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„Jemand, der Hoffnung gibt“

„Lichtmomente“ zum Thema Begleitung am Ende des Lebens

Wie soll die letzte Zeit meines Lebens aussehen? Wer ist für mich da und was gibt mir Sicherheit? In Zeiten von Pflegenotstand und einer immer älter werdenden Gesellschaft sind es diese ganz persönlichen Fragen, die für alte Menschen wichtig werden. Die dritte Folge Lichtmomente mit Christopher Schacht nimmt diesen Lebensabschnitt in den Blick. Zu Besuch im „Haus zum Fels“ in Schwabbach spricht er mit Bewohnern und Mitarbeitern darüber, was am Ende des Lebens trägt und Halt gibt.

„Vielen alten Menschen, die sich in einer Betreuungssituation wiederfinden, fehlt es an Trost und Zuversicht“, sagt Michael Jahnke, Leiter der Abteilung Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. „Wir möchten zeigen, wie Menschen aus der Kraft ihres Glaubens heraus Mut und Hoffnung finden und weitergeben können.“ Für Christopher Schacht ist es die dritte Station auf der Suche nach Geschichten am Anfang, Ende und in der Mitte des Lebens. „Hier im ‚Haus zum Fels‘ finden jeden Tag Lichtmomente statt“, so der Autor des Buches „Mit 50 Euro um die Welt“. „Sie zeigen den Menschen, es gibt Hoffnung und vieles, für das wir im Leben dankbar sein sollten.“

Jürgen Krug ist Seelsorger im Pflegeheim „Haus zum Fels“ in Schwabbach. Er sieht eine besondere Rolle der Pflege durch den gesellschaftlichen Wandel, der dafür sorgt, dass viele Menschen im Alter allein und getrennt von ihrer Familie leben. „Wir unterstützen die Menschen in der Gemeinschaft. Wir sind für die Menschen da. Permanent.“ Dieser Halt sei für die Bewohner entscheidend. Sie könnten mit den Mitarbeitern im Haus erzählen, lachen und weinen. Besonders wichtig sei für ihn dabei der Glaube als gemeinsame Mitte. „Wir glauben an einen Vater im Himmel, der uns die Kraft gibt, der uns die Freude gibt, der uns ver-gibt und den Menschen im Haus Hoffnung gibt“, so der Seelsorger. „Es gibt Hoffnung für mich, weil jemand da ist, der Hoffnung gibt.“

„Jeden Tag nehmen, wie er kommt und sehr dankbar sein“, das ist das Motto von Else Wolf. Sie ist Bewohnerin im „Haus zum Fels“ und weiß, dass sie hier bis an ihr Lebensende bleiben wird. Voller Dankbarkeit ist sie für die Menschen, die sie in diesem Lebensabschnitt begleiten. „Ich bewundere euch, ich könnte es nicht“, sage sie manchmal zu den Pflegerinnen und Pflegern. Mit Blick auf ihr Lebensende ist sie voller Zuversicht: „Dann hoffe ich, dass ich bei Jesus bin.“

Die Reihe Lichtmomente begleitet Menschen, die sich durch ihren Glauben motiviert in unterschiedlicher Weise für ihre Mitmenschen engagieren. Die aktuellen Folgen mit Christopher Schacht nehmen verschiedene Lebensstationen in den Blick und zeigen Menschen, die sich zu Beginn, am Ende und in der Mitte des Lebens für andere einsetzen. In den bereits veröffentlichten Folgen besucht der 27-Jährige Pflegeeltern und die Betreuerin für die Babyklappe des St. Vinzenz-Krankenhauses in Hanau; außerdem die „Kirche in Aktion“ in Offenbach, die sich unter anderem für Menschen in Wohnungsnot einsetzt.

Mehr unter: www.die-bibel.de/lichtmomente

Link auf YouTube: https://youtu.be/eIorXP47ViM

sbi

 

Kontakt

Sven Bigl
Referent Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-286
Fax: +49 711 7181-553-286
Mobil: +49 157 51 63 88 50
E-Mail: bigl@dbg.de

 

Mehr Informationen
www.die-bibel.de

 

Über die Deutsche Bibelgesellschaft

Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel.

Mit den regionalen Bibelgesellschaften in Deutschland entwickelt sie kreative Bibelprojekte.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel.

Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h. c. Annette Kurschus.

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