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Resilienz und Religion

(erstellt: März 2023)

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1. Definition und Aktualität des Begriffs

Etymologisch leitet sich der Begriff der Resilienz vom lateinischen resilire (zurückspringen oder abprallen) ab und verweist damit auf die physikalische Eigenschaft von Materialien, nach Veränderung der Form wieder in ihre Ursprungsform zurückzukehren (Thun-Hohenstein/Lampert/Altendorfer-Kling, 2020, 8). Diese ursprüngliche Bedeutung wurde auf unterschiedliche Fachdisziplinen übertragen und darin auf je eigene Art und Weise weiterentwickelt. Im pädagogischen Diskurs ist u.a. die viel zitierte Definition von Wustmann aussagekräftig, nach der die Resilienz als „eine psychische Widerstandsfähigkeit [einer Person] gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ begriffen wird (Wustmann, 2004, 18).

Der Begriff der Resilienz hat in den letzten Jahren in wissenschaftlichen und auch öffentlichen Diskussionen Konjunktur. Diese verstärkte Aufmerksamkeit bzw. Popularität des Resilienzbegriffs hängt eng mit einem derzeit vorherrschenden Krisenbewusstsein zusammen, das sich insbesondere seit der Corona-Pandemie und aktuell angesichts des Kriegs in der Ukraine (→ Krieg und Frieden) intensiviert hat. Im Zuge der Globalisierung hat eine Krise eine Auswirkung, die über regionale und nationale Grenzen hinaus die globale Ebene betrifft (vgl. Simojoki, 2020, 408) (→ Globales Lernen). Dies ist ebenso der rasch anwachsenden Zahl von Publikationen zur Resilienz zu entnehmen, die nicht nur wissenschaftliche Studien, sondern auch politische Aktionspapiere sowie populäre Ratgeberliteratur umfassen.

Bereits 2016 machen Vogt und Schneider auf den „Aufstieg des Resilienzbegriffs in einer Welt der multiplen Krisen“ aufmerksam. Resilienz ist demnach ein Ansatz für „Zeiten, in denen sich das Umfeld rasch ändert und diese Änderungen nicht vorhersehbar sind“, und geht der Frage nach, wie man auf diese Umbrüche reagieren kann (Vogt/Schneider, 2016, 180). In solch unsicheren Zeiten scheint der Resilienzbegriff besonders attraktiv zu sein, denn er nimmt das „Lebensgefühl der Krise“ ernst und gibt dem Diskurs zugleich „eine positive Wendung“, indem er die Hoffnung vermittelt, die Umbrüche erfolgreich bewältigen zu können (Vogt/Schneider, 2016, 181).

All dies deutet exemplarisch darauf hin, dass sich in der derzeit erhöhten Aktualität des Resilienzbegriffs das gesellschaftlich und auch individuell geprägte Krisenbewusstsein spiegelt, welches pädagogisch, insbesondere religionspädagogisch relevant ist und deshalb eine detaillierte Aufarbeitung verdient.

2. Theoretische Grundlage und Forschungsansätze

Der Begriff der Resilienz steht für verschiedene Forschungsansätze und damit auch für unterschiedliche Perspektiven. Mit Richter (2015, 161; vgl. Gärtner/Richter, 2022, 2f.) lassen sich zwei ausdifferenzierte Forschungslinien zur Resilienz feststellen: Die erste umfasst technische und naturwissenschaftliche Forschungen in Ökologie und Geographie, die die Fähigkeit eines Öko- und Sozialsystems untersuchen, sich von Stress zu erholen. Zum anderen sind anthropologische Forschungen im Fachbereich der Neurologie, Psychiatrie und Psychologie zu benennen, die weiterhin ausdifferenziert in der Pädagogik und Entwicklungspsychologie rezipiert und weiterentwickelt worden sind.

