Werbung
(erstellt: Februar 2025)
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Digital Object Identifier: https://doi.org/10.23768/wirelex.400065
1. Begriffsbestimmung und empirische Befunde
In einem weiten Sinne ist Werbung (von althochdeutsch werban/sich drehen, wenden, bemühen) jede Form von Kommunikation, die darauf abzielt, das Denken, Fühlen und Handeln anderer Personen zu beeinflussen. Dies ist in allen sogenannten sozialen Systemen möglich. Im Politik- und Religionssystem können z.B. die Wahl konkreter Parteien (dann eher: Wahlwerbung, Wahlkampf oder Propaganda) sowie die Verbreitung spezifischer Religionen, Konfessionen etc. (dann eher: Mission, Verkündigung oder Evangelisierung) intendiert sein. Im sozialen System der Liebe kann hingegen die Zuneigung von Menschen im Fokus stehen (dann eher: Flirt, siehe auch die sogenannte Brautwerbung; ausführlich zur Bestimmung von Werbung Borchers, 2014; zu den folgenden Varianten, Strategien und Medien u.a. Felser, 2015; Schweiger/Schrattenecker, 2021; Siegert/Brecheis, 2005).
Zumeist wird von Werbung jedoch mit Blick auf das Wirtschaftssystem gesprochen. Hier dient Werbung dazu, Menschen mit dem Ziel der Umsatzsteigerung zum Kauf von Gütern und Dienstleistungen (summarisch: Produkte) zu motivieren. Dies kann grundsätzlich in zwei Varianten geschehen: als Produkt- oder Markenwerbung (wobei entsprechend auf ein Produkt oder eine Marke/ein Unternehmen fokussiert wird). Genutzt werden dabei zahlreiche Strategien wie Bekanntmachung, Information, Erinnerung, Konditionierung, Sponsoring, Suggestion, Unterhaltung und Branding (welches sich dem Image eines Unternehmens widmet). Entsprechend vielfältig sind auch die genutzten Medien. Insbesondere Printerzeugnisse, Fernsehen, Radio sowie Plakat- und Gebäudeflächen sind hier zu erwähnen. Gleichfalls können Kleidung, Verkehrs- oder Lebensmittel und das jeweilige Produkt selbst zu sogenannten Werbeträgern werden.
Eine besondere Bedeutung hat in den letzten zwei Jahrzehnten auch das Internet erlangt. In diesem sind einerseits viele existierende Werbeprodukte online und damit auch langfristig zugänglich (so wenn Fernsehwerbespots auf einer Videoplattform zu finden sind). Andererseits hat das Internet auch vorhandene Werbeformen weiterentwickelt – bspw. Inserate und Plakate, die mit Humor oder Ironie arbeiten, im Meme Marketing – sowie eigene Formate hervorgebracht. Zu erwähnen sind hier zum Ersten die sogenannte Banner-, Suchmaschinen- und Mobile Werbung. Hierbei werden beim Besuch von Websites oder bei der Nutzung Sozialer Medien, bei Suchvorgängen und auf mobilen Endgeräten personalisierte Werbeinhalte angezeigt. Technisch zugrunde liegen u.a. Cookies und die Such-/Browsing-Historie, welche unter Nutzung von Algorithmen ausgewertet werden. Diese wiederum können auch als Social Bots Gestalt gewinnen. Hier handelt es sich um Accounts in Sozialen Medien, die z.B. Links auf Versandhandlungen verbreiten (und bei politischer Werbung auch oft Fake News, wobei bei Fake Accounts zugleich die Identitäten von Menschen vorgetäuscht werden). Zum Zweiten hat das Internet mit dem Phänomen des Influencing die bislang vorhandene monodirektionale Kommunikation von Werbung überwunden. Denn hier spricht nicht mehr eine einzelne Person oder Institution viele potentielle Adressatinnen und Adressaten an (sogenannte One-to-Many-Kommunikation). Sondern potentiell jede Person oder Institution kann nun werbetreibend aktiv werden (sogenannte Many-to-Many-Kommunikation) und bspw. durch Affiliate-Links, welche zu einem Unternehmen weiterleiten, Einnahmen erzielen. Dies geht bis hin zu sogenannten Mini-Influencern. Hier handelt es sich um Kinder, die oft mit Hilfe und Steuerung ihrer Eltern Einblicke in ihren Alltag bieten und sich dabei zu Themen wie Ernährung, Kosmetik, Mode und Spielzeug äußern (populärwissenschaftlich einführend TH Köln, o.J.).
