Apokalyptik
(erstellt: Februar 2026)
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1 Einleitung: Was meint Apokalyptik?
1.1 Begriffsverschiebungen: klassische und moderne Apokalyptik
Obschon der Begriff Apokalypse einem wissenschaftlichen Fachdiskurs entspringt und ein spezifisches Phänomen der Religions- und Kulturgeschichte beschreibt, ist er in der Alltagssprache fest verankert. Spricht man heute von der Apokalypse, sind meist Katastrophen globalen Ausmaßes gemeint, die die Menschheit bedrohen und im Zweifelsfalle - wenn man sie nicht verhindert - sogar auslöschen können. Dieser alltagssprachliche Gebrauch stellt aus theologischer Perspektive eine „unzulässige Verkürzung“ (Tilly, 2012, 10) dar und muss abgegrenzt werden gegenüber der theologischen Bedeutung dieses vielschichtigen Begriffes. Eine allgemeingültige Definition des Phänomens ist bis heute nicht gefunden (Frenschkowski, 2024, 74-79), es lassen sich jedoch bestimmte wichtige Merkmale und Unterscheidungen anführen.
Zunächst ist zu unterscheiden zwischen a) Apokalypsen als einer spezifischen biblischen Literaturgattung mit bestimmten Merkmalen und Inhalten, in denen symbolische und visionäre Offenbarungen über das Weltende und Gottes Heilsherrschaft dominierend sind und b) Apokalyptik als Überbegriff für eine Bewegung bzw. ein „religiöses Sinnsystem“ (Frenschkowski, 2024, 75), das die gegenwärtige Zivilisation kritisiert und von einem göttlichen Plan für die Zukunft sowie von einer finalen Wende zur Heilszeit ausgeht (Frenschkowski, 2024, 74-75).
Weiterhin ist die explizite Apokalyptik (als Gattung), etwa in der Offenbarung des Johannes, von einer apokalyptischen Eschatologie (als theologischer Inhalt) in den Evangelien sowie in den paulinischen Briefen (Collins, 1998) zu unterscheiden. Im AT weisen bestimmte Texte apokalyptische Elemente auf, die nicht klar von der (späten) Prophetie zu unterscheiden sind und eine Vorform der Apokalyptik darstellen (Jes 24
Die Spezifik des apokalyptischen Gottesbildes liegt in der Annahme eines souveränen und rettenden Wirken Gottes. Der Gott der Apokalyptik ist ein gerechter und richtender Gott, der zwischen Frommen und Verdammten unterscheidet (ethischer Dualismus). In apokalyptischen Vorstellungen wird die derzeitige Welt als hoffnungslos verloren und überkommen gedeutet. Die Alte Welt wird von der kommenden Neuen Welt klar unterschieden (Äonendualismus; → Äon
Am alltagssprachlichen Gebrauch zeigt sich indes, dass apokalyptische Deutungsmuster in der Moderne ihre Stellung behaupten, sich aber vom theologischen Phänomen unterscheiden. Oftmals dient der moderne Bezug auf den Begriff dazu, die Aufmerksamkeit auf bestimmte politische, ökologische, soziale oder demografische Krisen zu lenken, deren Dringlichkeit zu betonen und zum Handeln aufzurufen (Nagel, 2022b). Somit lässt sich die biblische bzw. klassische Apokalyptik von einer modernen Apokalyptik abgrenzen: Diese umfasst zeitgenössische Deutungen und Weltendrohungen, die oft säkular geprägt sind, wie Umweltkatastrophen, technologische Bedrohungen oder politische Krisen. Sie greifen apokalyptische Motive und Sprache auf, ohne notwendigerweise religiös zu sein (z. B. Klima-Apokalypse, nukleare Katastrophenszenarien oder Verschwörungstheorien). Moderne Apokalypsen erfüllen in säkularisierter und transformierter Form ähnliche Funktionen (Trost, Sinngebung, Sensibilisierung für Krisen, Mobilisierung) und verhalten sich strukturanalog zu ihren antiken Vorbildern (Nagel, 2021, 8). Apokalyptik wird so zu einer „Krisenhermeneutik in der modernen Gesellschaft“ (Nagel, 2021) und findet ihren Weg in das Alltagswissen von Menschen, prägt deren Handlungen und Situationsbestimmung und wird auf mannigfaltige Art und Weise auch politisch und medial inszeniert (Nagel, 2021, 8).
