BasisBibel (BB)
9

91Schließlich sagte er zu ihnen:

»Amen9,1 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Hier stehen einige, die nicht sterben werden,sondern die Ankunft von Gottes Reich9,1 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. erleben.Sie werden sehen, wie es machtvoll in diese Welt kommt.«

Die Jünger sehen Jesus in der Herrlichkeit Gottes

Matthäus 17,1-9; Lukas 9,28-36
2Sechs Tage später nahm Jesus9,2 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.Petrus9,2 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus., Jakobus und Johannes mit sich.Er führte sie auf einen hohen Berg9,2 Berg: Die Szene erinnert an Mose, der den Berg Sinai bestieg und dort von Gott die Zehn Gebote erhielt; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20.,wo sie ganz für sich waren.Da veränderte sich sein Aussehen vor ihren Augen:3Seine Kleider wurden strahlend weiß –kein Tuchhersteller dieser Weltkann Stoff so leuchtend weiß machen.4Da erschien Elija9,4 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel geholt wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23. zusammen mit Mose9,4 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. vor ihnen.Sie redeten mit Jesus.5Petrus sagte zu Jesus:»Rabbi9,5 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr / mein Meister«. Zur Zeit von Jesus Ehrentitel für angesehene Lehrer., es ist gut, dass wir hier sind.Wir wollen drei Zelte aufschlagen:eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.«6Denn Petrus wusste nicht, was er sagen sollte –so sehr waren sie von Furcht erfüllt.7Dann zog eine Wolke auf,und ihr Schatten legte sich über sie.Und eine Stimme erklang aus der Wolke:»Das ist mein geliebter Sohn9,7 mein geliebter Sohn: Mit diesen Worten wird Jesus bei seiner Taufe von einer Stimme aus dem Himmel angeredet, vgl. Markus 1,11.,an ihm habe ich Freude.Hört auf ihn!«

8Plötzlich waren sie mit Jesus9,8 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. allein.Als sie sich umsahen,konnten sie niemanden mehr erblicken.9Während sie vom Berg9,9 Berg: Die Szene erinnert an Mose, der den Berg Sinai bestieg und dort von Gott die Zehn Gebote erhielt; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. herabstiegen,schärfte Jesus ihnen ein:»Erzählt keinem, was ihr gesehen habt,bis der Menschensohn9,9 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. von den Toten auferstanden9,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. ist.«10Diese Worte beschäftigten sie,und sie überlegten miteinander:»Was bedeutet: von den Toten auferstehen?«

Elija und Johannes der Täufer

Matthäus 17,10-13
11Die drei Jünger9,11 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. fragten Jesus9,11 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Warum sagen die Schriftgelehrten9,11 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.,dass vor dem Ende9,11 vor dem Ende: Maleachi 3,23 kündigt das Wiederkommen Elijas als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes an. Elija9,11 Elija: Prophet im Nordreich Israel. Sein Name bedeutet »Mein Gott ist der Herr«. wiederkommen muss?«12Jesus antwortete: »Es stimmt zwar,dass Elija vor dem Ende kommtund alles für Gott bereit macht.Aber wieso heißt es dann in der Heiligen Schrift9,12 heißt es in der Heiligen Schrift: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.vom Menschensohn9,12 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde.:›Er muss viel leiden und wird verachtet werden‹?13Aber ich sage euch: Elija ist schon gekommen9,13 Elija ist schon gekommen: Jesus spricht von Johannes dem Täufer, der in Markus 1,2-8 als sein Wegbereiter vorgestellt wird.,und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten.So steht es auch in der Heiligen Schrift.«

