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  • DIE PSALMEN (Ps 32,3ff)

3 HERR,

erst wollte ich meine Schuld verschweigen;

doch davon wurde ich so krank,

dass ich von früh bis spät nur stöhnen konnte.

4 Ich spürte deine Hand bei Tag und Nacht;

sie drückte mich zu Boden,

ließ meine Lebenskraft entschwinden

wie in der schlimmsten Sommerdürre.

5 Darum entschloss ich mich,

dir meine Verfehlungen zu bekennen.

Was ich getan hatte, gestand ich dir;

ich verschwieg dir meine Schuld nicht länger.

Und du – du hast mir alles vergeben!

6 Deshalb soll jeder, der dir die Treue hält,

zu dir beten, wenn er in Not gerät.

Wenn sie ihn dann bedrängt wie eine Flut,

wird sie ihn nicht verschlingen können.

7 Bei dir finde ich Schutz;

du hältst die Not von mir fern

und lässt mich jubeln über meine Rettung.

8 Der HERR hat mir geantwortet:

»Ich sage dir, was du tun sollst,

und zeige dir den richtigen Weg.

Ich lasse dich nicht aus den Augen.

9 Sei doch nicht unverständig

wie ein Maultier oder Pferd!

Die musst du mit Zaum und Zügel bändigen,

sonst folgen sie dir nicht.«

10 Wer nicht nach Gott fragt,

schafft sich viel Kummer;

aber wer dem HERRN vertraut,

wird seine Güte erfahren.

11 Freut euch und jubelt über den HERRN,

ihr, die ihr ihm treu seid!

Alle, die redlich und rechtschaffen sind,

sollen vor Freude singen!