BasisBibel (BB)
10

Über die Ehescheidung

Matthäus 19,1-12
101Jesus10,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. brach von dort10,1 dort: Jesus befand sich mit seinen Jüngern in Galiläa, im Norden des Landes. auf.Er kam in das Gebiet von Judäa10,1 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum.auf der anderen Jordanseite10,1 auf der anderen Jordanseite: Jesus geht nicht auf direktem Weg nach Jerusalem. Er reist durch das Gebiet östlich des Jordan und vermeidet so den Kontakt mit den Samaritern, einer jüdischen Glaubensgruppe, die den Tempel in Jerusalem nicht anerkannte..Wieder versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm,und wie immer lehrte er die Menschen.2Da kamen Pharisäer10,2 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. und fragten ihn:»Darf sich ein Mann von seiner Frau scheiden lassen?«Damit wollten sie Jesus auf die Probe stellen.3Jesus antwortete:»Was hat euch Mose vorgeschrieben10,3 Mose vorgeschrieben: Die Bestimmungen über Scheidung und Wiederheirat finden sich in 5. Mose/Deuteronomium 24,1-4.4Da sagten die Pharisäer: »Mose hat erlaubt,dass ein Mann seiner Fraueine Scheidungsurkunde10,4 Scheidungsurkunde: Dokument, das ein Mann seiner Frau geben musste, wenn er die Ehe auflösen wollte. ausstellt und sie wegschickt.«5Jesus erwiderte:»Nur weil ihr euer Herz gegen Gott verschlossen habt,hat Mose euch dieses Gebot gegeben.6Aber vom Anfang der Welt10,6 Anfang der Welt: Von der Erschaffung der ersten beiden Menschen erzählt 1. Mose/Genesis 1,27. anhat Gott die Menschen als Mann und Frau geschaffen.710,7 Vers 7-8: Die Verse 7-8 zitieren aus der griechischen Übersetzung von 1. Mose/Genesis 2,24. Deshalb verlässt ein Mannseinen Vater und seine Mutterund verbindet sich mit seiner Frau.8Die zwei sind dann eins mit Leib und Seele.Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ganz eins.9Was Gott so verbunden hat,das soll der Mensch nicht trennen.«10Zu Hause10,10 zu Hause: Vermutlich das Haus von Simon und Andreas, in dem Jesus die Schwiegermutter von Petrus geheilt hat; vgl. Markus 1,29-31. fragten ihn die Jünger10,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. noch einmal danach.11Jesus sagte zu ihnen:»Wer sich von seiner Frau scheiden lässtund eine andere heiratet,der begeht Ehebruch10,11 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. gegenüber der ersten.12Ebenso gilt:Wenn sich eine Frau von ihrem Mann scheiden lässtund einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch.«

Jesus und die Kinder

Matthäus 19,13-15; Lukas 18,15-17
13Einige Leute brachten Kinder zu Jesus10,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..Sie wollten, dass er ihnen die Hände auflegte10,13 die Hände auflegen: Durch das Auflegen der Hände schenkt Jesus den Kindern den Segen Gottes..Aber die Jünger10,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. wiesen sie schroff zurück.14Als Jesus das merkte,wurde er zornig und sagte zu ihnen:»Lasst doch die Kinder zu mir kommen,hindert sie nicht daran!Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes10,14 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. da.15Amen10,15 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Wer sich das Reich Gottes nichtwie ein Kind schenken lässt,wird nie hineinkommen.«16Dann nahm er die Kinder in die Arme,legte ihnen die Hände auf und segnete10,16 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. sie.

