Nehmt euch also Gott zum Vorbild!
Ihr seid doch seine geliebten Kinder.
Und führt euer Leben so,
dass es ganz von der Liebe bestimmt ist.
Genauso hat auch Christus uns geliebt
und sein Leben für uns gegeben –
als Opfer und als Duft, der Gott gnädig stimmt.
Wie Kinder des Lichts leben
Über Unzucht, jede Art Unsittlichkeit
oder auch über Habgier
sollt ihr nicht einmal reden.
Denn das gehört sich nicht für Heilige.
Ihr sollt nichts sagen, das andere herabsetzt,
nicht dumm daherreden
und keine zweideutigen Witze machen.
Das ist nicht angemessen!
Bringt vielmehr euren Dank zum Ausdruck.
Denn eines müsst ihr wissen:
Jede Art von Unzucht, Unsittlichkeit und Habgier
ist ja nichts anderes als Götzendienst.
Wer dies tut, erhält kein Erbe
im Reich von Christus und von Gott.
Niemand soll euch mit leeren Versprechungen verführen.
Denn wegen solcher Dinge
bricht der Zorn Gottes über die Menschen herein,
die ihm nicht gehorchen.
Mit solchen Leuten dürft ihr nichts zu tun haben!
Früher habt ihr nämlich selbst zur Finsternis gehört.
Aber jetzt seid ihr Licht,
denn ihr gehört zum Herrn.
Führt also euer Leben wie Kinder des Lichts!
– Denn das Licht bringt als Ertrag
lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. –
Prüft also bei allem, was ihr tut,
ob es dem Herrn gefällt!
Und beteiligt euch nicht an Taten,
die der Finsternis entstammen und fruchtlos sind.
Deckt vielmehr solche Taten auf!
Denn es ist eine Schande, auch nur von dem zu reden,
was manche im Verborgenen tun.
Aber alles, was aufgedeckt ist,
wird dann vom Licht erleuchtet.
Und alles, was vom Licht erleuchtet ist,
wird selbst zum Licht.
Deswegen heißt es:
»Wach auf, du Schläfer, und steh auf vom Tod!
Dann wird Christus dein Licht sein.«
Achtet also sorgfältig darauf,
wie ihr euer Leben führt:
Nicht voller Dummheit, sondern voller Weisheit.
Macht das Beste aus eurer Zeit,
gerade weil es schlimme Tage sind.
Aus diesem Grund sollt ihr nicht unverständig sein,
sondern begreifen, was der Wille des Herrn ist!
Betrinkt euch nicht mit Wein,
denn das macht euch zügellos.
Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen.
Tragt euch gegenseitig Psalmen, Hymnen
und geistliche Lieder vor.
Singt für den Herrn
und preist ihn aus vollem Herzen!
Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und für alles –
im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Anweisungen für den Alltag: Männer und Frauen
Ordnet euch einander unter in Ehrfurcht vor Christus!
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter,
wie ihr es dem Herrn gegenüber tut!
Denn der Mann steht als Haupt über der Frau,
wie auch Christus als Haupt über seiner Gemeinde steht.
Die Gemeinde ist ja sein Leib,
und er selbst ist ihr Retter.
Und wie die Gemeinde sich Christus unterordnet,
so sollen die Frauen sich
in allem ihren Männern unterordnen.
Ihr Männer, liebt eure Frauen so,
wie Christus seine Gemeinde geliebt hat.
Er hat sein Leben für sie gegeben,
um sie heilig zu machen.
Durch das Bad im Wasser und durch sein Wort
wäscht er sie rein.
Denn er wollte seine Gemeinde
wie eine strahlende Braut zu sich führen –
ohne Flecken, Falten oder sonst etwas Derartiges.
Vielmehr sollte sie heilig und makellos sein.
Genauso sollen auch die Männer ihre Frauen lieben –
als wären sie ihr eigener Körper.
Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.
Noch niemand hat jemals
seinen eigenen Körper nicht geliebt.
Im Gegenteil: Er ernährt und pflegt ihn,
wie Christus es mit seiner Gemeinde tut.
Sie ist sein Leib, und wir sind daran die Glieder.
»Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter
und verbindet sich mit seiner Frau.
Die zwei sind dann eins mit Leib und Seele.«
Hier geht es um ein großes Geheimnis.
Ich beziehe dieses Wort auf Christus und seine Gemeinde.
Es gilt aber auch für euch:
Jeder Einzelne von euch soll seine Frau
in der gleichen Weise lieben wie sich selbst.
Aber die Frau soll ihren Mann achten.