BasisBibel (BB)
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571Der Gerechte57,1 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt. aber geht zugrunde,

und niemand kümmert sich darum.Zuverlässige Leute kommen um,und niemand achtet darauf.Weil das Unrecht herrscht,kommt der Gerechte um.2Aber am Ende gelangt er zum Frieden.Wer aufrichtig lebt, findet Ruhe im Grab.

Anklage gegen die Götzendiener

3Ihr aber, tretet vor Gericht!Ihr seid Kinder einer Zauberin,Nachkommen eines Ehebrechers57,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. und einer Hure.4Ist euch eigentlich klar,über wen ihr euch da lustig macht?Gegen wen ihr euer Maul aufreißt,wem ihr die Zunge herausstreckt?Wisst ihr, was ihr seid?Widerspenstige Kinder, eine Lügenbrut!5Ihr geratet in Erregung57,5 in Erregung: Meint sexuelle Ausschweifungen, die unter heiligen Bäumen stattfanden. bei den Götzeneichen.Unter jedem grünen Baumgebt ihr euch der Ausschweifung hin.Ihr opfert sogar Kinderin den Schluchten unter den Felsklippen.

6Du verehrst die glatten Steine57,6 Steine: Meint wohl heilige Steine, die im Götzendienst eine Rolle spielten. in den Schluchten,doch sie werden dein Verhängnis sein.Du hast ihnen sogar Trank-57,6 Trankopfer: Ausgießen von Wein, Wasser oder Öl an einem Altar. und Speiseopfer57,6 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. dargebracht.Soll ich dabei etwa ruhig zusehen?7Auf den Bergeshöhen57,7 Bergeshöhen: Meint wohl auf einer Anhöhe gelegene Orte, an denen fremde Götter verehrt wurden.hast du dein Hurenbett57,7 Hurenbett: Hurerei ist in der Bibel oft Sinnbild für das untreue Verhalten Israels gegenüber Gott. aufgeschlagen.Dorthin bist du hinaufgestiegen,um Schlachtopfer57,7 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. für deine Götzen darzubringen.8Hinter Türen und Pfostenhast du dein Hurenzeichen57,8 Hurenzeichen: Öffentlich sichtbares Zeichen, dass eine Frau an diesem Ort nicht-eheliche sexuelle Beziehungen anbietet. angebracht.Gegen meinen Willen hast du dein Bett aufgedeckt,es bestiegen und darin für alle Platz gemacht.Du hast dich von ihnen bezahlen lassen.Du liebtest es, mit ihnen zu schlafen.Ihre Kraft hast du bestaunt.9Für den Gott Melech57,9 Melech: Wörtlich »König«, hier Bezeichnung einer Gottheit, die im Umfeld Israels verehrt wurde. hast du dein Öl verschwendetund Salben für ihn angerührt.Deine Boten hast du in ferne Länder geschicktund bis tief hinab ins Totenreich.10Diese vielen Wege haben dich ermüdet,doch du hast nicht gesagt: »Es ist genug!«Du hast immer wieder neue Kraft geschöpft,darum bist du nicht schwach geworden.11Vor wem hattest du denn solche Ehrfurcht57,11 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt.,dass du mich so betrogen hast?An mich hast du nicht gedacht,dich nicht um mich gekümmert!Ist es nicht so: Weil ich so lange schwieg,hast du mich nicht gefürchtet?12Ich aber werde ans Licht bringen,wie es um deine Gerechtigkeit und deine Taten steht.Sie werden dir nichts nützen.13Schrei nur zu deinen Götzen57,13 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild.,die du dir angesammelt hast.Sollen sie dich doch retten!Doch sie alle trägt der Wind fort,schon ein Lufthauch bläst sie weg.Wer aber auf mich vertraut,erhält das Land als Erbeund wird meinen heiligen Berg57,13 mein heiliger Berg: Meint den Berg Zion, auf dem der Tempel in Jerusalem steht. besitzen.

