Deutsche Bibelgesellschaft

Apostelgeschichte 2,1-21 | Pfingstsonntag | 24.05.2026

Einführung in die Apostelgeschichte

In den letzten Jahrzehnten ist in der Forschung intensiv über das Genre und die Datierung der Apostelgeschichte sowie über deren Einheit mit dem Lukasevangelium diskutiert worden. Im Fokus haben auch Aspekte von im Text konstruierten Machtstrukturen, hierunter Geschlechterverhältnisse und insbesondere der heilsgeschichtliche Status Israels sowie die Darstellung der „Juden“ generell, gestanden. Wie alle neutestamentlichen Schriften ist auch die Apostelgeschichte durch verschiedenste historische, literartur- und sozialwissenschaftliche Zugänge erschlossen worden.

1. Verfasser

Die Apostelgeschichte wurde wie auch das Lukasevangelium, auf das Apg 1,1 („in meinem ersten Buch“) verweist, anonym abgefasst; beide Werke wurden aber in der altkirchlichen Tradition einem Paulusbegleiter mit Namen Lukas (vgl. Phlm 24; Kol 4,14; 2 Tim 4,11) zugeschrieben. Dies dürfte historisch unzutreffend sein, auch wenn etwa die Erzählstimme ab Apg 16 wiederholt im Zusammenhang mit Seereisen des Paulus unvermittelt von der ersten Person Singular in die erste Person Plural wechselt (die sog. Wir-Passagen). Der historische Autor, der vermutlich entweder Judenchrist war oder zumindest dem Judentum nahestand, ehe er zum Glauben an Christus kam, wirkt mit einigem zeitlichen Abstand zu den berichteten Ereignissen (s.u.) und vertritt dabei eine ausgeprägt maskulin-patriarchale Perspektive (z.B. tritt keine Frau als Verkündende auf, sondern die Hauptakteure der Erzählung sind alle männlich; die zahlreichen Reden werden in der Regel durch ἄνδρες ἀδελφοί, also „ihr Männer, Brüder“ eröffnet). Er ist gebildet, schreibt in gehobenem Koinegriechisch und ist mit der Septuaginta ebenso wie mit griechisch-römischer Literatur gut vertraut.

2. Adressaten

Beide Teile des lukanischen Doppelwerks sind einem gewissen Theophilus gewidmet (Lk 1,3; Apg 1,1), was übersetzt Gottliebender oder Gottesfreund (vgl. „Amadeus“ oder „Gottlieb“) bedeutet. Falls dies nicht (nur) ein symbolischer Name ist, mit dem sich alle Lesenden identifizieren könnten, sondern eine reale Person angesprochen ist, handelt es sich um einen Mann mit hohem gesellschaftlichem Ansehen (vgl. Lk 1,3: „hochverehrter“), der bereits zuvor christliche Unterweisung erhalten hat (vgl. Lk 1,4). Die Widmung könnte darauf hinweisen, dass Theophilus das Werk in Auftrag gegeben hat und vielleicht auch für dessen Verbreitung verantwortlich ist. Die weitere Adressatenschaft dürfte in einem ähnlichen sozialen Umfeld zu suchen sein, also wohl in städtischen, eher privilegierten Kreisen, worauf u.a. die wiederholte Erwähnung von Missionserfolgen des Paulus unter angesehenen Nichtjüdinnen und -juden in den urbanen Zentren des Mittelmeerraums hindeutet (vgl. z.B. Apg 13,50; 17,12).

3. Entstehungsort

Über den Entstehungsort der Apostelgeschichte lässt sich nur spekulieren, und diese Frage ist in der Forschung dementsprechend umstritten. In der altkirchlichen Tradition werden vor allem Rom, aber auch Achaia als mögliche Abfassungsorte genannt. Da Lukas ein besonderes Interesse am östlichen Mittelmeerraum aufweist, könnte auch Kleinasien in Betracht kommen, wohingegen eine Abfassung in Palästina als eher unwahrscheinlich anzusehen ist.