1.2 Beispiele für moderne apokalyptische Erzählungen
Apokalyptische Narrative und Weltuntergangserzählungen lassen sich in unterschiedlichen Bereichen finden. Die Spannweite reicht hier von klassischen Endzeitprophetien gegenwärtiger christlicher (oftmals evangelikaler) oder auch islamistischer Gruppen oder Bewegungen (Sparn, 2007) über sogenannte Prepper-Gruppen bis hin zu neueren, quasi-religiösen Verschwörungsnarrativen wie etwa QAnon (Nagel, 2021) sowie rechtsextremistischen Krisenerzählungen (z.B. vom sogenannten Großen Austausch) (Schilk, 2024, 317-333). Zu expliziten Verschmelzungen zwischen politischen und theologisch-biblischen Vorstellungen kommt es in jüngerer Zeit in den Ideologien der sogenannten Tech-Libertären in den USA (Klein/Taylor, 2025). Hinzu kommen innerwissenschaftliche Fachdiskurse und Gesellschaftsdiagnosen, aus der Soziologie (Pollack, 2021) oder vorzugsweise auch aus der Debatte um die sogenannte Klimakrise (Hilgert, 2021), die ebenfalls apokalyptische Züge aufweisen. Dabei können ökologische, demographische, wirtschafts- oder desintegrationsbezogene Apokalypsen unterschieden werden (Weymann, 2008, 27-28).
2 Fachwissenschaftlich-systematische Orientierungen
2.1 Biblische Perspektiven
2.1.1 Altes Testament
Die Entstehung der apokalyptischen Schriften des Alten Testaments (→ Apokalyptik (AT)
2.1.2 Neues Testament
Die Apokalyptik des Neuen Testaments (→ Apokalyptik (NT)
2.2 Systematische Perspektiven
2.2.1 Zwischen Kritik und Attraktivität: Der Stand der Apokalyptik in der Systematischen Theologie
Die Apokalyptik hat in der Theologie mitunter einen schweren Stand: „Theologisch reflektierte Eschatologie wird häufig geradezu mit einer Überwindung des Apokalyptischen verbunden.“ (Taxacher, 2021, 30) oder mit einer „Entapokalyptisierung der christlichen Eschatologie“ (Körtner, 2024, 161). Apokalyptische Elemente werden ausgeblendet oder als marginalisiert wahrgenommen, das apokalyptische Erbe häufig Randgruppen oder Endzeitbewegungen überlassen (Körtner, 2024, 161). Insbesondere die Idee des Endgerichts wird in jüngeren systematischen Entwürfen, etwa bei Ulrich Barth einer scharfen Kritik in Hinblick auf das damit verbundene „unsägliche Geschäft mit der Angst“ (Barth, 2021, 492) und dem juridischen Gedanken einer kommenden → Vergeltung (AT)
2.2.2 Eschatologische Domestizierung und Apokalyptik als Reflexionsbegriff
Eine Entapokalyptisierung kann nicht das Ziel sein, vielmehr muss das Verhältnis von Eschatologie und Apokalyptik kreativ weitergedacht werden. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das „apokalyptische Daseinsverständnis vom christlichen Glauben weder bloß negiert noch widerspruchslos geteilt wird.“ (Körtner, 2024, 175) Philipp Stoellger nimmt diese Dialektik ernst, sieht aber zwischen Eschatologie und Apokalyptik eine „Deutungsmachtkompetition“ (Stoellger, 2024, 181), die Apokalyptik überstrahle die Eschatologie aufgrund ihrer Symbolkraft und ihres Deutungsmachtüberschusses (Stoellger, 2024, 181). Ziel einer Didaktik der Apokalyptik könnte es sein, eine Art eschatologische Domestizierung der Apokalyptik anzustreben. So muss das den Apokalypsen inhärente Hoffnungs-, Widerstands- und Transformationspotenzial (Pemsel-Maier, 2021, 103-104) ins Verhältnis gesetzt werden zur ihrer inhärenten entzweienden Destruktivität und den Vereindeutigungen, die die konstruktiv-kritische Kraft der Apokalyptik zuweilen überblendet (Stoellger, 2024, 186). Die in der Apokalyptik vorausgesetzte „Katastrophalität der Erlösung“ (Körtner, 2024, 165) wird auf diese Weise ernstgenommen und nicht bewusst ausgeblendet, wie in den systematischen Entwürfen von Pannenberg und Moltmann (Körtner, 2024, 162-167).
