Stichwort: Samarien

Im Jahr 722 v. Chr. eroberten die Assyrer die Gebiete des Nordreiches Israel, die sie bis dahin noch nicht unterworfen hatten: das Bergland im Gebirge Efraim und die Hauptstadt Samaria. Sie machten aus der Region eine assyrische Provinz. Samaria blieb die Hauptstadt dieser Verwaltungseinheit. Die Provinz wurde daher Samarien genannt.

Auch in allen Nachfolgereichen der Assyrer bis in die hellenistische Zeit bestand die Provinz Samarien weiter. Dann ging sie im Königreich der Makkabäer auf. 63 v. Chr. eroberten die Römer das Gebiet. Samarien wurde ein Teil des Königreichs von Herodes dem Großen, der als jüdischer König, aber abhängig von Rom Palästina regierte. Nach dem Tod von Herodes im Jahr 4 v. Chr. wurde sein Herrschaftsgebiet unter seinen drei Söhnen aufgeteilt. Samarien ging zusammen mit Judäa und Idumäa an Archelaus. Bereits 6 n. Chr. wurde Archelaus vom römischen Kaiser Augustus wieder abgesetzt. Sein Gebiet wurde zu einer römischen Präfektur gemacht. Samarien, Judäa und Idumäa unterstanden zur Zeit Jesu also einem römischen Präfekten (Statthalter). Er hatte seinen Sitz in Cäsarea.

Die Einwohner von Samarien werden als Samariter bezeichnet. Zu den Konflikten zwischen Juden und Samaritern vgl. die Sacherklärung »Samariter«.

Kurz vor Ausbruch des Jüdischen Krieges 66-70 n. Chr. verließ die Urgemeinde Jerusalem und siedelte über nach Pella im Ostjordanland.

Die Stadt Jerusalem war religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.Luftaufnahme von Jerusalem.Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen.Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem.Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von JesusDas Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach JerusalemDas Auftreten von Jesus nach dem JohannesevangeliumDie erste christliche MissionDie Reisen des Paulus – 1. ReiseDie Reisen des Paulus – 2. ReiseDie Reisen des Paulus – 3. ReiseDie Reisen des Paulus – Reise nach RomPlan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.