Bezüglich des Bildungskontexts gilt der zweiten Forschungslinie ein besonderes Interesse. Als Pionierarbeit im Bereich der psychologisch angelegten, empirischen Resilienzforschung gilt die sogenannte „Kauai-Langschnittstudie“ von Werner und Smith (2001), die den Resilienzbegriff erstmals in den Fachdiskurs eingebracht und somit weitere empirische Forschungen auf die Bahn gebracht haben. Beim weiteren Blick auf vielfältige empirische Forschungen lässt sich festhalten: Trotz aller Divergenzen teilen sie das gemeinsame Anliegen, Schutz- und Risikofaktoren zu bestimmen, weiter auszudifferenzieren und empirisch zu überprüfen. Dies führt zu unterschiedlichen Modellen zur Erfassung von Risiko- und Schutzbedingungen sowie deren Zusammenwirken. Aufgrund neuerer Bindungsforschung sowie Mentalitätstheorie wird die Bedeutung der sozialen Beziehung für die Resilienzförderung neuerlich stark hervorgehoben (Opp, 2017, 85).

Neben oben genannten empirischen Forschungen bietet der Ansatz der Salutogenese, der sich dem israelischen Soziologen Aaron Antonovsky (1997) verdankt, eine wichtige theoretische und konzeptionelle Grundlage für den Resilienzbegriff. Der Ansatz geht mit der Frage einher, was einen Menschen gesund macht. Zentral ist dabei das „Kohärenzgefühl“ (engl. Sense of Coherence (SOC)). Damit gemeint ist ein „durchdringendes, andauerndes und dynamisches Gefühl des Vertrauens, dass die eigene interne und externe Umwelt vorhersagbar ist“ (Antonovsky, 1997, 16). Der Ansatz der Salutogenese wurde in psychologischen sowie pädagogischen Fachdiskussionen weitgehend rezipiert. Insbesondere die darin implizierte Sinn- und Deutungsfrage ist für den theologischen und religionspädagogischen Diskurs anschlussfähig (siehe unten 4.3).

Um einem begrifflichen Wandel in der Rezeption zu folgen, ist es zudem sinnvoll, zwischen einem engeren und einem weiteren Resilienzbegriff zu differenzieren: Ursprünglich bezieht Resilienz sich auf Personen, die eine außeralltägliche Bedrohung, Krise oder Trauma (→ Trauma/Traumatheorie) erlebt und erfolgreich bewältigt haben; später umfasst er jedoch allmählich auch die Bewältigung der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben (→ Entwicklungspsychologie) und gilt damit tendenziell für alle Kinder (Wustmann, 2004, 20; Bröckling, 2013, 56; Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse, 2022, 12). Diese tendenzielle Erweiterung des Resilienzbegriffs, der über eine bestimmte Gruppe hinaus für alle Kinder und Jugendliche andressiert, scheint für die pädagogische Rezeption besonders vorteilhaft zu sein, führt zugleich aber auch zu der Überlegung, dass hierbei allgemeine Entwicklungsaufgaben und existenzielle Krisensituationen nicht differenziert und somit letztere trivialisiert werden kann (Graefe, 2019, 184).

Der Einblick in theoretische und konzeptionelle Überlegungen lässt folgende Hauptmerkmale des Resilienzbegriffs feststellen (Wustmann, 2004, 26-33; Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse, 2022, 10-14): Zunächst markiert der Resilienzbegriff eine Perspektivenverschiebung, sofern er nicht mehr Defizite, sondern Stärke und Ressourcen sowie aktive Bewältigungsprozesse des Subjekts (→ Subjekt) in den Fokus stellt. Diesem Verständnis liegt ein optimistisches Menschenbild zugrunde, das Stärken, Kräften und Potenzialen des Menschen vertraut und ihn als ein Subjekt anerkennt, das Probleme zu bewältigen und somit sein Leben aktiv zu gestalten vermag. Des Weiteren ist Resilienz nicht als etwas Statisches, sondern als ein dynamischer Prozess aufzufassen, der auch zeit- und situationsspezifisch entwickelt wird. Nicht zuletzt ist zu beachten, dass Resilienz nicht als ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, sondern vielmehr als eine zu erwerbende Kompetenzdimension zu verstehen ist.

