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Lesen und schreiben lernen mit der Bibel

Sonderausgabe des „Bibelreport“ über Alphabetisierung

Stuttgart. Die diesjährige Sonderausgabe der Zeitschrift Bibelreport ist unter dem Titel „Lesen und Schreiben lernen – Bildung für ein besseres Leben“ erschienen. Rund 750 Millionen Menschen weltweit gelten als Analphabeten. In einigen Ländern, in denen die Zahl besonders hoch ist, bieten auch Bibelgesellschaften Alphabetisierungskurse an. Die Sonderausgabe beleuchtet verschiedene Projekte und zeigt, welche Rolle die Bibel beim Lernprozess spielt.

In Afrika und Asien seien besonders viele Menschen betroffen, fasst Dr. Christoph Rösel, Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, die Situation zu Beginn der aktuellen Ausgabe zusammen. Zwei Drittel von ihnen seien Frauen. „Ihre Lebensqualität ist niedrig, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gering.“ Viele Bibelgesellschaften wollen der Not mit eigenen Kursangeboten begegnen. „Diese Kurse sind für die Menschen oft die Tür zu einer neuen Welt. Ihre Lebensverhältnisse verbessern sich und sie werden oft zu aktiven Mitgliedern in ihren Kirchen und Gemeinschaften“, so Rösel.

Rose Romani ist Projektkoordinatorin für Alphabetisierungsprogramme bei der Bibelgesellschaft in Tansania. In der Rubrik „Bibel persönlich“ berichtet sie von ihren Erfahrungen aus den Kursen. Für die Teilnehmenden eröffneten sich neue berufliche Perspektiven. So habe eine Teilnehmerin nach dem erfolgreichen Kursbesuch ein eigenes Geschäft eröffnen können. Romani betont aber auch, welche persönliche Bereicherung es sei lesen und schreiben zu können. So sei für jene Teilnehmerin ihres Kurses auch das eigenständige Lesen der Bibel eine lebensverändernde Erfahrung gewesen.

Über die weltweite Herausforderung der Alphabetisierung schreibt Julian Sundersingh, Koordinator für die Alphabetisierungsarbeit im Weltverband der Bibelgesellschaften. Zwar sei der Bildungsgrad der Weltbevölkerung in der letzten Zeit gestiegen. „Doch ist die weltweite Alphabetisierung im 21. Jahrhundert immer noch ausbaufähig.“ Aktuell förderten insgesamt 36 Bibelgesellschaften vielfältige Projekte zur Alphabetisierung auf der ganzen Welt. Der größte Teil richte sich an Erwachsene, aber es gebe auch Angebote speziell für Kinder und Jugendliche sowie sehbehinderte und gehörlose Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt gelte der Ausbildung von Kursleiterinnen und Kursleitern.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Der „Bibelreport“ kann kostenlos auf www.die-bibel.de/shop oder mit einer Mail an bibelreport@dbg.de abonniert werden. Im Internet gibt es unter folgendem Link die digitale Ausgabe:

www.die-bibel.de/bibelreport.

sbi

 

Kontakt

Eva Mündlein
Redakteurin Bibelreport
Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-245
Fax: +49 711 7181-553-245
E-Mail: muendlein@dbg.de

 

Mehr Informationen

www.die-bibel.de

 

Über die Deutsche Bibelgesellschaft 

Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel.

Mit den regionalen Bibelgesellschaften in Deutschland entwickelt sie kreative Bibelprojekte.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel.

Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und EKD-Ratsvorsitzende, Dr. h. c. Annette Kurschus.

 

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