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Alttestamentliche und neutestamentliche Textforschung

Die Deutsche Bibelgesellschaft tritt im internationalen Rahmen als Verlag wissenschaftlicher Ausgaben wie der Biblia Hebraica, dem Novum Testamentum Graece und dem Greek New Testament in Erscheinung. Diese Ausgaben markieren heute weltweit den wissenschaftlichen Standard. Außerdem fördert die Deutsche Bibelgesellschaft die wissenschaftliche Arbeit an den biblischen Urtexten, indem sie mit internationalen Teams führender Bibelforscher und mit wissenschaftlichen Instituten zusammenarbeitet. So wird sicher gestellt, dass die wissenschaftlichen Textausgaben stets weiter verbessert und neue Ausgaben entwickelt werden.

Alttestamentliche Textforschung

Die alttestamentliche Textforschung untersucht den Strom der alttestamentlichen Textüberlieferung und verfolgt ihn zurück in Richtung seines Ursprungs. Der Ursprung selbst bleibt dabei allerdings weitgehend im Dunkeln, denn er liegt für die ältesten Teile des Alten Testaments noch in der israelitischen Königszeit, aus der keinerlei Handschriften mehr erhalten sind. Über diese ältesten Textfassungen lassen sich deshalb nur mehr oder weniger wahrscheinliche Vermutungen anstellen.

Ziel der alttestamentlichen Textforschung ist es, die im Laufe der Zeit versehentlich entstandenen Schreibfehler oder absichtlich vorgenommenen Veränderungen im hebräischen Bibeltext zu erkennnen und möglichst wieder rückgängig zu machen.

Neutestamentliche Textforschung

Die neutestamentliche Textforschung geht der Frage nach, wie der genaue Wortlaut des griechischen Neuen Testaments ursprünglich aussah. Die Frage stellt sich, weil alle originalen Handschriften der 27 neutestamentlichen Bücher verlorengegangen sind. Erhalten sind nur Abschriften aus späteren Jahrhunderten. Insgesamt sind heute etwa 5700 Handschriften bekannt, die das Neue Testament oder Teile davon enthalten.

 

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