Ziel der eschatologischen Domestizierung ist es, die überzeichneten und exkludierenden Elemente der Apokalyptik zu entdramatisieren, ohne ihr kritisches Potenzial vollständig zu entkräften. Die Eschatologie wirkt hier als regulierender Horizont - nicht als Aufhebung der Apokalyptik, sondern als Einhegung ihrer Extreme, als Angebot einer ambiguitätsaffinen Vollendungsperspektive statt eines polarisierenden Endes (Stoellger, 2024, 194: „Vollendung statt Ende“). Der Apokalypse wird eine soteriologische Spannung entgegengesetzt, die die Welt nicht verwirft, aber eine Spannung auf Gerechtigkeit und Wahrheit in geduldiger und versöhnlicher Form wachhält. Die kritische Gegenüberstellung von Eschatologie und Apokalyptik wird so zu einer Übung in Ambiguitätstoleranz (Bauer, 2018, 28-36) und setzt ein Gegengewicht zu den für Fundamentalismus anfälligen Deutungen (→ Fundamentalismus/Biblizismus, bibeldidaktischer Umgang
Daran anschließend kann Apokalyptik als offener, übertragbarer Deutungsrahmen verstanden werden, der Krisenerfahrungen, Zukunftsängste und Gerechtigkeitsfragen sichtbar macht. Versteht man Apokalyptik so als „Reflexionsbegriff“ (Taxacher, 2021, 32) bietet sie zwar keine abschließenden Antworten, fordert aber zur kritischen Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft heraus. Sie eignet sich als hermeneutisches Instrument zur Reflexion gesellschaftlicher Umbrüche, von Katastrophenszenarien oder existenzieller Bedrohungen und bleibt dadurch bildungstheoretisch anschlussfähig. Damit ist keine Ent-Theologisierung des Begriffes gemeint. Die Hoffnung auf Gott und Gerechtigkeit sollte wachgehalten werden, indem weiterhin „wirkliche Unmöglichkeiten“ (Stoellger, 2024, 203) von Zukunft vor dem Horizont der christlichen Hoffnungsgeschichten gedacht werden. Diese begegnen beispielsweise in den Gleichnissen vom Reich Gottes. In diesem Sinne ist eine radikale Imagination von Zukunft immer auch theologisch, zumal vor dem Hintergrund der Thesen von J.B. Metz zur Apokalyptik, welche uns auf die Begrenztheit unserer Zeit hinweist und damit besonders zur radikalen Nachfolge und Verantwortung aufruft (Körtner, 2024, 169).
