Der Herr und sein Gesalbter
Warum toben die Völker, *
warum ersinnen die Nationen nichtige Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf, /
die Großen tun sich zusammen *
gegen den HERRN und seinen Gesalbten:
Lasst uns ihre Fesseln zerreißen *
und von uns werfen ihre Stricke!
Er, der im Himmel thront, lacht, *
der HERR verspottet sie.
Dann spricht er in seinem Zorn zu ihnen, *
in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
Ich selber habe meinen König eingesetzt *
auf Zion, meinem heiligen Berg.
Den Beschluss des HERRN will ich kundtun./
Er sprach zu mir: Mein Sohn bist du. *
Ich selber habe dich heute gezeugt.
Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe *
und zum Eigentum die Enden der Erde.
Du wirst sie zerschlagen mit eisernem Stab, *
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.
Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, *
lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!
Mit Furcht dient dem HERRN, *
jubelt ihm zu mit Beben,
küsst den Sohn, /
damit er nicht zürnt *
und euer Weg sich nicht verliert,
denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. *
Selig alle, die bei ihm sich bergen!