Verheißung für die Frommen

14Gott sagt: Schüttet eine Straße auf, bahnt einen Weg!Räumt meinem Volk die Hindernisse aus dem Weg.15Denn so spricht der hohe und erhabene Gott,der ewig thront und dessen Name heilig ist:Als Heiliger57,15 Heiliger Israels: Ehrenvolle Bezeichnung für Gott, die vor allem im Buch Jesaja vorkommt. wohne ich in der Höhe,ich bin aber auch bei den Verzagten und Erniedrigten.Ich stärke den Lebensgeist der Erniedrigtenund gebe den Verzagten neuen Mut.16Ich klage nicht für immer anund bin nicht auf Dauer zornig57,16 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten..Sonst würden sie den Mut verlieren,ihnen würde der Lebensatem geraubt,den ich geschaffen57,16 ich geschaffen: Gott, der Schöpfer, hat den Menschen ihren Lebensatem eingehaucht; vgl. 1. Mose/Genesis 2,7. habe.17Durch ihre Habgier sind sie schuldig geworden.Darum war ich zornig.Ich schlug sie und verbarg mich vor ihnen voller Zorn.Doch sie gingen treulos ihre eigenen Wege.18Ich sah, welche Wege sie einschlugen.Aber ich will mein Volk heilen und leiten,ich will ihm wieder Trost spenden.19Als Schöpfer sorge ich dafür,dass die Trauernden Loblieder auf den Lippen haben.Frieden57,19 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht., Frieden den Fernen und den Nahen.Ich will sie heilen, sagt der Herr57,19 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr..20Aber die Frevler57,20 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. sind wie das aufgepeitschte Meer.Es kommt nie zur Ruhe,sein Wasser wühlt Schlamm und Dreck auf.21Für die Frevler gibt es keinen Frieden!Das sagt mein Gott.
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Das wahre Fasten

581Ruf, so laut du kannst,halt dich nicht zurück!Lass deine Stimme erschallen wie ein Widderhorn58,1 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird.!Halt meinem Volk seine Verbrechen vor,den Nachkommen Jakobs58,1 Nachkommen Jakobs: Bezeichnung für das Volk Israel. Der Stammvater Jakob wird in 1. Mose/Genesis 32,29 in Israel umbenannt. ihre Vergehen.2Sie befragen mich Tag für Tagund wollen wissen, was mein Wille ist.Als wären sie ein Volk, das Gerechtigkeit übtund das Recht seines Gottes nicht missachtet!Sie fordern von mir gerechte Entscheidungenund wollen, dass ich ihnen nahe bin.3Und dann fragen sie mich:Warum achtest du nicht darauf, wenn wir fasten58,3 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis.?Warum bemerkst du nicht, wie wir uns quälen?Ich antworte: Was tut ihr denn an den Fastentagen?Ihr geht euren Geschäften nachund treibt eure Untergebenen zur Arbeit an!4Ihr fastet nur, um Zank und Streit anzuzettelnund mit roher Gewalt zuzuschlagen.So wie ihr jetzt fastet,findet eure Stimme im Himmel58,4 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. kein Gehör.5Meint ihr, dass ich ein solches Fasten liebe?Wenn Menschen sich quälen,den Kopf hängen lassen wie umgeknicktes Schilf58,5 Schilf: Pflanze mit dünnem Stängel, die mehrere Meter hoch werden kann. Daher gerät sie leicht ins Schwanken oder knickt um.und in Sack und Asche gehen58,5 in Sack und Asche gehen: Zeichen der Trauer oder tiefer Betroffenheit.?Nennst du das Fasten,einen Tag, der dem Herrn58,5 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. gefällt?