3. Resilienz aus pädagogischer Perspektive

Die begriffliche Erweiterung von speziellen Krisensituationen auf allgemeine Entwicklungsaufgaben sowie die oben benannten Merkmale des Resilienzbegriffs wirken sich auf dessen pädagogische Rezeption förderlich aus. In letzterer Hinsicht lässt der Resilienzbegriff eine gewisse Nähe zum Lernbegriff erkennen. Dabei wird ein bestimmtes Kinderbild vorausgesetzt, dass das Kind im Wesentlichen ein aktives Subjekt ist (Bucher, 2011, 197f.). Dies legt nahe, die Förderung der Resilienz als eine pädagogisch relevante Aufgabe anzusehen. In vielen Bildungsplänen wird Resilienz bereits explizit als bildungsrelevantes Thema aufgenommen, bspw. im Thüringer Bildungsplan (Thüringer Ministerium, 2015, 27).

Da die Beziehung und Interaktion für die Förderung der Resilienz von entscheidender Bedeutung sind, wird eine fördernde Beziehungsgestaltung als wichtige Aufgabe der pädagogischen Professionellen zugewiesen. Ihre Bildungs- und Erziehungseinstellung sowie eine Grundhaltung, die durch Optimismus und Zuversicht geprägt ist, gelten als wichtige Grundlagen für die Förderung der Resilienz (Wustmann, 2004, 133; Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse, 2022, 377).

In der Pädagogik werden unterschiedliche Resilienzfaktoren ausdifferenziert thematisiert: Zu den wichtigen personellen Ressourcen zählen u.a. Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Selbststeuerung/-regulation, soziale Kompetenz, adaptive Bewältigungskompetenzen, Kompetenz der Problemlösung und auch Sinn und Ziele (Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse, 2022, 43-57).

Die Resilienzförderung im pädagogischen Bereich wird bisher zumeist auf den Bereich frühkindlicher Bildung oder Schulbildung fokussiert behandelt. Doch seit geraumer Zeit werden andere Lebensalter sowie Lebensbereiche auch mitberücksichtigt. Dies ermöglicht einen ausdifferenzierten Blick auf Bedingungen für Resilienzförderung je nach unterschiedlichen Lebensaltern und Lebensbereichen. U.a. behandeln Rönnau-Böse und Fröhlich-Gildhoff (2020) entwicklungspsychologisch unterschiedliche Entwicklungsaufgaben über die Lebensspanne hinweg (im Kindesalter, im Jugendalter, im Erwachsenenalter, im Alter) und unterschiedliche Faktoren zur Resilienzförderung.

4. Resilienz aus religionspädagogischer Perspektive

4.1. Resilienz als ein theologisch und religionspädagogisch relevantes Thema

Auch wenn Resilienz und deren Förderung in der Pädagogik vielfach thematisiert werden, kommen sie meistens ohne einen Bezug auf Religion bzw. religiöse Inhalte aus (Rupp, 2010, 79). Sofern die grundlegende Lebensdeutung des Menschen explizit oder zumindest implizit als religiös charakterisiert werden kann (Rupp, 2010, 79), droht diese Ausblendung der Religion zu einer unberechtigten Verkürzung des gesamten Diskurses zu führen. Diese Bedenken sowie die Forderung der stärkeren Berücksichtigung religiöser Dimensionen sind nach wie vor relevant.

Es seien hierbei schwerpunktmäßig ein paar wichtige Punkte benannt, die auf einen engen Bezug von Religion und Resilienz sowie auf die theologische und religionspädagogische Relevanz der Resilienz hinweisen:

Religionssoziologisch (→ Religionssoziologie) wird die kontingenzbewältigende Funktion der Religion hervorgehoben, die u.a. auf Luhmanns funktionelles Religionsverständnis zurückzuführen ist (Luhmann, 2000). Eine zentrale gesellschaftliche Funktion der Religion liegt demnach in der „Auflösung von Unsicherheiten“ und in der „Bewältigung von Kontingenz“ durch „die Schaffung von Sinnvertrauen“ (Pickel, 2017, 387). Im Anschluss daran werden Glauben und Gottvertrauen als wichtige Ressourcen angesehen, die der Schaffung der Ordnung und des Sinns sowie der „Überwindung angstbesetzter Reaktionsmuster“ dienen können (Schneider/Vogt, 2016, 197; vgl. Guttenberger, 2011, 36). Beachtenswert ist der von Richter herausgegebene Sammelband (2021), der die Religion und Spiritualität in dem aktuellen Resilienzdiskurs einbezieht.

