BasisBibel (BB)
15

Jesus wendet sich den Völkern zu

Matthäus 15,1–16,12

Gottes Gebote und menschliche Vorschriften

Markus 7,1-13
151Damals kamen aus Jerusalem15,1 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.Pharisäer15,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. und Schriftgelehrte15,1 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. zu Jesus15,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..Sie fragten: 2»Warum halten deine Jünger15,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.die Vorschriften der Vorfahren15,2 Vorschriften der Vorfahren: Neben hygienischen Gründen spielen beim Händewaschen vor allem religiöse Vorstellungen eine Rolle. nicht ein?Denn sie waschen sich nicht die Hände,bevor sie Brot15,2 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. essen!«3Aber Jesus antwortete:»Und warum haltet ihr Gottes Gebote15,3 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. nicht ein,sondern folgt euren eigenen Vorschriften?4Denn Gott hat gesagt15,4 Gott hat gesagt: Zitat aus den Zehn Geboten, vgl. 2. Mose/Exodus 20,12.:›Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehrenund für sie sorgen!‹Weiter heißt es15,4 heißt es: Zitat aus 2. Mose/Exodus 21,17.:›Wer Vater oder Mutter verflucht,soll mit dem Tod bestraft werden.‹5Ihr dagegen behauptet:›Es genügt, wenn jemand zu Vater oder Mutter sagt:Die Unterstützung, die ich euch schulde,soll dem Tempelschatz zugutekommen.6Dann braucht er mit diesem Geldseine Eltern nicht mehr zu ehrenund für sie zu sorgen.‹So setzt ihr das Wort Gottes außer Kraft,um euren eigenen Vorschriften zu folgen.7Ihr Heuchler!Was der Prophet Jesaja gesagt hat15,7 was der Prophet Jesaja gesagt hat: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 29,13.,trifft genau auf euch zu:8›Dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen,aber im Herzen ist es weit weg von mir.9Ihre ganze Verehrung ist sinnlos.Denn die Lehren, die sie verbreiten,sind Gebote von Menschen.‹«

Was unrein macht

Markus 7,14-23
10Dann rief Jesus15,10 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. die Volksmenge zu sich.Er sagte zu ihnen: »Hört zu und versteht mich richtig!11Nicht das, was ein Mensch durch den Mundin sich aufnimmt, macht ihn unrein15,11 unrein: Tiere, Pflanzen und Lebensmittel, die den religiösen Vorschriften des Alten Testaments zufolge nicht gegessen werden dürfen..Vielmehr macht ihn das unrein,was aus dem Mund herauskommt.«12Da kamen seine Jünger15,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu ihm und sagten:»Hast du bemerkt, wie empört die Pharisäer15,12 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. waren,als sie das gehört haben?«13Jesus antwortete: »Es wird jede Pflanze ausgerissen,die mein Vater im Himmel15,13 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. nicht gepflanzt hat.14Lasst sie reden!Sie wollen Blinde führen, dabei sind sie selber blind.Wenn ein Blinder einen Blinden führt,fallen beide in die Grube.«

15Da sagte Petrus15,15 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. zu Jesus15,15 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Erkläre uns doch den Sinn dieser Worte!«16Jesus antwortete:»Habt auch ihr noch nichts begriffen?17Versteht ihr denn nicht:Alles, was in den Mund hineinkommt, kommt in den Magenund wird vom Körper wieder ausgeschieden.18Aber das, was aus dem Mund herauskommt,das kommt aus dem Herzen.Und das ist es, was den Menschen unrein15,18 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. macht.19Denn aus dem Herzen der Menschen kommenböse Gedanken, Mord, Ehebruch,verbotene sexuelle Beziehungen, Diebstahl,falsche Zeugenaussagen und Verleumdungen.20Das ist es, was den Menschen unrein macht.Aber mit ungewaschenen Händen zu essen,macht den Menschen nicht unrein.«