2.2.3 Soziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven: Apokalyptik als Krisenhermeneutik in modernen Gesellschaften
Die Soziologie und Kulturwissenschaften begreifen die Apokalyptik primär als ein soziales und kulturelles Phänomen. Aus soziologischer Sicht werden apokalyptische Stoffe von Individuen, Gruppen oder Gesellschaften produziert und „wirken als Deutungs- und Steuerungsmacht auf diese Gesellschaften zurück“ (Nagel, 2007, 253). Die soziologische Perspektive untersucht das reziproke Verhältnis zwischen Apokalyptik und Gesellschaft und fragt „nach den Funktionen apokalyptischer Rede für die Gesellschaft oder für einzelne Gruppen“ (Nagel, 2007, 254). Apokalyptik wird so als narrativer Wissensbestand zu einem gesellschafts- und kulturprägenden Faktor und zu einem sich stets aktualisierenden und flexiblen Muster zur Auslegung bestimmter (Krisen-)Erfahrungen (Reuter, 2020, 73-86; Nagel/Schipper/Weymann, 2008, 303-309).Diese Wissensbestände lassen sich in ihrer spezifischen Struktur auf Grundlage heuristischer Modelle, etwa anhand des Deutungsvektors der Apokalypse nach Alexander-Kenneth Nagel (Nagel, 2021, 31-46), gezielt untersuchen.
3 Religionspädagogische und didaktische Perspektiven
3.1 Apokalyptik in der Religionspädagogik: Zwischen Trendthema und fehlender Repräsentation
Obschon Ernst Käsemann von der Apokalyptik als „Mutter aller christlichen Theologie“ (Käsemann, 1960, 180) sprach, kann man zumindest in Bezug auf die Repräsentation in den Lehrplänen eher von einer stiefmütterlichen Behandlung des Themas sprechen. Schaut man sich aktuellere Veröffentlichungen sowie eine repräsentative Anzahl an Lehrplänen an, ergibt sich somit ein zwiespältiges Bild hinsichtlich der Repräsentation des Themas. In den Lehrplänen sind Themen wie die Eschatologie, zu denen man die Apokalypse zählen kann, insbesondere in den evangelischen Lehrplänen unterrepräsentiert, in katholischen hingegen deutlicher präsent. Der Begriff Apokalyptik selbst taucht in den Lehrplänen selten konkret auf.
3.2 Jugend in der (Poly-)Krise - Jugendsoziologische Einsichten (empirische Befunde)
Obwohl spezifische Studien zu apokalyptischen Mindsets bei Jugendlichen fehlen, zeigen sich in der Shell-Jugendstudie grundlegende Tendenzen zu Zukunftshoffnungen und -ängsten (Albert, 2024, 13-32). Eine fatalistische Grundstimmung oder Affinität zu apokalyptischen Weltbildern ist nicht erkennbar. Vielmehr zeigen sich Jugendliche als krisenresilient und zukunftszugewandt, unterstützt durch stabile Rahmenbedingungen (Albert, 2024, 13-14;26-27). Ihr Denken ist geprägt von Pragmatismus, Anpassungsfähigkeit und Orientierung am sozialen Nahbereich. Gleichzeitig führen Unsicherheit, Überforderung und Ohnmachtserfahrungen zu berechtigten Fragen nach der Gestaltbarkeit von Zukunft (Albert, 2024, 13-18;30-32). Bildungsprozesse müssen Resilienz fördern, um ein Abgleiten ins Gefühl permanenter „Krisenbereitschaft“ zu verhindern (Decker, 2024, 16) (→ Hoffnung
3.3 Apokalyptik in der Lebenswelt der Jugendlichen
Jugendliche begegnen apokalyptischen Deutungsmustern in vielfältigen lebensweltlichen Kontexten: in Serien, Filmen, Musikvideos, Games, sozialen Medien und politischen Diskursen zu Klima- und Gesellschaftskrisen (Reuter, 2020). Diese Narrative inszenieren Untergang, Umbruch oder Erlösung und prägen so implizit ihr Zukunftsdenken. Unterhaltungsmedien erzeugen Spannung durch klare Strukturen und intensive Erzählweise (Jakobs, 2021, 6-7). Politische und gesellschaftliche Diskurse wirken subtiler, aber realitätsnäher – ihre Erzählstruktur ist schwerer zu erfassen. Alarmistische, emotional gefärbte Zukunftserzählungen im apokalyptischen Modus können als „Brückennarrative“ (Meiering, 2018) fungieren und Radikalisierung begünstigen. Zudem erleben viele Jugendliche persönliche Apokalypsen: familiäre Krisen, psychische Belastungen, Gewalterfahrungen oder existenzielle Verluste. Apokalyptische Erfahrung ist damit nicht nur ferne Bedrohung, sondern vielfach gelebte Realität (Jakobs, 2021, 6).
