1Eine Unterweisung Asafs.
Gott, warum verstößest du uns für immer
und bist so zornig über die Schafe deiner Weide?
2Gedenke an deine Gemeinde,
die du vorzeiten erworben
und dir zum Erbteil erlöst hast,
an den Berg Zion, auf dem du wohnest.
3Richte doch deine Schritte zu dem, /
was so lange wüste liegt.
Der Feind hat alles verheert im Heiligtum.
8Sie sprechen in ihrem Herzen: /
Lasst uns sie allesamt unterdrücken!
Sie verbrennen alle Gotteshäuser im Lande.
9Unsere Zeichen sehen wir nicht, /
kein Prophet ist mehr da,
und keiner ist bei uns, der wüsste, wie lange.
10Ach, Gott, wie lange soll der Widersacher schmähen
und der Feind deinen Namen immerfort lästern?
11Warum ziehst du deine Hand zurück?
Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende!
20Schau auf den Bund;
denn die dunklen Winkel des Landes sind Stätten voller Gewalt.
21Lass den Geringen nicht beschämt davongehen,
lass die Armen und Elenden rühmen deinen Namen.
8Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. 9Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder und Schwestern in der Welt kommen.