Eine kanaanäische Frau vertraut auf Jesus

Markus 7,24-30
21Jesus15,21 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. verließ Gennesaret15,21 Gennesaret: Ortschaft am Westufer des See Gennesaret.und zog sich in das Gebiet von Tyros und Sidon15,21 Tyros, Sidon: Bedeutende Hafenstädte, im heutigen Libanon gelegen. Zur Zeit von Jesus hatten sie einen großen nicht-jüdischen Bevölkerungsanteil. zurück.22Da kam eine kanaanäische15,22 kanaanäisch: Bezeichnung, die hervorhebt, dass die Frau nicht zum Volk Israel gehört. Frau aus dieser Gegend zu ihm.Sie schrie: »Hab Erbarmen mit mir,Herr, du Sohn Davids15,22 Sohn Davids: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.!Meine Tochter wird von einem bösen Dämon15,22 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. beherrscht!«23Aber Jesus gab ihr keine Antwort.Da kamen seine Jünger15,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu ihm und baten:»Schick sie weg! Denn sie schreit hinter uns her.«24Aber Jesus antwortete:»Ich bin nur zu Israel15,24 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. gesandt,dieser Herde von verlorenen Schafen.«25Aber die Frau fiel vor ihm auf die Knieund sagte: »Herr, hilf mir doch!«26Aber Jesus antwortete: »Es ist nicht richtig,den Kindern15,26 Kinder: Bild für das Volk Israel, in dem die enge Beziehung zwischen Gott und seinem Volk zum Ausdruck kommt. das Brot wegzunehmenund es den Hunden15,26 Hund: Schimpfwort für Nicht-Juden. vorzuwerfen.«27Die Frau entgegnete: »Ja, Herr!Aber die Hunde fressen doch die Krümel,die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.«28Darauf antwortete Jesus:»Frau, dein Glaube15,28 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. ist groß!Was du willst, soll dir geschehen!«In demselben Augenblick wurde ihre Tochter gesund.

Jesus heilt viele Menschen

Markus 7,31-37
29Danach verließ Jesus15,29 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. das Gebiet von Tyros und Sidon15,29 Tyros, Sidon: Bedeutende Hafenstädte, im heutigen Libanon gelegen. Zur Zeit von Jesus hatten sie einen großen nicht-jüdischen Bevölkerungsanteil..Er kam wieder an den See von Galiläa15,29 See von Galiläa: Anderer Name für den See Gennesaret, der im Norden Israels liegt..Dort stieg er auf einen Berg und ließ sich nieder.30Eine große Volksmenge kam zu ihm.Die Leute brachten ihre Kranken mitund legten sie vor seinen Füßen nieder:Gelähmte, Blinde, Verkrüppelte, Stummeund Menschen mit anderen Krankheiten.Und er heilte sie.31Die Menschen staunten, was sie da sahen:Die Stummen redeten, die Verkrüppelten wurden gesund,die Gelähmten konnten gehen und die Blinden sehen.Deshalb lobten sie den Gott Israels15,31 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen..

Jesus macht mehr als 4000 Menschen satt

Markus 8,1-10
32Jesus15,32 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. rief seine Jünger15,32 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu sich und sagte ihnen:»Ich habe großes Mitleid mit den Menschen.Sie sind nun schon drei Tage bei mirund haben nichts zu essen.Ich will sie nicht hungrig wegschicken,sonst brechen sie unterwegs zusammen.«33Seine Jünger fragten ihn:»Woher sollen wir in dieser einsamen Gegendgenug Brot15,33 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. bekommen,um diese Volksmenge satt zu machen?«34Jesus fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr?«Sie antworteten: »Sieben – und einige kleine Fische15,34 Fisch: Gehörte in der Gegend um den See Gennesaret zu den Grundnahrungsmitteln.

