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Hoffen auf eine bessere Zukunft

„Bibelreport“ mit Themen-Schwerpunkt Irak

Stuttgart. Der Irak ist ein Krisenherd im Nahen Osten, der seit Jahren nicht zur Ruhe kommt. Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“ schildert die aktuelle Situation der Christen im Land und wie die dortige Bibelgesellschaft versucht, die Lage der Menschen vor Ort zu verbessern. Darüber hinaus wird der Irak als wichtiges Land der Bibel beleuchtet, in dem zahlreiche alttestamentliche Geschichten verortet sind.

Wer verstehen will, warum der Irak seit Jahren nicht zur Ruhe kommt sei, müsse sich seine Geschichte vergegenwärtigen, schreibt Eva Mündlein, Redakteurin des Bibelreports, in einem Überblick über die jüngere Geschichte des Landes. Krieg, Besatzung, Konflikte zwischen den verschiedenen Religionsgruppen, vor allem aber der Terror des sogenannten „Islamischen Staats“ und dessen Folgen sorgten für anhaltende Instabilität. Über 2 Millionen Menschen mussten innerhalb des Landes fliehen, darunter viele Christen.

In der Unterstützung der Menschen nimmt die Bibelgesellschaft im Irak eine besondere Rolle ein. Sie ist Bindeglied zwischen den verschiedenen Kirchen und leistet Hilfe direkt vor Ort. Ermöglicht werde das durch ein Netz vieler Freiwilliger, aber auch durch internationale Unterstützung, wie durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft.

Das sei aktuell nötiger denn je, berichtet Nabil Omiesh, Leiter der Bibelgesellschaft im Irak. „Der IS hat nicht nur viele Gebäude zerstört, sondern ein Klima des Misstrauens hinterlassen. Die Christen haben Angst vor Repressalien und weiterer Verfolgung. Wir versuchen, die Heimkehrer zu ermutigen und zu unterstützen.“ Auch Bibeln seien in einigen Regionen Mangelware: „Im Norden des Iraks gibt es praktisch keine Bibeln mehr – der IS hat sie alle verbrannt. Deshalb geben wir den Menschen neue Bibeln“, so Omiesh.

In einem bewegenden Interview gibt der Leiter der Bibelgesellschaft außerdem Einblicke in die tägliche Arbeit seines Teams: In den Flüchtlingscamps sei häufig materielle Hilfe nötig. Den Menschen fehle es oft am Nötigsten. „Deshalb geben wir ihnen Pakete mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln“, so Omiesh. Daneben sei aber gerade für junge Menschen, die Opfer des Terrors wurden, das persönliche Gespräch und eine liebevolle Begleitung wichtig. Ihre Hilfe gelte dabei ausdrücklich allen Menschen „Wir bezeugen Christus, indem wir tätige Nächstenliebe leben – unsere Hilfe gilt Menschen aller Religionen.“

In einem weiteren Beitrag beleuchtet Georg Röwekamp, früherer Geschäftsführer und Theologischer Leiter von Biblische Reisen, den Irak von seiner biblisch-historischen Bedeutung. Der Irak beherberge nicht nur einige der ältesten Kirchen der Christenheit. Im Land zwischen den beiden Strömen Euphrat und Tigris finden sich auch Orte, wie Ur in Chaldäa, Babylon oder Ninive, die in den Geschichten der Bibel eine bedeutende Rolle spielen.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Der „Bibelreport“ kann kostenlos auf www.die-bibel.de/shop oder mit einer Mail an bibelreport@dbg.de abonniert werden. Im Internet gibt es unter folgendem Link die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport.

sbi

 

Kontakt

Eva Mündlein
Redakteurin Bibelreport
Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
70567 Stuttgart
Tel: +49 711 7181-245
Fax: +49 711 7181-553-245
E-Mail: muendlein@dbg.de

 

Mehr Informationen
www.die-bibel.de

 

Über die Deutsche Bibelgesellschaft 

Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel.

Mit den regionalen Bibelgesellschaften in Deutschland entwickelt sie kreative Bibelprojekte.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel.

Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h. c. Annette Kurschus.

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