4. Wichtige Themen

Während die Apostelgeschichte lange Zeit um 80/90 u.Z. datiert wurde, ist in den letzten Jahrzehnten wieder intensiv diskutiert worden, ob es sich nicht um ein Dokument des zweiten Jahrhunderts handele, während vereinzelt auch Frühdatierungen vorgeschlagen worden sind. Die Spätdatierungen reichen dabei von etwa 100-130 bis hinauf zu 150 u.Z. Als Argumente gelten etwa die äußere Bezeugung (d.h. die relativ späte Rezeption in der altkirchlichen Literatur) und die gegenüber älteren Zeugnissen sozial- wie theologiegeschichtlich veränderten Verhältnisse, die die Apostelgeschichte bezeugt, z.B. in Bezug auf das Verhältnis zur umgebenden Gesellschaft generell und im Hinblick auf Ablösungsprozesse vom Judentum im Besonderen. Hier wird nicht zuletzt diskutiert, inwiefern die Apostelgeschichte als anti-jüdisch oder supersezessionistisch angesehen werden muss (vgl. Matthews). Die Datierung hat nicht nur Einfluss auf unser Bild von der Entwicklung des frühen Christentums, sondern u.a. auch auf die Bewertung der Frage, ob der Verfasser das Oeuvre des Flavius Josephus oder die Paulusbriefe gekannt haben könnte – unabhängig davon, ob diese letztlich auch benutzt worden sind. In Bezug auf die Paulusrezeption ist losgelöst von Datierungsfragen eine Tendenz auszumachen weg von der Frage, inwieweit die Aussagen der Apostelgeschichte exakt mit denen der Paulusbriefe übereinstimmen, hin zu der Nachzeichnung der Rezeptionsgeschichte (vgl. Marguerat).

5. Besonderheiten

In der Forschung herrscht ein weitgehender Konsens darüber, dass Lukasevangelium und Apostelgeschichte beide vom selben Verfasser geschrieben wurden, u.a. wegen der (im Neuen Testament singulären) Prologe und der Widmung an Theophilus, der Himmelfahrt Jesu als erzählerischem Bindeglied und sprachlich-stilistischer wie theologischer Übereinstimmungen. Da sie allerdings nie in direkter Abfolge überliefert sind, etwa in Handschriftensammlungen oder Kanonlisten, wurde in den letzten Jahrzehnten intensiv diskutiert, ob die beiden Teile des Doppelwerks in der Antike jemals als Einheit gelesen wurden und inwieweit dies Konsequenzen etwa für eine narrative Exegese haben sollte, die beide Texte – sowohl literarisch wie theologisch – als eng miteinander verwoben ansieht (z.B. Tannehill). Die Frage der Einheit spielt teilweise auch in die der Bestimmung des Genres hinein, insofern das Doppelwerk hierbei anders zu bestimmen ist als die Apostelgeschichte für sich genommen. Für letztere gehen die Vorschläge weit auseinander und reichen von Historiographie, über kollektive Biographie bis hin zu fiktiver Romanliteratur.

Literatur:

  • Helen Bond u.a., Art. Luke-Acts, Encyclopedia of the Bible and its Reception online, 2019.
  • Wilfried Eckey, Die Apostelgeschichte: Der Weg des Evangeliums von Jerusalem nach Rom, Band 1-2, Göttingen 22011.
  • Daniel Marguerat, Die Apostelgeschichte, KEK 3, Göttingen 182022 (1. Auflage der Neubearbeitung)..
  • Shelly Matthews, The Acts of The Apostles: An Introduction and Study Guide: Taming the Tongues of Fire, London 2017.
  • Rudolf Pesch, Die Apostelgeschichte, EKK V/1-2, Göttingen 32005/22013.
  • Robert C. Tannehill, The Narrative Unity of Luke-Acts. A Literary Interpretation, Band 1-2, Philadelphia 1986/1990.
  • Alfons Weiser, Die Apostelgeschichte 1-2, ÖTK V/1-2, Gütersloh 21989/1985.

A) Exegese kompakt: Apostelgeschichte 2,1-21

Der Geist kennt keine (Sprach-) Grenzen

1Καὶ ἐν τῷ συμπληροῦσθαι τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ἦσαν πάντες ὁμοῦ ἐπὶ τὸ αὐτό. 2καὶ ἐγένετο ἄφνω ἐκ τοῦ οὐρανοῦ ἦχος ὥσπερ φερομένης πνοῆς βιαίας καὶ ἐπλήρωσεν ὅλον τὸν οἶκον οὗ ἦσαν καθήμενοι 3καὶ ὤφθησαν αὐτοῖς διαμεριζόμεναι γλῶσσαι ὡσεὶ πυρὸς καὶ ἐκάθισεν ἐφ’ ἕνα ἕκαστον αὐτῶν, 4καὶ ἐπλήσθησαν πάντες πνεύματος ἁγίου καὶ ἤρξαντο λαλεῖν ἑτέραις γλώσσαις καθὼς τὸ πνεῦμα ἐδίδου ἀποφθέγγεσθαι αὐτοῖς.