3.4 Zur Relevanz der Apokalyptik in der religiösen Bildung
Die Behandlung apokalyptischer Weltdeutungen im Religionsunterricht erfordert eine differenzierte Herangehensweise, da Texte und Wissensbestände sowohl historisch als auch theologisch vielschichtig sind und jeweils existenzielle sowie gesellschaftskritische Dimensionen umfassen. Um dieser Komplexität gerecht zu werden, aber auch Transparenz über die jeweilige Sichtweise zu schaffen, empfiehlt es sich, einen multiperspektivischen Ansatz zu wählen. Dabei stehen unterschiedliche Schwerpunkte im Mittelpunkt der Analyse (Käbisch/Woppowa, 2020, 10-17; Kaphengst, 2023, 64-66). Die Perspektiven ergänzen sich gegenseitig und können je nach didaktischem Ziel miteinander verschränkt werden. Ein multiperspektivischer Zugang kann spezifische Fragerichtungen voneinander abgrenzen und einen strukturierten und fokussierten Zugang ermöglichen.
Ziel kann die Einübung einer spezifischen Apokalypse-Kompetenz sein, wie sie Alexander-Kenneth Nagel vorschlägt. Diese soll den Umgang mit modernen Apokalypsen im Alltag ermöglichen (Nagel, 2023). Er benennt dabei drei Teilkompetenzen, die eine umfassendere Apokalypse-Kompetenz konstituieren (Nagel, 2023, eigene Formulierungen und Ergänzungen).
Kritische Rezeption und Dekonstruktion:
Ziel: Angstüberwältigung und politische Agitation verhindern Mittel: narrative und rhetorische Techniken apokalyptischer Inszenierungen erkennen, Strukturlogik verstehen, eigene Analysen durchführen Introspektion und Selbstreflexion: Ziel: eigene Ängste, Überwältigungsmomente und Zukunftswünsche erkennen, Empathie fördern, Vorannahmen reflektieren Mittel: Selbstbefragung, Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen, Formulierung von Ängsten und positiven Visionen Diskursive Intervention: Ziel: Gegenrede und Debatte durch Erkennen des diskursbrechenden Potenzials apokalyptischer Redeformen Mittel: sokratischer Dialog, Beziehungsarbeit, offene Haltung, empathische Wahrnehmung des Gegenübers
3.5 Multiperspektivische Erschließung des Phänomens Apokalyptik
Theologische Perspektive
Die theologischen Entwicklungslinien können ebenso Gegenstand der didaktischen Erschließung sein wie das dahinterstehende Gottesbild mit seinen theologisch weitreichenden Implikationen. Die theologische Kontroversität der Apokalyptik sollte thematisiert, schwieriges nicht ausgeblendet, aber Positives auch nicht überhöht werden. Weitere Schwerpunkte der Erarbeitung wären hier:
Eine kritische Auseinandersetzung mit den systematisch-theologischen Sichtweisen auf die Apokalyptik und der theologischen Bewertung apokalyptischer Welt- und Gottesbilder (Körtner, 2024, 162-174). Frage nach der Legitimität verschiedener Auslegungsvarianten von apokalyptischen Schriften, kritische Analyse und Abgrenzung gegenüber bestimmten hermeneutischen Zugängen (Apokalypsen als unterdrücktes Geheimwissen, als Schlüssel zur Deutung der Gegenwart (Zeichen der Zeit)) (Jakobs, 2021, 7).