Des Weiteren zeigen sich im salutogenetischen Konzept des „Kohärenzgefühls“ vielfach religionspädagogische Anschlussfähigkeiten. Für ein positives Selbstgefühl und emotionale Stabilität sind Gottesbeziehung und -vertrauen von grundlegender Bedeutung, also dass „das unbedingte Angenommensein und Bejahtsein jenseits aller äußeren Bestätigungen“ vermittelt wird (Jakobs, 2018, 93). Die Erlangung von „Verstehbarkeit“, „Handhabbarkeit“ und „Bedeutsamkeit“, die als die drei Kernkomponenten des Kohärenzgefühls gelten, bezieht sich auch auf den Bereich religiöser Bildung (→ Bildung, religiöse) (Bergold, 2008, 10).

Bezüglich des Grundgedankens, um einen weiteren Punkt zu benennen, lässt sich noch ein Zusammenhang des Resilienzbegriffs mit der Theologie und Religionspädagogik erkennen. Theologisch formuliert geht es bei Resilienz darum, trotz aller Sinnlosigkeit von Umbrüchen, Krisen und Krankheit „dem entscheidenden Ja Gottes zu jedem Menschen zu vertrauen und Sinnerfahrung zu ermöglichen“ (Schneidereit-Mauth, 2009, 167). In diesem Sinne lässt sich der Resilienzbegriff als ein „säkularer Ausdruck einer Theologie der Gottebenbildlichkeit“ auffassen (Lorenz, 2015, 3) (→ Anthropologie). Religiöse Bildung hat zum Ziel, dass Kinder und Jugendliche sich durch Bildungsprozesse sowie insbesondere durch die wertschätzende Haltung pädagogischer Fachkräfte konkret als das Ebenbild Gottes empfinden und erfahren können (Lorenz, 2015, 4).

Auch wenn der Resilienzbegriff vielfach Bezüge zur Theologie und Religionspädagogik erkennen lässt, ist dabei zugleich zu beachten, dass er „kein quellensprachlicher Begriff“ der biblischen und theologischen Tradition ist (Gärtner/Richter, 2022, 10). Eine „einfache ‚Übersetzung‘ und Inanspruchnahme antiker Traditionen als Vorläufer oder gar Vormodell des heutigen Resilienzbegriffs“ kann deshalb zu einer Verkürzung führen (Gärtner/Richter, 2022, 10). Über eine solche einseitige Übertragung hinaus bedarf es theologisch einer „hermeneutischen Erschließung“ der vielfältigen christlichen Traditionen (Richter/Blank, 2016, 73) sowie religionspädagogisch einer grundlegenden, „differenzierten Entfaltung im Kontext der Grundfragen religiöser Bildung und ihrer didaktischen Spezialisierung“ (Kumlehn, 2015, 441).

4.2. Resilienz in der Bibel und der frühchristlichen Literatur

Die Bibel wird oft als ein „Ressourcenbuch“ angesehen, in dem „Menschen davon erzählen, wie ihnen Gott und der Glaube zur Ressource geworden sind“ (Schnelle, 2017, 31). Richter und Geiser versuchen dementsprechend, die Bibel mit Hilfe einer „Hermeneutik der Resilienz“ zu beleuchten (Richter/Geiser, 2021, 17). In der Religionspädagogik finden sich ebenfalls viele anregende Studien, die sich in den Resilienzbegriff einzeichnen und daraus Potentiale biblischer Geschichten zur Resilienzförderung herausbilden (Müller-Langsdorf, 2004; Rupp, 2010; Guttenberger, 2011; Harz, 2012; Opalka, 2021) (→ Bibel erzählen).