Jesus heilt ein Kind und fordert zum Vertrauen auf

Matthäus 17,14-20; Lukas 9,37-43
14Jesus9,14 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kam mit den drei Jüngern9,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu den anderen zurück.Er fand eine große Volksmenge um sie versammelt.Darunter waren auch einige Schriftgelehrte9,14 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.,die mit den Jüngern stritten.15Die Volksmenge sah ihn sofortund wurde ganz aufgeregt.Die Leute liefen zu ihm hin und begrüßten ihn.16Er fragte sie:»Worüber hattet ihr Streit mit meinen Jüngern?«17Ein Mann aus der Volksmenge antwortete:»Lehrer9,17 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., ich habe meinen Sohn zu dir gebracht.Er ist von einem bösen Geist9,17 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. besessen,der ihn stumm gemacht hat.18Wenn der Geist ihn packt, wirft er ihn zu Boden.Er bekommt Schaum vor den Mund,knirscht mit den Zähnen,und sein ganzer Körper verkrampft sich.Ich habe deine Jünger gebeten,den Geist auszutreiben,aber sie konnten es nicht.«19Da antwortete er ihnen:»Was seid ihr nur für eine ungläubige Generation?Wie lange soll ich noch bei euch bleiben?Wie lange soll ich euch noch ertragen?Bringt ihn zu mir!«

20Sie brachten den Jungen zu Jesus9,20 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..Sobald der Geist9,20 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. Jesus sah,zerrte er den Jungen hin und her.Er fiel zu Bodenund wälzte sich mit Schaum vor dem Mund auf der Erde.21Da fragte Jesus den Vater:»Wie lange hat er das schon?«Er antwortete: »Von klein auf.22Der böse Geist9,22 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. hat ihn auch schon oftins Feuer oder ins Wasser geworfen,um ihn umzubringen.Wenn du kannst, dann hilf uns!Hab doch Mitleid mit uns!«23Jesus sagte zu ihm:»Was heißt hier: ›Wenn du kannst‹?Alles ist möglich für den, der glaubt9,23 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt.24Da schrie der Vater des Jungen auf:»Ich glaube ja – und brauche doch,dass du mir in meinem Unglauben hilfst!«

25Immer mehr Menschen kamen zu der Volksmenge.Als Jesus9,25 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. das sah, bedrohte er den bösen Geist9,25 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz.:»Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir:Verlass den Jungenund kehr nie wieder in ihn zurück!«26Da schrie der böse Geist aufund zerrte den Jungen heftig hin und her.Dann verließ er ihn.Der Junge lag da wie tot.Deshalb meinten viele: »Er ist gestorben.«27Aber Jesus nahm seine Handund zog den Jungen hoch.Da stand er auf.28Dann gingen Jesus und seine Jünger nach Hause9,28 nach Hause: Vermutlich das Haus von Simon Petrus und Andreas in Kapernaum, in dem Jesus die Schwiegermutter von Petrus geheilt hat; vgl. Markus 1,29-31..Als sie allein waren, fragten die Jünger9,28 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. ihn:»Warum konnten wirden bösen Geist nicht austreiben?«29Er antwortete:»Solche bösen Geister können nurdurch Gebet9,29 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. ausgetrieben werden.«

Jesus kündigt zum zweiten Mal seinen Tod an

Matthäus 17,22-23; Lukas 9,43-45
30Jesus9,30 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger9,30 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. verließen die Gegendund zogen durch Galiläa9,30 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene..Aber Jesus wollte nicht, dass es jemand erfährt.31Denn er wollte seine Jünger lehrenund ihnen erklären, was ihm bevorstand:»Der Menschensohn9,31 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. wird ausgeliefert werdenin die Hände der Menschen.Sie werden ihn töten.Aber nach drei Tagen wird er vom Tod auferstehen9,31 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.32Doch die Jünger verstanden nicht,was Jesus sagen wollte.Und sie scheuten sich, ihn danach zu fragen.

Anweisungen für die Gemeinschaft der Jünger

Markus 9,33–10,52

Wer ist bei Gott wichtig?

Matthäus 18,1-5; Lukas 9,46-48
33Jesus9,33 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger9,33 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. gingen nach Kapernaum9,33 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret..Als sie zu Hause9,33 zu Hause: Vermutlich das Haus von Simon und Andreas, in dem Jesus die Schwiegermutter von Petrus geheilt hat; vgl. Markus 1,29-31. angekommen waren, fragte er sie:»Worüber habt ihr euch unterwegs gestritten?«34Die Jünger schwiegen.Sie hatten unterwegs darüber gestritten,wer von ihnen der Wichtigste war.35Jesus setzte sich, rief die Zwölf9,35 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens bei Jesus waren. zu sichund sagte zu ihnen: »Wer der Erste sein will,muss der Letzte von allen werdenund allen anderen dienen.«36Dann nahm Jesus ein Kind und stellte es in ihre Mitte.Er schloss es in seine Arme und sagte zu den Jüngern:37»Wer ein Kind wie dieses aufnimmtund sich dabei auf mich beruft,der nimmt mich auf.Und wer mich aufnimmt, nimmt nicht nur mich auf,sondern auch den, der mich gesandt hat.«