5Ἦσαν δὲ εἰς Ἰερουσαλὴμ κατοικοῦντες Ἰουδαῖοι, ἄνδρες εὐλαβεῖς ἀπὸ παντὸς ἔθνους τῶν ὑπὸ τὸν οὐρανόν. 6γενομένης δὲ τῆς φωνῆς ταύτης συνῆλθεν τὸ πλῆθος καὶ συνεχύθη, ὅτι ἤκουον εἷς ἕκαστος τῇ ἰδίᾳ διαλέκτῳ λαλούντων αὐτῶν. 7ἐξίσταντο δὲ καὶ ἐθαύμαζον λέγοντες· οὐχ ἰδοὺ ἅπαντες οὗτοί εἰσιν οἱ λαλοῦντες Γαλιλαῖοι; 8καὶ πῶς ἡμεῖς ἀκούομεν ἕκαστος τῇ ἰδίᾳ διαλέκτῳ ἡμῶν ἐν ᾗ ἐγεννήθημεν; 9Πάρθοι καὶ Μῆδοι καὶ Ἐλαμῖται καὶ οἱ κατοικοῦντες τὴν Μεσοποταμίαν, Ἰουδαίαν τε καὶ Καππαδοκίαν, Πόντον καὶ τὴν Ἀσίαν, 10Φρυγίαν τε καὶ Παμφυλίαν, Αἴγυπτον καὶ τὰ μέρη τῆς Λιβύης τῆς κατὰ Κυρήνην, καὶ οἱ ἐπιδημοῦντες Ῥωμαῖοι, 11Ἰουδαῖοί τε καὶ προσήλυτοι, Κρῆτες καὶ Ἄραβες, ἀκούομεν λαλούντων αὐτῶν ταῖς ἡμετέραις γλώσσαις τὰ μεγαλεῖα τοῦ θεοῦ. 12ἐξίσταντο δὲ πάντες καὶ διηπόρουν, ἄλλος πρὸς ἄλλον λέγοντες· τί θέλει τοῦτο εἶναι; 13ἕτεροι δὲ διαχλευάζοντες ἔλεγον ὅτι γλεύκους μεμεστωμένοι εἰσίν.

14Σταθεὶς δὲ ὁ Πέτρος σὺν τοῖς ἕνδεκα ἐπῆρεν τὴν φωνὴν αὐτοῦ καὶ ἀπεφθέγξατο αὐτοῖς· ἄνδρες Ἰουδαῖοι καὶ οἱ κατοικοῦντες Ἰερουσαλὴμ πάντες, τοῦτο ὑμῖν γνωστὸν ἔστω καὶ ἐνωτίσασθε τὰ ῥήματά μου. 15οὐ γὰρ ὡς ὑμεῖς ὑπολαμβάνετε οὗτοι μεθύουσιν, ἔστιν γὰρ ὥρα τρίτη τῆς ἡμέρας, 16ἀλλὰ τοῦτό ἐστιν τὸ εἰρημένον διὰ τοῦ προφήτου Ἰωήλ·

17καὶ ἔσται ἐν ταῖς ἐσχάταις ἡμέραις, λέγει ὁ θεός,

ἐκχεῶ ἀπὸ τοῦ πνεύματός μου ἐπὶ πᾶσαν σάρκα,

καὶ προφητεύσουσιν οἱ υἱοὶ ὑμῶν καὶ αἱ θυγατέρες ὑμῶν

καὶ οἱ νεανίσκοι ὑμῶν ὁράσεις ὄψονται

καὶ οἱ πρεσβύτεροι ὑμῶν ἐνυπνίοις ἐνυπνιασθήσονται·

18καί γε ἐπὶ τοὺς δούλους μου καὶ ἐπὶ τὰς δούλας μου ἐν ταῖς ἡμέραις ἐκείναις

ἐκχεῶ ἀπὸ τοῦ πνεύματός μου, καὶ προφητεύσουσιν.

19καὶ δώσω τέρατα ἐν τῷ οὐρανῷ ἄνω

καὶ σημεῖα ἐπὶ τῆς γῆς κάτω,

αἷμα καὶ πῦρ καὶ ἀτμίδα καπνοῦ.

20ὁ ἥλιος μεταστραφήσεται εἰς σκότος

καὶ ἡ σελήνη εἰς αἷμα,

πρὶν ἐλθεῖν ἡμέραν κυρίου τὴν μεγάλην καὶ ἐπιφανῆ.

21καὶ ἔσται πᾶς ὃς ἂν ἐπικαλέσηται τὸ ὄνομα κυρίου σωθήσεται.

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Übersetzung

2,1 Als sich der Tag des Pfingstfestes erfüllte, waren sie alle beisammen am selben (Ort). 2 Da kam plötzlich aus dem Himmel ein Klang, wie wenn ein gewaltiger Sturm weht, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, wurden von ihnen gesehen, und (je eine) setzte sich auf jeden Einzelnen von ihnen. 4 Und alle wurden vom heiligen Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen (als zuvor) zu reden, je nachdem, wie der Geist ihnen zu sprechen gab.

