Stichwort: Welt, diese Welt

Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.

Wenn im Neuen Testament von »dieser Welt« die Rede ist, dann ist damit die Menschenwelt gemeint, die sich von Gott abgewandt hat. Sie ist vom Bösen beherrscht (Galater 1,4; Epheser 6,12; vgl. auch den Herrscher dieser Welt, Johannes 16,11; 2. Korinther 4,4). Entsprechend weist sie auch seinen Sohn ab, durch den Gott ihr seine Liebe schenkt (Johannes 3,16). Wer bei seiner Ablehnung bleibt, nimmt damit schon das Urteil vorweg, das Gott am letzten Tag über diese Welt fällt. Aber wer sich zu Jesus bekennt, ist schon aus dem Gericht gerettet (Johannes 3,18-19). Er ist durch JesusChristus von seiner Schuld befreit worden. So ist er schon jetzt der Macht des Bösen entrissen und zählt nicht mehr zu »dieser Welt«, auch wenn er noch in ihr lebt (Johannes 17,14-17).

Die Menschen, die zu Jesus gehören, sind von Grund auf verwandelt – »neu« gemacht – worden. Ihr Handlen entspricht ganz dem Willen Gottes (Römer 12,2; 1. Korinther 5,9-11). Gleichzeitig warten sie auf die neue Welt, in der allein das Gute regiert (2. Petrus 3,13).

Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.
Der Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt. Dann hält Gott Gericht und seine Königsherrschaft bricht endgültig an.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.