6Das wäre ein Fasten58,6 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis., wie ich es liebe:Löst die Fesseln der zu Unrecht Gefangenen,bindet ihr drückendes Joch58,6 Joch: Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Hier Bild für schwere Lasten, die einem Menschen aufgebürdet werden. los!Lasst die Misshandelten freiund macht jeder Unterdrückung ein Ende!7Teil dein Brot mit dem Hungrigen,nimm die Armen und Obdachlosen ins Haus auf.Wenn du einen nackt siehst,bekleide ihn,und entzieh dich nicht deinem Nächsten!8Dann bricht dein Licht hervor wie die Morgenröte,und deine Heilung schreitet schnell voran.Deine Gerechtigkeit zieht vor dir her58,8 zieht vor dir her: In Jesaja 52,12 ist es Gott selbst, der Israels Zug anführt und abschließt.,und die Herrlichkeit58,8 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Herrn folgt dir nach.9Dann antwortet der Herr, wenn du rufst.Wenn du um Hilfe schreist, sagt er:Ich bin für dich da!Schaff die Unterdrückung bei dir ab,zeig auf niemanden mit dem Fingerund unterlass üble Nachrede.10Nimm dich des Hungrigen anund mach den Notleidenden satt.Dann strahlt im Dunkeln ein Licht für dich auf.Die Finsternis um dich herum wird hell wie der Mittag.11Der Herr wird dich immer und überall führen.Er wird dich auch in der Dürre satt machenund deinen Körper stärken.Dann wirst du wie ein gut bewässerter Garten sein,wie eine Quelle, die niemals versiegt.12Du wirst Stätten wieder aufbauen,die seit Langem in Trümmern liegen.Grundmauern aus vergangenen Zeitenwirst du wieder herstellen.Dann wird man über dich sagen:Das ist der, der die Mauerlücken schließtund unwegsames Land wieder bewohnbar macht.

13Geh am Sabbat58,13 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. keine weiten Wegeund mach an meinem heiligen Tag keine Geschäfte!Betrachte den Sabbat als ein Vergnügen,und halte den heiligen Tag des Herrn in Ehren.Ehre ihn, indem du nicht auf Reisen gehst,keinen Geschäften nachgehstund keine Verträge schließt.14Dann wirst du am Herrn dein Vergnügen haben.Ich lasse dich über die Höhen des Landes schreitenund das Erbe deines Vaters Jakob58,14 Jakob: Stammvater des Volkes Israel. Ihm und seinen Nachkommen wird in 1. Mose/Genesis 28,13-15 das Land Israel verheißen. genießen.Das hat der Herr selbst gesagt.
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Anklage und Schuldbekenntnis

Jesaja 59,1-21

Der Prophet redet dem Volk ins Gewissen

591Ihr müsst wissen:Die Hand des Herrn59,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. ist nicht zu schwach,um euch zu helfen.Sein Ohr ist auch nicht schwerhörig,sodass er nichts hört.2Nein, eure Schuld59,2 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. ist es,die zwischen euch und eurem Gott steht.Wegen eurer Vergehen verbirgt er sein Angesicht59,2 Angesicht verbergen: Wenn Gott sein Gesicht verbirgt, nimmt er die Bitten des Beters nicht an.und hört euch nicht.3Denn eure Hände sind mit Blut befleckt,an euren Fingern klebt Schuld.Wenn ihr den Mund aufmacht,kommen Lügen heraus.Eure Zunge flüstert Worte voller Bosheit.

4Keiner bringt eine gerechte Klage vor,niemand sagt vor Gericht die Wahrheit.Sie stützen sich auf Lug und Trugund reden haltlosen Unsinn.Sie gehen mit Unheil schwangerund bringen nichts als Verderben zur Welt.5Sie brüten Schlangeneier ausund weben Spinnennetze.Wer von ihren Eiern isst, muss sterben.Zerbricht man sie, kriecht eine Natter heraus.6Ihre Fäden taugen nicht für Kleider,mit ihren Erzeugnissen kann man sich nicht zudecken.Ihre Werke bringen nichts als Verderben,und ihre Hände verüben Gewalttaten.7Auf schnellen Füßen rennen sie dem Bösen hinterher.Sie beeilen sich, Blut von Unschuldigen zu vergießen.Nichts als Verderben haben sie im Sinn.Sie hinterlassen eine Spurvon Verwüstung und Zerstörung.8Den Weg zum Frieden kennen sie nichtund halten sich nicht an das Recht.Sie gehen krumme Wege.Wer ihnen folgt, wird den Frieden59,8 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. nie kennenlernen.