5 Es wohnten aber Juden in Jerusalem, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als dieses Geräusch entstand, lief die Menge zusammen und geriet in Verwirrung, weil ein jeder sie in seiner eigenen Sprache reden hörte. 7 Sie gerieten außer sich, staunten und sagten: „Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? 8 Wie hören wir sie ein jeder in unserer eigenen Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien, von Judäa und auch von Kappadozien, von Pontus und Asien, 10 von Phrygien und auch von Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, und die hier weilenden Römer, 11 sowohl Juden als auch Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.“ 12 Sie gerieten alle außer sich und waren ratlos, und sie sagten einer zum anderen: „Was mag das sein?“ Andere aber sagten spottend: „Sie sind voll von süßem Wein.“ 14 Da stand Petrus zusammen mit den Elfen auf, erhob seine Stimme und sprach zu ihnen: „Ihr jüdischen Männer und alle Bewohner Jerusalems, dies sei euch bekannt, hört auf meine Worte: Diese sind nämlich nicht betrunken, wie ihr annehmt, denn es ist (erst) die dritte Stunde des Tages, 16 sondern dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17 ‚Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich werde von meinem Geist ausgießen auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, eure Jungen werden Erscheinungen sehen, eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben, 18 und auch auf meine Sklaven und Sklavinnen werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophetisch reden. 19 Ich werde Wunder geschehen lassen oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchschwaden. 20 Die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, bevor der Tag des Herrn kommt, der große und glanzvolle. 21 Und es wird sein: Wer auch immer den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.‘“

1. Fragen und Hilfen zur Übersetzung

V. 1: ἐν τῷ συμπληροῦσθαι τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς = Präposition m. AcI; inhaltlich kann „als sich der Tag erfüllte“ entweder auf den Beginn oder insgesamt auf die Zeit des Festes hinweisen; ἡμέρα πεντηκοστή: wörtlich „der 50. Tag“, siehe auch unten unter 3.

V. 3: ἐκάθισεν steht im Sgl. und ist wohl auf je eine der Flammenzungen zu beziehen.

V. 4: γλῶσσα: Spiel mit der Doppelbedeutung von Zunge und Sprache.

V. 5: Ἦσαν … κατοικοῦντες = coniugatio periphrastica (umschriebener Imperfekt): es wohnten; κατοικέω bezeichnet hier und in V. 9.14 den dauerhaften Wohnsitz.

V. 6: φωνῆ ist entweder auf das Geräusch aus V. 2 oder auf die geistbegabte Rede zu beziehen; ἤκουον εἷς ἕκαστος: constructio ad sensum; ἤκουον … λαλούντων αὐτῶν = genitivus cum participio nach einem Verb der Wahrnehmung.

V. 8: τῇ ἰδίᾳ διαλέκτῳ ἡμῶν ἐν ᾗ ἐγεννήθημεν: wörtlich „in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren sind“.

V. 9-11a: Πάρθοι … Ἄραβες = Apposition zum Subjekt des nachfolgenden ἀκούομεν.

V. 10: ἐπιδημέω: vom Verweilen von Fremden (was in gewisser Spannung zu V. 5.9 steht).

V. 13: γλεῦκος: süßer, junger Wein; μεστόω steht mit dem Genitiv der Sache.

V. 14: ἐνωτίσασθε: wörtlich „mit dem Gehör aufnehmen“.

V. 15: ὥρα τρίτη entspricht nach unserer Zeitrechnung neun Uhr morgens.

V. 20: πρίν steht hier mit AcI.

2. Beobachtungen zur literarischen Gestaltung und Kontext

Der Predigttext besteht aus drei eng miteinander sowie mit dem nachfolgenden Kontext verbundenen Szenen. In der ersten (V. 1–4) werden nach einer knappen Situationsangabe (V. 1) auditiv wie visuell wahrgenommene Phänomene beschrieben (V. 2f.), die sodann als Geisterfüllung aller gedeutet werden, welche wiederum das Reden in anderen Sprachen bewirkt (V. 4). Die zweite Szene (V. 5–13) wird durch die Einführung einer neuen Personengruppe eingeleitet: Obwohl die erste Szene sich im Inneren eines Hauses abgespielt hat, strömt aufgrund der Geräusche eine große Menge von in Jerusalem ansässigen Diasporajuden zusammen. Sie reagieren teils mit staunender Ratlosigkeit, teils mit Spott darauf, dass sie die Redenden in ihrer je eigenen Sprache hören. Dies leitet über zur letzten Szene (V. 14–21), die zugleich den Auftakt der ersten Missionsrede des Petrus darstellt (V. 14–36). Hier weist Petrus den Vorwurf der Trunkenheit als absurd zurück und deutet das Pfingstereignis vielmehr als Erfüllung alttestamentlicher Prophetie (V. 15–21). An die Petrusrede schließt sich die Aufforderung an die Versammelten zu Umkehr und Taufe an, und die Erzähleinheit wird durch die summarische Notiz abgerundet, dass etwa dreitausend Menschen diesem Ruf folgten (V. 37–41).

