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  • Der Brief an die Römer (Röm 4,16-25)

16 Darum heisst es: aus Glauben, damit auch gilt: aus Gnade. So hat die Verheissung für jeden Nachkommen Bestand, nicht allein für die aus dem Gesetz, sondern erst recht für die aus dem Glauben Abrahams. Er ist unser aller Vater,

17 wie geschrieben steht: Zum Vater vieler Völker habe ich dich gemacht - im Angesicht des Gottes, an den er glaubte, des Gottes, der die Toten lebendig macht und was nicht ist, ins Dasein ruft.

18 Wider alle Hoffnung hat er auf Hoffnung hin geglaubt, und so wurde er zum Vater vieler Völker, wie es heisst: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

19 Und ohne im Glauben schwach zu werden, nahm er seine schon erstorbene Manneskraft wahr - etwa hundert Jahre war er alt - und den erstorbenen Mutterschoss Saras.

20 An der Verheissung Gottes liess er sich durch Unglauben nicht irremachen, sondern er wurde stark im Glauben, gab Gott die Ehre

21 und hatte die feste Gewissheit: Er vermag, was er verheissen hat, auch zu tun.

22 Eben darum wurde es ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

23 Doch nicht allein um seinetwillen heisst es in der Schrift: Es wurde ihm angerechnet,

24 sondern auch um unsertwillen, denen es angerechnet werden soll, uns, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat.

25 Wegen unserer Verfehlungen wurde er dahingegeben und um unseres Freispruchs willen wurde er auferweckt.