35Jesus15,35 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. forderte die Volksmenge auf,sich auf dem Boden niederzulassen.36Dann nahm er die sieben Brote15,36 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. und die Fische15,36 Fisch: Gehörte in der Gegend um den See Gennesaret zu den Grundnahrungsmitteln..Er dankte Gott,brach sie in Stücke und gab sie seinen Jüngern15,36 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten..Und die Jünger verteilten sie an die Volksmenge.37Alle aßen und wurden satt.Danach sammelten sie die Resteund füllten damit sieben Körbe.38Es waren etwa 4000 Männer,die gegessen hatten –dazu noch Frauen und Kinder.39Dann verabschiedete Jesus die Volksmenge.Er selbst stieg in ein Bootund fuhr ins Gebiet von Magadan15,39 Magadan: Ortschaft am See Gennesaret..
16

Jesus soll seine Vollmacht beweisen

Markus 8,11-13; Lukas 12,54-56
161Die Pharisäer16,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. und Sadduzäer16,1 Sadduzäer: Angehörige einer jüdischen Glaubensgruppe, in der Priester eine bedeutende Rolle spielten. Neben den vornehmen Priesterfamilien gehörten ihr auch andere Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht an. kamen zu Jesus16,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..Sie wollten ihn auf die Probe stellen.Deshalb forderten sie ihn auf:»Beweise uns deine göttliche Vollmachtdurch ein Zeichen16,1 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt.2Aber Jesus antwortete: »Abends sagt ihr:›Es gibt gutes Wetter, denn der Himmel ist rot.‹3Und morgens sagt ihr:›Heute regnet es, denn der Himmel ist rot und trübe.‹Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen.Wieso könnt ihr die Zeichen der Zeitnicht genauso gut beurteilen?4Die Menschen dieser Generation sind böse –wie Ehebrecher16,4 Ehebrecher: Das Verhältnis zwischen Gott und Israel wird in der Bibel oft als Ehe beschrieben, in der das Volk Gott untreu wird..Sie verlangen ein Zeichen.Aber sie werden keines bekommenaußer dem Zeichen des Propheten Jona16,4 Zeichen des Jona: Jona 2 erzählt, dass der Prophet drei Tage im Bauch eines Fisches verbrachte. Matthäus 12,39-40 deutet das als Zeichen dafür, dass Jesus am dritten Tag von den Toten auferstehen wird.Damit ließ er sie stehen und ging weg.

Die Jünger verstehen Jesus nicht

Markus 8,14-21
5Die Jünger16,5 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. fuhren im Boot ans andere Ufer.Sie hatten vergessen, Brot16,5 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. zu besorgen.6Jesus16,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sagte zu ihnen:»Nehmt euch in Acht und hütet euchvor dem Sauerteig16,6 Sauerteig: Brotteig, bei dem eine kleine Menge gegorener Teig zum neuen Teig gegeben wird, damit er aufgeht und mehr wird. Hier Bild für die Lehre der Pharisäer und Sadduzäer, die sich nicht verbreiten soll. der Pharisäer16,6 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. und Sadduzäer16,6 Sadduzäer: Angehörige einer jüdischen Glaubensgruppe, in der Priester eine bedeutende Rolle spielten. Neben den vornehmen Priesterfamilien gehörten ihr auch andere Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht an.7Sie waren aber noch in Gedanken und sagten zueinander:»Wir haben kein Brot besorgt.«8Jesus merkte das und sagte:»Ihr habt zu wenig Vertrauen!Warum macht ihr euch darüber Gedanken,dass ihr kein Brot habt?9Versteht ihr immer noch nicht?Erinnert16,9 erinnert: Die Ereignisse, auf die Jesus sich bezieht, werden in Matthäus 14,13-21 und Matthäus 15,32-39 erzählt. ihr euch nicht daran,wie fünf Brote für 5000 Menschen ausreichten?Wie viele Körbe habt ihr mit Resten gefüllt?10Oder wie sieben Brotefür 4000 Menschen ausreichten?Wie viele Körbe habt ihr da eingesammelt?11Warum begreift ihr nicht,dass ich mit euch nicht über Brot spreche?Nehmt euch in Achtvor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!«12Da begriffen die Jünger, was Jesus gemeint hatte.Er wollte nicht sagen:»Hütet euch vor dem Sauerteig,der zum Brotbacken benötigt wird.«Vielmehr meinte er:»Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.«