Wer nicht gegen uns ist, ist für uns

Matthäus 10,42; Lukas 9,49-50
38Johannes sagte zu Jesus9,38 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Lehrer9,38 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., wir haben gesehen,wie jemand deinen Namen dazu benutzt hat,Dämonen9,38 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. auszutreiben.Wir wollten ihn davon abhalten,denn er gehört nicht zu uns.«39Aber Jesus antwortete: »Hindert ihn nicht daran!Denn niemand benutzt meinen Namen dazu,Wunder9,39 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. zu tun,und redet kurz darauf schlecht über mich.40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.41Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt,weil ihr zu Christus9,41 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. gehört –Amen9,41 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Ein solcher Mensch wird ganz bestimmtseine Belohnung dafür erhalten.«

Warnung vor jeder Art von Verführung

Matthäus 18,6-9; Lukas 17,1-2
42Jesus9,42 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sagte:»Wer einen von diesen Geringsten, die an mich glauben9,42 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt.,von mir abbringt, für den gilt:Es wäre besser für ihn,mit einem Mühlstein9,42 Mühlstein: Schwerer Stein, der beim Mahlen von Getreide von einem Esel bewegt wurde. um den Halsins Meer geworfen zu werden.43Wenn dich deine Hand von mir abbringt, schlag sie ab!Es ist besser für dich,verstümmelt bei Gott zu leben –besser als mit beiden Händen in der Hölle9,43 Hölle: Strafort für die Gottlosen nach dem Endgericht.,in der das Feuer nie ausgeht.44[...]9,44 [...]: Einige spätere Handschriften fügen in Vers 44 und 46 hinzu: »Dort nehmen die Qualen kein Ende, und das Feuer erlischt nie.«45Wenn dich dein Fuß von mir abbringt, schlag ihn ab!Es ist besser für dich, lahm bei Gott zu leben –besser, als mit beiden Füßenin die Hölle geworfen zu werden.46[...]9,46 [...]: Einige spätere Handschriften fügen in Vers 44 und 46 hinzu: »Dort nehmen die Qualen kein Ende, und das Feuer erlischt nie.«47Wenn dich dein Auge von mir abbringt, reiß es aus!Es ist besser für dich,mit nur einem Auge in das Reich Gottes9,47 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. zu kommen –besser, als mit beiden Augenin die Hölle geworfen zu werden.489,48 Vers 48: Vers 48 nimmt Worte aus Jesaja 66,24 auf. Dort nehmen die Qualen kein Ende,und das Feuer erlischt nie.«

Von der Kraft des Salzes

Matthäus 5,13; Lukas 14,34-35
49»Denn jeder bekommt durch Feuer des Leidensetwas von der Kraft des Salzes9,49 Kraft des Salzes: Salz hat eine reinigende Kraft und macht Lebensmittel haltbar. In 3. Mose/Levitikus 2,13 steht es daher für den Bund Gottes mit seinem Volk..50Salz ist etwas Gutes.Aber wenn das Salz seine Kraft verliert,wie kann man es wieder salzig machen?Bewahrt also die Kraft des Salzes in euch:Haltet Frieden untereinander!«
Gute Nachricht Bibel (GNB)
9

91Und er fügte hinzu: »Ich versichere euch: Einige von euch, die jetzt hier stehen, werden noch zu ihren Lebzeiten sehen, wie Gottes Herrschaft machtvoll aufgerichtet wird.«

9,1
13,30Mt 10,23
Joh 21,23

Drei Jünger sehen Jesus in Herrlichkeit (Die »Verklärung«)

(Mt 17,1-9; Lk 9,28-36)

2Sechs Tage später nahm Jesus die drei Jünger Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und führte sie auf einen hohen Berg. Niemand sonst war bei ihnen.

Vor den Augen der Jünger ging mit Jesus eine Verwandlung vor sich: 3Seine Kleider strahlten in einem Weiß, wie es niemand durch Waschen oder Bleichen hervorbringen kann. 4Und dann sahen sie auf einmal Elija und dazu Mose bei Jesus stehen und mit ihm reden.

