Fürbitte für Paulus und seine Begleiter
Im Übrigen, Brüder und Schwestern:
Betet für uns,
damit sich das Wort des Herrn schnell ausbreitet
und seine Herrlichkeit sichtbar wird –
so, wie es auch bei euch geschah.
Betet auch darum, dass Gott uns
vor den falschen und bösen Menschen bewahrt.
Denn nicht alle kommen zum Glauben.
Aber der Herr ist treu.
Er wird euch Kraft geben
und vor dem Bösen beschützen.
Im Herrn ist auch unser Vertrauen begründet,
dass ihr unsere Anweisungen
jetzt und in Zukunft befolgt.
Der Herr aber richte eure Herzen aus
auf die Liebe zu Gott
und das Warten auf Christus.
Mahnung zu geregelter Arbeit und Lebensführung
Brüder und Schwestern,
im Namen unseres Herrn Jesus Christus
geben wir euch eine klare Anweisung:
Meidet den Umgang mit allen Brüdern und Schwestern,
die ihre geregelte Arbeit aufgegeben haben.
Damit halten sie sich nicht an die Überlieferung,
die sie von uns empfangen haben.
Denn ihr wisst selbst,
wie man unserem Beispiel folgen muss:
Wir haben es schließlich auch nicht abgelehnt
zu arbeiten, als wir bei euch waren.
Das Brot, das wir gegessen haben,
musste uns niemand schenken.
Vielmehr haben wir keine Mühe und Anstrengung gescheut
und Tag und Nacht gearbeitet.
Denn wir wollten keinem von euch zur Last fallen.
Dabei hätten wir darauf durchaus Anspruch!
Aber wir wollten für euch ein Vorbild sein,
nach dem ihr euch richten könnt.
Denn als wir bei euch waren, haben wir angeordnet:
»Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen!«
Wir hören nämlich, dass einige von euch
ihr geregeltes Leben aufgegeben haben.
Statt zu arbeiten,
gehen sie nutzlosen Beschäftigungen nach.
Im Namen unseres Herrn Jesus Christus
fordern wir sie nachdrücklich auf:
Sie sollen in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen
und Brot essen, das sie selbst verdient haben.
Briefschluss
Abschließende Ermahnungen
Ihr aber, Brüder und Schwestern,
lasst nicht nach, das Gute zu tun.
Wenn jemand die Anweisungen
aus unserem Brief nicht befolgt,
dann merkt euch, wer es ist.
Haltet euch von ihm fern, damit er sich schämt!
Ihr sollt ihn nicht als Feind behandeln.
Ermahnt ihn vielmehr eindringlich –
so wie einen Bruder oder eine Schwester.
Friedenswunsch und eigenhändiger Gruß
Der Herr, der Frieden schenkt,
gebe euch immer und in jeder Hinsicht Frieden.
Der Herr sei mit euch allen!
Meinen persönlichen Gruß schreibe ich,
Paulus, mit eigener Hand.
Das ist mein Zeichen in jedem Brief – so schreibe ich.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
sei mit euch allen!