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Ruanda: Bibeln für Gefangene

Ein gemeinsames Spendenprojekt der Hoffnungsträger Stiftung und der Weltbibelhilfe

Der Völkermord in Ruanda hat tiefe Wunden hinterlassen. 1994 töteten radikale Hutu in Ruanda mehr als 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu. Die Regierung Ruandas betreibt seitdem eine Politik des Wiederaufbaus und der Versöhnung. Dieser Prozess ist ein langer Weg und dauert bis heute an. Verschiedene christliche Organisationen unterstützen ihn und arbeiten zum Teil vor Ort eng zusammen, so zum Beispiel die Bibelgesellschaft in Ruanda mit „Prison Fellowship“. Dabei bringt jeder Partner seine Kernkompetenzen ein.

„Prison Fellowship“ ist eine christliche Organisation, die international und auch in Ruanda tätig ist. Sie hat speziell die Menschen in den Gefängnissen im Blick und möchte ihnen Gottes Wort und die christliche Botschaft nahebringen. Eines der Programme heißt „The Prisoner’s Journey“ („Der Weg eines Gefangenen“) und bietet den Gefangenen die Möglichkeit, durch ein achtwöchiges Studium des Markusevangeliums die christliche Botschaft kennenzulernen. Am Ende des Bibelstudiums erhält jeder Teilnehmer eine Bibel in Kinyarwanda, der Muttersprache der Tutsi und Hutu. Diese wird von der Bibelgesellschaft in Ruanda zur Verfügung gestellt, die darüber hinaus ergänzende Programme anbietet, z.B. Alphabetisierungs- oder Traumabegleitungskurse.

Bitte helfen Sie mit, gefangenen Menschen in Ruanda die christliche Botschaft nahezubringen.

 

Ja, ich möchte helfen

Die positiven Veränderungen bei den Teilnehmern von „The Prisoner’s Journey“ sind erstaunlich: Im Gefängnis herrscht deutlich weniger Gewalt, der Umgang Untereinander verändert sich und die Gefangenen beginnen, den anderen von ihrem Glauben zu erzählen. »Es ist stimmt, was in Johannes 8,32 steht: Die Wahrheit wird euch frei machen«, so einer der Gefangenen. »Ich bin schuldig geworden und will ein besserer Mensch werden.« Die Regierung Ruandas hat diese positiven Auswirkungen erkannt, unterstützt deshalb die Arbeit von „Prison Fellowship“ und möchte deshalb das Programm in weiteren Gefängnissen umgesetzt sehen.

„The Prisoner’s Journey“ (TPJ) wird in Ruanda in derzeit neun Gefängnissen angeboten, knapp 30.000 Gefangene haben bislang an dem Programm teilgenommen. In den nächsten drei Jahren soll die Arbeit auf Bitte der Regierung auf 13 Gefängnisse ausgeweitet werden. »Gottes Wort ermöglicht Versöhnung – mit sich selbst und mit anderen«, sagt Thérése Mukamakuza, Leiterin der Bibelgesellschaft in Ruanda. »Wir wünschen uns, dass die ehemals Verurteilten nach ihrer Entlassung selbst zu Boten der Versöhnung und des Friedens werden.«

Die Kosten für eine Bibel liegen bei fünf Euro. Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie die Menschen in den Gefängnissen von Ruanda. Die Hoffnungsträger Stiftung, die in mehreren Ländern und auch in Ruanda mit „Prison Fellowship“ zusammenarbeitet, hat sich bereiterklärt, die von uns erreichte Spendensumme bis zu einem Betrag von 50 000 Euro zu verdoppeln, sodass alle Gefangenen, die das Programm durchlaufen, auch eine Bibel erhalten können. Ihre Spende lohnt sich also doppelt!

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