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Nabil Omiesh, Leiter der Irakischen Bibelgesellschaft

Das wichtigste Geschenk: Neue Bibeln und neuer Mut

„Die Christen im Irak nicht nur physisch zu bedrohen, sondern ihnen auch die Symbole und Grundlagen ihres Glaubens zu nehmen – das ist für mich der Versuch, das Christentum für immer aus der Region zu vertreiben. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir möchten den Christen im Irak neue Bibeln schenken und ihnen Mut machen, in ihre Heimat zurückzukehren und ihren Glauben hier zu leben.“

Helfen Sie, damit verfolgte Christen im Irak Bibeln, aber auch materielle Hilfe erhalten.


36
Mio. Einwohner
0,8%
Christen
2,3
Mio. Binnen-flüchtlinge

Zahlen zum Projekt

Mit seinen 36 Millionen Einwohnern zählt der Irak zu den fünf größten arabischen Ländern. Die Anzahl der Christen ist seit dem Sturz Saddam Husseins im Jahr 2003 stetig gesunken: Waren es damals noch zwei Millionen, so zählt man heute nur noch rund 300.000 Christen im Irak. Sie leben hauptsächlich in der Ninive-Ebene im Norden des Landes. Von dort mussten im August 2014 viele vor der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) in sicherere Gebiete des Landes fliehen. Ihre Häuser und Kirchen wurden vom IS geplündert und zerstört, Kreuze, Altäre und Bibeln entweiht und verbrannt.


Nabil Omiesh von der Irakischen Bibelgesellschaft steht in einem ausgebrannten Raum der Al Taheri Kirche in Karakosch. Mehr als 500 Bibeln sind hier den Flammen zum Opfer gefallen. Übrig geblieben ist nur ein Häufchen Asche. „Wir brauchen dringend neue Bibeln!“, sagt Omiesh.

Rückkehr in die zerstörte Heimat

Vor der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staats (IS) galt Karakosch als größte christliche Stadt im Norden des Landes. Doch als die Schergen des IS einfielen, blieb den Christen nur die Flucht. Seit die Stadt im Oktober 2016 befreit wurde, kommen die Bewohner nur zögernd zurück. Denn die Zerstörung ist immens, die Zukunft in der Region unsicher. Die Bibelgesellschaft im Irak unterstützt die Heimkehrenden nach besten Kräften. Auch mit neuen Bibeln.

Bei den verbrannten Bibeln in der Al Taheri Kirche handelte es sich um die persönlichen Exemplare der Gemeindemitglieder, die sie hier aufbewahrt hatten, um sie im Gottesdienst zu benutzen. Auch viele Kinderbibeln sind den Flammen zum Opfer gefallen. So wie hier sieht es in allen Kirchen in der Region um Karakosch aus: Altäre, Kerzen, Kreuze, Bibeln – alles hat der „Islamische Staat“ während seiner zweijährigen Besatzung hier entweiht und zerstört.

Nabil Omiesh kann die Tränen nicht zurückhalten. Die Christen nicht nur physisch zu bedrohen, sondern ihnen auch die Symbole und Grundlagen ihres Glaubens zu nehmen – das ist für ihn der Versuch, das Christentum für immer aus der Region zu vertreiben. „Das dürfen wir nicht zulassen“, sagt er entschieden. Die Bibelgesellschaft möchte die Christen deshalb ermutigen, in den Irak zurückzukehren. Ein erster wichtiger Schritt ist dabei, dass ihre verbrannten Bibeln durch neue ersetzt werden.

Neue Bibeln für Christen im Irak

Seit Karakosch befreit wurde, sind mehr als 5000 Familien zurückgekommen – trotz der vielen zerstörten Wohnhäuser. Viele andere haben Angst davor und wollen ihre Heimat endgültig hinter sich lassen. Tragen Sie dazu bei, dass das Christentum im Irak bestehen bleibt und die Gläubigen dort neue Kraft und Hoffnung aus Gottes Wort schöpfen können:

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die Christen im Irak neue Bibeln sowie materielle Hilfe erhalten: Essen, Medikamente, Vorräte. Beten Sie für die Geschwister im Irak und bringen Sie ein Zeichen der Hoffnung in ein Land, in dem die Menschen mit einer schweren Vergangenheit und einer unsicheren Zukunft leben müssen.

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