Mit diesen Strategien und Medien ist Werbung ein wichtiger betriebs- und volkswirtschaftlicher Faktor. So wurden z.B. 2023 in Deutschland gemäß dem Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft 48,79 Milliarden Euro in „kommerzielle Kommunikation“ (ZAW, 2024) investiert. Dem entspricht, dass Werbung lebensweltlich hoch relevant und u.a. mit ihrem Unterhaltungsanspruch auch vielfältig Teil der populären Kultur (→ Populäre Kultur
Mit Blick auf die Vielschichtigkeit sowie den Umfang des Phänomens steht die intensive empirische Forschung zur Werbethematik dabei, zumindest sofern sie repräsentative Aussagen anstrebt, vor besonderen Herausforderungen. Dem wird u.a. entgegnet, indem Untersuchungen mit Marktzahlen arbeiten und vorhandene Studien qualitativ zusammenführen (exemplarisch zur Wirkung der Werbung für Genussmittel IMK, 2019). Dies ist auch quantitativ als Meta- oder gar Meta-Metaanalyse möglich (exemplarisch zur Wirkung von Werbung an sich Eisend/Tarrahi, 2016). Davon unabhängig dürfen insbesondere zahlreiche Einzelaspekte als sehr gut erforscht gelten. Dies geht bis hin zur Bedeutsamkeit von Farben, Geschichten oder Gerüchen für das Kaufverhalten sowie zur Frage, wie Konstrukte wie Reaktanz, ein Streben nach Konsistenz oder das Bedürfnis nach Einzigartigkeit von Werbung genutzt werden können (ausführlich zu den entsprechenden und vielen weiteren empirischen Einsichten u.a. Felser, 2015). Geprägt sind derartige, werbe- bzw. marketingpsychologische Studien oft durch eine positive Sicht auf das Phänomen. Das Verstehen des menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns dient hier dazu, Menschen noch effektiver zum Kauf von Produkten motivieren zu können (exemplarisch Felser, 2015, 175-196).
Viele der oben genannten Punkte sind auch mit spezifischem Blick auf Kinder und Jugendliche von Relevanz. Der durch Werbung intendierten Beeinflussung sind diese dabei besonders zugänglich. Denn einerseits müssen sie zunächst Kompetenzen wie Medienkompetenz (→ Medien
2. Fachwissenschaftlich-systematische Orientierungen
Zahlreiche literarische (exemplarisch Sen. epist. 56,2) sowie archäologische Quellen belegen, dass Werbung bereits in der Antike umfangreich vorkam. So sind z.B. aus Pompeji viele Dipinti/Aufschriften mit werbendem Charakter erhalten (exemplarisch CIL IV 1679). Auch im alt-/neutestamentlichen Palästina dürfte intensiv geworben worden sein, so auf den Märkten, die im Neuen Testament verschiedentlich erwähnt werden (u.a. Mt 11,16
Umgekehrt hingegen gilt: Biblische, christliche und insgesamt religiöse Motive sind zumindest der Werbung der letzten Jahrzehnte bestens vertraut. Oft werden dabei Bezüge auf biblische Zitate genutzt. Zu erwähnen sind hier Sprüche wie „Liebe Deine Haut wie Dich selbst“ (u.a. nach Mt 19,19
Werbung ist damit in hohem Maße religionshaltig. Die explizit religiösen Motive entstammen dabei vorrangig der „jüdisch-christlichen Symboltradition“ (Gutmann, 2002, 27, mit Blick auf populäre Kultur an sich; siehe auch → Biblische Motive in der Popkultur
