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Zur Deutschen Bibelgesellschaft
Adjoa

Gottes Wort schenkt mir Licht in der Dunkelheit

Ich heiße Adjoa und bin Schülerin in Akropong. Hier habe ich Lesen gelernt. Ich bin blind, deshalb musste ich Lernen, mit den Händen die Punkte der sogenannten Braille-Schrift zu ertasten. Die Bibel berührt mich tief im Inneren. Ich sehe deutlich, wie sehr dies mein Leben verändert. Ich habe an Zuversicht und Vertrauen gewonnen. Das wünsche ich auch anderen blinden Kindern!


26,3
Mio. Einwohner
71,2%
Christen
1 Mio
Blinde Menschen

Zahlen zum Projekt

1 Mio. Menschen sind in Ghana blind oder stark sehbehindert. Diese Zahl hat die Bibelgesellschaft in Ghana ermittelt und erkannt, dass blinde Menschen bisher wenig oder keinen Zugang zu Gottes Wort hatten. Gleichzeitig werden blinde Menschen schnell ausgegrenzt.


Mehr Bücher für unsere blinden Kinder

Mahela Narh ist die Leiterin der Blindenschule in Akropong. Gottes Wort kann die Heranwachsenden stärken. Blinde Menschen erfahren meist wenig Nähe, manchmal sogar in der eigenen Familie. In vielen Ländern Afrikas gilt Blindheit noch immer als Fluch; mit den Betroffenen will man nicht in Berührung kommen. Die Erfahrungen von Isolation und Alleinsein lasten schwer auf den Jugendlichen. Umso mehr sehnen sie sich nach Liebe und Zuwendung. Die Gefahr ist deshalb groß, dass sie von anderen ausgenutzt werden.

Wie kann den jungen Menschen vor diesem Hintergrund geholfen werden?

Es gibt zwei Arbeitshefte, die in Braille-Schrift erschienen sind: Hier erfahren sie anhand biblischer Beispiele, was Verantwortung bedeutet. Sie erleben, dass Gottes Liebe ihnen Kraft gibt für einen respektvollen Umgang miteinander. Diese Arbeitshefte sind die einzigen Schriften in Braille, durch die sie miteinander und mit ihren Lehrern ins Gespräch kommen können über Liebe, Partnerschaft und das richtige Verhalten in einer Beziehung. Die Arbeitshefte heißen auf Deutsch „Übernimm Verantwortung“ und „Wo ist der gute Samariter heute“.

Mit den biblischen Schriften in Braille, welche die Schule von der Ghanaischen Bibelgesellschaft bekommt, werden Kinder auf ihrem Weg in eine gute Zukunft begleitet. Zum neuen Schuljahr werden wieder viele neue Schüler erwartet. Für sie wie auch für die Älteren sind nicht genügend Bücher vorhanden.

Darüber braucht es Ihre Unterstützung.


Nathanael Nunoo, Ghanaische Bibelgesellschaft

Wir haben die blinden Schüler früher nicht gesehen.

Dass wir sehende Kinder und Jugendliche mit Schulbibeln versorgen, hat eine lange Tradition. Doch als wir wieder einmal mit unserem Lieferwagen in der Gegend von Accra unterwegs waren, fiel uns plötzlich auf, dass wir an einer Schule stets vorbeifuhren. Sie stand nicht auf unserer Liste. Wir rätselten, woran das lag, und hielten spontan an. Als wir näher kamen, wussten wir plötzlich den Grund: Es war eine Schule für blinde Kinder und Jugendliche! Schlagartig wurde uns bewusst, dass wir diese jungen Menschen bisher voll- kommen übersehen hatten. So fing alles an. Unser erster Besuch veränderte viel. Seit diesem Tag fühlen wir uns in besonderer Weise auch für die Nichtsehenden verantwortlich. Nachdem wir die ersten Braille-Bücher vorbeigebracht hatten, meldeten sich sofort weitere Schulen im ganzen Land, die ebenfalls Schriften brauchten. Die Wege sind weit und die Fahrten anstrengend, die Straßenverhältnisse oft extrem. Und trotzdem: Wir wollen auch diesen jungen Menschen Braille-Bibeln bringen. Sie haben in ihrem Leben schon viel Isolation und Ausgrenzung erfahren. Die Bibelgesellschaft will hier ein anderes Beispiel geben. Wenn wir heute zu Besuch kommen, herrscht fröhliche Aufregung, Lachen und Gesang empfangen uns. Mit Freude und Dankbarkeit werden wir verabschiedet – bis zum nächsten Mal! Die Kinder erzählen uns: Ihr Leben ist hell geworden durch unsere Besuche und durch Gottes Wort, das sie nun lesen können. Bitte unterstützen Sie diese Aufgabe mit Ihrer Spende!

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