Das Herabkommen des Geistes auf die nachösterliche Gemeinde wird im Neuen Testament nur in der Apostelgeschichte narrativ entfaltet. Das eigentliche Wundergeschehen in V. 2–4 ist dabei sprachlich einfacher und kürzer gestaltet als die nachfolgenden Abschnitte, die zudem durch wörtliche Reden gekennzeichnet sind. Das Bindeglied zwischen den ersten beiden Szenen ist das Wortfeld Geräusch–Zunge/Sprache–Hören. Die Petrusrede knüpft an beide an, indem die Ausgießung des Geistes und das Fremdsprachenwunder als Phänomene der Endzeit gedeutet werden. Die Einleitung seiner Worte in V. 14 nimmt das Verb ἀποφθέγγομαι aus V. 4 wieder auf, das dort die geistbegabte Rede bezeichnet, welche sich somit nun auch in der Petrusrede manifestiert (vgl. Marguerat, Apostelgeschichte, 110).

3. Kontext

Laut V.1 ereignet sich das Herabkommen des Geistes am „50. Tag“. Diese Angabe verweist auf das jüdische Erntedankfest, das im Hebräischen auch als Wochenfest (Shavuot) bezeichnet wird, weil es sieben Wochen nach Beginn der Frühjahrsernte liegt. Die LXX übersetzt dies mit πεντηκοστή(„fünfzigster“), worauf die deutsche Bezeichnung Pfingsten zurückgeht. Bis zur Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n.Chr. war es eines der drei großen jüdischen Wallfahrtfeste, seitdem wird an ihm der Gesetzgebung am Sinai gedacht, die sich laut Ex 19,1 etwa 50 Tage nach Passah ereignete. Das Buch der Jubiläen verbindet das Wochenfest außerdem mit der Feier der Bundeserneuerung (vgl. Jub 6,20f.). Unser Text setzt noch kein christliches Pfingstfest voraus, es lässt sich aber nicht sicher sagen, an welche Deutung er anknüpft. Gewiss ist das Syntagma ἐν τῷ συμπληροῦσθαι („es erfüllte sich“) in V. 1 nicht zufällig gewählt, denn es findet sich auch in Lk 9,51 zu Beginn der Reise Jesu nach Jerusalem. Mit Apg 2 gehen die Verheißungen einer Gabe von Gott aus Lk 24,49 und Apg 1,4–8 in Erfüllung, und es bricht eine neue Epoche der Heilsgeschichte an. Es ist wahrscheinlich, dass die Erzählung auf einer älteren Tradition über eine kollektive Geisterfahrung der ersten Christusgläubigen kurz nach Ostern beruht, die Lukas bearbeitet hat.

Die Begleiterscheinungen der Geistausgießung in V. 2f. tragen theophane Züge, die u.a. an die Offenbarungen in Ex 3,2 (Brennender Dornbusch) und 1 Kön 19,11f. (Elia am Horeb), besonders aber an die Sinaierzählung in Ex 19,16–19 erinnern (vgl. auch Philo, De Decalogo 33.46). Der deutlichste AT-Bezug findet sich in V.17–21, wo die Rede des Petrus mit einem modifizierten Zitat aus Joel 3,1–5 LXX eingeleitet wird. Im ursprünglichen Kontext verheißt das Prophetenwort, dass Gott in der Endzeit (Lukas präzisiert in V. 17 „danach“ mit „in den letzten Tagen“) seinen Geist auf alle Mitglieder des Gottesvolkes ausgießen und ihnen prophetische Gabe schenken wird (vgl. Num 11,24), und zwar ungeachtet von Geschlecht, Alter oder Status. Vor diesem Hintergrund ist interessant, dass die Geistempfänger in V. 1 nur pauschal mit „alle“ bezeichnet werden, was offenlässt, ob dies auf die zwölf Apostel (1,26), den um einige Frauen, darunter die Mutter Jesu, und die Brüder Jesu erweiterten Kreis (1,13f.) oder etwa die 120 Gläubigen aus 1,15 zu beziehen ist. Die in V. 17b angekündigten Visionen werden noch nicht in der Pfingsterzählung selbst aktualisiert, erlangen aber im weiteren Handlungsverlauf an zentralen Stellen der Apostelgeschichte eine wichtige Bedeutung. Die in V. 19 erwähnten Zeichen sind hingegen teilweise bereits im Pfingstgeschehen realisiert (vgl. V. 2f.), verweisen aber auch auf die Wundertätigkeit Jesu (vgl. V. 22) und die noch ausstehenden Zeichen und Wunder der Apostel (vgl. V. 43). Das Joelzitat schließt mit dem Zuspruch des Heils an alle, die den Namen des Herrn anrufen (V. 21) – im unmittelbaren Kontext ist dies zunächst an die jüdischen Zuhörer gewandt (vgl. V. 40f.), blickt aber bereits auf die spätere Ausweitung der Mission auf Nichtjuden voraus (vgl. 8,26–40; 10,1–11,18 usw.).

