Deutsche Bibelgesellschaft

6. Juni

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

Psalm 48

Gottes Stadt

1Ein Psalmlied der Korachiter.

2Groß ist der Herr und hoch zu rühmen

in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge.

3Schön ragt empor sein Gipfel,

daran sich freut die ganze Welt,

der Berg Zion fern im Norden,

die Stadt des großen Königs.

4Gott ist in ihren Palästen,

er ist bekannt als Schutz.

5Denn siehe, Könige waren versammelt

und miteinander herangezogen.

6Sie haben sich verwundert, da sie solches sahen;

sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt.

7Zittern hat sie daselbst gepackt,

Angst wie eine Gebärende.

8Du zerbrichst die großen Schiffe

durch den Sturm vom Osten.

Psalm 48,1-8LU17Bibelstelle anzeigen

1. Könige 22

Joschafat, König von Juda

41Und Joschafat, der Sohn Asas, wurde König über Juda im vierten Jahr Ahabs, des Königs von Israel. 42Joschafat war fünfunddreißig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte fünfundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Asuba, eine Tochter Schilhis. 43Und er wandelte in allen Wegen seines Vaters Asa und wich nicht davon ab und tat, was dem Herrn wohlgefiel. 44Doch entfernte er nicht die Höhen, und das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. 45Und er hatte Frieden mit dem König von Israel.

46Was aber mehr von Joschafat zu sagen ist und seine tapferen Taten, die er getan hat, und wie er Kriege geführt hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda. 47Auch tat er aus dem Lande, was noch übrig war an Tempelhurern, die zur Zeit seines Vaters Asa übrig geblieben waren.

48Und es war kein König in Edom; ein Statthalter war im Lande. 49Und Joschafat hatte Tarsisschiffe machen lassen, die nach Ofir fahren sollten, um Gold zu holen. Aber sie fuhren nicht, denn sie zerschellten bei Ezjon-Geber. 50Damals sprach Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Joschafat: Lass meine Leute mit deinen Leuten auf den Schiffen fahren! Joschafat aber wollte nicht. 51Und Joschafat legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und sein Sohn Joram wurde König an seiner statt.

Ahasja, König von Israel

52Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel zu Samaria im siebzehnten Jahr Joschafats, des Königs von Juda, und regierte über Israel zwei Jahre. 53Und er tat, was dem Herrn missfiel, und wandelte in den Wegen seines Vaters und seiner Mutter und in dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte, 54und diente dem Baal und betete ihn an und erzürnte den Herrn, den Gott Israels, wie sein Vater getan hatte.

1. Könige 22,41-54LU17Bibelstelle anzeigen

2. Könige 1

Ahasja und der Prophet Elia

1Es fielen aber die Moabiter ab von Israel, als Ahab tot war. 2Und Ahasja fiel durch das Gitter in seinem Obergemach in Samaria und wurde krank. Und er sandte Boten und sprach zu ihnen: Geht hin und befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit genesen werde. 3Aber der Engel des Herrn redete mit Elia, dem Tischbiter: Auf und geh den Boten des Königs von Samaria entgegen und sprich zu ihnen: Ist denn nun kein Gott in Israel, dass ihr hingeht, zu befragen Baal-Sebub, den Gott von Ekron? 4Darum, so spricht der Herr: Du sollst nicht mehr von dem Bett herunterkommen, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben. Und Elia ging.

5Und als die Boten zum König zurückkamen, sprach er zu ihnen: Warum kommt ihr zurück? 6Sie sprachen zu ihm: Es kam ein Mann herauf uns entgegen und sprach zu uns: Geht wieder hin zu dem König, der euch gesandt hat, und sprecht zu ihm: So spricht der Herr: Ist denn kein Gott in Israel, dass du hinsendest, zu befragen Baal-Sebub, den Gott von Ekron? Darum sollst du nicht mehr herunterkommen von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben. 7Er sprach zu ihnen: Was war das für ein Mann, der euch begegnete und das zu euch sagte? 8Sie sprachen zu ihm: Er hatte einen Mantel aus Fell und einen Ledergurt um seine Lenden. Er aber sprach: Es ist Elia, der Tischbiter.

9Und er sandte zu Elia einen Hauptmann über Fünfzig samt seinen fünfzig Mann. Und als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berge. Er aber sprach zu ihm: Du Mann Gottes, der König sagt: Du sollst herabkommen! 10Elia antwortete dem Hauptmann über Fünfzig: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig Mann. Da fiel Feuer vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig Mann.

11Und der König sandte wiederum einen andern Hauptmann über Fünfzig zu ihm samt seinen fünfzig Mann. Der kam zu ihm hinauf und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, so spricht der König: Komm eilends herab! 12Elia antwortete: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig Mann. Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig Mann.

13Da sandte der König wiederum den dritten Hauptmann über Fünfzig samt seinen fünfzig Mann. Als der zu ihm hinaufkam, beugte er seine Knie vor Elia und flehte ihn an und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, lass mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser fünfzig, vor dir etwas gelten! 14Siehe, Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die ersten zwei Hauptleute über Fünfzig mit ihren fünfzig Mann gefressen; nun aber lass mein Leben etwas gelten vor dir.

15Da sprach der Engel des Herrn zu Elia: Geh mit ihm hinab und fürchte dich nicht vor ihm! Und er machte sich auf und ging mit ihm hinab zum König. 16Und er sprach zu ihm: So spricht der Herr: Weil du Boten hingesandt hast und hast befragen lassen Baal-Sebub, den Gott von Ekron, als wäre kein Gott in Israel, dessen Wort man erfragen könnte, so sollst du von dem Bett nicht mehr herunterkommen, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben.

17So starb Ahasja nach dem Wort des Herrn, das Elia geredet hatte. Und Joram wurde König an seiner statt im zweiten Jahr Jorams, des Sohnes Joschafats, des Königs von Juda; denn Ahasja hatte keinen Sohn. 18Was aber mehr von Ahasja zu sagen ist, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

2. Könige 1,1-18LU17Bibelstelle anzeigen

Titus 2

Das Zusammenleben in der Gemeinde

1Du aber rede, wie sich’s ziemt nach der heilsamen Lehre: 2Den alten Männern sage, dass sie nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld; 3desgleichen den alten Frauen, dass sie sich verhalten, wie es Heiligen ziemt, nicht verleumderisch, nicht dem Trunk ergeben, fähig, Gutes zu lehren, 4damit sie die jungen Frauen zur Besonnenheit anhalten, dass sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben, 5verständig seien, keusch, häuslich, gütig und sich ihren Männern unterordnen, damit nicht das Wort Gottes gelästert werde.

6Desgleichen ermahne die jungen Männer, dass sie besonnen seien 7in allen Dingen. Dich selbst aber erweise als Vorbild guter Werke, ohne Falsch in der Lehre und ehrbar, 8mit heilsamem und untadeligem Wort, damit der Widersacher beschämt werde, weil er nichts Schlechtes über uns sagen kann.

9Die Sklaven ermahne, dass sie sich ihren Herren in allen Dingen unterordnen, ihnen gefällig seien, nicht widersprechen, 10nichts veruntreuen, sondern sich stets als gut und treu erweisen, damit sie in allem die Lehre Gottes, unseres Heilands, schmücken.

Die heilsame Gnade

11Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben 13und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands, Jesus Christus, 14der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.

15Dies rede, und ermahne und weise zurecht mit ganzem Ernst. Niemand soll dich verachten.

Titus 2,1-15LU17Bibelstelle anzeigen
Deutsche Bibelgesellschaftv.4.45.0
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