Ermahnung zu Einigkeit und gegenseitiger Liebe
Ich denke, das gibt es bei euch:
das mahnende Wort im Auftrag von Christus
und die Ermutigung durch die Liebe.
Dazu kommen die Gemeinschaft durch den Heiligen Geist
sowie Zuneigung und Barmherzigkeit.
Macht also meine Freude vollkommen
und seid euch einig.
Seid miteinander verbunden durch dieselbe Liebe,
und strebt einmütig dasselbe Ziel an.
Nicht Eigennutz oder Eitelkeit
soll euer Handeln bestimmen.
Vielmehr achtet in Demut den anderen
höher als euch selbst.
Seid nicht auf euren eigenen Vorteil aus,
sondern auf den der anderen –
und zwar jeder und jede von euch!
Denkt im Umgang miteinander immer daran,
was in der Gemeinschaft mit Christus Jesus gilt:
Das Christuslied: Jesus als Vorbild für die Gemeinde
Er war von göttlicher Gestalt.
Aber er hielt nicht daran fest,
Gott gleich zu sein –
so wie ein Dieb an seiner Beute.
Er legte die göttliche Gestalt ab
und nahm die eines Knechtes an.
Er wurde in allem den Menschen gleich.
In jeder Hinsicht war er wie ein Mensch.
Er erniedrigte sich selbst
und war gehorsam bis in den Tod –
ja, bis in den Tod am Kreuz.
Deshalb hat Gott ihn hoch erhöht:
Er hat ihm den Namen verliehen,
der hoch über allen Namen steht.
Denn vor dem Namen von Jesus
soll sich jedes Knie beugen –
im Himmel, auf der Erde und unter der Erde.
Und jede Zunge soll bekennen:
»Jesus Christus ist der Herr!«
Das geschieht zur Ehre Gottes, des Vaters.
Die Philipper müssen sich bewähren
Also, meine Lieben: Hört auf mich – so wie bisher.
Tut dies nicht nur dann, wenn ich bei euch bin.
Tut es vielmehr erst recht dann, wenn ich nicht da bin.
Es geht um eure Rettung.
Setzt alles daran,
auch wenn euch Furcht und Zittern überkommen!
Denn Gott bringt euch dazu,
dass ihr nicht nur so handeln wollt, wie es ihm gefällt.
Er sorgt vielmehr dafür, dass ihr es auch könnt!
Tut alles, ohne euch zu beklagen
und ohne Zweifel und Bedenken.
Denn ihr sollt fehlerlos und unbescholten sein –
makellose Kinder Gottes
inmitten einer ungerechten und verkehrten Generation.
Aus ihr strahlt ihr hervor
wie helle Lichter in der Welt.
Denn ihr haltet am Wort des Lebens fest.
Darauf kann ich stolz sein an dem Tag,
an dem Christus wiederkommt.
Ich habe mich also nicht umsonst angestrengt
und mich nicht umsonst abgemüht.
Sogar wenn ich mein Leben geben müsste,
würde ich mich freuen.
Denn es wäre wie ein Opfer und
ein Dienst für euren Glauben.
Ja, ich freue mich wirklich mit euch allen!
Und ihr sollt euch genauso freuen.
Ja, freut euch mit mir!
Die Sendung von Mitarbeitern nach Philippi
Paulus will bald seinen Mitarbeiter Timotheus senden
Ich hoffe im Vertrauen auf Jesus, den Herrn,
dass ich Timotheus bald zu euch schicken kann.
Es würde mich ermutigen,
zu erfahren, wie es bei euch steht.
Ich habe nämlich sonst keinen,
der genauso denkt wie ich
und sich so zuverlässig um euch kümmert.
Allen anderen geht es doch nur um sich selbst
und nicht um die Sache von Jesus Christus.
Ihr wisst, wie sehr sich Timotheus bewährt hat:
Er hat zusammen mit mir der Guten Nachricht gedient.
Dabei war er für mich wie ein Sohn,
der seinem Vater zur Hand geht.
Ich hoffe also, ihn bald schicken zu können.
Ich tue das, sobald ich absehen kann,
wie es mit mir weitergeht.
Aber im Vertrauen auf den Herrn
rechne ich sogar damit,
dass ich bald selbst kommen kann.
Epaphroditus kehrt zurück nach Philippi
Ich habe es für nötig gehalten,
Epaphroditus zu euch zurückzuschicken.
Er ist mein Bruder, Mitarbeiter und Mitstreiter.
Ihr hattet ihn zu mir geschickt,
und er war mein Helfer in der Not.
Er hatte nämlich große Sehnsucht nach euch allen.
Außerdem machte er sich Sorgen,
weil ihr von seiner Krankheit erfahren habt.
Tatsächlich war er schwer krank und dem Tod nahe.
Aber Gott hatte Mitleid mit ihm –
und nicht nur mit ihm, sondern auch mit mir!
Ich sollte nicht ein Leid nach dem anderen erfahren.
Umso mehr habe ich mich beeilt, ihn zu euch zu senden.
Dann könnt ihr euch über das Wiedersehen freuen
und ich selbst habe dadurch eine Sorge weniger.
Nehmt ihn also voll Freude als Bruder auf!
Solche Menschen muss man in Ehren halten.
Denn es war die Arbeit für Christus,
durch die er dem Tod nahegekommen ist.
Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt,
um mir einen Dienst zu leisten –
den Dienst, den ihr selbst nicht für mich tun konntet.