Jesus auf dem Weg nach Jerusalem

Matthäus 16,13–20,34

Nachfolge auf dem Weg des Leidens

Matthäus 16,13–17,27

Petrus spricht aus, wer Jesus ist

Markus 8,27-30; Lukas 9,18-21; Johannes 6,67-69
13Jesus16,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kam in die Gegend von Cäsarea Philippi16,13 Cäsarea Philippi: Stadt am südlichen Abhang des Hermongebirges, nördlich des See Gennesaret. Sie hatte einen hohen Anteil nicht-jüdischer Bevölkerung..Er fragte seine Jünger16,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.:»Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn16,13 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde.14Sie antworteten:»Manche halten dich für Johannes den Täufer16,14 Johannes der Täufer: Bereitete die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Er wurde von Herodes getötet, vgl. Matthäus 3,1-10 und Matthäus 14,3-12.,andere für Elija16,14 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel geholt wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23..Wieder andere meinen, dass du Jeremia16,14 Jeremia: Einer der drei großen Propheten des Alten Testaments, der hier stellvertretend für alle anderen Propheten genannt wird.oder einer der anderen Propheten16,14 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. bist.«15Da fragte er sie: »Und ihr, für wen haltet ihr mich?«16Simon Petrus antwortete: »Du bist der Christus16,16 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.,der Sohn16,16 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. des lebendigen Gottes!«17Jesus sagte zu ihm:»Glückselig bist du, Simon, Sohn des Johannes16,17 Johannes: Wörtlich »Jona«. Hier Kurzform des Namens »Johannes«.!Diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst,sondern von meinem Vater im Himmel16,17 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt..18Und ich sage dir:Du bist Petrus16,18 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus., und auf diesen Felswerde ich meine Gemeinde bauen.Nicht einmal die Macht des Todeswird ihr etwas anhaben können.19Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich16,19 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. geben:Was du auf der Erde für gültig erklärst,wird auch im Himmel16,19 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. gelten.Was du nicht für gültig erklärst,wird auch im Himmel nicht gelten.«20Dann schärfte Jesus den Jüngern ein:»Sagt niemandem, dass ich der Christus bin!«

Jesus kündigt zum ersten Mal seinen Tod an

Markus 8,31-33; Lukas 9,22
21Von da an begann Jesus16,21 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. seinen Jüngern16,21 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu erklären,was Gott mit ihm vorhatte:»Ich muss nach Jerusalem16,21 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. gehen.Dort muss ich viel erleiden von den Ratsältesten16,21 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten.,den führenden Priestern16,21 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. und den Schriftgelehrten16,21 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist..Sie werden mich hinrichten lassen.Aber am dritten Tag werde ich vom Tod auferweckt16,21 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.22Da nahm Petrus16,22 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. ihn zur Seiteund fing an, ihm das auszureden:»Gott bewahre dich davor, Herr!Das darf dir nicht zustoßen!«23Aber Jesus wandte sich ab und sagte zu Petrus:»Weg mit dir, Satan16,23 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht., hinter mich!Du willst mich von meinem Weg abbringen!Dir geht es nicht um das, was Gott will,sondern um das, was Menschen wollen.«

