• DAS BUCH NEHEMIA
  • Neh 8-10

81 versammelte sich das ganze Volk vollzählig auf dem Platz vor dem Wassertor. Sie sagten zu Esra, dem Lehrer* des Gesetzes: »Bring doch das Buch her, in dem das Gesetz* steht, das der HERR den Israeliten durch Mose gegeben hat!«

2 Da brachte der Priester Esra das Gesetzbuch vor die Gemeinde, die Männer und Frauen und alle Kinder, die es schon verstehen konnten. Am 1. Tag des 7. Monats,

3 vom frühen Morgen bis zum Mittag, verlas er das Gesetzbuch auf dem Platz vor dem Wassertor und das ganze Volk hörte gespannt auf die Worte des Buches.

4 Esra, der Lehrer des Gesetzes, stand dabei auf einem hölzernen Podest, das man zu diesem Zweck errichtet hatte. Neben ihm standen auf der rechten Seite Mattitja, Schema, Anaja, Urija, Hilkija und Maaseja, auf der linken Pedaja, Mischaël, Malkija, Haschum, Haschbaddana, Secharja und Meschullam.

5 Esra öffnete die Buchrolle*, und weil er höher stand als das Volk, konnten es alle sehen. Da stand das ganze Volk auf.

6 Zuerst pries Esra den HERRN, den großen Gott, und alle antworteten mit zum Gebet erhobenen Händen: »Amen*, so soll es sein!« Sie warfen sich auf die Knie und berührten mit der Stirn die Erde, um dem HERRN Ehre zu erweisen.

7 Die Leviten* Jeschua, Bani, Scherebja, Jamin, Akkub, Schabbetai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja gingen zu den Leuten hin und halfen ihnen, das Gelesene zu verstehen.

8 Sie gaben eine mündliche Übersetzung des Gesetzes und erklärten es den Leuten so, dass sie es verstehen konnten.

9 Als das Volk die strengen Forderungen des Gesetzes hörte, fingen alle an laut zu weinen. Da sagten der Statthalter Nehemia, der Priester und Lehrer Esra und die Leviten zu ihnen: »Seid nicht traurig und weint nicht! Heute ist ein heiliger Tag, ein Festtag zur Ehre des HERRN, eures Gottes!«

10 Esra sagte zu ihnen: »Geht nun, esst und trinkt! Nehmt das Beste, was ihr habt, und gebt auch denen etwas, die nichts haben. Der heutige Tag ist ein Festtag zur Ehre des HERRN! Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am HERRN umgibt euch wie eine schützende Mauer.«

11 Auch die Leviten redeten den Leuten zu: »Beruhigt euch, denn dieser Tag ist ein Festtag des HERRN! Macht euch nur keine Sorgen!«

12 Da gingen alle nach Hause und feierten ein großes Freudenfest. Sie aßen und tranken und teilten ihr Festmahl mit denen, die nichts hatten. Denn sie hatten begriffen, was ihnen vorgelesen worden war.

Das Volk feiert das Laubhüttenfest

13 Am zweiten Tag kamen die Sippenoberhäupter des ganzen Volkes mit den Priestern und den Leviten zu Esra, dem Lehrer*, um die Worte des Gesetzes* noch genauer zu studieren.

14 Da fanden sie im Gesetz, was Mose auf Befehl des HERRN geschrieben hatte:

»Die Israeliten sollen während des Festes im siebten Monat in Laubhütten* wohnen

15 und sie sollen in Jerusalem und in allen ihren Städten ausrufen und bekannt machen: 'Geht auf die umliegenden Berge und holt frische Zweige von edlen und wilden Ölbäumen, Myrten, Dattelpalmen und anderen dicht belaubten Bäumen, damit wir Laubhütten bauen können, wie das Gesetz es vorschreibt!'«

16 Da ging das Volk hinaus, holte Zweige und baute sich Laubhütten, die einen auf den flachen Dächern ihrer Häuser, andere in ihren Höfen, in den Vorhöfen des Tempels* und auf den freien Plätzen am Wassertor und am Efraïmtor.

