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Chinesische Christen suchen Zuflucht bei Gott

CHINA – Der Coronavirus hat in China alles zum Stillstand gebracht. Auch der Alltag vieler Christen ist betroffen.

Während der verordneten Heimquarantäne, um die Gesundheit und Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten, verbieten die Behörden Versammlungen jeder Art und setzten verlängerte Ferien für Schulen und Firmen sowie Reisebeschränkungen durch. Manche Städte haben die Vorsichtsmaßnahmen weiter verschärft und gestatten es nur einem oder zwei Mitgliedern pro Haushalt, an jedem zweiten oder fünften Tag das Haus zu verlassen, um Lebensmittel zu kaufen.

Doch wie so oft liegt in den Herausforderungen auch ein Segen verborgen. Da die Kirchen geschlossen und christliche Veranstaltungen abgesagt wurden, verbringen viele Christen mehr Zeit zu Hause und lesen in der Bibel.

Da ist zum Beispiel das Dorf „Longchi“ in der Provinz Sichuan. Die katholische Kirche, wunderschön in den Ermei-Bergen gelegen, versammelt ihre 400 Gläubigen normalerweise dreimal pro Woche. Da dies nun nicht möglich ist, verbringen die Christen mehr Zeit als jemals zuvor mit dem Lesen der Bibel. „Vor dieser Krise waren wir oft zu beschäftigt, um Zeit mit Gott zu verbringen. Jetzt nehmen wir sie uns.“ Der 80-jährige Meng meinte: „Ich bin alt und mir bleiben nicht mehr allzu viele Tage auf dieser Erde. Während dieser Zeit der Isolation habe ich zehn Tage lang am Stück in der Bibel gelesen und ich konnte nicht damit aufhören, über Gottes Vergebung und seine Liebe für mich zu staunen. Jetzt will ich den Rest meines Lebens damit verbringen, in der Bibel zu lesen.“

Christen in China sehnen sich nach dem Wort Gottes, weil es ihnen Hoffnung und Stärke für die Schwierigkeiten des Alltags gibt. Beten wir für sie, dass sie bewahrt bleiben und diese Krise zum Segen für viele wird.


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