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Zur Deutschen Bibelgesellschaft

Etwas zu essen, wärmende Decken und eine Bibel als Quelle der Hoffnung

Durch den Krieg in Syrien haben Millionen Menschen ihre Heimat verloren. Fast jede Familie hat Schreckliches erlebt und trauert um Angehörige. Gemeinsam mit den Kirchen vor Ort bringen die Bibelgesellschaften Hilfe zu den verzweifelten Flüchtlingen in Jordanien, im Libanon, in der Autonomen Region Kurdistan und in Syrien selbst. Die Kirchentüren stehen allen offen, ohne Ansehen der Religion. Sie bieten materielle Hilfe und seelsorgerliche Begleitung für die Notleidenden, damit die seelischen Wunden der Menschen heilen können.

Helfen Sie den entwurzelten Menschen im Nahen Osten, damit das Licht des Evangeliums das Dunkel erhellt. Unter anderem ermöglichen Sie mit Ihrer Spende, dass im nächsten Jahr 25.000 Kinder eine Bibel erhalten. Vielen Dank!


17,1
Mio. Einwohner
6%
Christen
52,3%
unter 25 Jahre alt

Die Nachfrage nach Bibeln ist in Syrien seit Beginn des Bürgerkriegs um das Zehnfache gestiegen. Viele, vor allem junge Menschen, besuchen soweit möglich die beiden Bibelläden der Bibelgesellschaft in Damaskus und Aleppo. In Zusammenarbeit mit den Kirchen werden Bibeln auch zu Christen in abgelegenen und schwer zugänglichen Gebieten Syriens gebracht. Fast jede Familie hat jemand Nahestehenden verloren oder durch die anhaltende Gewalt traumatische Erfahrungen gemacht. Aus diesem Grund schult die Bibelgesellschaft kirchliche Mitarbeiter in der Seelsorge. Die Menschen wenden sich Gottes Wort zu und erfahren Trost und Ermutigung.


Die Liebe Christi empfangen

Die Situation in Syrien ist weiterhin unsicher. Auch wenn vielerorts die Waffen schweigen, sitzen Angst und Misstrauen tief in den Herzen der Menschen: Wem kann ich vertrauen? Wo kann ich in Sicherheit leben? Viele Städte und Ortschaften sind zerstört. Immens ist auch der Schaden in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Denn aus Nachbarn sind nicht selten Gegner, aus Freunden manchmal Feinde geworden. An eine Rückkehr ist deshalb für viele noch nicht zu denken. Die Bibelgesellschaften im Nahen Osten setzen sich zusammen mit den Kirchen für diese Menschen ein, die so sehr unter den Folgen des Krieges leiden: Sie sollen von Gottes Liebe erfahren und Trost finden. Die Mitarbeitenden begleiten Flüchtlingsfamilien seelsorgerlich und unterstützen sie mit Lebensmitteln.

George Andrea leitet die Bibelgesellschaft in Syrien

„Gottes Wort tröstet und ermutigt uns!“

„Die gute Nachricht ist: Die Kirche in Syrien lebt! Selbst in abgelegenen Regionen kommen die Menschen regelmäßig zusammen und feiern Gottesdienste. Wenn die Kirchengebäude zerstört sind, treffen sie sich privat, um zu singen und zu beten. Gleichzeitig organisieren sie Angebote für Kinder und Jugendliche. Über 200 Mitarbeitende für Sonntagsschulen haben wir insgesamt schon ausgebildet. Darüber hinaus versorgen wir die Kirchengemeinden mit Bibeln und Schriften für die Erwachsenen. Für jede Altersgruppe haben wir Kinderbibeln und biblische Aufgabenhefte im Programm. Die Gemeinden könnten sich diese sonst nicht leisten. Deshalb sind wir als Bibelgesellschaft auf Spenden angewiesen, um die dringend benötigte Hilfe fortzuführen.

Wir wünschen uns, dass die Menschen in Syrien durch Gottes Wort wieder Hoffnung schöpfen und ihre Verzweiflung überwinden können. Bitte beten Sie dafür und helfen Sie mit einer Spende, dass die Verzweifelten und Trauernden Gottes tröstendes Wort erhalten können.“

Christen wagen den Neubeginn

„Wir sind dankbar, dass nicht mehr überall gekämpft wird“, sagt George Andrea, Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien. „Doch auch dort, wo die Kämpfe vorbei sind, ist die Versorgungslage schwierig. Wie alle anderen können viele christliche Familien nur mit Mühe ihren Lebensunterhalt bestreiten. Nicht wenige mussten vor dem Krieg in sicherere Teile des Landes fliehen, wo sie jetzt fern ihrer ursprünglichen Heimat leben. Viele haben keine feste Arbeit und ihnen fehlt das Geld, um ihre zerstörten Häuser wiederaufzubauen.

Ihre größte Sorge gilt ihren Kindern: Sie wünschen sich, dass diese eine gute Bildung bekommen und nicht ohne den christlichen Glauben an Gott aufwachsen. Die Zahl der Sonntagsschulen ist erfreulicherweise stark angestiegen. Hier lernen viele Kinder wie die achtjährige Nadia aus Aleppo die Geschichten der Bibel kennen. Wir als Bibelgesellschaft stellen den Kirchen Kinderbibeln zur Verfügung und bilden auf ihren Wunsch Mitarbeitende für die Sonntagsschulen aus. So können Kinder und Jugendliche von Gottes Liebe und Fürsorge erfahren und in eine persönliche Beziehung zu Jesus treten.“


„Jesus will, dass wir anderen helfen“

Nadia erzählt aus der Bibel: „Der barmherzige Samariter hat dem Verletzten geholfen. Die anderen beiden sind einfach vorbeigegangen. Das war nicht richtig. Jesus will, dass wir anderen helfen.“ Nadia war die jüngste Teilnehmerin bei einem Bibelquiz der Bibelgesellschaft in Syrien und gewann ein Neues Testament mit vielen farbigen Illustrationen. Sie mag die biblischen Geschichten und liest jetzt jeden Tag darin.

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