17 Die ganze Gemeinde der Heimkehrer baute Laubhütten und wohnte in ihnen. Das hatten die Israeliten seit der Zeit Josuas, des Sohnes Nuns, bis zu diesem Tag nicht mehr getan. Alle waren glücklich und voller Freude.

18 Täglich, vom ersten bis zum letzten Festtag, las Esra laut aus dem Gesetzbuch Gottes vor. Sieben Tage wurde das Fest gefeiert. Am achten Tag fand die im Gesetz vorgeschriebene Festversammlung statt.

Das Volk bekennt seine Schuld

91 Am 24. Tag desselben Monats versammelten sich die Israeliten zu einem Fasttag*. Sie hatten den Sack* angelegt und sich Erde auf den Kopf gestreut.

2 Alle, die als Nachkommen Jakobs zu Israel gehörten, trennten sich ausdrücklich von allen Fremden und traten vor den HERRN, um ihre Schuld und die Schuld ihrer Vorfahren zu bekennen.

3 Sie erhoben sich von ihren Plätzen und drei Stunden lang wurde ihnen aus dem Gesetzbuch* des HERRN, ihres Gottes, vorgelesen. Dann warfen sie sich vor dem HERRN nieder und bekannten ihm ihre Verfehlungen, ebenfalls drei Stunden lang.

4 Auf dem Podium der Leviten* erhoben sich Jeschua, Bani, Kadmiël, Schebanja, Bunni, Scherebja, Bani und Kenani. Sie riefen mit lauter Stimme zum HERRN, ihrem Gott.

5 Die Leviten Jeschua, Kadmiël, Bani, Haschabneja, Scherebja, Hodija, Schebanja und Petachja aber sagten zum Volk: »Auf, preist den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit!«

6 Und die Leviten beteten dem Volk vor:

»Dein großer Name, HERR, sei gepriesen!
Alles Preisen und Rühmen der Menschen
reicht nicht an ihn heran.
Du, HERR, allein bist Gott!
Du hast den Himmel geschaffen,
die Himmelswelt mit dem Heer der Engel*.
Du hast die Erde und das Meer geschaffen
und alle Geschöpfe, die dort leben.
Ihnen allen hast du das Leben geschenkt
und die Himmelsmächte beten dich an!

7 Du, HERR, unser Gott, erwähltest Abram
und holtest ihn heraus aus Ur in Chaldäa*;
du gabst ihm den Namen Abraham.

8 Du sahst, dass er in Treue zu dir hielt,
und schlossest einen Bund* mit ihm
und gabst ihm dabei das Versprechen:
'Deinen Nachkommen gebe ich das Land,
in dem die Kanaaniter* wohnen,
die Hetiter* und die Amoriter*,
die Perisiter, Jebusiter und Girgaschiter.'
Und du hast dein Versprechen gehalten,
auf dich ist in allem Verlass!

9 Unsere Vorfahren wurden unterdrückt in Ägypten –
du sahst es und griffest ein.
Am Schilfmeer* schrien sie zu dir um Hilfe –
du hörtest es und schicktest Rettung.

10 Der Pharao, seine Minister und sein Volk
behandelten unsere Väter mit Hochmut.
Da zeigtest du ihnen deine Macht
und ließest sie deine gewaltigen Taten spüren.
So machtest du dir einen großen Namen,
er wird gerühmt bis zum heutigen Tag.

11 Vor den Augen unserer Vorfahren zerteiltest du das Meer,
trockenen Fußes zogen sie mitten hindurch.
Doch ihre Verfolger stürztest du in die Fluten,
wie Steine sanken sie in die Tiefe.

12 Du leitetest sie bei Tag durch eine Wolkensäule
und nachts erhelltest du ihren Weg
mit dem leuchtenden Schein der Feuersäule.

13 Du kamst hernieder auf den Berg Sinai*,
du sprachst zu ihnen vom Himmel her.
Klare Ordnungen gabst du ihnen,
Gesetze, die das Leben verlässlich regeln,
mit guten Vorschriften und Geboten.