Das Phänomen der Werbung ist allerdings nicht nur religionshaltig, sondern auch -ähnlich. Dies trifft dann zu, wenn Werbung Funktionen ausübt, die ebenso bei expliziter Religion, bspw. den Weltreligionen, zu finden sind. Zu erwähnen sind hier u.a. Sinnstiftung, Kompensation und Kontingenzbewältigung. Entsprechend kann, zumindest wenn sogenannte funktionale Religionsbestimmungen zugrunde gelegt werden, gar von Werbung als → Religion
Die Nicht-Erwähnung von Werbung in der Bibel und auch ihre Alltäglichkeit legen zunächst nahe, sie als Adiaphoron zu qualifizieren: als etwas Nebensächliches, das keine Bedeutsamkeit für den Glauben und das Handeln von Christinnen und Christen hat. Wird das Phänomen theologisch reflektiert, so ergibt sich jedoch durchaus Relevanz. Erstens ist hier zu erwähnen, dass häufig für Produkte geworben wird, die auf Basis der biblischen Schriften abzulehnen oder zumindest zu hinterfragen sind. Dies kann von Tabak, Alkohol und Glückspielen, sogenannten Leerverkäufen (einleitend Heller, 2022, 156) bis hin zu ungesunden Nahrungsmitteln und (weiteren) klimaschädlichen Produkten reichen. Solche Werbungen sind dabei ausgesprochen häufig: So zielt im deutschen Fernsehen gegenwärtig knapp jeder dritte Spot allein auf den Kauf der letztgenannten Produkte (Krüger/Forstmair/Hilpert/Stührenberg, 2024, 30f.). Hiermit verknüpft ist zweitens, dass dabei mit dem sogenannten Social- und Greenwashing oftmals Strategien zum Einsatz kommen, die in Widerspruch insbesondere zur biblischen Forderung nach Wahrhaftigkeit (u.a. Mt 5,37
Auch wenn aufgrund der Häufigkeit von systemischen Problemen auszugehen ist, so adressieren diese Punkte doch nach wie vor einzelne Werbeprodukte. Aus theologischer Perspektive muss jedoch auch grundsätzliche Kritik vorgebracht werden. Insbesondere ist hier darauf hinzuweisen, dass Werbung als Motivation zum Kauf von Produkten mit dem Ziel der Umsatzsteigerung per se einer materiellen Zielstellung verpflichtet ist. Sie resultiert entsprechend aus der der Macht des Geldes (→ Geld
In einigen Fällen ist diese Kritik allerdings einzuschränken. Hinzuweisen ist hier einerseits auf Werbung für Produkte, die als solche oder zumindest mit Blick auf spezifische Aspekte auf Basis der biblischen Schriften positiv zu beurteilen sind (z.B. sogenannte Bio- und Fairtrade- und ggf. lokale, vegetarische und vegane/vegan entwickelte Produkte). Andererseits sind hier Werbungen zu nennen, die, obwohl z.B. Kleidung verkauft werden soll, sich u.a. gegen → Rassismus
3. Entwicklungen in der religionspädagogischen Diskussion
Die ersten theologischen Auseinandersetzungen mit Werbung im deutschsprachigen Raum datieren in die 1920er und 1950er Jahre und waren praktisch-theologisch von der Frage motiviert, inwiefern Strategien der Werbung zur Förderung von Mission auch kirchlich eingesetzt werden sollten (u.a. Holstein, 1921; Wilken, 1961). Dieser Zugang wurde ab den ausgehenden 1950er Jahren ergänzt durch werbekritische, nun auch systematisch-theologische Arbeiten. Beeinflusst durch die sozialwissenschaftliche Diskussion (u.a. Galbraith, 1959; Packard, 1958) sprachen sich diese bspw. gegen die mit Werbung einhergehende Manipulation und ihre materielle Zielstellung aus (u.a. Künneth, 1957; Bühler, 1973; für einen Forschungsüberblick bis in die 2000er Jahre Pirner, 2003, 13-28).
