Stichwort: Amen

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Das hebräische Wort »Amen« hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

(1) Altes Testament: Das hebräische Wort »Amen« zeigt den Gebetsschluss an und hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«. Der Begriff »Amen« kommt von der hebräischen Wortwurzel »treu, zuverlässig sein«. Im Gottesdienst Israels bekräftigt die Gemeinde durch das »Amen« einen vorausgehenden Text – Lobpreis, Gebet oder Segen (Nehemia 8,6; Psalm 41,14). Die Psalm 41; 72; 89 und Psalm 106 werden durch ein doppeltes »Amen-Amen« abgeschlossen. Das »Amen« als nichtübersetzte Schlussformel ist in den Text des griechischen Neuen Testaments genauso eingegangen wie in die lateinische Liturgie der alten Kirche.

(2) Neuen Testament: Im Neuen Testament bleibt das Wort unübersetzt und wird zu einem stehenden Begriff. Wenn die Gemeinde nun betet, so tut sie dies in der Gewissheit, dass Gott seine Treue durch seinen Sohn JesusChristus bereits gezeigt hat. Zugleich gilt, dass Christus selbst das Gebet seiner Gemeinde mitträgt (2. Korinther 1,20;).

Jesus stellt seinen Aussagen immer wieder das »Amen« voran (vgl. Markus 3,28 oder Markus 12,43). Damit verbürgt er sich dafür, dass seine Worte wahr sind und Gültigkeit haben. In dieser Übersetzung werden Sätze, die mit »Amen« eingeleitet sind, mit »Amen, das sage ich euch!« wiedergeben.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
Reden des Menschen mit Gott.
Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.