Jesus folgen heißt: das Kreuz auf sich nehmen

Markus 8,34–9,1; Lukas 9,23-27
24Dann sagte Jesus16,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu seinen Jüngern16,24 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.:»Wer zu mir gehören will,darf nicht an seinem Leben hängen.Er muss sein Kreuz auf sich nehmen16,24 Kreuz auf sich nehmen: Wer sein Leben in den Dienst von Jesus stellt, muss bereit sein, Schweres auf sich zu nehmen – bis hin zum Verlust des Lebens.und mir auf meinem Weg folgen16,24 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..25Wer sein Leben retten will, wird es verlieren.Wer sich aber zu mir bekennt16,25 Bekenntnis: Jemand spricht öffentlich aus, dass er an Jesus Christus glaubt. So wissen alle, dass diese Person ihr Leben in den Dienst von Christus stellt.und deshalb sein Leben verliert16,25 sein Leben verlieren: Wortspiel mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes »Leben«. Dem biologischen Leben, das man im Ernstfall aufs Spiel setzt, wenn man sein Leben in den Dienst von Jesus stellt, wird das neue, von Gott geschenkte Leben gegenübergestellt. Es bedeutet, dass man durch den Glauben an Gott bereits in dieser Welt in Gemeinschaft mit ihm lebt., wird es erhalten.26Was nützt es einem Menschen,wenn er die ganze Welt gewinnt,aber sein Leben dabei verliert?Was kann ein Mensch einsetzen,um sein Leben dafür einzutauschen?27Denn der Menschensohn16,27 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. wird mit seinen Engeln16,27 seine Engel: Hier Diener im Gericht Gottes. Als Herrscher über die ganze Welt ist Christus der Richter, der am Ende der Zeit im Namen Gottes ein Urteil über sie spricht.in der Herrlichkeit seines Vaters16,27 Herrlichkeit seines Vaters: Als Sohn Gottes hat Jesus Anteil am Ansehen und der Macht Gottes. Wenn er wiederkommt, wird er mit Gottes Vollmacht auftreten. wiederkommen.Dann wird er allen das geben,16,27 Dann wird er allen das geben, ...: Dieser Satz ist ein Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 62,13.was sie für ihre Taten verdienen.28Amen16,28 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Hier stehen einige,die werden nicht sterben,bis der Menschensohn kommt.Dann werden sie erleben,wie er seine Herrschaft in dieser Welt antritt.«
17

Drei Jünger sehen Jesus in der Herrlichkeit Gottes

Markus 9,2-10; Lukas 9,28-36
171Sechs Tage später nahm Jesus17,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.Petrus17,1 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus., Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich.Er führte sie auf einen hohen Berg17,1 Berg: Die Szene erinnert an Mose, der den Berg Sinai bestieg und dort von Gott die Zehn Gebote erhielt; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20.,wo sie ganz für sich waren.2Da veränderte sich sein Aussehen vor ihren Augen:Sein Gesicht leuchtete wie die Sonneund seine Kleider wurden strahlend weiß wie Licht.3Da erschienen Mose17,3 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. und Elija17,3 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel geholt wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23. vor ihnenund redeten mit Jesus.4Petrus sagte zu Jesus:»Herr, es ist gut, dass wir hier sind.Wenn du willst, werde ich drei Zelte aufschlagen:eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.«5Noch während Petrus redete,legte sich eine Wolke aus Licht über sie.Da erklang eine Stimme aus der Wolke:»Das ist mein geliebter Sohn17,5 mein geliebter Sohn: Mit diesen Worten wird Jesus bei seiner Taufe von einer Stimme aus dem Himmel angeredet, vgl. Matthäus 3,17.,an ihm habe ich Freude. Hört auf ihn!«6Als die drei Jünger17,6 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. das hörten,warfen sie sich nieder und fürchteten sich sehr.7Jesus ging zu ihnen und berührte sie.Er sagte: »Steht auf. Fürchtet euch nicht!«8Als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.9Während sie vom Berg herabstiegen,schärfte Jesus ihnen ein:»Erzählt keinem, was ihr gesehen habt,bis der Menschensohn17,9 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde.von den Toten auferweckt17,9 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. worden ist.«

Elija und Johannes der Täufer

Markus 9,11-13
10Die drei Jünger17,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. fragten Jesus17,10 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Warum sagen die Schriftgelehrten17,10 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.,dass vor dem Ende17,10 vor dem Ende: Maleachi 3,23 kündigt das Wiederkommen Elijas als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes an. Elija17,10 Elija: Prophet im Nordreich Israel. Sein Name bedeutet »Mein Gott ist der Herr wiederkommen muss?«11Jesus antwortete: »Es stimmt zwar,dass Elija vor dem Ende kommtund alles für Gott bereit macht.12Aber ich sage euch:Elija ist schon gekommen.Sie haben ihn aber nicht erkannt,sondern haben mit ihm gemacht, was sie wollten.Genau so wird auch der Menschensohn17,12 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde.unter ihnen leiden.«13Da begriffen die Jünger, dass Jesus mit ihnenüber Johannes den Täufer17,13 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. gesprochen hatte.