5Da sagte Petrus zu Jesus: »Wie gut, dass wir hier sind, Rabbi! Wir wollen drei Zelte aufschlagen, eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« 6Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn er und die beiden andern waren vor Schreck ganz verstört.

7Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten über sie, und eine Stimme aus der Wolke sagte: »Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe; auf ihn sollt ihr hören!«

9,7
1,11
Dtn 18,15
8Dann aber, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr, nur Jesus allein war noch bei ihnen.

9Während sie den Berg hinunterstiegen, befahl ihnen Jesus, mit niemand über das zu sprechen, was sie gesehen hatten, bevor nicht der Menschensohn vom Tod auferstanden wäre.

9,9
8,305,43

10Dieses Wort griffen sie auf und diskutierten darüber, was denn das heiße, vom Tod auferstehen.

Vom Kommen des Propheten Elija

(Mt 17,10-13)

11Die drei Jünger fragten Jesus: »Warum behaupten die Gesetzeslehrer, dass vor dem Ende erst noch Elija wiederkommen muss?«

9,11-12
8,28

12Jesus sagte: »Gewiss, Elija kommt zuerst, um das ganze Volk Gottes wiederherzustellen. Aber warum heißt es dann in den Heiligen Schriften, dass der Menschensohn vieles erleiden muss und verachtet sein wird? 13Doch ich sage euch: Elija ist schon gekommen, und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten. Das steht über ihn in den Heiligen Schriften.«

9,13
Mt 11,14
Lk 1,17

Jesus heilt ein besessenes Kind und mahnt Vertrauen an

(Mt 17,14-20; Lk 9,37-43)

14Als sie zu den anderen Jüngern zurückkamen, fanden sie diese im Streit mit einigen Gesetzeslehrern und umringt von einer großen Menschenmenge. 15Sobald die Menschen Jesus sahen, gerieten sie in Aufregung; sie liefen zu ihm hin und begrüßten ihn.

16Jesus fragte sie: »Was streitet ihr mit meinen Jüngern?«

17Ein Mann aus der Menge gab ihm zur Antwort: »Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht; er ist von einem bösen Geist besessen, darum kann er nicht sprechen. 18Immer wenn dieser Geist ihn packt, wirft er ihn zu Boden. Schaum steht dann vor seinem Mund, er knirscht mit den Zähnen und sein ganzer Körper wird steif. Ich habe deine Jünger gebeten, den bösen Geist auszutreiben, aber sie konnten es nicht.«

19Da sagte Jesus zu allen, wie sie dastanden: »Was ist das für eine Generation, die Gott nichts zutraut! Wie lang soll ich noch bei euch aushalten und euch ertragen? Bringt den Jungen her!«

9,19
Num 14,27
Dtn 32,520
Jes 65,2

20Sie brachten ihn zu Jesus. Sobald der böse Geist Jesus erblickte, zerrte er das Kind hin und her; es fiel hin und wälzte sich mit Schaum vor dem Mund auf der Erde.

21»Wie lange hat er das schon?«, fragte Jesus.

»Von klein auf«, sagte der Vater, 22»und oft hat der böse Geist ihn auch schon ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Hab doch Erbarmen mit uns und hilf uns, wenn du kannst!«

23»Was heißt hier: ›Wenn du kannst‹?«, sagte Jesus. »Wer Gott vertraut, dem ist alles möglich.«

9,23
Ijob 42,2

24Da rief der Vater: »Ich vertraue ihm ja – und kann es doch nicht! Hilf mir vertrauen!«

25Jesus sah, dass immer mehr Leute zusammenliefen; da sagte er drohend zu dem bösen Geist: »Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Fahr aus aus diesem Kind und komm nie wieder zurück!«

26Der Geist schrie anhaltend und zerrte den Jungen wie wild hin und her, dann fuhr er aus ihm aus. Der Junge lag wie leblos am Boden, sodass die Leute schon sagten: »Er ist tot.« 27Aber Jesus nahm ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.

