David wird König
Der Regierungsantritt von König David
Alle Israeliten versammelten sich bei David in Hebron.
Sie sagten: »Schau, wir sind dein Fleisch und Blut!
Früher war Saul unser König gewesen.
Aber schon damals hast du Israel in den Kampf geführt
und siegreich wieder zurückgebracht.
Darum hat der Herr, dein Gott, dir verheißen:
Du sollst mein Volk Israel weiden.
Du sollst der königliche Hirte über Israel sein.«
Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Hebron.
David schloss mit ihnen einen Vertrag.
Das machte er in Hebron in Gegenwart des Herrn.
Daraufhin salbten sie ihn zum König über Israel.
So hatte es ihnen der Herr durch Samuel gesagt.
Dann zog David mit allen Israeliten nach Jerusalem,
das damals noch Jebus hieß.
Dort im Land wohnten die Jebusiter.
Die Bewohner von Jebus riefen David zu:
»Du kommst hier nicht herein!«
David eroberte jedoch die Festung Zion
und sie wurde die Stadt Davids.
David hatte gesagt:
»Wer als Erster einen Jebusiter erschlägt,
der soll Hauptmann und Befehlshaber werden.«
Als Erster war Joab hinaufgestiegen,
der Sohn der Zeruja.
So wurde er Hauptmann.
David ließ sich in der Festung nieder.
Deshalb nannte man sie »Stadt Davids«.
Er baute die Stadt ringsum aus,
vom Millo aus in alle Richtungen.
Joab baute die übrige Stadt wieder auf.
So wurde David immer mächtiger,
und der Herr Zebaot war mit ihm.
Davids Kriegshelden und ihre Taten
Die Obersten von Davids Helden hielten fest zu ihm.
Sie hatten ihn dabei unterstützt,
die Königswürde zu erhalten.
Zusammen mit allen Israeliten
hatten sie ihn zum König gemacht.
So hatte es der Herr den Israeliten gesagt.
Hier ist das Verzeichnis von Davids Helden:
Jaschobam, der Sohn des Hachmoni,
war der Oberste der 30 Kriegshelden Davids.
Der schwang seine Lanze gegen 300 Feinde
und erstach sie in einer einzigen Schlacht.
Eleasar, der Sohn des Dodo, aus Ahoach,
war einer der Drei Kriegshelden.
Einst war er mit David in Pas-Dammim.
Dort hatten sich die Philister zur Schlacht versammelt.
Es gab da ein Feld voll mit Gerste.
Das Volk Israel floh vor den Philistern.
Aber die Drei blieben mitten in dem Feld stehen.
Sie verteidigten es und schlugen die Philister.
Der Herr hatte ihnen zu einem großen Sieg verholfen
und sie gerettet.
Drei von den 30 Kriegshelden zogen los.
Es waren die Anführer.
Sie kamen zu dem Felsen mit der Höhle von Adullam,
wo sich David aufhielt.
Das Heer der Philister aber
hatte sein Lager in der Ebene Refaim aufgeschlagen.
David war zu dieser Zeit in der Bergfestung,
während ein Wachposten der Philister in Betlehem lag.
Einmal bekam David großen Durst und sagte:
»Wer bringt mir Wasser zum Trinken aus dem Brunnen,
der in Betlehem beim Stadttor ist?«
Da bahnten sich die Drei einen Weg
durch das Lager der Philister hindurch.
Dann schöpften sie Wasser aus dem Brunnen,
der in Betlehem beim Stadttor ist,
und brachten es David.
Doch David wollte es nicht trinken.
Er goss es aus als Trankopfer für den Herrn.
Und dazu sagte er:
»Nie und nimmer, das schwöre ich bei Gott,
werde ich von diesem Wasser trinken!
Das wäre ja so,
als würde ich das Blut dieser Männer trinken.
Sie haben das Wasser unter Lebensgefahr hergebracht,
ja, ihr Leben haben sie aufs Spiel gesetzt.«
Darum wollte er das Wasser nicht trinken.
Solche Taten vollbrachten die Drei Kriegshelden.
Die Kriegshelden Abischai und Benaja
Abischai, der Bruder Joabs,
war Anführer der 30 Kriegshelden.
Er schwang seine Lanze gegen 300 Feinde
und erstach sie.
Er war so berühmt wie einer der Drei.
Unter den 30 Kriegshelden
war er höher geachtet als der zweite,
sodass er ihr Truppenführer wurde.
Aber an die Drei reichte er nicht heran.
Benaja, der Sohn des Jojada, aus Kabzeel,
war ein kräftiger Mann und stammte aus reichem Haus.
Er erschlug zwei Krieger aus Moab.
Auch stieg er einmal in eine Zisterne hinab
und erschlug da unten einen Löwen.
An diesem Tag war Schnee gefallen.
Auch erschlug er einmal einen Mann, einen Ägypter.
Der war weit über zwei Meter groß.
Er hatte eine Lanze in der Hand,
so stark wie der Querbalken eines Webstuhls.
Benaja aber ging nur mit einem Stock auf ihn los.
Er riss dem Ägypter die Lanze aus der Hand
und tötete ihn mit dessen Lanze.
Solche Taten vollbrachte Benaja, der Sohn des Jojada.
Er war so berühmt wie einer der Drei.
Er war höher geachtet als die 30 Kriegshelden.
Aber an die Drei reichte er nicht heran.
David machte ihn zum Kommandanten seiner Leibwache.
Die Liste der Kriegshelden
Die Kriegshelden waren:
Asael, der Bruder Joabs;
Elhanan, der Sohn des Dodo, aus Betlehem;
Schammot aus Harod; Helez aus Pelon;
Ira, der Sohn des Ikkesch, aus Tekoa;
Abieser aus Anatot;
Sibbechai aus Huscha; Ilai aus Ahoach;
Mahrai aus Netofa;
Heled, der Sohn des Baana, aus Netofa;
Ittai, der Sohn des Ribai, aus Gibea in Benjamin;
Benaja aus Piraton;
Hiddai aus Nahale-Gaasch; Abiel aus Araba;
Asmawet aus Bahurim; Eljachba aus Schaalbon;
Haschem aus Gison;
Jonatan, der Sohn des Schage, aus Harar;
Ahiam, der Sohn des Sachar, aus Harar;
Elifal, der Sohn des Ur;
Hefer aus Mechera; Ahija aus Pelon;
Hezro aus Karmel; Naarai, der Sohn des Esbai;
Joel, der Bruder des Natan; Mibhar, der Sohn des Hagri;
Zelek, der Ammoniter;
Nachrai aus Beerot, der Waffenträger von Joab,
dem Sohn der Zeruja;
Ira aus Jattir; Gareb, ebenfalls aus Jattir;
Urija, der Hetiter; Sabad, der Sohn des Achlai;
Adina, der Sohn des Schisa, aus dem Stamm Ruben –
er war das Oberhaupt der Rubeniter
und zuständig für 30 Mann;
Hanan, der Sohn des Maacha; Joschafat, der Mitniter;
Usija aus Aschtarot; Schama und Jeiel,
die Söhne des Hotam, aus Aroer;
Jediael, der Sohn des Schimri;
Joha, der Bruder Jediaels, aus Tiz;
Eliel, der Mahawiter;
Jeribai und Joschawja, die Söhne des Elnaam;
Jitma, der Moabiter;
Eliel, Obed und Jaasiel aus Mezobaja.