Jesus heilt ein Kind und fordert zum Vertrauen auf

Markus 9,14-29; Lukas 9,37-43; 17,5-6
14Jesus17,14 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. ging mit den drei Jüngern17,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zur Volksmenge zurück.Da kam ein Mann auf ihn zu und kniete vor ihm nieder.15Er sagte: »Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn!Er ist mondsüchtig17,15 mondsüchtig: Mondsucht war eine Krankheit, die in der Antike mit den Mondphasen und dem Einfluss von Dämonen in Verbindung gebracht wurde.. Sein Leiden ist so schlimm,dass er oft ins Feuer oder ins Wasser fällt.16Ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht,aber sie konnten ihn nicht heilen.«17Da antwortete Jesus:»Was seid ihr nur für eine ungläubigeund verkehrte Generation!Wie lange soll ich noch bei euch bleiben?Wie lange soll ich euch noch ertragen?Bringt ihn zu mir!«18Jesus bedrohte den Dämon17,18 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz., und der verließ den Jungen.Von diesem Augenblick an war das Kind gesund.

19Später kamen die Jünger17,19 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. allein zu Jesus17,19 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und fragten:»Warum konnten wir den Dämon17,19 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. nicht austreiben?«20Er antwortete »Weil ihr zu wenig Vertrauen habt!Amen17,20 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Wenn euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn17,20 Senfkorn: Ein Senfkorn hat einen Durchmesser von 1–2 mm.,könnt ihr diesem Berg befehlen:›Geh von hier nach dort!‹ –Und er wird dorthin gehen.Dann wird für euch nichts unmöglich sein.«21[...]17,21 [...]: Einige spätere Handschriften fügen hinzu: »Doch diese Art von bösen Geistern kann nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben werden.«

Jesus kündigt zum zweiten Mal seinen Tod an

Markus 9,30-32; Lukas 9,43-45
22Jesus17,22 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. war mit seinen Jüngern17,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. wieder in Galiläa17,22 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene..Da sagte Jesus zu ihnen:»Der Menschensohn17,22 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. wird ausgeliefert werdenin die Hände der Menschen.23Sie werden ihn töten. Aber am dritten Tagwird er vom Tod auferweckt17,23 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. werden.«Da wurden die Jünger sehr traurig.

Über die Tempelsteuer

24Jesus17,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger17,24 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. gingen nach Kapernaum17,24 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret..Da kamen Beamte zu Petrus17,24 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus.,um die Tempelsteuer17,24 Tempelsteuer: Wörtlich »Doppeldrachme«. Geldstück im Wert eines tyrischen Halb-Schekels, das jeder jüdische Mann jährlich als Steuer für den Tempel zahlen musste. einzuziehen.Sie sagten:»Zahlt euer Lehrer17,24 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. eigentlich keine Tempelsteuer?«25Petrus antwortete: »Doch, natürlich!«Als er dann ins Haus ging, kam ihm Jesus zuvorund fragte: »Was meinst du, Simon:Von wem verlangen die Herrscher auf dieser WeltZoll und Steuern?Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?«26Petrus antwortete: »Von den anderen Leuten!«Darauf sagte Jesus zu ihm:»Also müssen die Söhne keine Steuern zahlen!27Aber wir wollen die Steuereinnehmer nicht verärgern.Deshalb geh zum See17,27 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen. und wirf die Angel aus.Nimm den ersten Fisch, den du fängst.Öffne ihm das Maul,und du wirst darin eine Silbermünze17,27 Silbermünze: Wörtlich »Stater«, hier ein tyrischer Schekel. Die gefundene Silbermünze entspricht der jährlichen Tempelsteuer für zwei Personen. finden.Nimm sie und gib sie den Steuereinnehmern.Es ist die Tempelsteuer für mich und für dich.«