9,27
5,41

28Als Jesus später im Haus war, fragten ihn seine Jünger: »Warum konnten wir den bösen Geist nicht austreiben?«

29Er gab ihnen zur Antwort: »Nur durch Gebet9,29 Viele Handschriften fügen ein: und Fasten. können solche Geister ausgetrieben werden.«

Jesus kündigt zum zweiten Mal seinen Tod an

(Mt 17,22-23; Lk 9,43-45)

30Sie gingen von dort weiter und zogen durch Galiläa. Jesus wollte nicht, dass es bekannt wurde,

9,30-32
8,31
31denn ihm lag daran, seinen Jüngern zu erklären, was ihm bevorstand.

Er sagte zu ihnen: »Der Menschensohn wird nach dem Willen Gottes an die Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten. Doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.«

32Die Jünger wussten mit dem, was Jesus da sagte, nichts anzufangen; aber sie scheuten sich, ihn zu fragen.

Wer ist der Größte?

(Mt 18,1-5; Lk 9,46-48)

33Sie kamen nach Kafarnaum. Im Haus angelangt,9,33 Vgl. 2,1 und die Anmerkung dort. fragte Jesus seine Jünger: »Worüber habt ihr euch unterwegs gestritten?«

9,33-34
Lk 22,24

34Sie schwiegen, denn sie hatten sich gestritten, wer von ihnen wohl der Größte wäre.

35Da setzte Jesus sich hin, rief die Zwölf zu sich und sagte zu ihnen: »Wer der Erste sein will, der muss der Letzte von allen werden und allen anderen dienen!«

9,35
10,43-44

36Und er winkte ein Kind heran, stellte es in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: 37»Wer in meinem Namen solch ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt nicht nur mich auf, sondern gleichzeitig den, der mich gesandt hat.«

9,37
Mt 10,40Joh 13,20

Wer nicht gegen uns ist, ist für uns

(Lk 9,49-50; Mt 10,42)

38Johannes sagte zu Jesus: »Lehrer, wir haben da einen Mann gesehen, der hat deinen Namen dazu benutzt, böse Geister auszutreiben. Wir haben versucht, ihn daran zu hindern, weil er nicht zu uns gehört.«

39»Lass ihn doch!«, sagte Jesus. »Wer meinen Namen gebraucht, um Wunder zu tun, kann nicht im nächsten Augenblick schlecht von mir reden. 40Wer nicht gegen uns ist, ist für uns!

9,40
Mt 12,30

41Wer euch nur einen Schluck Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – ich versichere euch, ein solcher Mensch wird ganz gewiss seinen Lohn erhalten!«

Warnung vor jeder Art von Verführung

(Mt 18,6-9; Lk 17,1-2)

42»Wer einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen, die mir vertrauen, an mir irrewerden lässt, der käme noch gut weg, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.

43Wenn deine Hand dich zur Sünde verführt, dann hau sie ab! Es ist besser für dich, mit nur einer Hand ewig bei Gott zu leben, als mit beiden Händen in die Hölle zu kommen, in das Feuer, das nie ausgeht.9,43 Einige Handschriften fügen hinzu (Vers 44): wo die Qual nicht aufhört und das Feuer nicht ausgeht (vgl. Vers 48).

9,43
Mt 5,30

45Und wenn dein Fuß dich zur Sünde verführt, dann hau ihn ab! Es ist besser für dich, mit nur einem Fuß ewig bei Gott zu leben, als mit beiden Füßen in die Hölle geworfen zu werden.9,45 Einige Handschriften fügen hinzu (Vers 46): wo die Qual nicht aufhört und das Feuer nicht ausgeht (vgl. Vers 48).

47Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, dann reiß es aus! Es ist besser für dich, mit nur einem Auge in die neue Welt Gottes9,47 Wörtlich in die Königsherrschaft Gottes. zu kommen, als mit beiden Augen in die Hölle geworfen zu werden,

9,47
Mt 5,29
48wo die Qual nicht aufhört und das Feuer nicht ausgeht.«
9,48
Jes 66,24

Ein ernstes Wort an die Jünger

(Mt 5,13; Lk 14,34-35)

49»Zu jeder Opfergabe gehört das Salz und zu jedem von euch das Feuer des Leidens, das euch reinigt und bewahrt.9,49 Wörtlich Jeder wird mit Feuer gesalzen werden. Die Deutung ist unsicher; die meisten Ausleger sehen das Wort im Zusammenhang mit Lev 2,13; Ez 43,24. Zu Feuer vgl. Lk 12,49-53 und 1 Petr 1,6-7.

