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Großes Interesse an der Bibel hält an

Auch 2016 wurden weltweit über 34 Millionen Bibeln verbreitet

Stuttgart. Mit 34,3 Millionen Büchern blieb die Zahl der weltweit verbreiteten Bibeln 2016 konstant. Das geht aus dem diesjährigen „Global Scripture Distribution Report“ des Weltverbands der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) hervor. Trotz des leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von rund 15 Prozent bei der Verbreitung von Voll-Bibeln (Altes und Neues Testament) seit 2010. Insgesamt konnten 401,4 Millionen biblische Schriften (Voll-Bibeln, Neue Testamente und einzelne biblische Bücher) weitergegeben werden. Einen sprunghaften Anstieg verzeichneten digitale Ausgaben.

„Der Bericht zeigt: Das weltweit große Interesse an der Bibel ist ungebrochen. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen aus unserer Arbeit “, sagt Horst Scheurenbrand, Leiter der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft. Besonders in Krisenregionen spiegle der Bericht die große Nachfrage nach Bibeln in Zahlen wider. So konnten die Bibelgesellschaften im Nahen und Mittleren Osten, aber auch auf Kuba einen deutlichen Anstieg verzeichnen. „Dass viele Menschen auf Kuba heute zum ersten Mal eine Bibel in ihrer Hand halten können, ist auch dem Engagement unserer Spenderinnen und Spendern zu verdanken“, so Scheurenbrand. Die Weltbibelhilfe fördert das größte Bibel-Verteilprojekt auf der karibischen Insel auch im aktuellen Jahr.

Mehr als verdoppelt hat sich die Verbreitung digitaler Bibelausgaben. Wurden 2015 noch rund 1,3 Millionen Ausgaben bereitgestellt, waren es 2016 über 3 Millionen. Gründe dafür sieht der Verband im weltweit wachsenden Zugang zum Internet und die zunehmende Verbreitung von Smartphones. Auf diese Entwicklung reagierend fördern immer mehr Bibelgesellschaften die Entwicklung von Digital-Angeboten.

Auch die Bibelverbreitung in Deutschland findet im „Global Scripture Distribution Report“ ausdrückliche Erwähnung. So erreichte die Deutsche Bibelgesellschaft mit ihren Bibelausgaben 2016 doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr. Grund dafür war auch der gute Verkaufsstart der revidierten Lutherbibel 2017 im Herbst des vergangenen Jahres. Insgesamt konnte die Deutsche Bibelgesellschaft 518.961 deutschsprachige Bibeln verbreiten.

Der „Global Scripture Distribution Report“ berücksichtigt die Zahlen von Verlagen und Organisationen, die dem Weltverband angehören. Der Weltverband der Bibelgesellschaften ist der internationale Zusammenschluss von 148 nationalen Bibelgesellschaften, zu denen auch die Deutsche Bibelgesellschaft gehört. Die Bibelgesellschaften sind in rund 200 Ländern aktiv. In Deutschland sammelt die Weltbibelhilfe Spenden für diese internationale Arbeit und engagiert sich in langfristigen Partnerschaften, zum Beispiel in China und Zentralasien.

sb

Foto: Frauen in Ghana erhalten eine Bibel von der dortigen Bibelgesellschaft (Bildnachweis: UBS).

Kontakt
Sven Bigl
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Telefon: +49 (0) 711 7181-286
E-Mail: sven@dbg.de

Mehr Informationen
www.die-bibel.de 

Über die Deutsche Bibelgesellschaft
Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel.
Mit den regionalen Bibelgesellschaften in Deutschland entwickelt sie kreative Bibelprojekte.
Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel.
Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus.

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