abschließend werden verschiedene didaktisch-methodische Ansätze vorgestellt, wie das Thema Feste unterrichtlich bearbeitet werden kann, sodass neben dem Wissenserwerb zum Teil auch performative und existenzielle Aspekte in unterschiedlicher Weise integriert werden.
5.1. Feste (nach)feiern im Klassenzimmer?
Es gibt jedes Jahr einige christliche Gemeinden, die „Pessach-Feiern“ veranstalten. Im Religionsunterricht findet sich diese Praxis vereinzelt auch und einige Lehrkräfte rechtfertigen diese mit dem „erlebnis- und handlungsorientierten Konzept“, nach dem ein umfassenderes Verstehen und Begreifen durch Tun eher erreicht werden könne, als dies durch rein kognitive Zugänge möglich sei. Nicht nur jüdisch, auch innerchristlich wird dieser Ansatz im Hinblick auf Pessach und andere jüdische Feste sehr kritisch betrachtet und fast durchgängig abgelehnt (Meyer, 2015b, 105-106; Fingerhut, 2023, 67). Es ist zwar möglich, sich intensiv mit dem Ablauf der Feste zu beschäftigen. Als Nichtjuden ein Seder-Mahl oder etwas Ähnliches (nach) zu feiern, verbietet allerdings der Respekt vor dem Glauben anderer und vor deren Transzendenz- bzw. Gottesbeziehung, was auch von jüdischer Seite aus eingefordert wird: „Solche Rücksichtnahmen entsprechen religiösem Taktgefühl und dürfen nicht vordergründigen handlungsorientierten Unterrichtszielen geopfert werden, da sonst der Zweck der Beschäftigung mit dem Judentum verfehlt würde“ (haGalil.com, o.J.).
Nachvollziehbar wird diese Zurückhaltung auch, wenn man sich vorstellt, eine muslimische Klasse würde eine Abendmahlsfeier „spielen“, um sie handlungsorientiert sinnlicher zu erfahren.
5.2. Feste (mit)feiern
Wie gezeigt wurde, ist es aus Respekt vor den anderen Religionen nicht sinnvoll und theologisch nicht angemessen, Feste anderer Religionen nachzufeiern (siehe 5.1.). Angesichts der großen Bedeutung von interreligiösem Begegnungslernen (→ Interreligiöses Lernen
Im Sinne kumulativen Lernens in gemischt-religiösen Lerngruppen wäre es auch denkbar, dass anlassbezogen (siehe unten Festkalender) Festerfahrungen für einzelne Schülerinnen und Schüler als Einladung organisiert, durchgeführt und anschließend im Klassenzimmer präsentiert und visuell, z.B. als Poster, festgehalten werden (Fingerhut, 2023, 72;74; weitere Vorschläge zum organisatorischen Rahmen beim Zuckerfest/ Fastenbrechen auch bei Meyer, 2015b, 106-109).
5.3. Feste narrativ erlebbar machen
Das Erzählen hat in den Weltreligionen eine lange Tradition. Narrative Annäherungen versprechen auch deshalb neben Faktenlernen erlebbare Anschauung, somit besseres Verständnis und langfristigere Behaltensleistungen. Wird der narrative Rahmen dann so entfaltet, dass neben einer Vorstellung der Feste durch die Augen von Peers in den für den Unterricht zentralen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auch die Lebenswelt der Kinder bzw. Jugendlichen einbezogen wird, kann eine Erzählung als Leitmedium für eine Unterrichtsreihe Feste lebensnah einbinden und religionsvergleichend bearbeiten (Zimmermann, 2015a; 2015b – hier mit praktischen Arbeitsblättern und Materialien, oder Jugendbücher wie z.B. Christiane Thiel, Mein Gott und ich, Würzburg 2009; auch viele Beispiele bei Langenhorst, 2016).
5.4. Feste medial vermitteln
Im Blick auf jüdische Traditionen werden eine ganze Reihe von Festen medial aufbereitet zur Verfügung gestellt. Das braucht gar nicht ein Film zu sein, der den Ablauf z.B. einer Schabbatfeier in allen Einzelheiten darstellt, wie man es bei youtube finden kann, sondern es ist leicht möglich, auf andere ansprechendere künstlerische Darstellungsformen zurückzugreifen. Ein Beispiel zur Annäherung an den Schabbat ist z.B. das Musikvideo der Gruppe „Six 13“, das musikalisch für Jugendliche geeignet und in schneller Bildfolge den Ablauf des Schabbats darstellt. Dazu liegt auch ein anregender Unterrichtsentwurf vor (Heidemann, 2016, 12-17).
