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Zur Deutschen Bibelgesellschaft

Gottes Wort hilft in großer Not

Rund um den Globus sind die Menschen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in Sorge. Sorge um liebe Menschen, um Erkrankte, um sich selbst und die eigene Zukunft. Denn wirtschaftliche Folgen bleiben leider für viele nicht aus. Überall vermissen Christen die Gemeinschaft im Gottesdienst; auch andere kirchliche Aktivitäten fallen aus. Viele sehnen sich nach Trost und Ermutigung und einem festen Halt. Im Moment machen Bibelgesellschaften auf der ganzen Welt die Erfahrung: Auch und gerade in diesen unsicheren Zeiten geben die Worte der Bibel festen Boden unter den Füßen und schenken neue Zuversicht. So wie es in Psalm 46,2 heißt: „Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.“

 

Auch ich möchte durch Gottes Wort Zuversicht spenden


Syrien: Gottes Wort in einem gebeutelten Land

„Aufgrund der Coronakrise sind die meisten Geschäfte geschlossen, so auch unsere Bibelhäuser in Damaskus und Aleppo. Die Regierung hat eine permanente Ausgangssperre verhängt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Wie in vielen Ländern gibt es auch bei uns ein Versammlungsverbot, weshalb Gottesdienste nicht stattfinden können.

Gleichzeitig beschäftigt uns der Krieg im Norden des Landes weiterhin. Zum Glück sind nahezu alle Christen mittlerweile in den Süden geflohen. Unsere Sehnsucht, wenigstens hier zu einem normalen Leben zurückzufinden, ist riesig. Häuser und Straßen müssen wieder aufgebaut werden und es braucht eine lückenlose Strom und Wasserversorgung. Zu diesen Sorgen gesellt sich nun die Angst vor dem Coronavirus. Denn wir haben hier viel zu wenige Ärzte und Krankenpflegekräfte, weil viele geflüchtet sind oder im Krieg ihr Leben verloren haben.

Wohin mit der Trauer, den Sorgen und Nöten, die vielen Menschen das Herz schwer machen? Die Christen lesen in der Bibel und beten in ihren Häusern. Zudem unterstützen sie sich gegenseitig und helfen auch Nachbarn anderen Glaubens. Zwischen unserer Bibelgesellschaft und den Kirchengemeinden, die neben Bibeln auch Essenspakete abgeben, hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt. Die Nachfrage nach Bibeln für Erwachsene und biblischen Geschichten für Kinder reißt nicht ab.

So ist unser Auslieferungslager in Aleppo zu unserem Büro geworden. Von dort aus bringen wir persönlich vielen Gemeinden in Aleppo, Homs und Damaskus Gottes Wort. Gemeinsam mit den Essenspaketen erreicht die Bibel auf diese Weise viele verzweifelte Menschen. Sie spendet Trost, lädt zum Gebet ein und schenkt Zuversicht.


Bitte unterstützen Sie in diesen Zeiten Christen weltweit mit Ihrer Spende.

Gottes Wort in China

Seit das Coronavirus in China ausgebrochen ist, wurden nicht nur in der am meisten betroffenen Provinz Wuhan, sondern im ganzen Land umfangreiche Gegenmaßnahmen in Kraft gesetzt. Sie sollten helfen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehörte auch die Schließung der weltweit größten Bibeldruckerei in Nanjing.

Bereits am 10. Februar 2020 konnte die Druckerei wieder in Betrieb genommen werden und nach und nach kehrten die Mitarbeitenden zurück. Unter Aufsicht der Gesundheitsbehörden werden dort wieder Bibeln für die Kirchen in China und in anderen Ländern gedruckt. Dabei müssen sich die Mitarbeitenden an besondere Schutzmaßnahmen halten.

„Tragen Sie eine Schutzmaske, waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und sorgen Sie für gute Belüftung Ihres Arbeitsplatzes. Sollten Sie sich krank fühlen, melden Sie sich bitte umgehend.“ Diese Worte stehen auf dem großen Banner über dem Eingang zur Bibeldruckerei, um die Mitarbeitenden zur Vorsicht zu ermahnen. Seit 1986 sind in dieser Druckerei 86 Millionen Bibeln für China gedruckt worden. In den vergangenen Monaten, in denen Gottesdienste und kirchliche Aktivitäten untersagt waren, war eine eigene Bibel für Christen in China ein kostbarer Schatz! Die Kirchen in China bitten um Gebete für die Mitarbeitenden der Bibeldruckerei und auch um finanzielle Hilfe. Denn nur so kann der Druck der gerade in dieser Situation so gefragten Bibeln ununterbrochen weitergehen.


Kraft schöpfen aus der Bibel

Der 33-jährige Mu Weixu gehört zur ethnischen Minderheit der Dai in der Provinz Yunnan und betreut dort als Pastor neun Kirchengemeinden. Nur wenige haben eine Bibel. Während das Coronavirus in China wütete, hat er den Menschen in den ländlichen Dörfern beigestanden. „Ich verteilte Psalmtexte auf Zetteln und wir verabredeten, dass jeder an bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten die ermutigenden Psalmworte bei sich zu Hause betet. Darunter mein Lieblingsvers (Psalm 27,1): Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Aus dem gemeinsamen Beten schöpfen wir viel Kraft und fühlen uns untereinander stark verbunden."

Bitte helfen Sie, damit Mu Weixui Bibeln für diese Dörfer erhält und sie den Menschen weitergeben kann.


Wenn ein Löwe biblische Geschichten erzählt

Wie die Ägyptische Bibelgesellschaft versucht, den Ausfall von rund 500 Kinderfesten zu kompensieren, erfahren Sie in unserem aktuellen Flyer.

Den Flyer online anschauen

Die gedruckte Version des Projektflyers erhalten Sie kostenlos unter 0711/7181-270. Lieferung solange Vorrat reicht.

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