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  • Der Psalter (Ps 39,8-14)

8 Nun, Herr, wes soll ich mich trösten?

Ich hoffe auf dich.

9 Errette mich von aller meiner Sünde

und lass mich nicht den Narren zum Spott werden.

10 Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun;

denn du hast es getan.

11 Wende deine Plage von mir;

ich vergehe, weil deine Hand nach mir greift.

12 Wenn du den Menschen züchtigst um der Sünde willen, / so verzehrst du seine Schönheit wie Motten ein Kleid.

Ach, wie gar nichts sind doch alle Menschen. SELA.

13 Höre mein Gebet, Herr, und vernimm mein Schreien,

schweige nicht zu meinen Tränen; denn ich bin ein Gast bei dir, ein Fremdling wie alle meine Väter.

14 Lass ab von mir, dass ich mich erquicke,

ehe ich dahinfahre und nicht mehr bin.