Seit Mitte der 1990er Jahre wird Werbung auch religionspädagogisch in größerem Umfang erörtert. Dabei wurden insbesondere zahlreiche explizit religiöse Motive herausgearbeitet und religionsdidaktisch diskutiert (nochmals u.a. Buschmann/Pirner, 2003). Grundsätzlich herrscht dabei eine affirmative Sicht vor und auch die in Werbung vollzogene Transformation religiöser Motive wird vorrangig positiv gedeutet. So zeige dies „die noch immer wirksame Ausdrucks- und Gestaltungskraft der religiösen Tradition“ (Pirner, 2003, 25), so dass Werbung „nicht in erster Linie als Religionsersatz und -verdrängung zu sehen ist, sondern […] vielmehr auch [als] Weitertradierung christlicher Traditionen und Anliegen“ (Pirner, 2003, 26; siehe in Fortführung der oben genannten kritischen Arbeiten jedoch auch bspw. Mertin/Futterlieb, 2001, 39-60). Seit den 2010er Jahren ebbt die Auseinandersetzung allerdings wieder ab. Neuere Entwicklungen wie die (Mini-)Influencer-Werbung oder die (Oster- und) Weihnachtswerbung des Lebensmitteleinzelhandels geraten erst langsam sowie weiterhin eher affirmativ in den Blick (u.a. Pirner/Häusler, 2019; Janus, 2024).
4. Didaktische Perspektiven für Schule und Kirche
Das lebensweltliche und häufig auch populärkulturelle Phänomen der Werbung ist in hohem Maße religionshaltig und auch -ähnlich. Im Religionsunterricht sollte die Werbethematik daher eine prominente Rolle einnehmen. Eine Befassung kann sich dabei an den Leitlinien einer kulturhermeneutischen/medienweltorientierten Religionsdidaktik orientieren, wie sie z.B. von Manfred L. Pirner vorgelegt wurde (u.a. Pirner, 2012; siehe auch → Bildung, mediale/digitale
Mit Blick auf die aus theologischer Perspektive grundsätzlich zu äußernde Kritik sollte Werbung in einem konfessionell gebundenen Religionsunterricht jedoch auch als solche kritisch in den Blick geraten. Hier kann eine Thematisierung sich an den Leitlinien einer ideologiekritischen Religionsdidaktik ausrichten, wie sie bspw. Godwin Lämmermann ausgearbeitet hat (u.a. Lämmermann, 2012; siehe auch → Ideologiekritik
Gerade über diesen letzten Zugang eröffnen sich Kooperationsmöglichkeiten auch über den Religionsunterricht hinaus. Denn z.B. Strategien von Werbung können ja auch in Projekten gemeinsam mit dem Wirtschafts-, Ethik- oder Sozialkundeunterricht erarbeitet werden – um dann Perspektiven der einzelnen Fächer bzw. ihrer Bezugsdisziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen. Hier dürften viele analoge Einschätzungen existieren. So wird sowohl aus philosophischer wie theologischer Perspektive der oft zu findende Sexismus oder der Anti-Bildungscharakter von Werbung zu kritisieren sein. Einvernehmen dürfte mit Blick auf den letzten Punkt auch dahingehend bestehen, dass Schule als werbefreier Raum zu schützen ist (was an vielen Stellen nicht gegeben ist; u.a. vzbv, 2020). Wird auf die in Abschnitt 2 abschließend genannten, (eher) positiven Aspekte fokussiert, können in fächerübergreifenden Projekten zugleich auch Werbungen erstellt oder zumindest konzipiert werden, die z.B. auf den Kauf von Bio- und Fairtrade-Produkten abzielen, was dann Anknüpfungspunkte bspw. zur → Bildung für nachhaltige Entwicklung
