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Zur Deutschen Bibelgesellschaft
Michael Bassous, Generalsekretär der Bibelgesellschaft im Libanon

Seelsorgerliche Hilfe ist äußerst wichtig

Die Kirchentüren im Libanon, in Jordanien und in der Autonomen Region Kurdistan stehen allen Familien, die auf der Flucht sind, offen – ohne Ansehen der Religion.", schreibt uns Michael Bassous aus Beirut. "Die materielle Hilfe ist an keine Bedingungen geknüpft. Wenn sie mit dem Nötigsten versorgt sind, besuchen Freiwillige der christlichen Kirchen auf Wunsch die Menschen, die zu ihnen kommen. Ein großer Schwerpunkt ist, diese Menschen seelsorgerlich zu begleiten, damit sie ihre Sorgen und Nöte besprechen sowie belastende Erfahrungen mit anderen teilen können. Es entstehen persönliche Beziehungen und Freundschaften. Durch die Fürsorge der Christen wächst Vertrauen und neue Hoffnung. Viele Flüchtlinge öffnen sich für die christliche Botschaft und wollen mehr darüber erfahren. Bitte helfen Sie den Menschen, die im Nahen Osten bleiben, damit sie geistlich gestärkt werden und hier eine neue Existenz aufbauen können."


6,2
Mio. Menschen
40,5%
Christen
1,2
Mio. Flüchtlinge

Zahlen zum Projekt

Der Libanon hat schätzungsweise 1,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien Schutz gewährt. Vielleicht sind es auch viel mehr – bei einer Bevölkerung von 6,2 Millionen. Das ergibt einen Flüchtlingsanteil von 20 Prozent. Dabei ist der Libanon halb so groß wie Hessen. Kein Land hat im Verhältnis zu seiner Größe mehr Menschen aufgenommen.


Hilfe für Christen auf der Flucht

Aida (9) und ihr Bruder Anwar (7) sind mit ihrer Familie aus Syrien in den Libanon geflohen. Sie vermissen ihre Freunde und ihr Zuhause. Aida und Anwar leben mit ihrer Familie jetzt in einer provisorischen Unterkunft. "Die meisten Flüchtlingsfamilien wie die von Aida und Anwar werden niemals in sichere Länder nach Europa gelangen", sagt Michael Bassous, Leiter der Bibelgesellschaft im Libanon. "Sie sind die Ärmsten der Armen und völlig verzweifelt. Diese Familien leben auf unabsehbare Zeit im Libanon, in Jordanien oder in der Autonomen Region Kurdistan. Gerade sie sind auf unsere praktische und seelsorgerliche Hilfe angewiesen, damit sie Trost erfahren und in der Fremde neue Hoffnung schöpfen."

Bedrängte Christen im Nahen Osten helfen

Die vielen Familien brauchen gleichzeitig dringend unsere praktische Hilfe. Für den bevorstehenden Winter müssen zusätzlich zur Verpflegung Winterkleidung, Heizgeräte und Decken verteilt werden. Im vergangenen Februar hat Sturmtief Jenna für bittere Kälte und starken Schneefall gesorgt. Mit einem solchen Kälteeinbruch ist auch dieses Jahr wieder zu rechnen. Bis in den März hinein drohen Schneefälle. Auch im Nahen Osten ist oft extremer Winter. Viele der geflüchteten Menschen wohnen in einfachen Zelten oder unbeheizten Wohnungen. Sie trifft der Winter besonders hart.

Bitte helfen Sie, damit diese Menschen schnell praktische Hilfe bekommen.

Nächstenliebe, die Hoffnung bringt

Viele Menschen, die in den Libanon und nach Jordanien fliehen mussten, haben schreckliche Erfahrungen gemacht, als sie von IS-Kämpfern verfolgt wurden. Bei Besuchen oder in speziellen Traumakursen stehen Freiwillige aus den Kirchen und Mitarbeitende der Bibelgesellschaften allen Flüchtlingsfamilien verschiedener Religionen bei – mit Gesprächen, gemeinsamen Gebeten und Gottes Wort. Aus dem Miteinander wächst so neues Vertrauen. Es entstehen Freundschaften. Viele Flüchtlinge schöpfen Zuversicht und neue Kraft und geben Gottes Botschaft auch an andere weiter.

Hilfe für den Winter mit extremer Kälte

Die vielen Familien brauchen gleichzeitig dringend unsere praktische Hilfe. Für den bevorstehenden Winter müssen zusätzlich zur Verpflegung Winterkleidung, Heizgeräte und Decken verteilt werden. Im vergangenen Februar hat Sturmtief Jenna für bittere Kälte und starken Schneefall gesorgt. Mit einem solchen Kälteeinbruch ist auch dieses Jahr wieder zu rechnen. Bis in den März hinein drohen Schneefälle. Auch im Nahen Osten ist oft extremer Winter. Viele der geflüchteten Menschen wohnen in einfachen Zelten oder unbeheizten Wohnungen. Sie trifft der Winter besonders hart.

Bitte helfen Sie, damit diese Menschen schnell praktische Hilfe bekommen.

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