Ein anderes Beispiel zur medialen Aufbereitung des Themas Beerdigung findet sich bei Karlo Meyer (2015a).
5.5. Feste (trialogisch) als inklusive Schulkultur gestalten
Als trialogischer Ansatz (Sajak, 2010; 2018; 2019) in Bezug auf eine inklusive Schulkultur könnte das Erstellen eines gemeinsamen (künstlerischen) Jahreskalenders der religiösen Feste ein erster Schritt sein (Muth, 2015, 184f.). Vorlagen für interreligiöse Kalender sind unter https://www.mkjfgfi.nrw/interreligioeser-kalender
Ob und vor allem welche Feste sich eignen, konkret Platz für ein reales Schulfest in einer inklusiven Schulkultur zu bekommen und damit Anschauung für die einen und reale Praxis für die anderen zu sein, wird diskutiert (Meyer 2015b, Fingerhut, 2023). Selbst zum Thema ausgewiesene Materialien (Abdel-Rahman, 2023) werden hier nicht wirklich konkreter, sondern verweisen auf die jeweilige Klientel (Lehrende und Lernende) der Schule.
Literaturverzeichnis
- Abdel-Rahman u.a. (Hg.), Religiöse Feste feiern. Impulse aus Judentum, Christentum und Islam für eine inklusive Schulkultur, Göttingen 2023.
- Bieritz, Karl-Heinrich, Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart, München 9. Aufl. 2014.
- Bowker, John (Hg.), Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Übersetzt von Karl-Heinz Golzio, Düsseldorf 1999.
- Fingerhut, Dorothee, Zwischenruf: Feste feiern? Didaktische Gratwanderungen im Kontext interreligiös-performativer Lernprozesse, in: Abdel-Rahman, Annett u.a. (Hg.), Religiöse Feste feiern. Impulse aus Judentum, Christentum und Islam für eine inklusive Schulkultur, Göttingen 2023, 66-75.
- Freud, Sigmund, Gesammelte Werke. Chronologisch geordnet, Bd. 9 Totem und Tabu, Frankfurt a. M. 3. Aufl. 1961.
- Haunerland, Winfried, Art. Feste, chr., in: Lexikon des Dialogs. Grundbegriff aus Christentum und Islam (2016), 132-137.
- Heidemann, Imke, „Good Shabbos“. Mit einem Musikvideo den Schabbat deuten und verstehen lernen, in: Religion 5-10, 22 (2016), 12-17.
- Heinzmann, Richard (Hg.), Lexikon des Dialogs. Grundbegriff aus Christentum und Islam, Freiburg i. Br. 2016.
- Kirste, Reinhard/ Schultze, Herbert/ Tworuschka, Udo, Die Feste der Religionen. Ein interreligiöser Kalender mit einer synoptischen Übersicht, Gütersloh 1995.
- Langenhorst, Georg, Trialogische Religionspädagogik. Interreligiöses Lernen zwischen Judentum, Christentum und Islam, Freiburg i. Br. 2016.
- Leimgruber, Stephan, Interreligiöses Lernen, München 2. voll. ern. Aufl. 2007.
- Meyer, Karlo, Grundlagen interreligiösen Lernens, Göttingen 2019.
- Meyer, Karlo, Glaube, Gott und letztes Geleit. Unterrichtsmaterial zu jüdischen, christlichen und muslimischen Bestattungen und zur Frage nach dem Tod, Göttingen 2015a.
- Meyer, Karlo, „Feste und Gottesdienste mit verschiedenen Religionen – Religionspädagogische Klärungen“, in: Arnold, Jochen u.a. (Hg.), Gottesdienste und religiöse Feiern in der Schule, gemeinsam Gottesdienst gestalten 27, Hannover 2015b, 91-109.
- Meyer, Karlo, Weltreligionen. Kopiervorlagen für die Sekundarstufe I, Göttingen 2. Aufl. 2011.
- Meyer, Karlo, Fünf Freunde fragen Ben nach Gott. Begegnungen mit jüdischer Religion in den Kassen 5-7, Göttingen 2008.
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- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW (Hg.), Kernlehrplan für die Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Evangelische Religionslehre, Düsseldorf 2013a.
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