Deutsche Bibelgesellschaft

1. November 2026: 22. So. n. Trinitatis

Wochenspruch: "Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte." (Ps 130,4)

Wochenpsalm: Ps 143,1-9
Predigttext: Röm 7,14-25a
Kommentar: 22. Sonntag nach Trinitatis | Römer 7,14-25a

Bibeltext(e)

Psalm 143

Bitte um Verschonung und Hilfe (Der siebente Bußpsalm)

1Ein Psalm Davids.

Herr, erhöre mein Gebet, /

vernimm mein Flehen um deiner Treue willen,

erhöre mich um deiner Gerechtigkeit willen,

2und geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht;

denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.

3Denn der Feind verfolgt meine Seele

und schlägt mein Leben zu Boden,

er legt mich ins Finstere

wie die, die lange schon tot sind.

4Und mein Geist ist in mir geängstet,

mein Herz ist erstarrt in meinem Leibe.

5Ich gedenke an die früheren Zeiten; /

ich sinne nach über all deine Taten

und spreche von den Werken deiner Hände.

6Ich breite meine Hände aus zu dir,

meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. SELA.

7Herr, erhöre mich bald, mein Geist vergeht;

verbirg dein Antlitz nicht vor mir,

dass ich nicht gleich werde denen,

die in die Grube fahren.

8Lass mich am Morgen hören deine Gnade;

denn ich hoffe auf dich.

Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll;

denn mich verlangt nach dir.

9Errette mich, Herr, von meinen Feinden;

zu dir nehme ich meine Zuflucht.

Psalm 143,1-9LU17Bibelstelle anzeigen

Römer 7

14Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 16Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

21So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an. 22Denn ich habe Freude an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. 23Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? 25Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!

So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.

Römer 7,14-25LU17Bibelstelle anzeigen
Deutsche Bibelgesellschaftv.4.42.5
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