Die Gefahr des Reichtums

Matthäus 19,16-26; Lukas 18,18-27
17Jesus10,17 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. machte sich wieder auf den Weg.Da kam ein Mann angelaufen.Er fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn:»Guter Lehrer10,17 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., was muss ich tun,damit ich das ewige Leben10,17 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. bekomme?«18Jesus antwortete: »Warum nennst du mich gut?Niemand ist gut außer dem Einen: Gott.19Du kennst doch die Gebote10,19 die Gebote: Die folgenden Gebote gehören zu den Zehn Geboten, vgl. 2. Mose/Exodus 20,1-17.:›Du sollst nicht töten!Du sollst nicht ehebrechen10,19 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.!Du sollst nicht stehlen!Du sollst keine falschen Aussagen machen!Du sollst niemanden um das bringen, was ihm zusteht!Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren10,19 ehren: Die Eltern mit Respekt und Würde behandeln und auch bei Krankheit oder im Alter für sie sorgen.und für sie sorgen!‹«20Aber der Mann sagte: »Lehrer,das alles habe ich seit meiner Jugend befolgt.«21Jesus sah ihn an.Er gewann ihn lieb und sagte zu ihm:»Eins fehlt dir noch: Geh los,verkaufe alles, was du hast,und gib das Geld den Armen.So wirst du einen Schatz im Himmel haben.Dann komm und folge10,21 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. mir!«22Der Mann war betroffen von dem, was Jesus sagte,und ging traurig weg.Denn er hatte ein großes Vermögen.

23Jesus10,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sah seine Jünger10,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. an und sagte:»Wie schwer ist es doch für die Menschen,die viel besitzen,in das Reich Gottes10,23 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. hineinzukommen.«24Die Jünger waren bestürzt über seine Worte.Aber Jesus sagte noch einmal zu ihnen:»Ja, Kinder, wie schwer ist es doch,in das Reich Gottes hineinzukommen.25Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.«26Da gerieten die Jünger völlig außer sichund fragten einander:»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«27Jesus sah sie an und sagte:»Für Menschen ist es unmöglich, aber nicht für Gott.Denn für Gott ist alles möglich.«

Der Lohn für die, die alles aufgegeben haben

Matthäus 19,27-30; Lukas 18,28-30
28Da sagte Petrus10,28 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. zu Jesus10,28 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Du weißt:Wir haben alles zurückgelassen und sind dir gefolgt10,28 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.29Jesus antwortete:»Amen10,29 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Jeder, der etwas zurückgelassen hat– Haus, Brüder, Schwestern,Mutter, Vater, Kinder oder Felder –,um mir zu folgenund um die Gute Nachricht10,29 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Steht für Gottes Willen, die Menschen mit sich zu versöhnen und in Gemeinschaft mit sich leben zu lassen. weiterzusagen,30wird es hundertfach neu bekommen:Haus, Brüder, Schwestern, Mutter, Kinder und Felder.Das gilt schon jetzt in dieser Zeit –wenn auch unter Verfolgungen.Und dann, wenn Gottes Reich10,30 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. kommt,bekommt er das ewige Leben10,30 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod..31Viele, die jetzt bei den Ersten sind,werden dann die Letzten sein.Und viele, die jetzt bei den Letzten sind,werden dann die Ersten sein.«

Jesus kündigt zum dritten Mal seinen Tod an

Matthäus 20,17-19; Lukas 18,31-34
32Auf dem Weg nach Jerusalem10,32 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.ging Jesus10,32 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. vor den anderen her.Alle, die dabei waren, wunderten sich.Aber die Jünger10,32 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten., die ihm folgten10,32 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen., hatten Angst.Da nahm Jesus die Zwölf10,32 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens bei Jesus waren. noch einmal beiseite.Er kündigte ihnen an, was mit ihm geschehen sollte:33»Wir ziehen jetzt nach Jerusalem.Dort wird der Menschensohn10,33 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. den führenden Priestern10,33 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und Schriftgelehrten10,33 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. ausgeliefert.Sie werden ihn zum Tod verurteilenund an die Heiden10,33 Heiden: Bezeichnung für Menschen, die nicht an den Gott Israels glauben. Hier sind die Römer gemeint, die das Land seit 63 v. Chr. beherrschten. ausliefern,die unser Land besetzen.34Die werden ihn verspotten und anspucken,ihn auspeitschen und töten.Aber nach drei Tagen wird er vom Tod auferstehen10,34 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.

Nicht herrschen, sondern dienen

Matthäus 20,20-28; Lukas 22,24-27
35Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus,traten zu Jesus10,35 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und sagten zu ihm:»Lehrer10,35 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.«36Jesus fragte sie:»Was möchtet ihr denn? Was soll ich für euch tun?«37Sie antworteten:»Lass uns neben dir sitzen,wenn du in deiner Herrlichkeit10,37 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. regieren wirst –einen rechts10,37 rechts, links: Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze. von dir, den anderen links10,37 links: Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.38Aber Jesus sagte zu ihnen:»Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet!Könnt ihr den Becher10,38 Becher: Bei den Propheten des Alten Testaments Bild für das Gericht Gottes, das Menschen wie Betrunkene wanken lässt; vgl. Jeremia 25,15-29. Mit diesem Bild verweist Jesus auf seinen gewaltsamen Tod am Kreuz. austrinken, den ich austrinke?Oder könnt ihr die Taufe10,38 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Hier Bild für den Leidensweg von Jesus, der in seiner Kreuzigung endet. auf euch nehmen,mit der ich getauft werde?«39Sie erwiderten: »Das können wir!«Da sagte Jesus zu ihnen:»Ihr werdet tatsächlich den Becher austrinken,den ich austrinke.Und ihr werdet die Taufe auf euch nehmen,mit der ich getauft werde.40Aber ich habe nicht zu entscheiden,wer rechts und links von mir sitzt.Dort werden die sitzen, die Gott dafür bestimmt hat.«

41Die anderen zehn hörten das Gespräch mit anund ärgerten sich über Jakobus und Johannes.42Da rief Jesus10,42 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. auch sie herbei und sagte zu ihnen:»Ihr wisst:Diejenigen, die als Herrscher der Völker gelten,unterdrücken die Menschen, über die sie herrschen.Und ihre Machthaber missbrauchen ihre Macht.43Aber bei euch ist das nicht so:Sondern wer von euch groß sein will,soll den anderen dienen.44Und wer von euch der Erste sein will,soll der Diener von allen sein.45Denn auch der Menschensohn10,45 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. ist nicht gekommen,um sich dienen zu lassen.Im Gegenteil:Er ist gekommen, um anderen zu dienenund sein Leben hinzugeben10,45 sein Leben hingeben: Der Text nimmt ein Bild aus dem Alten Testament auf. Jesaja 52,13–53,12 erzählt vom leidenden Knecht Gottes, der für sein Volk stirbt. Christen lesen den Text als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus.als Lösegeld für viele Menschen.«

Jesus heilt einen Blinden

Matthäus 20,29-34; Lukas 18,35-43
46Dann kam Jesus10,46 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. nach Jericho.Als er mit seinen Jüngern10,46 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. und einer großen Volksmengedie Stadt verließ, saß ein blinder Bettler am Weg.Es war Bartimäus, der Sohn von Timäus.47Als er hörte, dass Jesus aus Nazaret10,47 Nazaret: Dorf 140 km nördlich von Jerusalem. Hier wuchs Jesus auf. da war,fing er an, laut zu rufen:»Jesus, du Sohn Davids10,47 Sohn Davids: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.! Hab Erbarmen mit mir!«48Viele fuhren ihn an: »Sei still!«Aber der Blinde schrie noch viel lauter:»Sohn Davids! Hab Erbarmen mit mir!«49Da blieb Jesus stehen und sagte: »Ruft ihn her!«Die Leute riefen den Blinden herbei und sagten zu ihm:»Nur Mut! Steh auf, er ruft dich!«50Da warf der Blinde seinen Mantel10,50 Mantel: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. ab,sprang auf und kam zu Jesus.51Jesus fragte ihn: »Was willst du?Was soll ich für dich tun?«Der Blinde antwortete: »Rabbuni10,51 Rabbuni: Eine Steigerung der Anrede »Rabbi«, einem Ehrentitel für angesehene Lehrer., dass ich sehen kann!«52Jesus sagte zu ihm:»Geh nur, dein Glaube10,52 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. hat dich gerettet.«Sofort konnte er sehen,und er folgte10,52 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Jesus auf seinem Weg.