9,49
Lev 2,13

50Salz ist etwas Gutes; wenn es aber seine Kraft verliert, wodurch wollt ihr sie ihm wiedergeben? Zeigt, dass ihr die Kraft des Salzes in euch habt: Haltet Frieden untereinander!«

9,50 (Frieden)
Lk 2,14
1 Thess 5,13
1 Kor 7,15

Zürcher Bibel (ZB)
9

91Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bevor sie das Reich Gottes sehen, wenn es gekommen ist mit Macht.

9,1
13,30

Die Verklärung Jesu
9,2
Mt 17,1-13
Lk 9,28-36

2Und sechs Tage danach nimmt Jesus den Petrus, den Jakobus und den Johannes mit und führt sie auf einen hohen Berg, sie allein. Da wurde er vor ihren Augen verwandelt,

9,2
Ex 24,16
9,2
5,37
13,3
14,33
9,2
2Petr 1,18
3und seine Kleider wurden glänzend, ganz weiss, wie kein Färber auf Erden sie weiss machen kann. 4Und es erschien ihnen Elija mit Mose, und sie redeten mit Jesus.
9,4
Mal 3,22-24
9,4
15,35
5Da ergreift Petrus das Wort und sagt zu Jesus: Rabbi, es ist schön, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. 6Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn sie waren in Furcht geraten.
9,6
14,40
7Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke kam eine Stimme: Dies ist mein geliebter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören!
9,7
Ex 40,34
9,7
1,112Petr 1,17-18
8Und auf einmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemanden mehr bei sich ausser Jesus.

9Während sie vom Berg hinunterstiegen, befahl er ihnen, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.

9,9
1,44
10Und sie griffen dieses Wort auf und diskutierten darüber, was das bedeute: von den Toten auferstehen.

11Da fragten sie ihn: Sagen nicht die Schriftgelehrten: Elija muss zuerst kommen?

9,11
9,4
Mal 3,23
12Er sagte zu ihnen: Ja, Elija kommt zuerst und stellt alles wieder her. Doch wie kann dann über den Menschensohn geschrieben stehen, er werde vieles erleiden und verworfen werden?9,12 Andere Übersetzungsmöglichkeit: «... Und was steht dann über den Menschensohn geschrieben? Dass er vieles erleiden müsse und verworfen werde.»
9,12
1,2
Mal 3,24
9,12
Jes 53,3
Ps 22,7
9,12
8,31
13Aber ich sage euch: Elija ist gekommen, und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie über ihn geschrieben steht.
9,13
1Kön 19,210
9,13
6,17-29

Die Heilung eines besessenen Knaben
9,14
Mt 17,14-20
Lk 9,37-43

14Und als sie zu den andern Jüngern zurückkamen, sahen sie viel Volk um sie herum versammelt und Schriftgelehrte, die mit ihnen diskutierten. 15Und sogleich kam alles Volk, als es ihn sah, in grosser Erregung herbeigelaufen und begrüsste ihn. 16Und er fragte sie: Was verhandelt ihr da? 17Da antwortete ihm einer aus der Menge: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, er hat einen stummen Geist. 18Und wenn er ihn packt, reisst er ihn zu Boden, und er schäumt, knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe deinen Jüngern gesagt, sie sollten ihn austreiben, aber sie vermochten es nicht. 19Er aber antwortet ihnen: Du ungläubiges Geschlecht! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir! 20Und sie brachten ihn zu ihm.

Und als der Geist ihn sah, zerrte er ihn sogleich hin und her, und er fiel zu Boden, wälzte sich und schäumte.

9,20
1,26
21Da fragte er seinen Vater: Wie lange hat er das schon? Der sagte: Von Kind auf. 22Und oft hat er ihn ins Feuer geworfen und ins Wasser, um ihn zu vernichten. Jedoch - wenn du etwas vermagst, so hilf uns und hab Mitleid mit uns.
9,22
1,41
23Jesus aber sagte zu ihm: Was soll das heissen: Wenn du etwas vermagst? Alles ist möglich dem, der glaubt.
9,23
11,23
24Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!
9,24
Lk 17,5
25Als Jesus nun sah, dass das Volk zusammenlief, schrie er den unreinen Geist an und sagte zu ihm: Stummer und tauber Geist! Ich befehle dir, fahr aus und fahr nie wieder in ihn hinein!
9,25
1,25
26Der schrie und zerrte ihn heftig hin und her und fuhr aus. Da lag er da wie tot, so dass alle sagten: Er ist gestorben.
9,26
1,26
27Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf. Und er stand auf.
9,27
Lk 7,14

28Dann ging er in ein Haus; und seine Jünger fragten ihn, als sie mit ihm allein waren: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?

