• Beschneidung, beschneiden, beschnitten

Die Beschneidung ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. Vollzogen wird sie durch das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied, nach Gen 17,9-14 am 8. Tag nach der Geburt.
Dass Gott mehr erwartet als nur die äußere Beschneidung, lehrt der Aufruf zu einer »Beschneidung des Herzens« (Jer 4,4; Kol 2,11). In den frühen judenchristlichen Gemeinden entstand die Frage, ob Nichtjuden, die Christen werden wollten, beschnitten und damit zuerst in das Judentum aufgenommen werden müssten (Apg 15,1-33; Gal 2,1-10; 5,2-6).

Quelle: Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart