Anweisungen für das Leben der Gemeinde
Das Gebet für alle Menschen, besonders für die Machthaber
Zuerst und vor allem bitte ich euch,
im Gebet für alle Menschen einzutreten:
Bringt eure Wünsche, Fürbitten
und euren Dank für sie vor Gott.
Betet auch für die Könige und alle übrigen Machthaber.
Denn wir wollen ein ruhiges und stilles Leben führen –
in ungehinderter Ausübung unseres Glaubens
und in Würde.
So ist es recht und gefällt Gott, unserem Retter.
Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Denn nur einer ist Gott und nur einer der Vermittler
zwischen Gott und den Menschen:
der Mensch Christus Jesus.
Er hat sich selbst hingegeben
als Lösegeld für alle Menschen.
Er ist das Zeugnis für die Zeit,
die zur Rettung bestimmt ist.
Ich sage die Wahrheit und lüge nicht:
Gott hat mich als Apostel eingesetzt.
Denn das soll ich verkünden als Lehrer für die Völker
im Glauben und in der Wahrheit.
Das Verhalten von Männern und Frauen im Gottesdienst
Zurück zum Gebet:
Ich erwarte, dass überall in den Gemeinden die Männer
mit reinem Gewissen ihre Hände zu Gott erheben –
frei von Zorn und feindseligen Gedanken.
Und von den Frauen erwarte ich,
dass sie sich dem Anlass entsprechend würdig anziehen.
Sie sollen sich mit Anstand
und Zurückhaltung schmücken –
nicht mit aufwendigen Frisuren,
Gold, Perlen oder teurer Kleidung.
Mit guten Taten sollen sie sich schmücken.
So gehört es sich für Frauen,
die zeigen wollen, dass sie Gott ehren.
Die Frau soll durch stilles Zuhören lernen
und sich dabei völlig unterordnen.
Ich erlaube nicht, dass eine Frau lehrt
oder sich über einen Mann stellt.
Sie soll sich vielmehr still verhalten.
Denn zuerst wurde Adam geschaffen,
danach erst Eva.
Und nicht Adam hat sich verführen lassen.
Sondern die Frau ließ sich verführen
und übertrat damit Gottes Gebot.
Sie wird aber dadurch gerettet werden,
dass sie Kinder zur Welt bringt.
Dabei soll sie in aller Zurückhaltung
in Glauben, Liebe und Heiligkeit leben.