4. Schwerpunkte der Interpretation

Zentral in der Auslegung ist die Frage, welches sprachliche Phänomen die Geistausgießung auslöst: Handelt es sich um ekstatische Zungenrede (Glossolalie; vgl. 1 Kor 12–14) oder vielmehr um das Reden in Fremdsprachen (Xenolalie)? Für die (hypothetische) vorlukanische Überlieferung wird i.d.R. Ersteres, für die uns vorliegende Version Letzteres angenommen, da V. 4 betont, dass die Geistbegabten in einer „anderen“ Sprache kommunizieren, und die Pointe in V.5–12 darin besteht, dass die Diasporajuden aus aller Welt die Galiläer (V. 7) in ihren je eigenen Muttersprachen verstehen. Hier beginnt also das universale Zeugnis, das abzulegen der Auferstandene den Aposteln in 1,8 aufgetragen hat. Dies wird auch durch die „Völkerliste“ in V. 9–11 unterstrichen, die eine in der griechisch-römischen Antike verbreitete Gattung repräsentiert, aber im Blick auf ihre konkrete Herkunft und Anlage viele Fragen aufwirft. In der vorliegenden Form besteht sie aus insgesamt 17 größtenteils ethnisch-geografischen Elementen. Die Liste ist unvollständig, repräsentiert also nicht „alle Völker unter dem Himmel“ (V. 5); es fehlen etwa Syrien sowie die für die Apostelgeschichte wichtigen Missionsgebiete Achaia und Makedonien. Aus der Reihe fallen schließlich „die hier weilenden Römer“ (V. 10) und die religiöse Unterscheidung „Juden und Proselyten“ (V. 11). Hier spiegelt sich vermutlich die Erzählabsicht des Lukas wider: an Rom hat er bekanntermaßen ein besonderes Interesse, dort wird die Erzählung in Apg 28 auch enden. Dass die jüdische Identität der Zusammengekommenen betont wird, ist konsequent, insofern die Mission außerhalb Jerusalems und gegenüber Nichtjuden erst im weiteren Handlungsverlauf folgt (vgl. Weiser, Apostelgeschichte I, 87f.). Die Reihenfolge von V.9–11 wirkt unsystematisch, doch bewegt der Katalog sich in mehreren Anläufen grob erst von Ost nach West, dann von Nord nach Süd, was durch „Kreter und Araber“ abschließend zusammengefasst wird (vgl. Pesch, Apostelgeschichte I, 106). Da Judäa enthalten ist, ist die Liste vermutlich ursprünglich andernorts entstanden, repräsentiert aber die Perspektive des östlichen Mittelmeerraumes.

Zwar ist deutlich, dass mit der Geistausgießung an Pfingsten eine neue Epoche beginnt, doch schon Lukas selbst und dann auch die spätere Zeit bezeugen weitere „charismatische Aufbrüche“ (Pesch, Apostelgeschichte I, [109-]113), so etwa in Apg 4,31; 10,44, im Montanismus, im Pietismus oder in der Pfingstbewegung. In der Alten Kirche wurde das Pfingstereignis u.a. als Aufhebung der Turmbauerzählung (Gen 11,1–11) gedeutet, insofern die hier ermöglichte ungehinderte Kommunikation der in Babel entstandenen Sprachverwirrung gegenübersteht, was dann typologisch auch auf das Verhältnis von Orthodoxie und Häresie bezogen wurde (vgl. Marguerat, Apostelgeschichte, 103f.). Dies wird jedoch dem Textbefund nicht gerecht, da es gerade nicht um die Einheit von Sprachen und Kulturen geht, sondern um die erfolgreiche (geistgewirkte) Verständigung über diese potenziellen Barrieren hinweg.