9,28
9,33
10,10
29Und er sagte zu ihnen: Diese Art lässt sich nicht anders austreiben als durch Gebet.

Die zweite Leidensankündigung
9,30
Mt 17,22-23
Lk 9,43b-45

30Und sie gingen weg von dort und zogen durch Galiläa, und er wollte nicht, dass jemand es erfahre. 31Er lehrte nämlich seine Jünger und sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird ausgeliefert in die Hände von Menschen, und sie werden ihn töten, und wenn er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.

9,31
8,31
32Sie aber verstanden das Wort nicht, doch sie fürchteten sich, ihn danach zu fragen.

Der Rangstreit unter den Jüngern
9,33
Mt 18,1-5
Lk 9,46-48

33Und sie kamen nach Kafarnaum. Und als er dann im Haus war, fragte er sie: Was habt ihr unterwegs diskutiert?

9,33
9,28
34Sie aber schwiegen. Sie hatten nämlich unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer der Grösste sei. 35Und er setzte sich und rief die Zwölf, und er sagt zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, dann soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein.
9,35
10,43-44
Mt 23,11
1Kor 9,19
2Kor 4,5
36Und er nahm ein Kind, stellte es in die Mitte, schloss es in die Arme und sagte zu ihnen:
9,36
10,16
37Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt wie dieses, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
9,37
Mt 10,40

Ein fremder Wundertäter
9,38
Lk 9,49-50
Num 11,26-29

38Johannes sagte zu ihm: Meister, wir sahen einen in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir hinderten ihn daran, weil er uns nicht folgt. 39Jesus aber sprach: Hindert ihn nicht, denn niemand wird in meinem Namen Wunder tun und bald danach schlecht von mir reden können.

9,39
1Kor 12,3
40Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.
9,40
Mt 12,30
Lk 11,23
41Wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt in meinem Namen, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: Der wird nicht um seinen Lohn kommen.
9,41
Mt 10,42
9,41
8,29

Fall und Verführung
9,42
Mt 18,6-9

42Wer einen dieser Geringen, die glauben, zu Fall bringt, für den wäre es weit besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.

9,42
Lk 17,2
43Und wenn dich deine Hand zu Fall bringt, dann hau sie ab. Es ist besser für dich, verstümmelt ins Leben einzugehen, als mit beiden Händen zur Hölle zu fahren, ins unauslöschliche Feuer.9,43 Viele Handschriften fügen nach V.43 ein (wohl von Mk 9,48 übernommen): Feuer, 44 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
9,43
Mt 5,30
45Und wenn dich dein Fuss zu Fall bringt, dann hau ihn ab. Es ist besser für dich, lahm ins Leben einzugehen, als mit beiden Füssen in die Hölle geworfen zu werden.9,45 Viele Handschriften fügen am Schluss von V.45 ein (wohl von Mk 9,43 und Mk 9,48 übernommen): ... zu werden, ins unauslöschliche Feuer, 46 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 47Und wenn dein Auge dich zu Fall bringt, dann reiss es aus. Es ist besser für dich, einäugig ins Reich Gottes einzugehen, als mit beiden Augen in die Hölle geworfen zu werden,
9,47
Mt 5,29
48wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
9,48
Jes 66,24

Vom Salz
9,49
Mt 5,13
Lk 14,34-35

49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es wieder salzig machen? Habt Salz bei euch, und haltet Frieden untereinander!

9,50
Röm 12,18

Lutherbibel 2017 (LU17)
9

91Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.

