Sprachwahl: DE EN

Was ist das besondere an der Lutherbibel und der Revision 2017? Erfahren Sie in der Filmdokumentation von Altbischof Christoph Kähler, dem Vorsitzenden des Revisionsausschusses, Heinrich Bedford-Strohm, dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland und Dr. Christoph Rösel, Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, mehr über die Beweggründe, die zur Revision der Lutherbibel geführt haben. Erhalten Sie zudem Einblicke in die intensive Arbeit an der Lutherbibel und den Produktionsabläufen vom Manuskript zum gedruckten Buch.


Lutherbibel 2017: Die Kraftquelle des Glaubens

Ein Vorwort von Beford-Strohm

Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 gilt als Beginn der Reformation in Deutschland. Ihre Wirkung hat sie ganz wesentlich durch Luthers Übersetzung der Heiligen Schrift entfaltet, mit der er 1522 auf der Wartburg begann und an der er bis zu seinem Lebensende 1545 weitergearbeitet hat. Durch Luthers Bibelübersetzung konnten die Menschen in Deutschland die Bibel als Kraftquelle für ihren Glauben entdecken. Das Reformationsjubiläum ist ein guter Anlass, dass wir auf diese Kraftquelle neu aufmerksam werden.

Von Anfang an ein Bestseller

Bis heute ist die Lutherbibel in ihrer Sprachkraft unübertroffen. Und von Anfang an war sie ein Bestseller. Das Neue Testament, das Luther auf der Wartburg übersetzt hatte und das im September 1522 gedruckt wurde, war so schnell ausverkauft, dass schon im Dezember des gleichen Jahres eine zweite Auflage erschien. Seither prägt die Lutherbibel das geistliche Leben, und seitdem entfaltet sie immer wieder ihre Wirkung auf unsere Sprache und unsere Kultur.

Kein Museumsstück

Damit die Bibel Martin Luthers nicht zum sprachlichen Museumsstück wurde, hat die evangelische Kirche sie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach revidiert, um sie der sprachlichen Entwicklung und dem Stand der Wissenschaft anzupassen. Dies geschah für das Alte Testament zuletzt 1964 – also vor über 50 Jahren –, für das Neue Testament 1984. Seither ist die Bibelwissenschaft nicht stehen geblieben; man denke nur an die Funde der Bibelhandschriften von Qumran. Deshalb hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland 2010 beschlossen, die Lutherbibel vor dem Reformationsjubiläum noch einmal gründlich durchzusehen.

Nutzen Sie das Jubiläumsjahr für sich und Ihre Gemeinden

Das Ergebnis überzeugt gleichermaßen durch Vertrautheit und Verlässlichkeit. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat den Text der revidierten Lutherbibel 2017 allen Gliedkirchen und Gemeinden zur Verwendung empfohlen. Nutzen Sie das Jubiläumsjahr der Reformation für sich und Ihre Gemeinden, um mit der Lutherbibel 2017 das Vertraute neu zu entdecken. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der Bibel Worte und Erzählungen finden, sie Sie anziehen, die Ihre Neugier wecken, und die Ihnen hilfreich sind zum Leben.

Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

weiterlesen


Heinrich Bedford-Strohm ist ein „Mann mit Feuer im Herzen.“ Dies sagte kein Geringer als
Papst Franziskus, als der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) ihn zum Auftakt des Reformationsjubiläums im Vatikan
besuchte. Das „Feuer im Herzen“ spürt man, wenn man den in einer bayerischen Pfarrersfamilie aufgewachsenen Bischof und Theologieprofessor persönlich erlebt. Ob auf der Kanzel oder im
Hörsaal, Heinrich Bedford-Strohm gelingt es, den Funken überspringen zu lassen. Er brennt
für die christliche Botschaft und erzählt leidenschaftlich von der innereren Freiheit, die aus
Gottes Liebe erwächst.
Zur Gestaltung des Schmuckschubers seiner Edition zur Lutherbibel 2017 diente eine Bildskulptur des Künstlers Gerd Kanz, den er aus seiner langjährigen Heimat Coburg kennt.

Erfahren Sie von Bedford-Strohm persönlich, was ihn zu der Gestaltung der Lutherbibel 2017 inspiriert hat.

Mehr erfahren

Jetzt anmelden

Ich habe bereits ein Nutzerkonto:

Einloggen mit Ihrer E-Mail Adresse und Passwort.

Passwort vergessen?