Biblische Perspektive
Eine didaktische Annäherung an Symbol- und Bilderwelten sowie die geschichtlichen Hintergründe der Johannes-Apokalypse sind ein geeigneter Einstieg in die Apokalyptik (→ Offenbarung des Johannes, bibeldidaktisch
Das Buch Daniel mit paradigmatisch verdichteten apokalyptischen Motiven (Drangsal, Gerechtigkeit, Auferstehung, ewiges Leben vs. Verdammnis und Endzeitchronologie eignet sich besonders für den RU (→ Daniel
Untersuchung der christologischen Transformation apokalyptischer Motive im Alten und Neuen Testament hinsichtlich der Verschiebung der apokalyptischen Erwartungen im Licht der Christusverkündigung. Analyse zentraler Symbole (z. B. Tierwesen, kosmische Zeichen) und ihrer Wirkung in Bibel, Geschichte, Kunst und Popkultur – als Zugang zu religiöser Vorstellungskraft und kritischer Bild- und Medienkompetenz.
Historisch-kritische Perspektive
Der geschichtliche Hintergrund, vor dem die Apokalyptik entsteht und sich historisch weiterentwickelt hat, ist komplex. Die religionsgeschichtliche Genese wenig übersichtlich. Der religiös-politische Kontext zum Verständnis der Apokalyptik spielt aber eine entscheidende Rolle. Eine didaktische Erschließung sollte diese historische Perspektive berücksichtigen und darüber hinaus auf den Sitz im Leben und die Funktion apokalyptischer Deutungen verweisen (Tilly, 2012, 52-53). Das gilt für biblische wie moderne Apokalypsen. So könnten die historischen Entstehungssituationen vergleichend analysiert sowie zentrale Motive und Funktionen herausgearbeitet werden. Weitere Schwerpunkte der Erarbeitung wären hier:
Säkularisierungstendenzen moderner Apokalypsen untersuchen. Die Entstehung von „kupierten“ (um die Heilsperspektive beschnittenen) Apokalypsen (Vondung, 1988, 12) können vor dem historischen Hintergrund der technischen Entwicklungen (Atombombe) und der realen Möglichkeit einer menschengemachten Vernichtung der Welt analysiert werden (Horn, 2014, 77-109). Geschichtsphilosophische Anteile apokalyptischer Weltdeutungen analysieren, die den Ablauf von Geschichte klar strukturieren und teleologisch deuten (Beyerle, 2024, 48-52). Die moderne Idee des Fortschritts lässt auf diese heilsgeschichtliche Prägung zurückführen (Hölscher, 1989, 21-30). Politische Ideologien wie der Marxismus oder der Nationalsozialismus sind von heilsgeschichtlichen und apokalyptischen Ideen durchdrungen (Vondung, 1988, 102-106;207-225). Kritik an einer verengten Sichtweise, die die Berechnung des Endzeitpunkts oder eine apokalyptische Chronologie ins Zentrum rückt (Tilly, 2012, 53; Frenschkowski, 2024, 94-95). Exemplarisch zeigt sich dies etwa bei evangelikalen Gruppen in den USA oder in der radikalen Reformation (Basse, 2024, 132-134).
Psychologische und anthropologische Perspektiven
In Apokalypsen werden Erfahrungen von Unrecht, Unterdrückung und Marginalisierung theologisch gedeutet. Eine anthropologische „Existenzspannung zwischen Defizienz und Fülle“ (Vondung, 1988, 48) wird symbolisch verarbeitet, ebenso wie eine „Weltangst durch Weltverneinung“ (Körtner, 2024, 170-174). Die Ambivalenz apokalyptischer Deutungen zeigt sich daran, dass Rache- und Gewaltmotive der Johannes-Apokalypse aus einer als unerträglich erlebten Lage hervorgehen, jedoch direkt neben hoffnungsvoll-vertrauenden Aussagen über Gottes Geschichtsmacht und die kommende Neue Welt stehen können. Diese Perspektiven lassen sich durch eigene Zukunftsbilder erweitern, in denen Ängste und Hoffnungen zur Sprache kommen. Mittels Introspektion und Selbstreflexion wird die Entstehung und Plausibilität apokalyptischer Weltbilder nachvollzogen und kritisch hinterfragt (Nagel, 2021, 20-23). So lässt sich auch ihre Faszination erklären – gespeist aus „Angstlust“ (Nagel, 2021, 22) und dem Bedürfnis nach kontingenzvermindernden narrativen Ordnungsmustern (Gerhards, 1999, 9).