Beide Zugänge sind auch hinsichtlich kirchlicher Bildungsräume von Relevanz, z.B. für die Konfirmandenarbeit. Anders als in der Schule, wo die Werbethematik seit den 1970er Jahren zumindest in den Lehrplänen zunehmend verankert ist (einleitend Pirner, 2003, 17), ist das Thema hier jedoch noch wenig im Blick. Dabei bieten gerade diese Bildungsräume die Chance, sich Werbung nicht nur reflexiv, sondern auch aktiv zuzuwenden. So könnten Konfirmandinnen und Konfirmanden über eine längere Zeit erarbeiten, welche Werbungen in ihrem Umfeld aus theologischer Sicht besonders problematisch sind, z.B. aufgrund von Sexismus und Speziesismus. Anschließend könnte auf eine Verbesserung der Situation hingearbeitet werden, z.B. mit einem offenen Brief oder einer Eingabe an die Stadträte/-verwaltungen, die für die Verabschiedung und Durchsetzung entsprechender, letztlich bereits aus Art. 3 und Art. 20a GG resultierender Leitlinien zuständig sind. Dass ein derartiges Engagement erfolgreich sein kann, zeigen zahlreiche Städte weltweit, in denen die sogenannte Außenwerbung eingeschränkt oder nahezu ganz abgeschafft wurde (Kreiß, 2016, 262-269).
5. Forschungsdesiderate und offene Fragen
Das Phänomen der Werbung an sich wie auch der Zusammenhang von Werbung und Religion ist in vielerlei Hinsicht noch genauer religionspädagogisch zu erforschen und zu durchdenken. So existieren bislang kaum empirische Forschungsarbeiten, welche die in Werbung vollzogene Transformation explizit religiöser Motive auch quantitativ und/oder im Längsschnitt erarbeiten. Erste Einsichten weisen hier bspw. darauf hin, dass explizit religiöse Motive – gegenläufig zu den z.B. in Deutschland existierenden Säkularisierungstendenzen – gegenwärtig eher noch an Bedeutung gewinnen (u.a. Buschmann, 2006, 26f.). Auch die Religionsähnlichkeit dürfte, z.B. mit Blick auf die im deutschsprachigen Raum erst seit 2015 existierenden Weihnachtswerbespots des Lebensmitteleinzelhandels, aktuell noch zunehmen. Religionspädagogisch überhaupt noch nicht bedacht ist schließlich u.a. der Umstand, dass Werbung immer mehr von künstlicher Intelligenz (→ Künstliche Intelligenz (KI)
Anzumerken ist noch, dass zur Werbethematik ein intensiverer Dialog zwischen verschiedenen Fachdidaktiken bzw. ihren Bezugswissenschaften wünschenswert ist. Dies trifft insbesondere zu, als dass hier, wie bereits oben angesprochen, teils diametrale Einschätzungen existieren. So liegt bspw. auch neueren wirtschaftswissenschaftlichen Arbeiten, was sich in Curricula u.a. des Wirtschaftsunterrichts widerspiegelt, zumeist eine ungebrochen affirmative Sicht auf Werbung zugrunde. In diesen Texten gilt, dass Werbung qualitativ/quantitativ immer weiter zu steigern ist – so werden bspw. ältere Menschen „trotz hoher Kaufkraft und leichter Ansprechbarkeit durch die Medien in der Werbung noch immer vernachlässigt“ (Felser, 2015, 306). In theologischer Perspektive kann dieser intendierten Beeinflussung zum Ziel der Umsatzsteigerung nicht zugestimmt werden. Ein interdisziplinärer Diskurs, in dessen Rahmen diese Perspektiven zusammengetragen werden, existiert bislang jedoch nur bedingt.
Hier kann nicht zuletzt auch viel voneinander gelernt werden. So dürften z.B. die hoch entwickelten Strategien der Werbung viel Potential für eine bessere → Kommunikation des Evangeliums
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