In der Bibel finden sich reichhaltige Elemente, die für die Förderung der Resilienz relevant erscheinen:

Zunächst dienen biblische Geschichten mit ihrem verheißenden Charakter der Stärkung eines Vertrauens. Den biblischen Geschichten liegt eine „Entschlüsselung der Welt und des Lebens als Schöpfung des bewahrenden und erneuernden Gottes sowie die Zusage einer unbedingten Anerkennung durch den Gott“ zugrunde. (Rupp, 2010, 80). So können biblische Geschichten Kindern und Jugendlichen Halt, Vergewisserung und Ermutigung geben, auch in Zeiten der Unsicherheit, sofern sie als „Geschichten der Stärkung“ gelten (Lorenz, 2015, 6; vgl. Rupp, 2010, 82).

Zu einem bedeutsamen Resilienzfaktor gehört zudem die Erfahrung, dass „Misslingen überwunden, Versäumnisse und Fehler verziehen werden und Neubeginn möglich ist“ (Harz, 2012). Dazu können biblische Geschichten, insbesondere Vergebungsgeschichten, einen relevanten Beitrag leisten. Hierbei treten Protagonistinnen und Protagonisten nicht als ideale Vorbilder auf, sondern erfahren selbst auch Fehler, Schuld und Misslingen. Trotzdem werden ihnen neue Möglichkeiten gegeben. Darin bieten sich Kindern und Jugendlichen bedeutsame Modelle „zur Identifikation“ (Harz 2012). Somit können sie auch Gott erkennen und erfahren, der „trotz eigenen Versagens und schuldhaften Handelns“ neue Möglichkeiten zur Vergebung eröffnet (Rupp, 2010, 82).

In den Psalmen (→ Psalmen (AT)) ist eine Glaubens- und Lebenshaltung erkennbar, die dem Resilienzbegriff sehr nahekommt. Besondere Beachtung verdienen insbesondere Klagepsalmen, in denen inmitten der Krisenerfahrungen „eine erneuerte Sprachfähigkeit“ auftaucht (Gärtner, 2016, 75). Dadurch, dass man eigene Nöte bzw. Krisenerfahrungen zur Sprache bringt, kann man eine „reflexive Distanz“ zu ihnen erlangen und sie darüber hinaus „neu gestalten“ (Gärtner, 2016, 75). Eine Klage versteht sich somit als eine Ausdruckform von Angst und Zuversicht zugleich (Gärtner/Petersen, 2021, 87). Baldermann (1993) hat sich bereits mit der lebendigen Sprache in den Psalmen beschäftigt, in denen authentische Stimmen der Angst und des Vertrauens in einer Spannung zum Ausdruck kommt, und dies auf die Lebenswelt der Kinder bezogen und bibeldidaktisch weiterentwickelt. Hier finden sich wichtige Bezüge zum Resilienzbegriff, ohne ihn explizit zu benennen.

Hinsichtlich des Neuen Testaments findet Opalka (2021) am Kreuzgeschehen Jesu narrative Elemente von Resilienz heraus. Sie interpretiert bspw. den Verlassenheitsruf Jesu (Mk 15,34) unter dem intertextuellen Verweis auf Ps 22 in einem komplexen Zusammenhang von Verzweiflung und Hoffnung als ein Resilienznarrativ.

Derartige Potentiale der Bibel zur Resilienzförderung benötigen weiterhin eine bibeldidaktische Konkretisierung für religiöse Bildungsprozesse. Zugleich ist zu beachten, dass der Bibel die Heilsgeschichte und kollektive Erfahrungen zugrunde liegen, sodass sie nicht einfach auf die individuelle Resilienzgeschichte im modernen Sinne zu reduzieren ist.