5. Kurzcharakteristik des Textes – von der Exegese zur Predigt

Im Pfingstgeschehen begegnen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So wird die Geistausgießung als Erfüllung sowohl der alttestamentlichen Prophetenworte als auch der im Doppelwerk vorausgehenden Verheißungen Gottes und Jesu dargestellt. Das Pfingstereignis bestimmt die Existenz der im Text vergegenwärtigten Versammlung, aber auch den weiteren Gang der Geschichte, nicht nur der lukanischen, sondern den der Kirche bis in unsere eigene Zeit. Als Teil der endzeitlichen Ereignisse weist Pfingsten sogar noch darüber hinaus in die Zukunft.

Wichtig scheint mir, am Wunderhaften und Unverfügbaren des Ereignisses festzuhalten. Es kann zur überraschenden Überwindung von (Sprach) Grenzen führen, aber auch zu Ablehnung und Spott. Hier sehe ich eine unmittelbare Applikation auf unsere eigene Zeit, in der künstliche Intelligenz und soziale Medien weltweite Kommunikation und Verstehen erleichtern können und doch gleichzeitig zu viel Streit und Missverständnissen führen.

Zuletzt ist mir die inklusive Bestimmung des Gottesvolkes im Joelzitat wichtig, die aber auch die Frage des Heilsstatus der nicht christusgläubigen Jüdinnen und Juden aufwirft, die die Apostelgeschichte bestenfalls offenlässt, schlimmstenfalls zu ihren Ungunsten erklärt.

Literatur

  • Marguerat, Daniel: Die Apostelgeschichte, KEK 3, Göttingen 182022 (1. Auflage der Neubearbeitung).
  • Pesch, Rudolf: Die Apostelgeschichte I, EKK V/1, Neukirchen-Vluyn und Zürich/Einsiedeln/Köln 1986.
  • Weiser, Alfons: Die Apostelgeschichte I, ÖTK 5/1, Gütersloh 1981.

B) Praktisch-theologische Resonanzen

1. Persönliche Resonanzen

Wann, wo und wie weht der Geist Gottes? Nur in der Apostelgeschichte wird diese Frage im Neuen Testament narrativ entfaltet, also die Geschichte einer konkreten Begebenheit erzählt. Die Exegese bringt Ordnung in die verschiedenen Phänomene und Szenen. Gleichzeitig sollte das Wunderhafte, also Unverfügbare der Pfingsterfahrung festgehalten werden. Besonders anregend erscheint mir die Betonung des Zusammenhanges von Vergangenheit (aus der das atl. Prophetenwort spricht), Gegenwart (die geschildert wird) und Zukunft (in die das Prophetenwort hineinspricht).

Die Phänomene, die in V. 1–4 geschildert werden, deutet die nachfolgende Schilderung in V. 5–21 als Geisterfüllung. Die Frage nach der Wirksamkeit des Geistes Gottes bezieht diese Deutung sowohl auf das Wundergeschehen (Sturm, Feuerzungen, Sprechen in fremden Sprachen) als auch auf Folgen und „Erklärung“ dieser Erfahrung für die Dazugekommenen: Nicht nur das Reden in fremden Sprachen, auch die Rede des Petrus kommt aus der Geisterfahrung. Und sie bezieht sich zugleich auf das, was im Joel-Buch prophezeit wird. Die eigene Gegenwart wird dadurch zur „erfüllten Zeit“.

2. Thematische Fokussierung

Es geht in der Pfingstgeschichte um Kommunikation: zwischen Gott und den Menschen, zwischen den Menschen, zwischen der atl. Prophetie des Joel und der eigenen Gegenwart. Gott kommuniziert – jedenfalls in dieser Geschichte – mit wunderhaften Zeichen. Diese lassen sich nur dadurch verstehen, dass die Menschen miteinander sprechen: Sie müssen „nach draußen“ gehen, Missverständnisse äußern, einander zuhören, um sich zu erklären und sich zu verstehen. Wie erreichen sie sich gegenseitig? Das Thema „Verstehen“ und „Verstanden werden“ ist gesellschaftlich und persönlich, politisch und privat schon immer aktuell, wir sehen und spüren das aber in der Gegenwart besonders deutlich: Wurde und werde ich verstanden mit meinen Gefühlen, Wünschen, Ansichten, Fragen? Bin ich bereit, mich auf andere, die anders fühlen, wünschen, denken, fragen einzulassen? Kann und will ich verstehen? Und was hilft mir dazu? „Zuhören“ ist eine Kunst, die ich lernen kann, wenn mir zugehört wurde, vom Anfang des Lebens an, auch ohne Worte. Andererseits: „Vorurteile, Vorannahmen und nur schwer erschütterbare Überzeugungen bestimmen, was Menschen hören können.“ (Pörksen, Zuhören 9) Missverständnisse, Gesprächsabbruch, oft sogar Lügen und Verleumdung prägen die Kommunikation im politischen Raum und wirken bis in persönliche Lebenssituationen. Wie kann eine Predigt, die „Kommunikation des Evangeliums“, das nicht übersehen und trotzdem zum Reden und Verstehen ermutigen?