Sozialkritische Perspektive
Apokalyptik ist, theologisch gesprochen, ein kritisches Korrektiv gegenüber holistischen Machbarkeitsfantasien (→ Ideologiekritik
Apokalyptische Zukunftsvisionen haben ökonomische Relevanz: Verhaltensänderungen im Kontext des Klimawandels betreffen Branchen wie Flug- oder Automobilindustrie direkt. Auch die Unterhaltungsindustrie erzielt mit apokalyptischen Szenarien in Film und Gaming hohe Gewinne (Reuter, 2020). Apokalyptik kann als Impuls für Nachhaltigkeits- und Zukunftsdiskurse dienen und provokante Fragen nach einer guten Zukunft aufwerfen (→ Hoffnung ) (Pemsel-Maier, 2021).
Soziologische und kulturwissenschaftliche Perspektive
Die soziologische bzw. kulturwissenschaftliche Perspektive eröffnet einen reflexiven Zugang zu apokalyptischen Vorstellungen, der über die rein religiöse Deutung hinausgeht. Sie nimmt Apokalyptik als gesellschaftliches Deutungsmuster in den Blick, das in Krisenzeiten Orientierung und Sinn bietet. Ziel dieser Perspektivierung ist es, die soziale Wirksamkeit apokalyptischer Narrative zu beleuchten. Etwa als Ausdruck kollektiver Ängste, Zukunftsdeutungen oder politischer Steuerungsversuche. Damit wird Apokalyptik als kulturelles und kommunikatives Phänomen analysierbar, das sich in medialen, politischen und alltäglichen Kontexten vielfältig aktualisiert. Weitere Schwerpunkte der Erarbeitung wären hier:
Mediale Apokalypsen analysieren:Apokalyptische Motive in Filmen, Spielen oder sozialen Medien identifizieren und hinsichtlich ihrer Wirkungsweise und Botschaft reflektieren (Kaphengst, 2023, 76-78). Apokalyptische Sprache in gesellschaftlichen Debatten erkennen:Kritische Auseinandersetzung mit Krisenrhetorik in Politik, Umwelt- oder Gesundheits- oder Soziologiediskursen (Nagel, 2021, 51-141). Analyse von Verschwörungstheorien/-mythen, die einer (quasi-religiösen) apokalyptischen Logik folgen (QAnon, Der Große Austausch) (Meilicke, 2023).
Politisch-ethische Perspektive
Apokalyptisches Denken ist keineswegs auf religiöse Diskurse beschränkt, sondern prägt in seiner säkularisierten Form auf Strukturebene politische Ideologien, Bewegungen und Narrative. Zukunftsvisionen haben in politischen und ethischen Diskursen in der Regel die Funktion, ein erwünschtes politisches oder ethischen Handeln oder Unterlassen zu begründen (Bröckling, 2023). Apokalyptik kann von politischen Gruppen, die auf eine dauerhafte Krisennarration angewiesen sind zur Durchsetzung politischer Interessen instrumentalisiert werden (Schilk, 2024, 317-333). Als „Chiffre der Dringlichkeit“ (Nagel, 2023) wirkt apokalyptische Rhetorik mobilisierend. Weitere Schwerpunkte der Erarbeitung wären hier:
Die gezielte Untersuchung politischer Ideologien und Programme auf apokalyptische bzw. untergangsbezogene Elemente und eine kritische Bewertung dieser (Kaphengst, 2023). Erarbeitung von (Bewertungs-)Kriterien, die eine mögliche Distanzierung von im apokalyptischen Modus gestellten politischen Forderungen ermöglichen.