Das Volk bekennt seine Schuld

9Deswegen sagt ihr:Wir kommen nicht zu unserem Rechtund finden keine Gerechtigkeit.Wir hoffen auf Licht, doch es bleibt finster.Wir warten darauf, dass es hell wird,doch wir tappen im Dunkeln.10Wie Blinde tasten wir uns an der Wand entlang.Wir tasten uns voran, als hätten wir keine Augen.Wir stolpern am helllichten Tag,als würde es schon dämmern.Bei bester Gesundheit sind wir wie Tote.11Vor Trauer brummen wir wie die Bärenund gurren wie die Tauben.Wir hoffen auf Recht, aber es kommt nicht.Wir warten auf Rettung, doch sie bleibt aus.12Denn allzu oft sind wir dir untreu gewesen,unsere Vergehen klagen uns an.Unsere Untreue steht uns vor Augen,unsere Schuld59,12 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. ist uns bewusst.13Wir waren dem Herrn59,13 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. untreu und haben ihn verleugnet,wir haben uns von unserem Gott abgewandt.Wir redeten von Gewalt und Aufruhr,gingen mit Lügen schwanger und sprachen sie aus.14So verlor das Recht an Boden,die Gerechtigkeit blieb auf der Strecke.Auf dem Marktplatz widersetzt man sich der Wahrheit,die Aufrichtigkeit kommt nicht zum Zug.15Deshalb ist die Wahrheit jetzt Mangelware.Wer das Böse meidet, wird ausgeraubt.

Gott greift ein und rettet die Nachkommen Israels

Das alles hat der Herr59,15 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. gesehen.Es missfiel ihm, dass es kein Recht mehr gab.16Er sah, dass keiner etwas unternahm.Er war entsetzt, dass niemand dagegen einschritt.Da griff er selbst einund stützte sich auf seine eigene Gerechtigkeit.17Er zog die Gerechtigkeit an wie eine Rüstungund setzte sich den Helm der Rettung59,17 Helm der Rettung: Steht für die Rettung, die Gott bringt. auf.Er zog sich Rache als Gewand anund hüllte sich in Eifersucht wie in einen Mantel.18Er übt Vergeltung, wie es die Taten verdienen.Er lässt die Gegner seinen Zorn59,18 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. spürenund die Feinde seine Vergeltung.Sie trifft auch noch die fernsten Inseln.19Dann fürchtet man im Westen wie im Ostenden Namen des Herrn und seine Macht.Sie bricht herein wie ein reißender Strom,den der Atem des Herrn vor sich hertreibt.20Aber für Zion59,20 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. kommt er als Befreier.Er befreit alle Nachkommen Jakobs59,20 Nachkommen Jakobs: Bezeichnung für das Volk Israel. Der Stammvater Jakob wird in 1. Mose/Genesis 32,29 in Israel umbenannt.,die sich von ihrer Untreue abwenden.– So lautet der Ausspruch des Herrn59,20 Ausspruch des Herrn: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..21Der Herr sagt:Mit ihnen schließe ich meinen Bund59,21 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten..Mein Geist59,21 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt., der auf dir59,21 dir: Angesprochen wird die Gemeinschaft derer, die sich treu an die Worte des Propheten halten. ruht,wird dir niemals genommen.Meine Worte, die ich dir in den Mund gelegt habe,werden nicht daraus verschwinden.Deine Kinder und Enkel werden sie im Mund führen –von heute an bis in alle Zukunft.Das sagt der Herr.