Stichwort: Weihrauch

Harz eines bestimmten Baums. Beim Verbrennen entsteht ein kräftiger, würziger Duft.

Das als Weihrauch bekannte weißliche Harz wird von den Stämmen so genannter Boswellia-Bäume ausgeschieden. Weihrauchbäume wachsen vorwiegend nahe der Südküste der Arabischen Halbinsel. Die strauchähnlichen Bäume haben mehrere Stämme und kräftige Äste. Sie besitzen eine papierartige Rinde, die für die meisten Weihrauchbaumarten typisch ist. Man gewinnt Weihrauch, indem diese Rinde eingeritzt wird. Dadurch tritt Harz in kleinen Kügelchen aus, das im Laufe des Tages trocknet und abgeschabt werden kann. Anschließend wird der Weihrauch einige Monate in Höhlen einer trockenen Gegend gelagert, bevor er verkauft wird.

Weihrauch war vor allem in der Zeit nach dem Exil ein begehrtes Handelsprodukt. Im Jerusalemer Tempel wurde er in einer besonderen Mischung (vgl. 2. Mose/Exodus 30,34-38) vor allem beim Räucheropfer verbrannt, wobei ein kräftig würziger Duft entstand.

Bis heute wird Weihrauch in Arabien im Privatleben als Räucherwerk verwendet und in kleinen Tongefäßen verbrannt. Diese werden immer noch in der Form hergestellt, die man von Ausgrabungen aus der Zeit des Neuen Testaments kennt: quadratisch und mit viereckigen Füßchen.

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