Der Ruheplatz für Gottes Volk
Lasst uns deshalb um eines besorgt sein:
dass keiner von euch zurückbleibt.
Denn noch gilt ja das Versprechen,
zu dem Ruheplatz Gottes zu kommen.
Die Gute Nachricht ist uns genauso verkündet worden
wie den Menschen damals.
Aber ihnen hat die Botschaft,
die sie gehört haben, nichts genutzt.
Denn sie verbanden die Botschaft, die sie hörten,
nicht mit dem Glauben.
Aber wir können zu dem Ruheplatz Gottes kommen,
denn wir glauben ja.
Doch von ihnen hat Gott gesagt:
»So habe ich in meinem Zorn geschworen:
Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz kommen!«
Dabei sind die Werke der Schöpfung
doch seit der Erschaffung der Welt abgeschlossen.
An einer anderen Stelle heißt es von dem siebten Tag:
»Am siebten Tag ruhte Gott von allen seinen Werken.«
Doch an dieser Stelle heißt es:
»Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz kommen!«
Es bleibt also dabei:
Einige Menschen werden zu seinem Ruheplatz kommen.
Denjenigen, die zuerst die Gute Nachricht gehört haben,
ist es allerdings nicht gelungen.
Denn sie haben Gott nicht gehorcht.
Darum setzt Gott noch einmal einen Tag fest,
ein neues »Heute«.
Durch David sagt er lange Zeit später,
was bereits oben angeführt wurde:
»Wenn ihr heute seine Stimme hört,
dann seid nicht so starrsinnig.«
Hätte Josua sie schon zum Ruheplatz gebracht,
dann würde Gott nicht von einem anderen,
späteren Tag sprechen.
Die endgültige Sabbatruhe
steht also für das Volk Gottes noch aus.
Denn wer zu dem Ruheplatz Gottes gekommen ist,
ruht sich aus von seinen Werken –
so wie Gott selbst es
von seinen eigenen Werken getan hat.
Wir wollen uns also anstrengen,
zu jenem Ruheplatz zu kommen.
Denn niemand soll wie in dem Beispiel von damals
zu Fall kommen, weil er ungehorsam war.
Das lebendige und wirksame Wort Gottes
Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.
Es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert
und dringt durch und durch.
Es durchdringt Seele und Geist,
Mark und Bein.
Es urteilt über die Gedanken
und die Einstellung des Herzens.
Kein Geschöpf bleibt vor Gott verborgen.
Nackt und bloß liegt alles offen vor den Augen dessen,
dem wir Rechenschaft schuldig sind.
Jesus ist unser Hohepriester
Jesus tritt als der Hohepriester für die Menschen ein
Wir haben einen großen Hohepriester,
der alle Himmel durchschritten hat:
Es ist Jesus, der Sohn Gottes.
Lasst uns also an dem Bekenntnis zu ihm festhalten!
Er ist kein Hohepriester,
der nicht mit unseren Schwachheiten mitleiden könnte.
Er wurde genau wie wir
in jeder Hinsicht auf die Probe gestellt.
Nur war er ohne Sünde.
Lasst uns also voller Zuversicht
vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten.
So können wir Barmherzigkeit empfangen
und Gnade finden.
Und so werden wir zur rechten Zeit Hilfe bekommen.