Leben, wie es Gott gefällt
Weil Christus am eigenen Leib gelitten hat,
müsst auch ihr euch seine Haltung aneignen.
So seid ihr innerlich vorbereitet.
Denn wer seinetwegen am eigenen Leib gelitten hat,
der hat Ruhe vor der Sünde.
Dann gehorcht er für den Rest seines Lebens
nicht mehr den menschlichen Begierden.
Sondern er wird tun,
was dem Willen Gottes entspricht.
In der Vergangenheit habt ihr lange genug getan,
was Menschen tun, die Gott nicht kennen.
Ihr habt ein Leben voller Zügellosigkeit geführt
und euren Begierden nachgegeben.
Ihr habt euch regelmäßig betrunken,
habt Ess- und Trinkgelage abgehalten
und in schändlicher Weise Götzen verehrt.
Jetzt wundern sich die Leute,
dass ihr bei ihrem zügellosen Treiben
nicht mehr mitmacht.
Sie lästern über euch.
Aber sie werden Rechenschaft ablegen müssen –
vor dem, der schon bereitsteht, Gericht zu halten
über die Lebenden und die Toten.
Dazu wurde auch den bereits Verstorbenen
die Gute Nachricht verkündet.
Sie werden zwar für ihre Taten verurteilt,
wie es für Menschen angemessen ist.
Aber durch den Geist Gottes sollen sie das Leben haben,
so wie es dem Willen Gottes entspricht.
Gute Verwalter der Gaben Gottes
Das Ende aller Dinge ist nahe.
Seid besonnen und bewahrt einen klaren Kopf,
damit ihr beten könnt.
Haltet vor allem mit Ausdauer
an der Liebe zueinander fest!
Denn die Liebe deckt viele Sünden zu.
Seid gastfreundlich untereinander,
ohne euch zu beklagen.
Dient einander –
jeder mit der Gabe, die er erhalten hat.
So erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade,
die Gott vielfältig schenkt.
Wenn jemand in Gottes Auftrag redet,
soll er nur das Wort Gottes weitergeben.
Wenn jemand dient,
soll er das aus der Kraft heraus tun, die Gott gibt.
So soll in allem, was ihr sagt und tut,
Gott durch Jesus Christus verherrlicht werden.
Ihm gehören Herrlichkeit und Macht für immer und ewig.
Amen.
Mit Christus leiden
Meine Lieben! Wundert euch nicht darüber,
dass ihr auf die Probe gestellt werdet.
Das ist nichts Ungewöhnliches,
auch wenn es wie ein Feuer über euch hereinbricht.
Freut euch vielmehr,
dass ihr dadurch am Leiden von Christus Anteil habt.
Denn dann könnt ihr auch vor Freude jubeln,
wenn seine Herrlichkeit offenbar wird.
Glückselig seid ihr, wenn ihr beschimpft werdet,
weil ihr zu Christus gehört.
Denn dann ruht der Geist der Herrlichkeit auf euch,
das ist der Geist Gottes.
Es geht nicht darum, dass jemand leidet,
weil er ein Mörder, Dieb oder Verbrecher ist –
oder dass er etwas unterschlägt oder veruntreut.
Wenn er aber leidet, weil er Christ ist,
soll er sich nicht schämen.
Vielmehr soll er damit Gott verherrlichen.
Denn die Zeit ist da,
in der das Gericht Gottes beginnt –
und zwar bei seinem eigenen Haus.
Was bei uns geschieht, ist also nur der Anfang.
Wie wird dann erst das Ende von denen aussehen,
die die Gute Nachricht von Gott nicht glauben?
So heißt es:
»Der Gerechte wird nur mit Mühe gerettet.
Wo werden dann aber die Frevler und Sünder sein?«
Darum gilt für die,
die nach dem Willen Gottes leiden:
Sie sollen ihr Leben dem treuen Schöpfer anvertrauen
und dabei rechtschaffen sein.