Stichwort: Schilo

Israelitische Stadt und wichtiges Heiligtum im Bergland Efraim.

Die Stadt Schilo lag im Gebiet des Stammes Efraim (an der Stelle des heutigen Ortes Khirbet Selun, 18 km nördlich von Ramallah). Lange vor Jerusalem hatte Schilo die Bedeutung einer Hauptstadt und eines religiösen Zentrums für die Israeliten (Josua 22,12; Richter 21,19). Zum ersten Mal erwähnt wird Schilo im Buch Josua: Nach der Landnahme versammelten sich die Stämme Israels in Schilo, um die letzten Landgebiete untereinander aufzuteilen (Josua 18,1-10). In Schilo stand das Heilige Zelt mit der Bundeslade (1. Samuel 4,3). Zu diesem Heiligtum kamen die Israeliten, um zu beten und Opfer darzubringen (1. Samuel 1,3). Das Heiligtum von Schilo ist auch eng mit der Geschichte des Richters Samuel verbunden, der am Übergang von der Zeit der Richter zu den ersten Königen Israels wirkte (1. Samuel 1–3).

Der Ort Schilo wurde um 1050 v. Chr. durch die Philister zerstört und mit ihm der dortige Tempel (Jeremia 7,12-14 Jeremia 26,6 Jeremia 26,9). In der Zeit nach dem Exil wurde die Erinnerung an Schilo als bedeutendes Heiligtum u.a. in den Psalmen wachgehalten (Psalm 78,60).

Im Buch Josua aufgelistete StädteVerteilung des Landes an die einzelnen Stämme Israels
Luftaufnahme von Jerusalem.Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen.Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem.Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von JesusDas Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach JerusalemDas Auftreten von Jesus nach dem JohannesevangeliumDie erste christliche MissionDie Reisen des Paulus – 1. ReiseDie Reisen des Paulus – 2. ReiseDie Reisen des Paulus – 3. ReiseDie Reisen des Paulus – Reise nach RomPlan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.
Verteilung des Landes an die einzelnen Stämme Israels
Schlachtung eines Opfertieres
Blick auf die sogenannte DavidsstadtDarstellung einen judäischen Königs auf ScherbeJerusalem um 950 v. Chr.
Darstellung des Kopfes und der Haartracht eines Philisters.