9,1
Mk 13,30

Die Verklärung Jesu

(Mt 17,1-13; Lk 9,28-36)

2Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich

9,2
Mk 5,37
Petrus, Jakobus und Johannes und führte sie auf einen hohen Berg, nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verklärt; 3und seine Kleider wurden hell und sehr weiß, wie sie kein Bleicher auf Erden so weiß machen kann. 4Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus. 5Und Petrus antwortete und sprach zu Jesus: Rabbi, hier ist für uns gut sein; wir wollen drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 6Er wusste aber nicht, was er redete; denn sie waren verstört. 7Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme geschah aus der Wolke: Das ist mein lieber Sohn;
9,7
5. Mose 18,15
den sollt ihr hören!
9,7
Mk 1,11
15,39
8Und auf einmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.

9Als sie aber vom Berg herabgingen, gebot ihnen Jesus,

9,9
Mk 8,30
dass sie niemandem sagen sollten, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn auferstünde von den Toten. 10Und sie behielten das Wort und befragten sich untereinander: Was ist das, auferstehen von den Toten?

11Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen nicht die Schriftgelehrten, dass

9,11
Mal 3,23
zuvor Elia kommen muss? 12Er aber sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen. Wie steht dann geschrieben von dem Menschensohn, dass er
9,12
Jes 53,3-5
viel leiden und verachtet werden soll? 13Aber ich sage euch:
9,13
Mt 11,14
Elia ist gekommen, und sie haben ihm angetan, was sie wollten, wie
9,13
1. Kön 19,210
von ihm geschrieben steht.

Die Heilung eines besessenen Knaben

(Mt 17,14-20; Lk 9,37-42)

14Und sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. 15Und sobald die Menge ihn sah, entsetzten sich alle, liefen herbei und grüßten ihn. 16Und er fragte sie: Was streitet ihr mit ihnen? 17Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. 18Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn zu Boden; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten’s nicht. 19Er antwortete ihnen aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir!

20Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn hin und her. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. 21Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist’s, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. 22Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! 23Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst!

9,23
Mk 10,27
11,23
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.9,23 Andere Übersetzung: »Alles kann Gott dem zugute, der glaubt.« 24Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

25

9,25
Mk 1,25-26
Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! 26Da schrie er und riss ihn heftig hin und her und fuhr aus. Und er lag da wie tot, sodass alle sagten: Er ist tot. 27Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.

28Und als er ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? 29Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten.9,29 In der späteren Überlieferung finden sich zusätzlich die Worte: »und Fasten«.

Die zweite Ankündigung von Jesu Leiden und Auferstehung

(Mt 17,22-23; Lk 9,43-45)

30Und sie gingen von dort weg und zogen durch Galiläa; und

9,30
Mk 7,24
er wollte nicht, dass es jemand wissen sollte. 31Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen:
9,31
Mk 14,41
Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
9,31
Mk 8,31
10,32-34
32Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen.

Der Rangstreit unter den Jüngern

(Mt 18,1-5; Lk 9,46-48)

33Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er im Haus war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg besprochen? 34

9,34
Lk 22,24-26
Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander besprochen, wer der Größte sei. 35Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen:
9,35
Mk 10,43-44
Mt 23,11
Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. 36Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und
9,36
Mk 10,16
herzte es und sprach zu ihnen: 37Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
9,37
Mt 10,40

Der fremde Wundertäter

(Lk 9,49-50)

38

9,38
4. Mose 11,26-29
Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb Dämonen in deinem Namen aus, und wir verboten’s ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
9,38
4. Mose 11,27-28
39Jesus aber sprach: Ihr sollt’s ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. 40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
9,40
Lk 11,23

41Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.

9,41
Mt 10,42

Warnung vor Verführung

(Mt 18,6-9)

42Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.

9,42
Lk 17,1-2

43Wenn dich aber deine Hand verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.9,43 In der späteren Überlieferung wird als Vers 44 und 46 der Text von Vers 48 eingefügt.

9,43
Mt 5,30
45Und wenn dich dein Fuß verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen.9,45 In der späteren Überlieferung wird als Vers 44 und 46 der Text von Vers 48 eingefügt. 47Und wenn dich dein Auge verführt, so wirf’s von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen,
9,47
Mt 5,29
48wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht.
9,48
Jes 66,24

49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50

9,50
Lk 14,34
Das Salz ist gut;
9,50
Mt 5,13
wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen?
9,50
Kol 4,6
Habt Salz bei euch und
9,50
1. Thess 5,13
habt Frieden untereinander!