14 Du lehrtest sie, den Sabbat* zu achten
als heiligen* Tag, der dir gehört;
du gabst ihnen Vorschriften und Gebote
und ein Gesetz* durch deinen Diener Mose.

15 Als der Hunger sie plagte,
gabst du ihnen Brot vom Himmel;
aus dem Felsen ließest du Wasser strömen,
um ihren Durst damit zu löschen.
Dann befahlst du ihnen, das Land einzunehmen,
das Land, das du ihnen zugesagt hattest
mit zum Schwur erhobener Hand.

16 Doch unsere Vorfahren wurden übermütig,
trotzig schlugen sie deine Weisungen in den Wind.

17 Sie weigerten sich, auf dich zu hören;
nur allzu schnell vergaßen sie die Wunder,
mit denen du ihnen geholfen hattest.
Sie setzten es sich in den Kopf, zurückzukehren
nach Ägypten, in die Sklaverei.
Du aber bist ein Gott, der vergibt,
voll Liebe und Erbarmen bist du,
voll Geduld und von grenzenloser Güte.
Du hast sie nicht im Stich gelassen,

18 nicht einmal, als sie sich das Stierbild* gossen
und sagten: 'Das ist dein Gott,
der dich aus Ägypten herausgeführt hat.'
Wie tief sie dich damit beleidigt haben!

19 Du aber, in deinem großen Erbarmen,
hast sie dort in der Wüste nicht verlassen.
Du nahmst die Wolkensäule nicht weg,
sie blieb ihr Begleiter an jedem Tag;
und die Feuersäule leuchtete ihnen,
damit sie auch nachts ihren Weg erkannten.

20 Du gabst ihnen deinen guten Geist,
um sie zu rechter Einsicht zu führen.
Auch weiterhin sättigtest du sie mit Manna*
und gabst ihnen Wasser für ihren Durst.

21 Vierzig Jahre, bei ihrem Zug durch die Wüste,
versorgtest du sie mit dem, was sie brauchten.
Ihre Kleider zerfielen nicht zu Lumpen,
ihre Füße schwollen vom Gehen nicht an.

22 Du gabst Könige und Völker in ihre Macht,
ein Land nach dem andern eroberten sie.
Sie besetzten das Land des Königs Sihon von Heschbon
und das Land Baschan*, wo König Og regierte.

23 Du schenktest ihnen so viele Kinder,
wie Sterne am Himmel stehen.
Und du brachtest ihre Kinder in das Land,
das schon die Väter in Besitz nehmen sollten
nach deinem Befehl.

24 Nun kamen die Söhne hinein
und nahmen es in Besitz.
Die Kanaaniter, die früher dort wohnten,
zwangst du vor ihnen in die Knie.
Die Herrscher des Landes und ihre Völker,
du gabst sie alle in ihre Hand,
dass sie mit ihnen taten, was sie wollten.

25 Befestigte Städte nahmen sie ein,
ein fruchtbares Land eroberten sie
und Häuser, angefüllt mit reichem Gut,
aus dem Felsen ausgehauene Zisternen,
Weinberge und Olivengärten
und Obstbäume in großer Zahl.
Es ging ihnen gut, sie aßen und wurden satt
und genossen die Fülle deiner Gaben.

26 Dann aber wurden sie widerspenstig
und rebellierten gegen dich;
sie kehrten deinem Gesetz den Rücken.
Sie brachten deine Propheten* um,
die ihnen ihre Schuld vorhielten
und sie mahnten, zu dir zurückzukehren.
So kränkten sie dich immer von Neuem.

27 Darum gabst du sie in die Hand ihrer Feinde
und sie wurden von ihnen hart bedrängt.
Aber wenn sie vor Not nicht mehr weiterwussten,
wenn sie laut zu dir um Hilfe schrien,
dann erhörtest du sie vom Himmel her;
denn dein Erbarmen ist ja so groß.
Du sandtest ihnen starke Retter,
die sie von ihren Unterdrückern befreiten.

28 Doch kaum hattest du ihnen Ruhe verschafft,
da lehnten sie sich von Neuem gegen dich auf,
und du gabst sie in die Hand ihrer Feinde
die ihnen hart zusetzten.
Wieder schrien sie zu dir um Hilfe
und du erhörtest sie vom Himmel her:
Du erwiest ihnen dein Erbarmen
und halfst ihnen wieder und wieder.

29 Du ermahntest sie, zurückzukehren
und wieder auf dein Gesetz zu hören.
Sie aber blieben übermütig
und hielten sich nicht an deine Gebote.
Sie missachteten deine Ordnungen,
von denen du gesagt hattest:
'Wer sie einhält, bewahrt sein Leben.'
Sie zeigten dir die kalte Schulter,
trotzig boten sie dir die Stirn
und weigerten sich, dir zu gehorchen.

30 Geduldig ertrugst du sie viele Jahre,
du warntest sie durch deinen Geist*,
der deinen Propheten die Worte eingab;
doch sie blieben für dich taub.
Darum liefertest du sie schließlich aus
an die Völker fremder Länder.

31 Aber weil dein Erbarmen so groß ist,
hast du dennoch kein Ende mit ihnen gemacht
und sie nicht verlassen,
du Gott voller Liebe und Erbarmen!

32 Nun, Gott, unser Gott, du bist so groß,
so mächtig und Ehrfurcht gebietend!
Du hast mit uns einen Bund* geschlossen
und stehst dazu mit unerschütterlicher Treue.
Lass dir nun nicht gleichgültig sein,
was an Leiden über uns gekommen ist!
Unsere Könige und Führer haben gelitten,
unsere Priester und Propheten, das ganze Volk,
schon unsere Vorfahren haben gelitten,
seit der Zeit der assyrischen* Herrschaft bis heute!

33 Du warst im Recht, dir ist nichts vorzuwerfen,
wenn uns dies alles getroffen hat;
denn du bist treu geblieben,
wir aber sind dir untreu geworden.

34 Unsere Könige und führenden Männer,
unsere Priester und das ganze Volk, unsere Vorfahren,
haben dein Gesetz nicht befolgt,
auf deine Gebote nicht geachtet
und deine Warnungen in den Wind geschlagen.

35 Du hattest ihnen ein eigenes Königreich gegeben
und sie mit Wohltaten überschüttet,
du hattest ihnen ein Land gegeben,
das weit und reich vor ihnen lag.
Sie aber weigerten sich, dir zu dienen
und von ihrem Unrecht zu lassen.

36 Deshalb sind wir nun Sklaven,
hier in diesem Land,
das du unseren Vorfahren gegeben hast,
damit sie all das Gute genießen,
das es hervorbringt –
Sklaven sind wir in diesem Land!

37 Sein Ertrag kommt den Königen zugute,
die du über uns gesetzt hast
zur Strafe für unsere Sünden.
Sie sind die Herren über uns und unser Vieh
und tun mit uns, was ihnen gefällt.
Darum sind wir in so tiefer Not!«

Das Volk verpflichtet sich auf das Gesetz

101 »Wegen all dessen«, erklärten die Leviten* für alle Anwesenden, »gehen wir jetzt eine bindende Verpflichtung ein und halten sie schriftlich fest. Unsere führenden Männer, unsere Leviten und unsere Priester* setzen ihre Namen unter die Urkunde, die dann eingerollt und versiegelt wird.

2 Folgende Personen setzen ihre Namen darunter:

Nehemia, der Statthalter, der Sohn von Hachalja, danach die Priester: Zidkija,

3-9 Seraja, Asarja, Jirmeja, Paschhur, Amarja, Malkija, Hattusch, Schebanja, Malluch, Harim, Meremot, Obadja, Daniel, Ginneton, Baruch, Meschullam, Abija, Mijamin, Maasja, Bilga und Schemaja;

10-14 danach die Leviten: Jeschua, der Sohn von Asanja, Binnui aus der Sippe Henadad sowie Kadmiël, ferner ihre Brüder Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan, Micha, Rehob, Haschabja, Sakkur, Scherebja, Schebanja, Hodija, Bani und Beninu;

15-28 danach die führenden Männer des Volkes: Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, Bani, Bunni, Asgad, Bebai, Adonija, Bigwai, Adin, Ater, Hiskija, Asur, Hodija, Haschum, Bezai, Harif, Anatot, Nebai, Magpiasch, Meschullam, Hesir, Meschesabel, Zadok, Jaddua, Pelatja, Hanan, Anaja, Hoschea, Hananja, Haschub, Lohesch, Pilha, Schobek, Rehum, Haschabna, Maaseja, Ahija, Hanan, Anan, Malluch, Harim und Baana.

