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  • Der Psalter (Ps 18,38-51)

38 Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen

und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.

39 Ich will sie zerschmettern; sie sollen sich nicht mehr erheben;

sie müssen unter meine Füße fallen.

40 Du rüstest mich mit Stärke zum Streit;

du wirfst unter mich, die sich gegen mich erheben.

41 Du treibst meine Feinde in die Flucht,

dass ich vernichte, die mich hassen.

42 Sie rufen – aber da ist kein Helfer –

zum Herrn, aber er antwortet ihnen nicht.

43 Ich will sie zerstoßen zu Staub vor dem Winde,

ich werfe sie weg wie Unrat auf die Gassen.

44 Du hilfst mir aus dem Streit des Volkes / und machst mich zum Haupt über die Völker;

ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.

45 Es gehorcht mir mit gehorsamen Ohren;

Söhne der Fremde müssen mir schmeicheln.

46 Die Söhne der Fremde verschmachten

und kommen mit Zittern aus ihren Burgen.

47 Der Herr lebt! Gelobt sei mein Fels!

Der Gott meines Heils sei hoch erhoben,

48 der Gott, der mir Vergeltung schafft

und zwingt die Völker unter mich,

49 der mich errettet von meinen Feinden. / Du erhöhst mich über die, die sich gegen mich erheben;

du hilfst mir vor dem Gewalttäter.

50 Darum will ich dir danken, Herr, unter den Völkern

und deinem Namen lobsingen,

51 der seinem Könige großes Heil erweist / und wohltut seinem Gesalbten,

David, und seinem Samen ewiglich.