Psalm 6
Bußgebet in Anfechtung (Der erste Bußpsalm)
Sachwissen
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5.2. Die Psalmen/Der Psalter (Ps)
Der Name „Buch der Psalmen“ (gr. βίβλος ψαλμῶν, biblos psalmon) ist bereits im Neuen Testament (Apg 1,20) belegt, er stammt wohl aus der griechischen Textüberlieferung. Abgeleitet ist dieser Name von einem griechischen Saiteninstrument (ψαλτήριον, psaltērion), die Psalmen galten demnach als Lieder.
Gebet
Reden des Menschen mit Gott.
Bußpsalm
Seit frühester Zeit werden die Psalmen 6, 32, 38, 51, 102, 130 und 143 als persönliche Schuldbekenntnisse gebetet.
Seele
Ausdruck für die Empfindsamkeit, Sehnsucht und Lebendigkeit des Menschen.
Zorn Gottes
Sein Wille, Gericht zu halten.
auferstehen, Auferstehung
Nach dem Alten Testament besitzt Gott Macht auch über Tod und → Totenreich (Dtn 32,39; 1 Sam 2,6). Doch herrscht im Allgemeinen die Auffassung, dass der Aufenthalt im Totenreich für immer von Gott und vom Leben trennt (siehe Ps 6,6 und Vergleichstellen dazu). Auch Ijob rechnet nicht mit einer Auferstehung; das macht seinen Appell an Gottes Gerechtigkeit ja gerade so dringlich (Ijob 19,25-27). Nur selten kommt die Hoffnung auf, dass Gott den einzelnen Frommen auch jenseits des Todes Leben – sogar noch ein erfüllteres Leben – zu schenken vermag (Ps 16,8-11; 49,16; 73,23-26; vgl. Weish 2,21–5,16).
Totenreich
Aufenthaltsort der Verstorbenen, der unter der Erde liegt.
David
Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete.