Stichwort: Zeloten

Politisch aktive Gruppe im Judentum zur Zeit von Jesus. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet Eiferer.

Politisch aktive Gruppe im Judentum zur Zeit von Jesus. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet Eiferer.

Die Zeloten standen in ihren religiösen Lehren den Pharisäern nahe. Allerdings waren sie politisch viel aktiver als die auf diesem Gebiet zurückhaltenden Pharisäer. Da sie nur Gott als rechtmäßigen Herrscher über sein Volk anerkannten, wandten sie sich entschieden gegen die römische Oberherrschaft im Land der Bibel. So lehnten sie es z.B. ab, an die Römer Steuern zu zahlen. Wegen ihres Eintretens für eine gerechte Verteilung des Landes und dafür, dass den meist verarmten Bauern ihre Schulden erlassen werden, waren sie im Volk beliebt. Ihr Wirken führte schließlich zum Aufstand der Juden gegen Rom (66-70 n. Chr.), der mit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer endete. Der Jesusjünger Simon gehörte wahrscheinlich den Zeloten an, bevor Jesus ihn in den Kreis seiner Anhänger berief. In Lukas 6,15 trägt er daher den Beinamen »der Zelot« bzw. »der Kananäer« (von aramäisch »kananja« = Eiferer/Zelot; vgl. Matthäus 10,4).

Mit den Zeloten war die besonders radikale Bewegung der Sikarier (Dolchmänner) verbunden. Sie trugen in ihren Mänteln Dolche (lateinisch sica). Mit diesen stachen sie bei Menschenaufläufen Landsleute nieder, denen sie eine Zusammenarbeit mit der römischen Besatzung vorwarfen. Der Beiname Iskariot, den der Jesusjünger Judas trägt, könnte ein Hinweis darauf sein, dass dieser ursprünglich zu den Sikariern gehörte.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.
Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft.Das Kolosseum in Rom.Römischer Soldat in Rüstung.Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom
Die Stadt Jerusalem war religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.Luftaufnahme von Jerusalem.Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen.Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem.Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von JesusDas Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach JerusalemDas Auftreten von Jesus nach dem JohannesevangeliumDie erste christliche MissionDie Reisen des Paulus – 1. ReiseDie Reisen des Paulus – 2. ReiseDie Reisen des Paulus – 3. ReiseDie Reisen des Paulus – Reise nach RomPlan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.
Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt.Wanderer mit Mantel, Stab und Sandalen.