In der frühchristlichen Literatur lassen sich bedeutsame Bezüge zum Resilienzbegriff herausfinden. Beachtenswert ist der Sammelband „Patristik und Resilienz“, der von Sedmak und Bogaczyk-Vormayr (2012) herausgegeben wurde. In der frühchristlichen Literatur kommt der menschlichen Seele eine besondere Bedeutung zu, wo Erfahrungen von Krisen und Widrigkeit zu verorten sind und zugleich sich die innere Kraft zum Widerstand herauswächst (Sedmak/Bogaczyk-Vormayr, 2012, 3f.). Mit dem Begriff „epistemische Resilienz“ hebt Sedmak auch die sich aus dem Inneren speisende Widerstandkraft hervor, und unterscheidet sie von ihren anderen Formen und Quellen, die von äußeren Faktoren abhängen (Sedmak, 2013, 2). Entscheidend sind dabei innere Momente wie Orientierung, Sinnstiftung, Hoffnung, Glauben und Erinnern, die sich auf die Religion beziehen (Sedmak, 2013, 2). Zu fragen ist jedoch, ob solche geistlichen und spirituellen Dimensionen in der frühchristlichen Literatur direkt mit den Kategorien psychologischer Resilienzforschungen korrelieren können (Sedmak/Bogaczyk-Vormayr, 2012, 4).

4.3. Resilienz und religiöse Bildung

Um religionspädagogische Potentiale des Resilienzbegriffs zu beleuchten, bietet das Konzept des Kohärenzgefühls einen wichtigen Ankerpunkt (Bergold, 2008, 10f.; Rupp, 2010, 79; Schneidereit-Mauth, 2013, 410f.). Kohärenzgefühl wird als Lebensorientierung bzw. -haltung, also als ein „Grundgefühl“ und zugleich eine „Wahrnehmungsweise der Welt“ aufgefasst (Schiffer 2001, 10). Von entscheidender Bedeutung ist es dabei, „die Ereignisse und Verläufe des eigenen Lebens trotz ihrer widersprüchlichen, offenen und kontingenten Struktur in einen übergreifenden Sinnzusammenhang zu stellen“ (Rupp, 2010, 80).

Drei Kernkomponenten des Kohärenzgefühls – „Verstehbarkeit“, „Handhabbarkeit“ sowie „Bedeutsamkeit“ – lassen sich weiter aufarbeiten sowie auf die religiöse Bildung übertragen (Schneidereit-Mauth, 2013, 410f.; vgl. Bergold, 2008, 10; Rupp, 2010, 79). Erstens bezieht sich „Verstehbarkeit“ auf die Warum-Frage. Hierbei kann religiöse Bildung dazu beitragen, Deutungshorizonte zu erweitern und somit verkürzten fatalistischen bzw. deterministischen Deutungen vorzubeugen. Zweitens geht „Handhabbarkeit“ die Frage nach dem Was und Wie an. Religiöse Bildung kann hierbei mit ihrem Transzendenzbezug ein grundlegendes Vertrauen stiften und somit Kindern zur Handlungsfähigkeit verhelfen. Bei der dritten Komponente der „Bedeutsamkeit“ geht es um eine Wozu-Frage, nämlich die Sinnfrage. Besonders tief betrifft die Auseinandersetzung mit der Sinnfrage die religiöse Bildung. Ihre wesentliche Aufgabe in diesem Zusammenhang liegt darin, Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen, ihre eigene Lebensbiografie – einschließlich der Leidenserfahrung, des Scheiterns sowie des Zweifels – in einem übergreifenden Sinnzusammenhang zu interpretieren.

Insgesamt scheint das Konzept des Kohärenzgefühls für die religiöse Bildung anschlussfähig zu sein. Religiöse Bildung versteht sich demnach als ein Beitrag, mit dem Unkontrollierbaren und Unverfügbaren umzugehen sowie angesichts der kontingenten Ereignisse eine Sinnhaftigkeit und neue Möglichkeit gestalten zu können (van der Zee, 2016, 212). Mit Blick auf die bisherige religionspädagogische Rezeption des Kohärenzgefühls ist jedoch nach Kumlehn (2015, 452) zu bedenken, dass sie zu wenig „religionsspezifisch“ formuliert bzw. christlich profiliert wird. Es bedarf weiterhin einer produktiven Auseinandersetzung mit der Frage, wie „ein christlich religiös fundiertes Kohärenzgefühl“ konzipiert werden kann (Kumlehn, 2015, 451).

5. Kritische Würdigung des Resilienzbegriffs

So sehr der Aktualität und Bedeutsamkeit des Resilienzbegriffs zugestimmt wird, so wichtig scheint ebenfalls, Kritik und Bedenken nicht auszublenden. Beim Resilienzbegriff besteht die Gefahr einer Verkürzung, insbesondere in folgenden Hinsichten:

Kritisch angesehen wird zunächst der systemaffirmative Charakter des Resilienzbegriffs. Mit der Ausblendung der strukturellen Ebene droht eine Verlegung gesellschaftsbedingter Probleme auf die individuelle Verantwortung (Opp, 2017, 84; Graefe, 2019, 162).

Des Weiteren ist auch mehrfach der Einwand angeklungen, dass der Resilienzbegriff mit seinem Anspruch einer Selbstoptimierung eine gewisse Nähe zum neoliberalen Grundgedanken aufweist (Sautermeister, 2016, 216; Vogt/Schneider, 2016, 184; Jakobs, 2018, 92; Graefe, 2019, 164f.). Hierbei wird ein wirtschaftliches Prinzip reibungslos auf die personelle Ebene übertragen: Während ein „unternehmerisches Subjekt“ sich der „Nutzungsmaximierung“ unterstellt, fühlt sich ein „resilientes Subjekt“ zur „Sinnmaximierung“ verpflichtet (Graefe, 2019, 143). Gegenüber der überhöhten Betonung der Selbstaktivierung sollte die christliche Tradition als eine Korrektur dienen, indem sie auf die Elemente jenseits der eigenen Aktivität und Leistung, etwa „Empfangen“, „Gelassenheit“, „Unverfügbarkeit“ sowie Dankbarkeit aufmerksam macht (Kumlehn, 2015, 448).

Die Grenze des Resilienzbegriffs tritt zudem in dem Sachverhalt offen zutage, dass Erfahrungen der Lebenskrise und des Traumas zugunsten der sogenannten Widerstandskraft zu schnell verharmlost werden und somit das Leid der Betroffenen nicht angemessen zur Sprache kommt (vgl. Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse, 2022, 13). Es droht leicht in den Hintergrund zu geraten, dass „es leider die existentielle Krisensituation wäre, die zum Sichtbarwerden, möglicherweise sogar zur Genese von Resilienz führt“ (Richter, 2015, 164f.).

Es sei noch die bestehende Gefahr einer Instrumentalisierung der Religion und des Glaubens angemerkt, wobei deren Unverfügbarkeit und Geschenkcharakter ausgeblendet werden (Jakobs, 2018, 91;96; Schneidereit-Mauth, 2013, 415). Der Glaube, „als menschliche Antwort auf die göttliche Offenbarung“ verstanden, ist „ein zutiefst personaler Akt, der sich jeglicher Instrumentalisierung entzieht“ (Jakobs, 2018, 96). Religion und Glaube können zwar positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden mit sich bringen, aber dies passiert eher „nebenher“ und „unintendiert“ (Götzelmann, 2015, 491).

Mit Blick auf die Chance und Gefahr des Resilienzbegriffs wird der Religionspädagogik eine zweifache Aufgabe zugewiesen. Die erste Aufgabe liegt darin, das Potenzial des Resilienzbegriffs für religiöse Bildungsprozesse fruchtbar zu machen. Dies darf sich jedoch nicht damit begnügen, resilienzbezogene Elemente in der Religion, im Glauben und in der Bibel zu rekurrieren. Es benötigt grundsätzlich eine hermeneutische Erschließung sowie eine religionsdidaktische Konkretisierung, um sowohl religiösen Traditionen als auch der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Die Religionspädagogik muss, um die zweite Aufgabe zu benennen, über eine affirmative Rezeption des Resilienzbegriffs hinauskommen und als kritische Korrektur dienen. Angesichts der dem Resilienzbegriff immanenten Gefahr einer Verengung sowie Instrumentalisierung sind die Unverfügbarkeit sowie der Beziehungscharakter des Glaubens erneut hervorzuheben und zugleich die Bedeutung der Passivität religionspädagogisch neu zu würdigen.

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