29-30 Das ganze übrige Volk schließt sich seinen Brüdern, den ranghöchsten Männern, an, ebenso die restlichen Priester und Leviten, die Torwächter, Sänger, Tempeldiener* und alle, die sich von den nichtisraelitischen Volksgruppen im Land getrennt haben, um das Gesetz* Gottes zu befolgen, dazu ihre Frauen und alle von ihren Söhnen und Töchtern, die alt genug sind, um zu verstehen, worum es geht.

Sie alle verpflichten sich durch einen Eid, sich an das Gesetz zu halten, das Gott uns durch Mose, seinen Bevollmächtigten*, gegeben hat, und alle Gebote, Vorschriften und Anweisungen des HERRN, unseres Gottes, zu befolgen.«

Der Inhalt der Verpflichtung

31 »Insbesondere verpflichten wir uns:

Wir verheiraten unsere Töchter nicht an Angehörige nicht israelitischer Volksgruppen im Land und nehmen von ihnen keine Frauen für unsere Söhne.

32 Wenn im Land lebende Nichtisraeliten ihr Getreide oder andere Waren am Sabbat* oder an einem anderen Feiertag zum Verkauf anbieten, kaufen wir nichts.

Jedes siebte Jahr begehen wir das Erlassjahr*: Wir lassen das Land brachliegen und erlassen alle Schulden.

33 Jedes Jahr zahlen wir ein Drittel-Silberstück für den Dienst im Tempel* unseres Gottes:

34 für die geweihten Brote*, die regelmäßigen täglichen Speise- und Brandopfer*, für die Opfer am Sabbat, am Neumondstag* und an den anderen Festtagen, für die geweihten Gaben und für die Opfer, die die Schuld Israels wegnehmen sollen, und für alle Dienste am Tempel unseres Gottes.

35 Zusammen mit den Priestern und Leviten* losen wir jährlich aus, welche Sippen zu den festgesetzten Zeiten dem Tempel Brennholz liefern müssen für die Opfer, die auf dem Altar des HERRN, unseres Gottes, verbrannt werden, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist.

36 Jedes Jahr bringen wir die ersten Früchte* unserer Felder und Fruchtbäume zum Tempel des HERRN.

37 Wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, bringen wir unsere erstgeborenen Söhne und die Erstgeburten unserer Kühe, Schafe und Ziegen zu den diensttuenden Priestern im Tempel unseres Gottes.

38 Wir bringen den Priestern den Brotteig, den wir vom ersten Getreide des Jahres machen, sowie die besten Früchte unserer Bäume, den ersten Wein und das erste Olivenöl. Alle diese Gaben liefern wir ihnen in den Vorratsräumen am Tempel unseres Gottes ab.

Den zehnten Teil vom Ertrag unserer Felder geben wir den Leviten – denen nämlich, die in allen Ortschaften, wo wir die Felder bestellen, den Zehnten* einsammeln.

39 Ein Priester, ein Nachkomme Aarons, soll bei den Leviten sein, wenn sie den Zehnten in Empfang nehmen. Den zehnten Teil von diesem Zehnten sollen die Leviten an den Tempel abliefern und dort in die Räume des Vorratshauses bringen.

40 In diese Räume müssen die Leute von Israel und die Leviten alle Abgaben an Getreide, Wein und Olivenöl bringen. Dort befinden sich alle Geräte für den Tempeldienst, dort halten sich auch die diensttuenden Priester, Torwächter und Sänger auf.

Wir werden das Haus unseres Gottes nicht vernachlässigen.«