4 Forschungsdesiderate und offene Fragen
Als große offene Frage bleibt die mögliche Bewertung apokalyptischer Zukunftsbilder: Wie gelingt eine Einordnung des Phänomens, ohne deren problematische Aspekte überzubetonen, noch diese einseitig zu verharmlosen? Der Apokalyptik wohnt eine Deutungskraft inne, deren Potenzial es auf konstruktive Weise zu nutzen gilt, ohne in einen populistischen Alarmismus zu verfallen. Es gilt daher, die Apokalyptik in ihrer historischen Tiefe, wie in ihrer gegenwärtigen Wandelbarkeit gleichermaßen zu würdigen und ernst zu nehmen.
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- Schilk, Felix , Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten. Zur politischen Soziologie konservativer Krisennarrative, Bielefeld 2024.
- Sparn, Walter, Chiliastische Hoffnungen und apokalyptische Ängste. Das abendländische Erbe im neuen Jahrtausend, in: Schipper, Bernd Ulrich/Plasger, Georg (Hg.), Apokalyptik und kein Ende?, Göttingen 2007, 207-229.
- Stoellger, Philipp, Fromme Wünsche oder: Was dürfen wir hoffen? Zur Deutungsmacht eschatologischer Zukunftsnarrative, in: Kumlehn, Martina/Gärtner, Judith/Wodianka, Stephanie (Hg.), Zukunftsnarrative. Zur Deutungsmacht kultureller Erzählmuster, Bielefeld 2024, 179-208.
- Sutter-Rehmann, Luzia, Gott will die Zerstörung nicht. Reclaim the Apocalypse!, in: Neue Wege 12 (21.11.2018). Online unter: https://neuewege.ch/gott-will-die-zerstoerung-nicht-reclaim-apocalypse?search=Sutter%20Rehmann
, abgerufen am 19.09.2025. - Taxacher, Gregor, Eschatologie in Geschichte. Zum theologischen Ort der Apokalyptik, in: Religionsunterricht heute 49 (2021) 2, 30-35.
- Tilly, Michael, Apokalyptik. Tübingen 2012.
- Vondung, Klaus, Die Apokalypse in Deutschland, München 1988.
- Weymann, Ansgar, Gesellschaft und Apokalypse, in: Nagel, Alexander K./Schipper, Bernd Ulrich/Weymann, Ansgar (Hg.): Apokalypse: Zur Soziologie und Geschichte religiöser Krisenrhetorik, Frankfurt a. M.; New York 2008, 13-49.
Unterrichtsmaterialien
- Kall, Alfred (Hg.), Religion betrifft uns 5 (2009).
- Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers (Hg.), Loccumer Pelikan. Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum 2 (2015).
- Dezernat Bildung Bischöfliches Ordinariat Mainz (Hg.), RU heute 2 (2021).
- Deutscher Katecheten-Verein e.V. (Hg.), Katechetische Blätter. Zeitschrift für religiöses Lernen in Schule und Gemeinde 3 (2021).
- Religionspädagogische Institut (RPI) der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) (Hg.), Rpi-Impulse. Beiträge zur Religionspädagogik aus EKKW und EKHN 2 (2021).
- Arbeitsgemeinschaft katholische Religionspädagogik/Katechetik (Hg.), Religionspädagogische Beiträge 2 (2021) 44.
- Käbisch, David u.a. (Hg.), Religion unterrichten 1 (2023).
- Klug, Stefan/Witten, Ulrike (Hg.), Religion betrifft uns 1 (2023).
- Fachverband evangelischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer Baden/Fachgemeinschaft Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Württemberg (Hg.), entwurf. Konzepte, Ideen und Materialien für den Religionsunterricht 2 (2024).
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