3. Theologische Aktualisierung

Die Pfingstgeschichte verknüpft Verstehen und Zuhören zwischen Menschen mit der Wirkung des Geistes Gottes. Die sicht- und hörbare Wirkung des Gottesgeistes ist in der Pfingstgeschichte Voraussetzung dafür, dass die Apostel (und die zu ihrem Kreis Gehörenden) aus ihrem Haus gehen, anfangen zu reden und das Missverständnis, sie seien betrunken, aushalten. Diese Wirkung ist auch Voraussetzung für das Reden und Verstehen anderer Sprachen, für die Verständigung zwischen den Ergriffenen und den Umstehenden, dafür, dass alle der Rede des Petrus zuhören und offenbar die Deutung aus dem Joel-Buch auch auf sich beziehen (Umkehr und Taufe V. 37–41).

Woran erkennen wir das Wirken des Geistes Gottes? Es ist ein Wirken, über das wir nicht verfügen, um das wir aber bitten und für das wir uns öffnen können. Die Wirkungen des Geistes – Sprechen, Verstehen, Zuhören, Verständigung und Umkehr – zeigen die Gegenwart Gottes an. Sie sind nicht zu erzwingen. Eine Haltung der Offenheit – von Türen, Ohren, Herzen, Sinnen, Verstand – ermöglicht Menschen, diese Geistwirkung wahrzunehmen. Deutlich wird das auch im Evangelium das Pfingstsonntages: In Joh 14 wird Gottes Geist von Christus als Geist der Liebe, der Wahrheit und des Friedens verheißen. Er tröstet und macht lebendig.

4. Wie prägt der Text den Sonn- oder Feiertag im Kirchenjahr?

Pfingsten als eigenes großes Fest hat im kirchlichen Festkalender heute oft keinen großen Stellenwert. Oft wird an diesem Sonntag Konfirmation gefeiert, oder das verlängerte Wochenende lädt zum Kurzurlaub ein. Wo es Pfingstferien gibt, verreisen viele schon am Freitag vor Pfingsten. Das sollte nicht davon abhalten, diesen Gottesdienst in aller Festlichkeit und Freude zu gestalten und zu feiern. Das Thema Verstehen/Verständigung weist zuerst auf Defizite im privaten und gesellschaftlich-politischen Leben hin. Die Geschichte vom Turmbau zu Babel (Gen 11) beschreibt diese Situation, Beispiele gibt es genug. Pfingsten ermutigt uns, gelungene Kommunikation über die Grenzen des eigenen Lebensumfeldes hinaus wahrzunehmen und zu teilen.

5. Weitere Anregungen bzw. Schreib- und Inszenierungsimpulse für Predigende

Nicht-Verstehen und gelungene Verständigung sollten in der Predigt und im Gottesdienst erfahrbar werden. Vielleicht gibt es Menschen, die andere Sprachen sprechen und in ihren Sprachen im Gottesdienst mitwirken? Dann zeigt sich unmittelbar, wie wichtig Übersetzung ist. Erfahrungen von gelungenem Zuhören und Verstehen könnten von verschiedenen Menschen geschildert werden. Der Fokus sollte auf der Frage liegen: Was macht Verstehen möglich? Und was bewirkt es?

Im Pfingstgottesdienst 2025 habe ich eine Sprechmotette erlebt: Ein Chor redete in verschiedenen Sprachen und jede/r Einzelne wiederholte immer wieder den Satz: „Ich kann dich nicht verstehen.“ – bis zum Abbruch des unverständlichen Geräusches und dem Anstimmen der Bitte um den Heiligen Geist. (Evangelischer Gottesdienst aus der Augustinerkirche in Erfurt | MDR.DE, Minute 18:34 – 20:02). In einfacher Form könnte dies mit einem Chor oder der Gottesdienstgemeinde spielerisch gestaltet werden.

Literatur

  • Pörksen, Bernhard: Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen. München, 2025.

Autoren

  • Prof. Dr. Heike Omerzu (Einführung und Exegese)
  • Dr. Susanne Ehrhardt-Rein (Praktisch-theologische Resonanzen)

Permanenter Link zum Artikel: https://bibelwissenschaft.de/stichwort/500194

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